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Autor Thema: Diskussionskultur (6) (war: Patientenberatung - wie sie nicht sein sollte ...)  (Gelesen 11223 mal)

tomsschulte

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ex.pectus hat mich gestern oder vorgestern noch gerügt, ich solle keine Vermutungen in den Raum stellen, die dann der betroffene erst mühsam wieder korrigieren und richtigstellen muss. Also bitte halte auch du dich an diese Regeln im Forum, die es nicht umsonst gibt. Anstatt dumme sinnlose Vermutungen zu schreiben, sollte man mich vielleicht mal fragen, wenn man dazu in der Lage ist, und dann werde ich schon darauf antworten, wenn es nett formuliert ist.

Darüber hinaus macht es schon aus jeder Logik heraus keinen Sinn, dass ich mich hier seit zig Monaten im Forum bewege, viele Beiträge geschrieben habe, und ich mich dann nicht operieren lassen will. Wofür sollte ich sonst all die Monate mich hier im Forum bewegt haben, wenn ich mich nicht operieren lassen wollte? Ich will endlich einen normal aussehenden Brustkorb haben, und ich würde mich heute noch operieren lassen, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte. Ich warte auf den Kostenvoranschlag per E-Mail von der Uniklinik Erlangen. Ich hätte mich schon vor Monaten operieren lassen, wenn jemals die Möglichkeit zu einer OP bestanden hätte. Und ich habe nun wirklich nahezu alles versucht. Diesen Satz schreibe ich nur, um wieder vielen "Tipps" vorzubeugen, die jetzt wieder kommen könnten, die schon 100 mal geschrieben wurden hier im Forum und die ich alle schon lange verstanden habe und wenn sie umsetzbar waren, auch umgesetzt habe.

Ich habe auch nie gesagt, dass jede Krankenkasse die Patienten in einer Trichterbrust-Angelegenheit persönlich zum MDK schickt. Wenn du den Satz findest, wo ich das geschrieben haben soll, zitier mich gerne.

Ich habe bei der Krankenkasse angerufen und die gefragt, wie die das regeln würden mit der Trichterbrust und dem MDK. Und dann habe ich das erfahren. Wenn ich im September 2013 die Krankenkasse gewechselt hätte, wäre ich zum 01.12.2013 erst bei der anderen Kasse Mitglied gewesen, denn 2 Monate plus der Rest des aktuellen Monats ist immer Wechselfrist bei den Krankenkassen.

Mein Haller-Index ist 3,224. Am 20.Februar 2013 wurde der Haller-Index mittels CT-Bilder ermittelt. Dieser Haller-Index hat die Krankenkasse kein Stück interessiert. Und auch die anderen eingereichten Unterlagen waren der Krankenkasse nicht wichtig. Meine Lungenfunktionseinschränkung von 20-30 % unter Norm war für die nicht wichtig.
Aber es ist wohl so, dass auch bei Menschen ohne Trichterbrust Messwerte von Lungenwerten 80 - 120 % des Normwertes erreichen können. Also daher sind meine Lungenwerte für den MDK kein aussagekräftiger Grund für eine OP.
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2013, 12:38:28 von tomsschulte »
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BlauTB

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So manches was du hier von dir gibst hat mit Logik nicht viel zu tun.
Deine ewige Fragerei nach Dingen die schon tausendmal beantwortet wurden, betrachte ich mittlerweile eher mit Humor, aber wenn man wie Du die Operationsergebnisse eines Forummitgliedes schlecht redet, ohne das es dafür auch nur den Hauch eines Anlasses gibt, finde ich, dass eine Grenze überschritten ist.
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tomsschulte

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Grenzen der Unverschämtheiten mir gegenüber haben hier viele schon oft überschritten, ohne dass sie angemeckert wurden. Nur ich wurde meist angemeckert.
Und wenn ich nicht verunsichert gewesen wäre, ob die Brust von rexyna anhand der Fotos, die ich gesehen habe, nicht wieder ein bisschen eingefallen wäre, hätte ich nicht gefragt, ob die Brust wieder ein bisschen eingefallen ist. Und wenn man meinen Beitrag mal gelesen hätte und des Lesens kundig wäre, dann hätte man gesehen, dass ich extra geschrieben habe, dass mir solche Fragen nicht leicht fallen und ich solche Fragen nicht gerne stellen, aber aus meiner Verunsicherung heraus, nachdem ich Rexyna's Fotos gesehen habe, musste ich die Frage stellen, um dann durch die Antworten hoffentlich wieder mehr Ruhe und Sicherheit gegenüber der Erlanger Technik bekommen zu können. Also ich mache und schreibe nie etwas umsonst. Ein für alle mal sage ich das nochmal zum letzten Mal.
Also nicht meckern, das ich hier Fragen stelle, die schon 1000 mal beantwortet wurden, wenn man selber mir immer alles 1000 mal vorwirft, was ich schon 1000 mal entkräftet habe.
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mike120379

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Ich kann zwar das "rumgehacke" verstehen, allerdings bin ich mittlerweile an dem Punkt angekommen, wo ich glaube, dass es ihm entweder an dem nötigem Intellekt mangelt oder er aufgund von z.Bsp. ADS, die hier gegebenen Antworten nicht selbstständig aufarbeiten kann.

Um nochmal zu der MDK-Absage zu kommen... könnte es evtl. sein, dass die Krankenkasse eine Prüfung deines Versicherungskontos durchgeführt hat, und dabei folgende Punkte aufgefallen sind:

1. Versicherter mit kleinstem Versicherungstarif
2. übermäßig viele (unnötige) Arztbesuche
3. grenzwertige bzw. widersprüchliche Diagnose zum Thema Trichterbrust

Ergo: Ablehnung...

Denk mal drüber nach...

Die meisten hier waren bei einem Arzt, der eine Überweisung zu einem Spezialisten ausgestellt hat... und diese meisten haben keine Probleme mit der Kostenzusage bekommen!

tomsschulte

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Vermutungen unendlicher dummer Art, da stimmt nichts von, und gegen solche Unterstellungen wird hier nicht vorgegangen. Beleidigungen, Unterstellungen, Vermutungen, das kommt von mike oft nur, wenn es um mich geht. Konstruktiv sind solche Beiträge bei weitem nicht.

Du willst mich doch immer nur fertig machen mit deinem miesen Charakter, ich weiss nicht, was ich dir getan habe, aber das ist doch echt Mobbing. Willst du damit dein kleines Ego pushen, indem du anderen Leuten wie mir irgendeinen Unsinn unterstellst, der überhaupt nie zutrifft?

Ich war auch bei einem Arzt, der hat mir eine Einweisung zu einem Spezialisten ausgestellt, und dann hat dieser Spezialist names Dr. Hecker aus Herne ein Gutachten verfasst. Also wie bei anderen Leuten auch. Und trotzdem gab es Probleme mit dem MDK. Also liegt es nicht an mir.
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ex.pectus

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ex.pectus hat mich gestern oder vorgestern noch gerügt, ich solle keine Vermutungen in den Raum stellen, die dann der betroffene erst mühsam wieder korrigieren und richtigstellen muss. Also bitte halte auch du dich an diese Regeln im Forum, die es nicht umsonst gibt.

Deine Schlußfolgerung ist so nicht richtig. Es gibt hier keine Regel, die lautet, dass man keine Vermutungen in den Raum stellen soll.

Natürlich kann man auch Vermutungen hier in den Raum und zur Diskussion stellen, damit man aus der Diskussion einen Nutzen ziehen kann. Und zwar für möglichst viele Beteiligte (Schreiber, Leser).

Es gibt auch keine Regel, dass man nicht etwas wiederholt fragen dürfte, was nicht schon mal früher gefragt worden ist. Es kann dafür gute Gründe geben, die ich hier nicht alle aufzählen kann und will.

Die wichtigste ungeschriebene Regel in diesem Forum hat den Sinn, nicht nur nach dem eigenen Nutzen zu suchen und zu handeln und dabei Nachteile anderer in Kauf zu nehmen.

Ich weiß nicht, wie ich dir erklären soll, was das in praktischem Verhalten bedeutet.

Deshalb möchte ich dich bitten, in Zukunft ausschließlich in Threads zu schreiben, die du selbst begonnen hast (Ausnahme: Offtopic-Forum) oder gar nicht mehr zu schreiben.

Durch dein Verhalten bzw. die Reaktionen, die dadurch ausgelöst werden, schreckst du andere User ab. Das ist nicht gut.
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2013, 13:30:58 von ex.pectus »
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tomsschulte

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Aber Mike darf diesen unverschämten taktlosen Mist immer wieder schreiben, und andere dürfen auch den ganzen Mist mir immer wieder an den Kopf werfen? Das ist alles erlaubt, und die dürfen überall in allen Threads schreiben, und nicht nur in ihren eigenen? Das alles lässt du durchgehen? Die schrecken andere User nicht ab durch ihre Beiträge? Und das ist dann besser? Die dürfen das alles ungestraft, aber ich werde hier in Ketten gelegt? Da frage ich mich, haben die denn den Intellekt, so dass sie nette, aussagekräftige, höfliche und taktvolle Beiträge hier im Forum schreiben können, auch mir gegenüber? Ich glaube nicht. Haben einige User hier ja oft genug bewiesen. Aber es war mir klar, dass jemand wie ich in der Gemeinschaft hier immer als Außenseiter betrachtet wird und jede Kritik die ich hier am Verhalten manch eines Users übe, wird in den Wind geschlagen, aber an mir darf man Kritik in schärfster, persönlicher und unsachlicher Form üben, wie man will.
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UpsUpsUps

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Oh das ist schon hart was hier wieder abgeht. Tom wie oft soll ich dir noch sagen das du mit hoher Wahrscheinlichkeit so einen Brustkorb den du haben willst mit einer offenen Variante vergessen kannst. Nur mit der Nuss Methode kann es sein das es am Ende normal aussieht. Die offenen Varianten sind auch eher was für die körperlichen Einschränkungen und nicht so sehr das es am Ende super toll aussieht.
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tomsschulte

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Verstehe. Ich wollte auch nur sagen, dass ich von Erlangen vorhin erfahren habe, dass die mich erst sehen wollen persönlich, um dann entscheiden zu können, nach welcher Methode ich operiert werden würde. Und dann können die erst einen Kostenvoranschlag erstellen.

Ich hätte am 21.Oktober einen Termin haben können, aber das sind noch 20 Tage, also fast 3 Wochen. Und dann geht die Sprechstunde nur bis 12 Uhr, und ich müsste ungefähr um 8 Uhr schon losfahren hier in Witten, da die Anfahrt in etwa 4 Stunden laut Google Maps dauert.
Also müsste ich 20 Tage warten, um dann um 8 Uhr morgens losfahren zu müssen, was megafrüh ist, um dann in Erlangen zu erfahren, dass ich tausende Euros zahlen müsste, die ich kaum aufbringen kann. Und Kosten für Komplikationen und damit eventuell weitere OPs wären auch nicht im Preis inbegriffen. Und der 2. Eingriff zum Entfernen der Platten würde auch nochmal kosten.
Fazit: Da passt ja vorne und hinten nichts zusamen, das soll nicht sein.

Dann muss ich mich wohl an die Uniklinik Heidelberg wenden. Die machen nur nach der Nuss-Methode. Da bin ich dann wohl richtiger.

Sonst wüsste ich im Moment auch nichts anderes mehr.
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BlauTB

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Dir ist schon klar, dass du auch bei der Nuss-Methode zwei OP`s bezahlen musst oder?
Einmal wenn die Bügel eingesetzt werden und dann noch einmal bei der Herausnahme.
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ex.pectus

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Dir ist schon klar, dass du auch bei der Nuss-Methode zwei OP`s bezahlen musst oder?
Einmal wenn die Bügel eingesetzt werden und dann noch einmal bei der Herausnahme.

Ich vermute, dass das schon klar ist. Allerdings wäre die Entnahme bei Nuss mehrere Jahre später als bei der anderen Methode. Und jedes zusätzliche Jahr macht eben auch finanziell bzw. in der Finanzierbarkeit einen Unterschied (12x200=2400). Ich persönlich würde das aber nicht für ein gutes Auswahlkriterium halten.
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rabbit

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Hi Tom, ich würde mich von den 20 Tagen, dem frühen Aufstehen (musstest du früher nicht regelmäßig um diese Zeit bereits in der Schule sein?) und der langen Anreise nicht abschrecken lassen. Auch wenn ich der Meinung bin, dass offene Verfahren (u.a. Erlangen) bei einer 1. OP eher zu vermeiden sind, würdest du in Erlangen eine fachkundige Einschätzung deines Brustkorbes bekommen. Alleine dafür lohnt sich die Fahrt. Wenn du denen deinen Fall schilderst, könnten sie dir einen entsprechenden Arztbrief (also ein Gutachten) ausstellen. Dann hättest du schon 2 davon. Außerdem käme diese Einschätzung dann von einer Klinik, die regelmäßig TBs operiert und weiß, auf welche Punkte es ankommt. Um die Kostenfrage kannst du dich dann immer noch kümmern, wenn du a) den genauen Betrag kennst und b) dich das Erlanger Verfahren überhaupt überzeugt.

Ich kenne das Gefühl, wenn man nicht weiter weiß und vor lauter Frust alles in den Computer tippt. Leider landet das dann halt alles öffentlich in diesem Forum, was dann von anderen auch gelesen werden muss. Wenn der Text irgendwann in Summe zu lang wird lese ich das ganze meist nicht mehr. Es würde dir womöglich helfen, deine Gedanken anstelle in das Forum, in einen einfachen Texteditor zu schreiben und anstelle es dann abzusenden zu speichern. Lass es dann einfach ein paar Stunden liegen und lese es einfach noch einmal. Dann kannst du es (bei Gefallen) immer noch 1:1 ins Forum kopieren. Ich denke aber mal, dass der ursprüngliche Frust verflogen ist. Man muss nicht prompt und sofort auf Einträge im Forum reagieren. Derartige Kurzschluss-Tippereien führen zu nichts. Glaub mir, ich kenn mich da aus (hat nichts mit diesem Forum zu tun).

Ich würde auch nicht alles was man dir vorwirft (oder um was man dich hier bittet) kommentieren. Das bringt alles nichts. Wenn du der Meinung bist, dass man gemein zu dir ist, dann ist man das eben. In einem derart öffentlichen Forum kann man sich kaum dagegen wehren. Auf jedes Argument kommen Gegenargumente und wie du siehst gleich von mehreren Leuten. Diese teilen dir mit, was sie an deinen Beiträgen stört. Mehr nicht. Es mag sein, dass man das als ungerecht empfindet, aber es sind auch nur Menschen. Du kommst da argumentativ nicht dagegen an. Leute stehen immer wieder vor Gericht, weil man sich eben nicht einig wird. Einen objektiven Richter wirst du hier im Forum aber nicht finden. Zumal keiner die Zeit hat wirklich jede Situation auszudiskutieren.

Ich würde mich viel mehr auf die Lösung meines eigentlichen Problems konzentrieren. Der Frustlevel scheint bei dir recht hoch zu sein. Mit ewigen Diskussionen wird es nicht besser. Du musst dein Finanzierungsproblem lösen. Tipps dazu hat man dir in diesem Forum genug gegeben. Du hältst momentan an einer Krankenkasse fest, die kein Interesse daran hat dir in dieser Sache zu helfen. Es ist deine Entscheidung ob du wechselst und einen neuen Anlauf nimmst oder nicht. Je länger du mit (aus meiner Sicht) offensichtlichen Schritten wartest, je länger wirst du dich quälen. Niemand kann für dich entscheiden, das must du selbst tun.

Der Moderator ist dazu da, das Forum in halbwegs geordneten Bahnen zu halten. Und auch wenn du einiges als gemein empfindest, hast du bisher immer eine Reaktion auf Fragen, Ideen, etc. erhalten. Immer. Aber, mehr als Tipps können wir halt leider nicht geben. Also, lass dich nicht entmutigen und arbeite weiter an deinem Projekt "Trichterbrust weg". Fahr doch einfach nach Erlangen in eine Sprechstunde. Auch wenn das Vorhaben insgesamt sehr aufwändig erscheint, die eigentliche Sprechstunde geht super schnell vorbei und du hast Klarheit!
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tomsschulte

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Vielen Dank für den langen Text. Hast mit vielen Punkten recht.

Aber ich möchte gerne 2 Dinge zu bedenken geben.

1. Prof. Carbon hat mir doch schon längst gesagt, was er bei mir machen möchte. Es soll ein Erlanger Bügel eingesetzt werden, um die Trichterbrust zu heben. Und er möchte zusätzlich für meinen Rippenbögen noch Synthes-Platten verwenden. Der Erlanger Bügel wird dann nach 1 Jahr entfernt. Und die Synthes-Platten können für immer drin bleiben. Außer ich möchte die Synthes-Platten entfernt haben, dann kann man das auch machen. Dann müsste man jedoch die Narbe in der Mitte des Brustkorbs noch aufschneiden.
Der Erlanger Bügel kann nämlich durch einen einfach Schnitt an der Seite nach 1 Jahr entfernt werden.

2. Ich habe bei der Krankenkasse angerufen und die gefragt, wie die das regeln würden mit der Trichterbrust und dem MDK. Und dann habe ich das erfahren. Wenn ich im September 2013 die Krankenkasse gewechselt hätte, wäre ich zum 01.12.2013 erst bei der anderen Kasse Mitglied gewesen, denn 2 Monate plus der Rest des aktuellen Monats ist immer Wechselfrist bei den Krankenkassen. Und ich habe bei mehreren anderen Krankenkassen angerufen, und alle sagten sie mir, wenn man die Krankenkasse wechselt, wird die neue Krankenkasse den MDK-Bericht der alten Krankenkasse sich anschauen und ohne alles neu zu prüfen der Empfehlung des MDK folgen. Also würde mir ein Krankenkassenwechsel absolut nichts bringen. Das Ergebnis wäre dasselbe wie jetzt, nämlich keine Kostenübername. Außer ein Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung, aber da hatte ex.pectus mal gesagt, da würde dann wohl die Trichterbrust-OP aus dem Leistungskatalog der privaten Krankenkasse für mich ausgeklammert. Oder die private Krankenkasse würde mich erst gar nicht annehmen. Also hätte ich auch von einem Wechsel zu einer privaten Krankenkasse gar nichts.

Mein Haller-Index ist 3,224. Am 20.Februar 2013 wurde der Haller-Index mittels CT-Bilder ermittelt. Dieser Haller-Index hat die Krankenkasse kein Stück interessiert. Und auch die anderen eingereichten Unterlagen waren der Krankenkasse nicht wichtig. Meine Lungenfunktionseinschränkung von 20-30 % unter Norm war für die nicht wichtig.
Aber es ist wohl so, dass auch bei Menschen ohne Trichterbrust Messwerte von Lungenwerten 80 - 120 % des Normwertes erreichen können. Also daher sind meine Lungenwerte für den MDK kein aussagekräftiger Grund für eine OP.


Ich habe schon einige Gutachten bisher, und zwar:
Bodyplethysmographie vom 28.02.2013 mit Lungenfunktionseinschränkunge n von 20 - 30 % gegenüber der Normalbevölkerung
Gutachten von meinem Lungenfacharzt Dr. Dichmann an den MDK
Gutachten eines Kardiologen Dr. Maeso-Madronero an den MDK
Stellungnahme des Dr. Metzelder von der Uniklinik Essen wegen der Zwerchfell-OP als ich 4 Tage alt war
Ruhe-EKG vom 04.03.2013
1. Gutachten von Dr. Hecker, einem Thoraxchirurgen, vom 21.02.2013
1. Absage des MDK vom 11.04.2013
2. Absage des MDK vom 04.09.2013

Also alles bis auf ein Belastungs-EKG, eine Spiroergometrie, eine Belastungs-Herz-Ultraschall-Untersuchung und ein psychologisches Gutachten.

Aber ich habe nochmal bei der Fachabteilung der Krankenkasse in Duisburg angerufen, und die haben mir gesagt, nachdem der MDK auch meinen Widerspruch abegsagt hat, nachdem ich sogar am 08.08.2013 zur persönlichen Vorstellung beim MDK war, würde es nahezu nichts bringen, noch in den nächsten Monaten irgendwelche Befunde einzureichen, denn der MDK würde es höchstwahrscheinlich sowieso ablehnen. Im Januar oder Februar könne ich nochmal einen Antrag stellen, vorher wäre das nahezu sinnlos.
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rabbit

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Alle Gutachten haben dir bisher nicht geholfen. Das kann daran liegen, dass in den Gutachten nicht das richtige drin steht. Weiterhin ist nicht der MDK dein Gegner, sondern deine KK, bei der du versichert bist, da sie der MDK-Empfehlung folgt. Das müsste sie nicht tun. Wenn du bei einer anderen KK anrufst und deinen Fall schildert, wirst du immer ablehnende Antworten erhalten. Zum einen möchte man keinen kostspieligen Patienten anwerben, zum anderen kann man dir an der Hotline keine andere Hilfe anbieten (du bist ja noch nicht mal bei denen versichert). Wenn du erst einmal bei einer neuen KK bist, wird der dann für dich zuständige Sachbearbeiter entscheiden. Wenn du dabei ein stichhaltiges Gutachten einer renommierten Klinik vorlegst, kann es sein, dass dein Fall nicht beim MDK landet (auch wenn jetzt alle das sagen). Es kann aber auch sein, dass eine Klinik gar keine Kostenübernahmeerklärung möchte, wenn dein Befund eineindeutig ist. Deine aktuelle KK wird dir da wahrscheinlich nicht weiterhelfen, auch im Januar nicht. Man hatte mit der Ablehnung deines Falls bereits Erfolg.

So wie die Situation jetzt ist, hilft es dir nicht. D.h. du musst etwas ändern. Es mag sein, dass ein KK-Wechsel bis zu 3 Monate dauert. Aber wenn du jetzt nicht handelst, bis du in 3 Monaten genauso weit wie jetzt. Fahr nach Erlanger, Heidelberg, oder sonst wo hin. Ich würde die KK wechseln, du hast dadurch keinen Verlust, evtl. aber einen Gewinn (deine TB-OP). Wenn die neue KK nicht zahlt kannst du es immer noch selbst tun. Mehr weiß ich dazu nicht.
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tomsschulte

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Danke für die Antwort.

Wenn ich das Geld hätte, würde ich morgen gerne sofort die Trichterbrust-OP selber bezahlen. Nichts lieber als das. Dann würde ich morgen in Erlangen anrufen und das alles gerne sofort mit der OP in die Wege leiten.
Meine Eltern meinen, es ist Irrsinn, eine finanziell unkalkulierbare Sache einzugehen. D.h. an der Uniklinik Heidelberg operieren die nur nach Nuss, ich weiss aber nicht, ob Nuss die richtige Methode für mich ist.
Und darüber hinaus ist es so, dass die in Heidelberg 6350 Euro haben wollen, ich habe 4000 Euro auf meinem Konto, mehr nicht. Ich hatte denen angeboten, dass ich 3500 Euro Anzahlung mache und dann den Rest in Raten pro Monat von 200 Euro. Das Angebot haben die an der Uniklinik Heidelberg auch angenommen. Jedoch würde mir jede Komplikation, die eine Behandlung oder eine weitere OP mit sich bringt, in Rechnung gestellt werden. Das heisst aus den 6350 Euro könnten bei einer weiteren OP wie z.b. einer frühzeitigen Bügelentfernung eines der beiden Bügel und Einsetzen eines neuen Bügels wieder für die OP schätzungsweise 3000 Euro fällig werden, und wenn noch eine Komplikation kommt, nochmal 2000 Euro oder 500 Euro oder wieviel auch immer. Wie lange sollen die Monats-Raten denn gehen? Zig Jahre? Falls Komplikationen auftreten, könnte ich die Monats-Raten gar nicht abbezahlen, wie dann neue Kosten und somit neue Monatsraten auf mich zukommen würden. Das alles könnte ein Fass ohne Boden werden. Das ist doch alles grauenvoll der Gedanke. Und die 2.OP, also die Bügelentfernung in 3-5 Jahren bei der Nuss-Methode, wäre finanziell in den 6350 Euro bestimmt noch nicht integriert.

6350 Euro - 3500 Euro Anzahlung = 2850 Euro. Und 2850 geteilt durch 200 sind 14,25. Das heisst also, ich müsste 14,25 Monate die 1. OP abbezahlen. Etwas über 1 Jahr. Aber das gilt nur solange, wie nicht irgendwelche Komplikationen auftauchen, die eine weitere OP notwendig machen können. Würden durch eine weitere OP z.b. 3000 Euro dazukommen, wären das 3000 geteilt durch 200 = 15. Also wieder 1 Jahr und 3 Monate länger bezahlen. Und so würde sich das hinterher über zig Jahre erstrecken, jeden Monat 200 Euro bezahlen müssen. Das ist doch finanzieller Ruin. Und ich weiss nichtmal, ob die Nuss-Methode die richtige Methode für mich ist. Und von den offenen Varianten sagt mir UpsUpsUps immer wieder, dass mit all diesen offenen Varianten mein Brustkorb nie normal aussehen wird. Und mancher Arzt, mit dem ich in den letzten 8 Monaten seit Februar 2013 Kontakt hatte, meinte es so ähnlich. Aber ich will einen normal aussehenden Brustkorb haben, das will doch jeder. Niemand will etwas anderes, als einen normal aussehenden Brustkorb.
Und die Lungenwerte bei mir sind nicht schlecht genug, mein Herz ist völlig in Ordnung, mein Haller-Index von 3,224 ist grenzwertig. Also ich kann den MDK doch in gewisser Weise verstehen, dass das abgelehnt wird. Es liegt ja kein Befund vor, der richtig überzeugend wäre.
Und der psychosoziale Aspekt, das ist dem MDK völlig egal, gerade dieser Aspekt hatte ja in dem 1. Gutachten von Dr. Hecker zur 1. Absage des MDK geführt.
Und jede Klinik in Deutschland, die ich bisher kontaktierte, und das waren bestimmt 10 Stück, möchte vor einer Trichterbrust-OP eine Kostenübernahmeerklärung haben, egal wie die Befunde sind. Das habe ich alles erfragt lang und breit.
Wenn du eine Klinik kennst, die keine Kostenübernahmeerklärung haben möchte, dann sag sie mir gerne, ich wäre dir sehr dankbar. Das wäre nämlich ein Wunder.

Ich hatte Kontakt mit dem evangelischen Krankenhaus in Herne, dann Dr. Lützenberg in Berlin bzw. mittlerweile Uniklinik Magdeburg. Dann habe ich im Klinikum Augsburg angefragt, Uniklinik Heidelberg, eine Klinik in Wuppertal noch, dann Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern, Universitätsklinik des Saarlandes in Homburg an der Saar. Und einige andere Kliniken habe ich angerufen, so weit ich mich erinnern kann waren das Kliniken in Karlsruhe, Braunschweig, Ludwigshafen, Darmstadt, Hamburg, Bremen, Dortmund, Nürnberg, Greifswald. Viele von den Kliniken machen keine Trichterbrüste oder nur wenige Trichterbrüste im Jahr. Also fallen viele schonmal raus. Aber alle wollten immer eine Kostenübernahme vor einer OP haben, wenn sie Trichterbrust-Korrekturen durchführen.
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2013, 21:39:05 von tomsschulte »
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