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Autor Thema: TB-OP bei Dr. Lützenberg Universitätsklinikum Magdeburg  (Gelesen 26076 mal)

Trichter8

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Re: TB-OP bei Dr. Lützenberg Universitätsklinikum Magdeburg
« Antwort #90 am: 24. Mai 2017, 00:15:30 »

..So sieht es aus..zum Glück nimmt machmal die medizinische Notwendigkeit die Entscheidung ab ..
weiterhin alles Gute !
Gespeichert
44 Jahre
06/15 Untersuchung Berlin Buch  OP Entscheidung
08/15 Untersuchung Magdeburg  OP abgesagt(nicht notwendig)

Tochter 9 Jahre  2016  OP Dr. Lützenberg

TB_Midow

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  • Beiträge: 63
Re: TB-OP bei Dr. Lützenberg Universitätsklinikum Magdeburg
« Antwort #91 am: 26. Mai 2017, 18:48:47 »

Guten Abend zusammen,
Ich wollte mich noch einmal zurückmelden. Besonders viel gibt es zur Bügelentnahme nicht mehr zu ergänzen. Das nervigste an der ganzen OP waren die blöden Drainagen, die zum Glück am Morgen nach der OP raus konnten.
Mittlerweile bin ich zuhause und die Schmerzen sind sehr gut auszuhalten  (vielleicht 2-3 auf einer Skala von 1-10)

Dr. Lützenberg hatte nach der Visite etwas Zeit und wir haben uns fast eine Stunde lang unterhalten, was die aktuelle Entwicklung mit MDKs und Krankenkassen angeht, aber auch über Operationsverfahren und anderes. Dr. Lützenberg hält auch Vorträge zu dem Thema, die er jedoch an Zuhörer und Interessenten im Normalfall nicht weitergibt  - sehr schade für das Forum hier, aber meiner Meinung nach absolut verständlich.

Nochmal etwas, das über einen persönlichen Erfahrungsbericht etwas hinausgeht:

Nachdem was ich von Dr. Lützenberg gehört habe - alle Informationen kann ich hier nicht weitergeben und möchte das auch nicht, möchte aber nocheinmal die Empfehlung ganz ohne Werbung herausgeben sich gut zu überlegen zu welchem Chirurgen man geht. Bitte lest authentische, nicht manipulierte Erfahrungsberichte - das deutsche Forum ist dazu aktuell eine gute Addresse. Und scheut keinen Fahrtweg oder eventuelle zusätzliche Kosten für eine derart lebensentscheidende OP.

Ich mache mich sicherlich bei einigen unbeliebt, wenn ich nochmal darauf hinweise, dass offene Operationsmethoden, gemischte Techniken, Schnitte oder Eindrehen der Rippen (-bögen) oder Silikonimplantate definitiv und ganz ausdrücklich im Regelfall nicht zu empfehlen sind!!
Es ist meiner Ansicht nach erschreckend, dass sie dennoch noch so häufig praktiziert werden und wieviele Chirurgen nach einem alten Stand arbeiten oder klar extrinsisch motiviert sind.

Irgendwo hier im Forum kam der Kommentar von jemandem, dass Dr. Lützenberg einige OPs ablehnt und (sinngemäß) "Komplikationen mit dem Operateur durchgestanden werden sollten". Entschuldigt, dass ich mich gerade nicht bemühe das Zitat zu finden. Ich habe Dr. Lützenberg darauf angesprochen, da dies meiner Meinung nach eher unverständlich war - wie sollte jemand anders das hinbekommen, der es ja schon "versaut" hat?
Es ging ihm darum, dass er nur nicht operiert, wenn es tatsächlich "versaut" ist, also der Brustkorb in einem Zustand in dem eine weitere Operation ein enormes Risiko darstellt oder dem Patienten nur weitere bestehende Schmerzen bescheren - nicht weil er kein Interesse hat zu helfen.
Aber es gibt oft Fälle von Patienten, deren Brustkorb durch einige (teils namenhafte) Chirurgen wirklich zerstört oder zumindest angegriffen wurde - natürlich behauptet man das auch über Dr. Lützenberg. Zu Unrecht.

Es lässt sich sicher nicht verbergen, und das will ich auch gar nicht - wie hoch meine Meinung von Dr. Lützenberg ist. Ich hatte unfassbares Glück, dass ich ihn als Operateur hatte und er meine Trichterbrust und die Rippenbögen mit viel Verständnis und einer unglaublichen Patientennähe zu einem "normalen" Brustkorb gewandelt hat.

Danke fürs Lesen. Fragen dürft ihr gerne hier stellen :-)
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