Trichterbrustforum.de

Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

Autor Thema: Einschätzung TB - Auswirkungen auf körperliche Leistungsfähigkeit?  (Gelesen 2472 mal)

Aquila

  • Neuling
  • *
  • Beiträge: 3

Hallo an alle,
ich hab dieses Forum vor mehreren Tagen durch Zufall entdeckt und muss gleich zu Beginn sagen, ich finde es klasse, dass es dieses gibt und sich Leute die Mühe gegeben haben, ein solches zu erstellen.

Wie die meisten hier besitze auch ich eine Trichterbrust (wohl eher in einer leichten Ausprägung, dafür aber breiter/großflächiger). Ich bin Mitte 20 und etwa 1,74 m groß, von der Statur her aus­ge­prägt schlank (unteres Normalgewicht). Das "Volumen" meiner TB beträgt um die 23 ml (etwa ein kl. Schnapsglas), die Tiefe etwa 1,5-2 cm (mit Lineal/Geo-Dreieck), wobei sie eher in die Breite geht (siehe Bilder) - alles jedoch subjektive Eigenmessung…
Eigentlich war mir bis in die späte Pubertät nicht mal bewusst, dass ich eine TB habe. Soweit ich mich erinnern kann hat mich beim Baden, egal wo, eigentlich nie jemand darauf angesprochen. Erstmals hat eine Physiotherapeutin mit etwa 17 eine leichte TB "diagnostiziert" (wurde damals vom Arzt u.a. wegen Haltungsproblemen hingeschickt). Viel geändert hat sich dann allerdings nicht.
Beeinträchtigungen hatte ich immer etwas in Form eines Engegefühls in der Brust und hin und wieder einer verkrampften Haltung/eingeklemmten Wirbeln. Die Atmung ist bei mir eher flach (meist durch den Bauch). Auch beim Rennen komme ich bald an meine Grenzen und hab das Gefühl, im frühen Jugendalter ging es besser (früher Fußball gespielt und nun in den letzten Monaten gegen Ende meines Studiums wieder sportlich aktiver geworden).
Ansonsten hatte ich in jüngerer Zeit immer mal wieder Herzstolpern und bei körperlich anstrengenderen Tätigkeiten selten mal Herzrase-Attacken (2-5mal in 6 Monaten, dann extrem hoher u. starker Puls, 15-30 min geht dann gar nichts mehr). Das Auftreten ist aber eher willkürlich und der Kardiologe meinte, dass mein Herz gesund wäre und konnte nichts weiter feststellen. Daher mein Gedanke, dass es evtl. mit der Enge/Verkrampfungen im Brustraum und der dadurch schwierigeren Atmung zusammenhängen könnte.

Schließlich möchte ich euch nun fragen:
Wie ausgeprägt findet ihr die TB?
Und vielleicht an diejenigen mit etwa gleichem "Ausprägungsgrad" - wie geht es euch beim (intensiven) Sport, hattet/habt ihr auch Probleme und habt ihr etwas gegen eure TB unternommen (evtl. sogar operativ) oder sie einfach so gelassen?
(Einer OP stehe ich momentan eher skeptisch ggü., wenn ich über die Schmerzen, Gefahren und Länge des Behandlungszeitraums hier lese. Aber natürlich würde ich bei einer Wahlmöglichkeit eine flache Brust bevorzugen...).

Viele Grüße und vielen Dank bereits im Voraus!







Gespeichert

ex.pectus

  • Globaler Moderator
  • Stammgast
  • *****
  • Beiträge: 1406
    • ex-pectus Blog

Das "Volumen" meiner TB beträgt um die 23 ml (etwa ein kl. Schnapsglas), die Tiefe etwa 1,5-2 cm (mit Lineal/Geo-Dreieck), wobei sie eher in die Breite geht (siehe Bilder) - alles jedoch subjektive Eigenmessung…

Einerseits sehr schön, dass du dir die Mühe gemacht hast, da selbst mal zu messen. Andererseits könnten die niedrigen Werte vielleicht auch ein wenig irreführend sein. Denn die wenigsten Werte, die hier im Forum genannt wurden, beruhen auf so einer Eigenmessung. Mit den deutlich höheren Werten, die bspw. Prof. Schaarschmidt bei seiner ganz anderen Mess-Methode (bei tiefer Inspiration) misst, sind sie nicht direkt vergleichbar.

Eigentlich war mir bis in die späte Pubertät nicht mal bewusst, dass ich eine TB habe. Soweit ich mich erinnern kann hat mich beim Baden, egal wo, eigentlich nie jemand darauf angesprochen.

Dass man darauf angesprochen wird, ist ja auch die absolute Ausnahme.

Auch beim Rennen komme ich bald an meine Grenzen und hab das Gefühl, im frühen Jugendalter ging es besser (früher Fußball gespielt und nun in den letzten Monaten gegen Ende meines Studiums wieder sportlich aktiver geworden).

Grundsätzlich ist es ja nichts ungewöhnliches, dass man beim Sport an seine Grenzen kommt. Auch nicht, dass man mit zunehmendem Alter oder nach einer Sport-Pause schneller an seine Grenzen kommt. Die entscheidende Frage wäre, bei welcher Leistung bzw. Belastung deine Grenze ist.

Ansonsten hatte ich in jüngerer Zeit immer mal wieder Herzstolpern und bei körperlich anstrengenderen Tätigkeiten selten mal Herzrase-Attacken (2-5mal in 6 Monaten, dann extrem hoher u. starker Puls, 15-30 min geht dann gar nichts mehr). Das Auftreten ist aber eher willkürlich und der Kardiologe meinte, dass mein Herz gesund wäre und konnte nichts weiter feststellen.

Lag dieser Aussage eine gründliche und umfassende Untersuchung zu Grunde, so dass man der Aussage auch vertrauen kann? Also auch bei Belastung, wenn diese Beschwerden dann auftreten?

Daher mein Gedanke, dass es evtl. mit der Enge/Verkrampfungen im Brustraum und der dadurch schwierigeren Atmung zusammenhängen könnte.

Wenn es um die subjektiven Empfindungen der "Enge/Verkrampfungen" geht bzw. dem subjektiven Anteil an einer empfundenen Dyspnoe/Atemnot, kann es da natürlich jede Menge Ursachen geben, auch solche, die man gar nicht objektiv ermitteln oder messen kann. Es gibt ja bspw. auch Leute, die meinen bei geschlossenem Fenster nicht genügend Luft zu bekommen.

Wenn es aber darum geht festzustellen, ob der Körper objektiv genügend Sauerstoff aufnehmen und zur Verfügung stellen kann, dann lässt sich das schon recht sicher feststellen (Spiroergometrie). Schwieriger würde es dann allerdings werden herauszubekommen, welche Ursachen einer mangelnden Leistungsfähigkeit bzw. Sauerstoffversorgung zu Grunde liegen (Herz, Lunge, Stoffwechsel).

Ein Problem dabei ist auch, den Grenzwert für eine mangelnde bzw. ausreichende Leistung festzulegen (Stichwort: Normwerte/Referenzwerte).

Und vielleicht an diejenigen mit etwa gleichem "Ausprägungsgrad" - wie geht es euch beim (intensiven) Sport, hattet/habt ihr auch Probleme und habt ihr etwas gegen eure TB unternommen (evtl. sogar operativ) oder sie einfach so gelassen?

Solche Vergleiche sind sicherlich interessant. Aber gleiches aussehen bedeutet nicht gleiche Leistungseinschränkung/Leistungsfähigkeit oder dergleichen.
Gespeichert
Trichter-/Kielbrust Nuss-OP 22.10.2010 (43 J, m, 185 cm, 71,5 kg, Berlin-Buch Prof. Schaarschmidt)
2. OP=Bügelentfernung 20.11.2013 (Magdeburg, Dr. Lützenberg)
meine Trichterbrust-OP-Seite

Aquila

  • Neuling
  • *
  • Beiträge: 3

Erstmal Danke für deine Antwort.

(sry, weiß nicht genau, wie das mit dem zitieren funktioniert, hoffe es ist auch so nachvollziehbar):
Zitat
Andererseits könnten die niedrigen Werte vielleicht auch ein wenig irreführend sein. Denn die wenigsten Werte, die hier im Forum genannt wurden, beruhen auf so einer Eigenmessung. Mit den deutlich höheren Werten, die bspw. Prof. Schaarschmidt bei seiner ganz anderen Mess-Methode (bei tiefer Inspiration) misst, sind sie nicht direkt vergleichbar.
D.h. ich sollte mir das evlt. einmal professionell anschauen lassen? (Lebe allerdings weit im Südwesten Dtls und weiß nicht, wo hierfür Experten zu finden sind^^, gibts ggf. Empfehlungen für Freiburg/Karlsruhe/Heidelberg?)

Zitat
Die entscheidende Frage wäre, bei welcher Leistung bzw. Belastung deine Grenze ist.
Beim Kraftsport habe ich weniger Probleme als beim Ausdauersport/Konditionstraining (letzteres mache ich aus den Gründen auch nicht mehr so intensiv, zumal ich eher Muskelmasse aufbauen möchte). Nur als ich mal für ein Fußballturnier längere Zeit die Ausdauer trainiert habe, ist mir aufgefallen, dass wo ich früher 45 min problemlos durchgehalten hätte nun nach etwa 15-20 min nichts mehr geht - aber das mag vlt. wirklich auf mangelndes Training zurückzuführen sein. Es ist dann halt ein Gefühl als wäre der Brustkorb zu eng zum ausgedehnten/ausreichenden Atmen (schlecht zu beschreiben).

Zitat
Lag dieser Aussage eine gründliche und umfassende Untersuchung zu Grunde, so dass man der Aussage auch vertrauen kann? Also auch bei Belastung, wenn diese Beschwerden dann auftreten?
Bei mir wurden bisher 2 kurze Ruhe-EKG durchgeführt und beim Kardiologen eine Echokardiografie (falls ich das recht in Erinnerung habe), ein Belastungs-EKG allerdings nicht. Das Ergebnis eines Langzeit-EKGs steht noch aus (währendem ich auch trainiert habe).
Das blöde war bisher allerdings, dass noch nie während einer Attacke gemessen wurde - aber auch hier meinte der Kardiologe, dass es whs nichts schlimmes wäre... Das Problem dabei ist, dass diese "Attacken" recht willkürlich und selten auftreten, das heißt manchmal schon bei recht geringfügigen Belastungen, andermal kann ich lange belasten ohne dass etwas passiert. Evtl. ist auch einfach ein bestimmter Wirbel/Nerv eingeklemmt, ich weiß es nicht.

Mit den "Verkrampfungen" meinte ich, dass ich mich i-wie "ver­zo­gen" fühle und z.B. oft das Bedürfnis habe, mich zu strecken weil ich bspw. ein unangenehmes Gefühl/Druck im Brustbereich/der Wirbelsäule spüre und es dann auch häufig in der Brust oder bei manchen Wirbeln knackt. Dabei fehlt mir jedoch das "befreiende" Knacken, also dass es nach dem Strecken wirklich besser ist - vlt. sollte ich mich mal einrenken lassen..

Eine Spiroergometrie hatte ich noch nie (u. mich auch noch nicht damit auseinandergesetzt), vlt. wäre das ein nächster Schritt.

Und was meinst du/ihr zu meinem "Ausprägungsgrad" (ich hoffe die Bilder werden korrekt angezeigt)?
Gespeichert

ex.pectus

  • Globaler Moderator
  • Stammgast
  • *****
  • Beiträge: 1406
    • ex-pectus Blog

Zitat von: Aquila
(sry, weiß nicht genau, wie das mit dem zitieren funktioniert, hoffe es ist auch so nachvollziehbar):

Ja, ist alles schön nachvollziebar.

Um den Namen des Autors beim Zitieren zu nennen, muss der Name einfach hinter quote und vor der eckigen Klammer mit angegeben werden, siehe:

[quote author=Aquila]
(sry, weiß nicht genau, wie das mit dem zitieren funktioniert, hoffe es ist auch so nachvollziehbar):[/quote]

Zitat von: Aquila
D.h. ich sollte mir das evlt. einmal professionell anschauen lassen?

Nein, das meinte ich nicht. Man sollte nur keine (falschen) Schlüsse aus den Werten ziehen.

Zitat von: Aquila
Beim Kraftsport habe ich weniger Probleme als beim Ausdauersport/Konditionstraining (letzteres mache ich aus den Gründen auch nicht mehr so intensiv, zumal ich eher Muskelmasse aufbauen möchte).

In wieweit man Probleme beim Kraftsport bekommt, hängt doch von den Gewichten ab, die man wählt. Oder nicht? Und offensichtlich wählst du Gewichte, bei denen du keine Probleme bekommst. Du könntest aber auch Gewichte wählen, bei denen du Probleme bekommst. Oder nicht?

Stell dir irgendeine Kraftübung vor. Mit einem maximalen Gewicht schaffst du nur eine einzige Wiederholung. Mit weniger Gewicht schafft man mehr Wiederholungen. Allerdings hängt das alles auch von der Motivation ab bzw. Leidensfähigkeit, wie weit man bereit ist zu gehen. Bis einem schlecht wird oder gar noch weiter. Oder nur bis zur "Wohlfühlgrenze"?

Das ist alles relativ und dabei haben wir noch überhaupt kein konkrete bzw. absolute Gewichtsangabe als ein Gradmesser der Belastung gesprochen.

Und genauso ist das bei Ausdauersport auch.

Wenn du selber festgestellt hast, dass du bei Ausdauersport weniger Probleme hast als bei Kraftsport, dann sagt das nicht viel aus. Vermutlich ist die von dir gewählte Belastung bei der Ausdauer nicht deinem Leistungsvermögen angemessen. Es sagt aber weder etwas über die Höhe der Belastung oder deine Leistungsfähigkeit in objektiver Hinsicht bzw. im Vergleich zu anderen aus.

Zitat von: Aquila
Nur als ich mal für ein Fußballturnier längere Zeit die Ausdauer trainiert habe, ist mir aufgefallen, dass wo ich früher 45 min problemlos durchgehalten hätte nun nach etwa 15-20 min nichts mehr geht - aber das mag vlt. wirklich auf mangelndes Training zurückzuführen sein. Es ist dann halt ein Gefühl als wäre der Brustkorb zu eng zum ausgedehnten/ausreichenden Atmen (schlecht zu beschreiben).

Auf das Gefühl kann man meist nicht viel geben. Ich denke, dass macht meist der Kopf. Sauerstoffmangel ist ja meist auch letztlich der Grund, warum man nicht mehr kann. Allerdings lokal im Muskel bzw. in den Zellen des Muskel, dort kann keine weitere Energie bereitgestellt werden. Und nicht, weil nicht genügend Sauerstoff über die Lungen eingeatmet werden wird. Im Kopf/Gehirn wird dann daraus, dass es irgendwie mit der (Lungen-)Atmung zu tun hat.

Zitat von: Aquila
Und was meinst du/ihr zu meinem "Ausprägungsgrad" (ich hoffe die Bilder werden korrekt angezeigt)?

Ich finde, dass dir mit diesem Ausprägungsgrad alle Optionen offen stehen. Einerseits relativ unauffällig, so dass man sich eigentlich gut mit ihr abfinden können müsste. Andererseits wäre es aber wohl auch nachvollziehbar, wenn Du unbedingt noch Optimierungsbedarf hättest. Eine Notwendigkeit dazu sehe ich aber nicht. Und die sollte sich auch nicht aus der Meinung anderer ergeben.
« Letzte Änderung: 07. März 2015, 18:30:45 von ex.pectus »
Gespeichert
Trichter-/Kielbrust Nuss-OP 22.10.2010 (43 J, m, 185 cm, 71,5 kg, Berlin-Buch Prof. Schaarschmidt)
2. OP=Bügelentfernung 20.11.2013 (Magdeburg, Dr. Lützenberg)
meine Trichterbrust-OP-Seite

Aquila

  • Neuling
  • *
  • Beiträge: 3

Zitat von: ex.pectus
Um den Namen des Autors beim Zitieren zu nennen, muss der Name einfach hinter quote und vor der eckigen Klammer mit angegeben werden, siehe:
Ok, alles klar^^

Zitat von: ex.pectus
Wenn du selber festgestellt hast, dass du bei Ausdauersport weniger Probleme hast als bei Kraftsport
Gerade andersherum (s. o.)
Während ich früher eher Ausdauersport/-training betrieben habe, mache ich in letzter Zeit hauptsächlich Kraftsport. Gewichte wähle ich immer so, dass bei 3 Sätzen à 12 Wiederholungen der letzte Satz schwierig wird und die letzten Wiederholungen kaum zu schaffen sind. Daneben trainiere ich auch mit Übungen ohne Gewichte und mache dann i.d.R. solange bis es nicht mehr geht.
Ich finde schon, dass beim Kraftsport die Belastung der "Atemfunktion" geringer ist - zumal hier ja nur einzelne Muskelgruppen beansprucht werden. Während beim Ausdauersport ja der Aufbau der ganzkörperlichen Kondition im Vordergrund steht und es hier viel mehr auf die Leistungsfähigkeit der Lunge ankommt, was man ja nach einigen hundert Metern recht bald merkt. Und da fühle ich mich dann erschöpfter, als wenn ich mehrere Übungen mit (oder ohne) Gewichte mache, bis ich nicht mehr kann. Aber stimmt, es ist schwierig, so etwas in Relation zu setzen.

Zitat von: ex.pectus
Auf das Gefühl kann man meist nicht viel geben. Ich denke, dass macht meist der Kopf. Sauerstoffmangel ist ja meist auch letztlich der Grund, warum man nicht mehr kann. Allerdings lokal im Muskel bzw. in den Zellen des Muskel, dort kann keine weitere Energie bereitgestellt werden. Und nicht, weil nicht genügend Sauerstoff über die Lungen eingeatmet werden wird. Im Kopf/Gehirn wird dann daraus, dass es irgendwie mit der (Lungen-)Atmung zu tun hat.
Ok, das klingt schlüssig.

Zitat von: ex.pectus
wenn Du unbedingt noch Optimierungsbedarf hättest
Im Moment eigentlich eher nicht - sofern natürlich die Beschwerden nicht mit der TB zusammenhängen. Ggf. würde ich über eine Saugglocke nachdenken oder wäre man mit Mitte 20 dafür schon "zu alt"?
Gespeichert

ex.pectus

  • Globaler Moderator
  • Stammgast
  • *****
  • Beiträge: 1406
    • ex-pectus Blog

Zitat von: ex.pectus
Wenn du selber festgestellt hast, dass du bei Ausdauersport weniger Probleme hast als bei Kraftsport
Gerade andersherum (s. o.)

sorry, war nur versehentlich falsch herum formuliert.

Ich finde schon, dass beim Kraftsport die Belastung der "Atemfunktion" geringer ist - zumal hier ja nur einzelne Muskelgruppen beansprucht werden.

Selbtsverständlich.

Worauf ich hinaus wollte war, dass du dir beim Kraftsport ganz offensichtlich die Belastung selber nach bestimmten Kriterien auswählst. Also, dass es zu schaffen ist oder dir angenehm ist oder was weiß ich. Wieso wählst du dir die Belastung beim Ausdauersport nicht nach den gleichen Kriterien aus? Wenn du die Ausdauerbelastung so wählst, dass nach 20-25 nichts mehr geht, dann war die einfach zu hoch. Statt die Ausdauerbelastung zu verringern, denkst du nur (?), dass étwas mit deiner Atmung nicht stimmt. Wie wäre es einfach die Ausdauerbelastung zu reduzieren, damit auch noch nach 20-25 min etwas geht? Vermutlich macht es dir aber auch einfach keinen Spaß.

Ausdauerleistungsfähigkeit ist keine grundlegende Körperfunktion, die einem angeboren und in die Wiege gelegt wird. Das muss man auch trainieren. Manche sind begabter als andere.

Bei mangelnder Ausdauerleistungsfähigkeit gesundheitliche Ursachen in Betracht zu ziehen, macht erst Sinn, wenn man mangelndes Training als Ursache ausgeschlossen hat. Und manche müssen dabei eben mehr trainieren als andere.

Wobei noch die Frage wäre, was mangelnde bzw. normale Ausdauerleistungsfähigkeit ist.


Zitat von: Aquila
Ggf. würde ich über eine Saugglocke nachdenken oder wäre man mit Mitte 20 dafür schon "zu alt"?

Je jünger, desto besser. Aber probieren geht über studieren.
Gespeichert
Trichter-/Kielbrust Nuss-OP 22.10.2010 (43 J, m, 185 cm, 71,5 kg, Berlin-Buch Prof. Schaarschmidt)
2. OP=Bügelentfernung 20.11.2013 (Magdeburg, Dr. Lützenberg)
meine Trichterbrust-OP-Seite