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Autor Thema: Was macht Prof. Schaarschmidt anders?  (Gelesen 36393 mal)

ex.pectus

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Re: Was macht Prof. Schaarschmidt anders?
« Antwort #45 am: 09. Juni 2012, 02:23:16 »

Weil es hier thematisch besser passt, antworte ich zu Bügelentnahme am 5.6.2012 lieber hier:

Was wäre ein Thread ohne die üblichen Schaarschmidt- und Helios-Seitenhiebe von ex.pectus. Egal, ob der anfangs gar nix damit zu tun hatte: Du findest schon deinen Weg, deine Hetze hier unterzubringen.

Was genau soll denn bei mir "Hetze" sein?

Wie du hier Moderator sein und deine Autorität nutzen kannst,

Es sollte keine Autorität eines Moderators geben. In der Diskussion sollte nur die Überzeugungskraft der Argumente zählen.

um deinen persönlichen Frust über nicht geglückte Erlebnisse

Mache ich wirklich so einen gefrusteten Eindruck.
Das, was ich bisher geschrieben habe, war aber die Wahrheit:
auf die Frage: Wie gehts dir jetzt: "Kurz zusammengefasst: sehr gut!"

zu jeder Gelegenheit in Diffamierungen und nachweislose Behauptungen zu verwandeln, ist mir unverständlich.

gehts auch konkreter, zum Beispiel?

Hier ist es ein Aufenthalt, der nur darum so lang sein kann, weil irgendwas "geheimgehalten" oder sehr schlecht gemacht wird.

Kann es sein, dass du irgendwie "blind" vor ... (keine Ahnung, was es bei dir ist) bist?

dachucky hat die Frage/Vermutung aufgeworfen, dass es finanzielle Gründe haben könnte. Daraufhin habe ich gemeint, dass ich mir das eigentlich nicht vorstellen kann und das entsprechend untermauert.

Weiter habe ich gesagt, dass es wohl nur medizinische Gründe sein können. Wo steht da etwas von "schlecht gemacht"? Tatsache ist doch aber wohl, dass es anders gemacht wird.
Und jeder Tag mehr im Krankenhaus ist eigentlich per se schlecht, bspw. wegen der höheren Ansteckungsgefahr.

Was meinst Du denn, warum in der Schweiz die Bügelentnahme sogar ambulant bzw. bei einem 41jährigen mit nur einer KH-Übernachtung durchgeführt werden kann?

Im anderen Thread dann das fehlende "Qualitätsmanagement"

Was meinst du genau?
Meinst du, dass es nicht stimmt, dass es kein "Qualitätsmanagement" (in dem von mir gemeinten Sinne) gibt?
Oder meinst du, dass das fehlende "Qualitätsmanagement" nicht kritikwürdig ist, weil es durch andere Vorteile kompensiert wird oder andere Kliniken noch schlechter sind?

und die Implikation, dass Schaarschmidt unverhältnismäßig viel Geld bekommt, dass er warum auch immer nicht verdient hat.

Das ist deine Fehl-Implikation.
In meinem letzten Beitrag zu den Kosten habe ich bspw. ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Chefärzte (von denen Prof. Schaarschmidt einer ist) nur den relativ kleinen roten Anteil bekommen (zusätzlich zu ihrem normalen KH-Gehalt natürlich). Wie sich der grüne Anteil zusammensetzt würde mich selbst interessieren. Wie der grüne Anteil zwischen Schaarschmidt und Helios aufgeteilt wird, weiß ich nicht. Und woraus schlußfolgerst du, dass impliziert wird, dass er seinen Anteil nicht verdient?

Mit derartigen Anschuldigungen dieses Forum zu repräsentieren, ist absolut unmöglich. Für noch unoperierte Patienten ist in diesem Forum eine objektive und neutrale Bewertung der vorhandenen Behandlungsmöglichkeiten dank deiner "Arbeit" in jedem einzelnen Thread fast unmöglich geworden.

Ich weiß nicht, was du damit genau meinst, mit "objektiv" und "neutral". Welche Rolle spielt "richtig", "wahr, "Wahrheit"?
Man kann sich zwar um Objektivität und Neutralität bemühen, aber letztlich ist alles mehr oder weniger subjektiv. Deshalb bemühe ich mich bspw. meine Meinung immer sehr detalliert zu begründen, damit andere nachvollziehen können, warum ich eine bestimmte Meinung habe oder einen bestimmten Schluß gezogen habe. Dadurch wird es dann auch möglich, eventuelle Fehler oder Widersprüche zu erkennen und zu diskutieren. Daran bin ich selber sehr interessiert, sowohl dass andere das mit meiner Meinung tun, als auch, dass ich dies mit der Meinung anderer mache. Ich finde, dass nur das der Weg ist, um sich selbst ein möglichst umfassendes, halbwegs objektives, d.h. zutreffendes Bild zu machen.

Lutzenberg = Gut, Schaarschmidt = Geldgieriger Sack, der nur Fließbandarbeit macht und Dollarzeichen in den Augen hat.

Letzteres wäre eine mögliche Schlussfolgerung. Und ich finde, es gibt einige Indizien, die darauf hindeuten.

Wie wäre es, du beschränkst dich mit deiner Propaganda mal auf dein eigenes Blog und lässt es zu, dass sich Leute hier eine vorurteilsfreie Meinung bilden können?

Wieso traust du anderen nicht zu, dass sie sich eine eigene, vorurteilsfreie Meinung bilden? Dass ich hier eine "autoritäre Meinung" bzw. Vorurteile vorgeben würde, bildest du dir ein.

Aber wie wäre es, wenn Prof. Schaarschmidt auf "Propaganda" verzichten würde? Aktuelle Beispiel der letzten Tage gefällig? - gerne:

1.
Auf pectusinfo.com gab es eine Diskussion zur Anzahl der Bügel, die die verschiedenen Operateure verwenden (three bars vs one bar). Dazu Prof. Schaarschmidt u.a. "I use whatever is required", eingebettet in einer Mehrzeiligen Anpreisung seiner Leistungen. Allerdings ist bspw. mein Fall einer, bei dem gerade nicht "required" Bügel eingesetzt wurden. Dies ist eines der selten Beispiele, bei denen ich mich selbst betroffen fühle.

2.
Ebenfalls auf pectusinfo.com meldet sich ein bei Pilegaard operierter, der ein "Hautfaltenproblem" hat. Der Patient hatte sich mit seinem Problem auch an Prof. Schaarschmidt gewandt: "I have been writing with Dr. Schar as well, who says that its caused by the sutures being to close to my muscle, and that it will need a re-op.". Im Laufe der Diskussion auf pectusinfo.com stellt sich dann heraus, dass die Empfehlung einer re-op wohl voreilig war.
Christian meint zwar, dass bei ihm ein anderes Problem vorliegt, als bei T-T-T. Ich sehe da aber trotzdem Gemeinsamkeiten. Auf jeden Fall würde mich die Meinung von T-T-T interessieren, insbesondere wie Prof. Schaarschmidt auf sein Hautfaltenproblem reagiert hat und welche Lösungen er vorgeschlagen hat. Vielleicht schreibt er dazu noch etwas.
In seinem Blog schreibt T-T-T, dass er sich an einen anderen Chirurgen gewandt hat.
Für mich sieht es so aus, als ob Prof. Schaarschmidt sich intensiver um Patienten anderer Chirurgen kümmert als um seine eigenen. Wäre schön, wenn T-T-T mich widerlegen würde. (Wobei das "intensiver kümmern" jetzt nicht bei einer unaufschiebbare Notfallversorgung gemeint war, was ja uneingeschränkt begrüßenswert wäre. Nein, das Problem des Patienten soll letztlich an einem Fehler seines alten Chirurgen liegen und sich durch eine neue OP beheben lassen: eine Re-OP eines fremden Patienten macht sich für den eigenen Ruf besser als die Re-OP eines eigenen Patienten.)

3.
Immernoch auf pectusinfo.com in dem Thread des Australiers likewhatever, der von Prof. Schaarschmidt operiert wurde, und bei dem es zum wiederholten Male zu so starken Komplikationen gekommen ist, dass das blanke Metall des Bügel offen zu sehen ist. Man sollte sich die Bilder ansehen, sonst kann man es sich kaum vorstellen. Fast 2 Monate lang ruht der Thread. Dann gibt jemand (pectusq8) einen Kommentar ab "I hope you took randy's and the other's advice to fly back to berlin. Hope you're ok now man.". Und plötzlich äußert sich auch schaar. Dazu muss man wissen, dass pectusq8 in den Tagen bzw. Stunden davor u.a. überdeutlich mit der Frage hausieren ging , ob er sich von schaar operieren lassen soll bzw. dies eine gute Wahl wäre (Schaar vs. J und nochmal which doctor).

In dem Thread "Bar visible under skin - Again" äußert sich dann schaar wie folgt:

               posted on 6-5-2012 at 06:43 AM
Extremely rare problem with Nuss 1or 2 in 1000 but a solvable problem
we had this more often in Ravitch times

as we agreed the bar is close to bar removal, so we remove the bar,
clean and close the wound

infection is superficial and open, so it will be well tratable as soon as the bar is removed
http://www.pectusinfo.com/board/viewthread.php?tid=9495&goto=search&pid=90172

Ich habe das jetzt mal komplett zitiert, weil ich es unglaublich finde:
  • Es gibt keine Spur von Empathie/Mitgefühl wegen der Sache an sich oder dem Australier im Besonderen
  • Was soll die Angabe, dass es ein seltenes Problem ist?
    Wenn man zu einem Symptom eine Krankheit sucht, kann man sich ja bspw. erstmal die häufigeren vornehmen und die seltenen nach hinten schieben, d.h. die Seltenheit spielt eine Rolle. Wenn man aber schon so weit ist, dass man von der Krankheit, dem Problem, dem Risiko, also der offenen Wunde betroffen ist, was spielt es dann noch für eine Rolle, wie selten das doch eigentlich ist?
    Wenn man allerdings noch einen Eingriff vor sich hat, wie pectusq8, dann spielt die Seltenheit einer Komplikation natürlich wieder eine Rolle.
  • "but a solvable problem" - davon gehe ich aber auch stark aus, dass es sich um ein lösbares Problem handelt. Ich frage mich allerdings, wieso es nicht schon längst gelöst war, und zwar auf Dauer. Die Wunde zeigt sich schließlich zum wiederholten Mal in dem offenen Zustand. Und der Australier, war ja deswegen auch schon einmal zurück nach Deutschland gekommen.
  • "we had this more often in Ravitch times" - und wahrscheinlich noch öfter zu Sauerbruchs-Zeiten (siehe historische Ausführungen im Tagesspiegel-Artikel), und? was soll uns das sagen? wir haben jetzt nuss times, das ist der Maßstab!
  • "infection is superficial and open, so it will be well tratable as soon as the bar is removed" - Bei Wunden meint eine "offene Wunden" etwas anderes als eine nur "oberflächliche Wunde". schaar spricht allerdings nicht von Wunde sondern von "infection". Infektionen kann man an Hand von Bildern allerdings noch schwerer, wenn überhaupt, beurteilen als Wunden. Nirgend geht aus dem Text hervor, welche zusätzlichen Informationen der Einschätzung zu Grunde liegen.

Ich frage mich wirklich, ob das Prozedere bei dem Australier tatsächlich verantwortungsvolle Medizin auf ausreichend hohem Niveau ist.
« Letzte Änderung: 09. Juni 2012, 15:27:59 von ex.pectus »
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Re: Was macht Prof. Schaarschmidt anders?
« Antwort #46 am: 12. Juni 2012, 18:23:26 »

               Extremely rare problem with Nuss 1or 2 in 1000 but a solvable problem

Mich stört noch etwas anderes an dieser Formulierung, nämlich dass sie missverständlich ist und deshalb einen falschen Eindruck vermittelt.

Wie ist "1 or 2 in 1.000" gemeint bzw. zu verstehen? Wie versteht ihr das?

Vielleicht so: "Bei den ersten 1.000 Nuss-OPs hatten wir das nur 1 oder 2 Mal."

Statt der ersten 1.000 könnten es meinetwegen auch die letzten 1.000 Nuss-OPs gewesen sein, jedenfalls eine ganz konkrete, bestimmte Menge mit 1.000 OPs, auf die sich die Angabe bezieht und unter denen es in 1 oder 2 konkreten Fällen zu dem visible-Bar-Problem aus welchen Gründen auch immer gekommen ist. Jedenfalls vergangene Fälle, keine zukünftigen. Häufigkeiten, keine Wahrscheinlichkeiten (s.u.)

Oder ist das wie folgt gemeint:
"Bei 1.000 Nuss-OPs passiert das 1 oder 2 Mal."

Ich denke, dass es so gemeint ist und auch nur so Sinn ergibt, nämlich dass das visible-Bar-Problem zwar als seltene, aber doch "normale", immer mal wiederkehrende Komplikation, eben durchschnittlich alle 1.000 OPs 1 bis 2 Mal auftritt. Der so vermittelte Eindruck wäre aber meiner Meinung nach falsch. Im Gegenteil: Ich halte das visible-Bar-Problem gerade nicht für ein quasi zwangsläufiges, unvermeidliches Problem, dass alle 1.000 OPs ca. 1 bis 2 Mal auftritt. Wenn in Deutschland jedes Jahr 500 Nuss-OPs durchgeführt werden, also 1.000 in 2 Jahren, wären das also 1 bis 2 Patienten mit einem visible-Bar-Problem in den 2 Jahren. Weltweit entsprechend mehr, also jährlich mindestens viel mehr als ein Patient mit dem visible-Bar-Problem. Das glaube ich nicht.

Für mich sieht es eher so aus, als ob mit der meiner Meinung nach falschen statistischen Angabe "1 or 2 in 1.000" von den ganz konkreten individuellen Ursachen, die hier zu dem visible-Bar-Problem bei dem Australier geführt haben, abgelenkt wird und wohl auch abgelenkt werden soll.

Ich denke, dass das visible-Bar-Problem nicht nur lösbar ist ("a solvable problem"), sondern ein in diesem Ausmaß komplett vermeidbares Problem ist, dessen statistische Wahrscheinlichkeit 0 von 1.000 sein sollte.

In dem Zusammenhang noch:
Das ist reine Statistik. Wenn eine Komplikation selten, d.h. bei 1 von 1000 Patienten auftritt, dann ist es nur logisch, dass dieser eine Fall bei >1000 durchgeführten OPs mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eintritt.

Medizin ist aber nicht nur reine Statistik bzw. die Rahmenbedingungen bleiben  nicht gleich. Zum Glück kann man  manchmal aus aufgetretenen Komplikation Erfahrungen ziehen, die die Wahrscheinlichkeit für das erneute Auftreten dieser Komplikation deutlich verringern. Das ist doch auch irgendwie die Hoffnung, die man mit der Erfahrung eines Chirurgen verbindet.

In der Auswertung von Dr. Nuss für über 20 Jahre Nuss-OP werden eine ganze Reihe von Komplikationen, early postoperative und late postoperative (PDF, S. 212 f.) aufgeführt. Die Auswertung bezieht sich konkret auf 1015 OPs, und zwar von 1987 bis 2008.

Die angegebenen Häufigkeiten der konkreten 1015 Nuss-OPs der Vergangenheit kann man natürlich nicht 1:1 als Wahrscheinlichkeiten für die Zunkunft nehmen. Schon alleine, weil die Zahlen eben auch die Nuss-OPs aus der allerersten Anfangszeit mitenthalten, also eine beträchtliche "Lernkurve" enthalten ist.

Für "Bar Displacements" sind 58 von 1015 angegeben. Von diesen 58 benötigten aber nur 50%, also die Hälfte, eine Revision. Das sind 29 von 1015 bzw. 2,9%. Erstaunlich, inklusive der Nuss-Anfangsjahre und ohne Schaarschmidt-Modifizierung hätte ich einen viel höheren Prozentsatz erwartet.

[Edit: Am Beispiel "Bar displacement" sieht man auch sehr schön wie so eine Entwicklung verlaufen kann. Im Fazit von Dr. Nuss zu seiner über 20-jährigen Nuss-OP Bilanz mit 1.015 Fällen heißt es nämlich (S. 213): "Bar displacement has been the biggest late challenge. The initial bar displacement rate was 15%. After the introduction of stabilizers, it dropped to 5%, and with the addition of pericostal sutures placed around the bar and underlying ribs, it dropped to less than 1%."]

Für Death sind 0% (early postoperative) angeben, also nicht 1, 2 oder 3 von 1.000. (Nur bei late postoperative ist der Vollständigkeit halber ein Unfalltod 3 1/2 Jahre nach der OP mit angegeben.)

Ich denke, wenn Dr. Nuss als Pionier der Nuss-Methode einen solchen 0%-Wert vorlegen konnte, müssen sich alle Nachfolger daran messen. (Als Erfinder der Nuss-Methode konnte Nuss am Anfang logischerweise noch keine 100 Nuss-OPs im Jahr Erfahrung haben).
« Letzte Änderung: 14. August 2012, 16:28:58 von ex.pectus »
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Re: Was macht Prof. Schaarschmidt anders?
« Antwort #47 am: 16. August 2012, 14:11:26 »

Update:

Aktuell gibt es auch gerade wieder eine kritische Diskussion zu Prof. Schaarschmit auf dem englischsprachigem Trichterbrust-Forum pectusinfo.com: Not what I expected.

(Zum besseren und schnelleren Verständnis: Andy, der am Anfang zitiert wird, ist HEGHOG1959, ein Patient, der von Prof. Schaarschmidt 2010 operiert wurde, im Koma lag und erst nach 4 1/2 Monaten entlassen werden konnte, s.a. Please PRAY for Andy (continued) und ASMMF)
« Letzte Änderung: 16. August 2012, 18:13:31 von ex.pectus »
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Re: Was macht Prof. Schaarschmidt anders?
« Antwort #48 am: 17. August 2012, 00:02:28 »

an expected overload... manche deiner beispiele kippt das boot ganz schön.
« Letzte Änderung: 17. August 2012, 00:47:16 von annaj »
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Re: Was macht Prof. Schaarschmidt anders?
« Antwort #49 am: 17. August 2012, 00:52:26 »

an expected overload... manche deiner beispiele kippt das boot ganz schön.

Wie bzw. Was meinst du damit?
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Re: Was macht Prof. Schaarschmidt anders?
« Antwort #50 am: 17. August 2012, 20:59:47 »

für mein geschmack zu viele vollkommen irrelevante details, es bringt sympathiepunkte für den professor und langweilt beim lesen. Sorry für den kritik, ich hoffe du kannst es gut umsetzen.
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Re: Was macht Prof. Schaarschmidt anders?
« Antwort #51 am: 17. August 2012, 22:06:06 »

Danke für die Kritik. Da sprichst du eine sehr wichtige Sache an. Ich schreibe ja nicht, weil ich so ein Sendungsbewußtsein habe, sondern, weil ich hoffe, dass der Leser davon einen Nutzen hat. Und wenn er dann gelangweilt ist, bringt mir das nichts.
Und welche Details wichtig sind und welche nicht, ist natürlich Geschmackssache und von Leser zu Leser verschieden.

Von den beiden Alternativen, zu wenig schreiben oder zu viel schreiben, hat die zweite den Vorteil, dass der Leser die Wahl hat, ob und wieviel er liest. Man muss sich immer für einen Mittelweg entscheiden. Ich werde versuchen, diesen zu optimieren.

... es bringt sympathiepunkte für den professor ...

Ich denke, du hast es nicht so gemeint, aber ich stelle das mal trotzdem klar: Es geht mir natürlich nicht darum zu verhindern, dass der Professor Sympathiepunkte bekommt.
Ich kann es sehr gut nachvollziehen, dass viele Patienten ihn sehr sympathisch finden. Damit habe ich kein Problem und will das auch nicht ändern.
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