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Autor Thema: Operation nach Erlangen  (Gelesen 799 mal)

nothing123

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Operation nach Erlangen
« am: 23. Januar 2018, 16:12:16 »

Hallo, mein Name ist Michael. Als ich 14 war, wurde bei mir eine linksseitige Kielbrust festgestellt. Später kam heraus dass es sich auf der einen seite um eine Kielbrust handelt aber auf der anderen auch eine Trichterbrust vorhanden ist. (Welche mir nie auffiel). Auf anraten einiger Doktoren wurde ich also nach erlangen operiert. Die Op war echt heftig für mich und die reinste Hölle. Ich konnte mich 5 Tage so gut wie garnicht bewegen, hatte unglaubliche schmerzen sollte aber schon einen Tag nach der Op aufstehen! Was nätürlich nichts wurde ;D. Naja das Ergebnis ist eher nicht so berauschend, die Trichterbrust wirkt stärker, aber die Kielbrust ist ein wenig flacher. Allerdings steht auch noch ein Rippenbogen etwas hervor. Der Operateur meinte allerdings schon vor der Op, dass sich die endültige Korrektur der Thoraxwand nach ein paar Monaten einstellen wird. Mir wurden 2 Bügel eingesetzt, welche aber im März schon wieder entfernt werden sollen? Operiert wurde ich ende Oktober letzen Jahres. Meine Frage ist nun ob sich dass wirklich noch korrigiert oder nicht. Schmerzen habe ich derzeit keine. Auch habe ich Angst vor der 2ten Op da die erste echt der Hammer war und vor allem wenn dann der Sommer anfängt, brauche ich dass nicht nach so kurzer Zeit nochmal. Hat also jemand erfahrung mit der Erlanger methode?
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Sascha

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Re: Operation nach Erlangen
« Antwort #1 am: 23. Januar 2018, 18:02:33 »

Lese nun seit über 15 Jahren zu dem Thema und mir ist nach wie vor kein wirklich positiver Fall aus Erlangen bekannt. Mein eigener jetzt mal außen vor gelassen. Wobei dort mitlerweile von verschiedenen Teams operiert wird.

Ich empfehle hier das ganze mal von einem guten Chirurgen begutachten zu lassen. z.B. Dr. Tarhan, Prof. Schaarschmidt oder Dr. Lützenberg. Besonders bei ersterem weiß ich sicher, dass er regelmäßig auch die Kielbrust operiert, außerdem habe ich da schon positive Ergebnisse persönlich gesehen und gelesen. Ein paar Beispiele führt er auch auf seiner Homepage auf:

http://www.dr-tarhan.de/

Viel Erfolg!

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OPs :
2000 (Nuss), vorzeitge Entnahme, da innere Blutungen, keine Schmerzen
2003 (Erlangen), Grausame Optik, direkter wiedereinfall, dauerhafte Schmerzen
2005 (Nuss) Brust stabil, nach Bügelentnahme bleibende Schmerzen
2014 (Erlangen-Synthes) vollständige Fixierung + optische verbesserung, bleibende schmerzen.
2016 Entnahme in FFM.
Seit 2017 Frührentner.

Alter bei Ops : 16,18,20,29,32.

nothing123

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Re: Operation nach Erlangen
« Antwort #2 am: 23. Januar 2018, 18:34:04 »

Leider sind die von dir aufgezählten alle sehr weit weg von mir. Als ich im Krankenhaus war, war ich in einem  Zimmer mit einem Trichterbrustpatienten, bei dem wiederum alles gut geklappt hat. Wurde übrigens vom Herrn Willital operiert, falls dir sein Name ein Begriff ist. Dieser war früher in Münster tätig und ist nun in Mühldorf.
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UpsUpsUps

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Re: Operation nach Erlangen
« Antwort #3 am: 28. Juli 2018, 11:47:53 »

Von dem wurde ich auch operiert, der operiert aber eher mit so einer Mischung aus Ravitch und Erlangen, soviel ich weiß. Da wird sich nicht mehr viel tun außer das es beschissener aussieht das kannst du mir glauben, wahrscheinlich wirst du um ein optimales Ergebnis zu erreichen über ein Implantat nachdenken müssen wie ich, das hat mir der alte Herr auch damals gesagt. Das einzigste was gut ist das man mit der Methode jede Trichterbrust usw. ( korrigieren ) kann oder besser gesagt etwas verbessern, korrigiert kann man das ja nicht nennen. Aus meiner mittelstarken Trichterbrust mit körperlichen Einschränkungen wurde eine Einsinkung des Brustbeines von gut 1cm, was nicht sonderlich toll aussieht, ohne größere Einschränkungen ( keine Chance mehr das mich wer operiert nach Nuss). Aber warte lieber mal einige Jahre, vlt. hast du Glück und dein Trichter sinkt wieder etwas ein so dass du eine 2 Operation nach Nuss bekommen könntest, und am Ende nicht auf deine Kosten sitzen musst. Sonst bleibt halt nur noch der Weg zum Plastischen Chirurgen wenn du unzufrieden wärst. Das Problem ist das der schon ewig operiert, da gab es die Nuss Methode noch nicht, darum operiert er noch offen, aber der operiert alles offen, auch was man mit der Nuss Methode lösen kann, ob das bei deiner Brust gegangen wäre ist schwierig zu sagen, wahrscheinlich hätte man eine Mischung machen können aus offen und Nuss, doch jetzt ist es eh zu spät. Und mein Freund spar dir den Weg zu einem weit entfernten Chirurgen, wenn dein Rest Trichter nicht mindestens 2,5-3cm ist macht da keiner mehr was das kannst du mir glauben, war selber bei 3 Chirurgen und auch Prof. Schaarschmidt und immer hab ich das gleiche gehört das es nicht sinnvoll wäre. Bei dem Prof. Willital geht es hauptsächlich darum das die körperlichen Einschränkungen weg sind, ob es gut aussieht ist Glückssache, traurig aber wahr. Ja und das mit dem Schmerzen war echt extrem krass, ich denke da ist die Nuss Methode nix dagegen. Hatte nen Schmerz Kathether in der Wirbelsäule drin und es hat trotzdem sehr weh getan und aufstehen kannst die ersten Tage vergessen.
« Letzte Änderung: 28. Juli 2018, 12:07:11 von UpsUpsUps »
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Männlich
OP Methode: Ich glaube eine Mischung aus Erlangen und Ravitch.