Autor Thema: Erlangen Mitte Februar +Versicherung?  (Gelesen 4753 mal)

Anonymous

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Erlangen Mitte Februar +Versicherung?
« am: 01. Februar 2004, 12:43:56 »
Servus Leute,

werde mich nun am 17.2 in Erlangen operieren lassen, nachdem ich im letzten Jahr in Berlin Buch schon fast nach Nuss operiert worden wäre. Habe dann aber nochmal mit unabhängigen Ärzten gesprochen. Diese haben zwar eine OP grundsätzlich als nicht besonders nötig empfunden, aber immerhin die Erlanger Methode eindeutig bevorzugt, da dort das Riskio geringer ist. (Besonders durch die enorme Kraftanstregnung zum Heben des Trichters bei Nuss -> Verletzungsrisiko) Nuss ist eher was für Kinder (bin schon 23) Naja jedem das seine. Wer ist noch um diese Zeit in Erlangen???

Nur wie war das bei euch mit der Versicherung?
Ich habe ein Schreiben bekommen, dass sie grundsätzlich für die OP die Kosten übernehmen allerdings nach der "Gebührenordung für Ärzte unter dem Ziel/Leistungsprinzip" Was heist das für mich?????

Jackson

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« Antwort #1 am: 01. Februar 2004, 16:24:55 »
Hi!

Kostenübername ist in Erlangen kein Thema. Einfach hingehen, operieren lassen und dann ab nach Hause. Und vor der OP genau sagen WAS du willst!

GRuss Jackson

Anonymous

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« Antwort #2 am: 03. Februar 2004, 23:01:00 »
Zitat
Originally posted by Jackson


             Hi!

Kostenübername ist in Erlangen kein Thema. Einfach hingehen, operieren lassen und dann ab nach Hause. Und vor der OP genau sagen WAS du willst!

GRuss Jackson


Wie meinst du das denn? Was ich will?
 Eine OP und kleine Narbe, oder was wird einem da eventuell aufgeschwatzt?

Anonymous

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« Antwort #3 am: 04. Februar 2004, 20:15:51 »
Hi
warum hast Du Dich nicht in Berlin nach Nuss operieren lassen? 23 ist doch kein Alter für eine OP nach dieser Methode. In Berlin werden noch viel ältere mit Erfolg so operiert. Mir ist auch nicht ganz klar, warum die Nuss-OP risikoreicher sein soll. Im Prinzip ist doch jede OP ein Risiko, selbst Zähneziehen. Ich hab eine Nuss OP samt Bügelentfernung hinter mir - ich würde es jederzeit wieder so machen, vor allem in Berlin-Buch. Mein Ergebnis ist sehr sehr gut. Wenn eine OP nach Nuss möglich ist - was ja auch nicht immer der Fall ist, aber das entscheidet der Chirurg, -ist das sicher eine elegante Sache, Zwei Narben unter den Achseln ist alles was man sehen kann. Aber  es muss eh jeder für sich selber entscheiden.
Ich drück Dir die Daumen, dass alles gut geht und Du dann auch bald wieder fit bist.
Gruß
Jürgen

Jackson

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« Antwort #4 am: 04. Februar 2004, 22:48:51 »
Hi!

Sag ihnen genau, wie deine Brust aussehen soll! Wo sie gehoben werden soll, was dich stört! (Rippenbögen etc!). Aufschwatzen tun die dir nix.

@Guest2: Vergiss Nuss.

GRuss Jackson

Sascha

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« Antwort #5 am: 06. Februar 2004, 01:17:21 »
da hat jackson recht du MUSST ganz genau sagen WAS du willst rippen oberer brustteil etc. bei mir haben sie nur das sternum angehoben sieht toll aus jetzt aber der rest nicht :-(.

grüße
sascha
OPs :
2000 (Nuss), vorzeitge Entnahme, da innere Blutungen, keine Schmerzen
2003 (Erlangen), Grausame Optik, direkter wiedereinfall, dauerhafte Schmerzen
2005 (Nuss) Brust stabil, nach Bügelentnahme bleibende Schmerzen
2014 (Erlangen-Synthes) vollständige Fixierung + optische verbesserung, bleibende schmerzen.
2016 Entnahme in FFM.
Seit 2017 Frührentner.

Alter bei Ops : 16,18,20,29,32.

toby

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« Antwort #6 am: 06. Februar 2004, 11:23:50 »
vergiss nuss? was soll denn bitte diese unqualifizierte aussage? ich habe ein verdammt gutes ergebnis erreicht dank einer nuss op und die 2 narben sieht man nur beim genau hinsehen.

also nuss ist auf jedenfall eine option die man nicht von vorneherein als "scheiss methode" abtun sollte.

Jackson

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« Antwort #7 am: 06. Februar 2004, 12:58:58 »
Hi!

Ich habe nicht gesagt, dass NUSS eine schlechte Methode ist. Ich halte aber die offenen Verfahren für ausgereifter, und man kann viel mehr machen als die Brust nur mit Gewalt in Form drücken.
Und wenn richtig genäht wird (wie in Erlangen) sieht man auch fast nix!

Jackson!

toby

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« Antwort #8 am: 06. Februar 2004, 13:46:39 »
ok das ist deine meinung, meine meinung sieht anders aus, ich denke die erlangermethode (oder eine andere offene OP) sollten erst dann zum zug kommen, wenn die minimal invasive methode (Nuss) nicht funktionieren kann, auf grund von starker asymetrie oder sonst was.

wenn ich mich nicht irre wird in erlangen an den rippen herumgeschnippelt und zum teil knochen gebrochen, oder? falls dem so sein sollte, denke ich doch, dass man dies nach möglichkeit umgehen sollte. es verheilt alles wieder das ist klar, aber von der stabilität her kann sich die sache nur verschlechtern.

man kann mit der offenen OP bestimmt mehr machen, aber wozu die prozedur wenn es auch anders geht?


PS: die gefahr dürfte bei NUSS dafür grösser sein, dass sich die TB eines tages zurückbilden könnte, was natürlich ein alptraum wäre...

Jackson

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« Antwort #9 am: 08. Februar 2004, 18:18:52 »
Hi!

Ich finde nicht, dass die Gefahr oder das Operationsrisiko bei einer offenen OP grösser ist als bei Nuss.
Mir ist auch aufgefallen, dass viele Nuss-Patienten scheinbar größere Schmerzen nach der OP verspüren als Ravitch oder Erlanger Patienten. Das sind natürlich sehr subjektive Empfindungen... man müsste im Zweifelsfall erst mal beides ausprobiert haben (gell, Sascha!).
Was mir bei Nuss sehr gut gefällt ist, dass scheinbar die Brust im oberen Bereich durch den imensen Druck von innen gut gehoben wird... hoffentlich bleibt sie auch dort!

Gruss JAckson

Sascha

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« Antwort #10 am: 10. Februar 2004, 23:02:01 »
ja optisch gesehen ist nuss viel besser auf dauer gesehen sprich wieder einfallen kann ich nichts zu sagen das braucht jahrelange beobachtung einzelner patienten und altersgruppen.

grüße
sascha
OPs :
2000 (Nuss), vorzeitge Entnahme, da innere Blutungen, keine Schmerzen
2003 (Erlangen), Grausame Optik, direkter wiedereinfall, dauerhafte Schmerzen
2005 (Nuss) Brust stabil, nach Bügelentnahme bleibende Schmerzen
2014 (Erlangen-Synthes) vollständige Fixierung + optische verbesserung, bleibende schmerzen.
2016 Entnahme in FFM.
Seit 2017 Frührentner.

Alter bei Ops : 16,18,20,29,32.

Anonymous

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« Antwort #11 am: 12. Februar 2004, 14:40:03 »
Danke für eure Antworten. Ich werde jetzt auf jeden Fall mich dazu äußern, wie meine Brust aussehen soll, BEVOR die mich aufschnippeln.
Ich kann mir aber gar nicht so recht vorstellen, dass sie große Einwirkungsmöglichkeiten haben. Gott sei dank ist nur auf einer Seite der Rippenbogen etwas asymetrisch bei mir, also glaub nicht so wild. Nur wie es bei mir hinterher aussehn könnte, kann ich mir nicht vorstellen, obwohl ich mir dutzende Fotos habe zeigen lassen. Ich hoffe, dass bei mir alles "einfacher" abläuft, da ich sehr trainiert bin (gerade der Rücken, damit es keine böse Überraschung gibt) und meine TB nur 3,5 cm tief ist.
 
Am Dienstag geht es los. Wünscht mit Glück. Fotos gibt es hinter her natürlich auch mal.

Anonymous

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« Antwort #12 am: 12. Februar 2004, 14:47:41 »
Zitat
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             Hi
warum hast Du Dich nicht in Berlin nach Nuss operieren lassen? 23 ist doch kein Alter für eine OP nach dieser Methode. In Berlin werden noch viel ältere mit Erfolg so operiert. Mir ist auch nicht ganz klar, warum die Nuss-OP risikoreicher sein soll. Im Prinzip ist doch jede OP ein Risiko, selbst Zähneziehen. Ich hab eine Nuss OP samt Bügelentfernung hinter mir - ich würde es jederzeit wieder so machen, vor allem in Berlin-Buch. Mein Ergebnis ist sehr sehr gut. Wenn eine OP nach Nuss möglich ist - was ja auch nicht immer der Fall ist, aber das entscheidet der Chirurg, -ist das sicher eine elegante Sache, Zwei Narben unter den Achseln ist alles was man sehen kann. Aber  es muss eh jeder für sich selber entscheiden.
Ich drück Dir die Daumen, dass alles gut geht und Du dann auch bald wieder fit bist.
Gruß
Jürgen


Ah eben noch schnell darauf antworten:

Also es ist so, dass ich aus einer reinen Medizinerfamilie komme. Wirklich jeder der mal in dieser familie gelebt hat war ärzt oder -in. Und mein Vater und mein Bruder (beides natürlich Ärzte) haben eine leichtere Trichterbrust. Trotzdem kannten sie sich nicht damit aus, bis ich ihnen von meinen vorhaben erzählt habe. Daraufhin haben sie mehrer Profs gesprochen, Literatur gewälzt etc. Insgesamt habe ich mich mit ihnen 1/12 Jahre informiert, bevr ich mich für die Erlnager Methode entschieden habe.
Nach Aussagen der Ärzte ist die Nussmethode für Leute ab 20 (größte Wachstumsphase hinter  sich)  ungeeignet. Zu den Gründen. Für die Hebung des Trichters ist ein ungeheure Kraftakt notwending der ein viel höheres Verletzungsriskio mit sich bringt. Verletzungen enstehen bei jeder Methode sowieso. Aber innerlich, die man nicht sehen kann. Und wenn die verheilen gibt das Narben im  (!!) Körper. dadurch ist gerade bei der Nussmethode eine stärkere Postoperative Entzündungsgefahr gegeben.
Desweiteren gibt es einfach eine simple frage, die sich jeder mal stellen sollte:

Warum gibt es überhaupt so viele Methoden und warum hat sich keine davon durchgesetzt????
(Nuss gibt es auch schon 15 Jahre)