Autor Thema: OP Ergebnis leider nicht zufriedenstellend (38, m) (MOVARPE in Österreich)  (Gelesen 88 mal)

mio

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Ich habe mich letztes Jahr mit 38 Jahren endlich dazu entschlossen die OP nach Nuss bzw. MOVARPE durchführen zu lassen, da ich 40% weniger Lungenvolumen hatte, als ich mit meinem Alter haben sollte und mich das beim Sport einfach enorm einschränkt. Zusätzlich hat mich das Ganze immer psychisch sehr belastet.

Zuvor wurde vor ca.15 Jahren ein Silikonimplantat angefertigt und eingesetzt, was aber vom Ergebnis optisch eher mäßig war und natürlich hatte das Implantat das Lungenproblem nicht gelöst. Dieses Implantat wurde im Zuge der neuen OP entfernt.

Nach der neuen Op 2019 wurde mir mehrmals gesagt, dass alles gut verlaufen war.

Ich hatte aber starke Schmerzen und musste leider fast 3 Monate starke Schmerzmittel nehmen bzw. nehme ich nach wie vor welche und schlafe selten länger als 3 Stunden am Stück.

Als ich darauf bestanden habe, den OP-Bericht zu bekommen, wurde mir dann einiges klar. Der Bügel konnte nur unter erheblichem Kraftaufwand gedreht werden und war 2x gekippt, die unteren Rippen auf einer Seite waren wohl während dem Eingriff eingefallen. Außerdem mussten links und rechts Stabilisatoren angebracht werden. D.h. es gab Komplikationen, was die Schmerzen erklärt, was mir aber niemand gesagt hat.

Die Ärzte hatten also ziemliche Probleme beim einsetzen des Bügels (komischerweise wurde auch nur 1 Bügel eingesetzt, anstelle von 2 Stk. obwohl ich 38 war und eine sehr ausgeprägte Trichterbrust habe)
Auf Nachfrage beim Arzt, warum nicht 2 eingesetzt worden sind, meinte der nur, er könne keinen Bügel weiter unten einsetzen(der Trichter ist aber knapp unterhalb der Brustwarzen, das sollte doch ohne weiteres möglich sein oder nicht?)

Die Schmerzen wurden daheim so stark, dass ich danach noch 2x stationär zur Schmerztherapie in die Klinik musste. Es hat sich dann am Ende herausgestellt, dass ich eigentlich andere Schmerzmittel benötige, da die Schmerzen auch die Nerven betreffen und die Morphine hier keine Wirkung zeigen würden.

Auch auf Nachfrage wurden mir keine Tipps bezügl. Krankengymnastik o.Ä. gegeben. Einfach nur "Ruhe geben" war die Antwort. Ich habe dann aber gottseidank selbst recherchiert. Auf die Frage hin(bei einem Kontrolltermin), ob ich denn eine Reha machen sollte, um wieder auf die Beine zu kommen(die ersten 2 Monate waren echt schlimm von den Schmerzen her), wurde mir gesagt, dass ich der erste wäre, der nach so einem Eingriff eine Reha braucht??? What???? Lt. meiner Recherchen macht das absolut Sinn...
Ich habe inzwischen auf Eigeninitiative mit Physiotherapie und Unterwassertherapie angefangen, was mir gegen die Schmerzen sehr geholfen hat und was ich jedem nur empfehlen kann um wieder halbwegs auf die Beine zu kommen. Zusätzlich habe ich einen Antrag auf Reha gestellt, der genehmigt wurde, aber erst in einigen Monaten.

Nun sind über 3 Monate vergangen, der Trichter hat jetzt schon eine Tiefe von über 2,5cm (drunter bedindet sich gefühlt noch 1cm Haut und Fett etc. und dann erst das Brustbein) und ich habe das Gefühl, ich hätte gerade eine Reise in die Vergangenheit gemacht.

Wenn man daran denkt, dass sich der Trichter nach dem Entfernen des Bügels wieder weiter absenken wird, wird die Trichterbrust im schlimmsten Fall wieder so aussehen wie früher! Das wäre eine enorme psychische Bealstung für mich. Und die ganzen Strapazen wären auch umsonst gewesen. Auch aktuell stört mich das optisch, da es mit dem Implantat vorher viel weniger ausgeprägt war.

Hat wer Tipps bzw. Erfahrungen was ich nach einer nicht-so-optimalen OP machen kann? Besteht die Möglichkeit eine 2. Op zu machen bei einem anderen Arzt? Bzw. ab wann? Und hat wer Tipps für gute Ärzte in Österreich?
Der aktuelle Arzt will anscheinend keine weitere OP machen,(er meinte, er würde nur ein wenig Fettgewebe einspritzen) ich habe das Gefühl, dass er da ausweicht.

Ich würde im schlimmsten Fall die Kosten selbst übernehmen und wen anderen involvieren und neue Bügel anbringen lassen.

Natürlich kennen sich die Ärzte untereinander und ich will da auch keinem ans Bein pinkeln. Aber auf Dauer ist das für mich so echt keine Lösung...

Dericetiger

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Ich würde mich an deiner Stelle  an Dr.Luetzenberg in der Uni Klinik Magdeburg Bester Chirurg für Rezidive
05.2000 Offene Kielbrust Op in Berlin Buch
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02.2011 Erneute Bügeleinsetzung wegen absacken des rechten Rippenbogen mit Druck auf Leber in Berlin Buch
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11.2016 Erneute Op Magdeburg weitere Korekturen