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Autor Thema: Trainingshütte  (Gelesen 12796 mal)

UpsUpsUps

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Re: Trainingshütte
« Antwort #30 am: 22. April 2013, 14:46:54 »

Abnehmen dann sieht es immer so aus. :D Ich hab jetzt in den 4 Monaten nach meiner Op 10Kilo zugenommen.  ::) Nüsse sind halt echt lecker.
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OP Methode: Ich glaube eine Mischung aus Erlangen und Ravitch.

KingOfGtoM

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Re: Trainingshütte
« Antwort #31 am: 27. April 2013, 21:51:41 »

abnehmen musst du^^

Muskeln verstecken sich gern hinter fett ;)
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JohnnyHenver

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Re: Trainingshütte
« Antwort #32 am: 04. November 2013, 23:20:52 »

mal wieder Leben in den Thread kriegen  ::)

guter Körper, egal ob Masse oder Definition (oder beides) ist 40% Training 60% Ernährung.
Ohne individuell angepasste Ernährung bringt jedes Training nix ;)
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annaj

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Re: Trainingshütte
« Antwort #33 am: 06. November 2013, 20:11:03 »

mindestens 60% liegt an der ernährung... ich sehe es deutlich an meinem mann: sein Körper sieht mit 51 besser aus als mit 30... viel raw food/rohkost = grünes blattgemüse, Avocados, Nüsse aber auch Obst usw. Und so viel sport treibt er nicht, 3x die woche Yoga und gelegentlich joggen. Höchstens.

In mein Freundeskreis tauchen mehr und mehr leute auf mit verdauungsproblemen, Blinddarm- und darmentzündungen. Was die gemeinsam haben: alle nehmen proteinshakes nach dem training ein (z.b mit Molke). Also bitte Vorsicht, auch wenn es einfach scheint ein shake nach dem training einzunehmen kann es der gesundheit schwer belasten. Isst lieber ein Avocado, oder macht euch ein grünen smoothie (z.b mit teff- oder leinmehl, vollgepackt mit Proteine). Es gibt gute alternativen.
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2011/03 Nuss-OP (modifiziert), dr. Lützenberg, Berlin Charité. (fast 39 J)
2013/08 Stabentfernung, dr. Lützenberg, Uniklinik Magdeburg. Zusätzlich würde grossflächig Muskeln versetzt (versuch Brustrekonstruktion, Knorpel wurde abgeschliffen usw)
2014/04 Brustrekonstruktion, Silikon in beide Brüste. Kleine Korrektur 2014/09 bei dr. Lützenberg.

ex.pectus

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Re: Trainingshütte
« Antwort #34 am: 07. November 2013, 14:27:57 »

An der Charité CVK gibt es auch eine medizinische Ernährungsberatung. Die gehört organisatorisch zu einer Klinik für Stoffwechselkrankheiten, kann aber auch von Gesunden zur Beratung in Anspruch genommen werden. "Ziel ist eine gesunde, vollwertige und bedarfsgerechte Ernährung (Prinzipien nach den Empfehlungen der FAO, WHO, DGE, DGEM), die für jeden Menschen angepasst ist." http://lipidambulanz.charite.de/klinik/struktur_des_zentrums/ernaehrungsberatung/

Ich bin da seit Anfang des Jahres und habe meine Ernährung entsprechend optimiert.

Auf der Homepage der medizinischen Ernährungsberatung sind auch konkrete Ernährungsrichtlinien bzw. -pläne für Gesunde (PDF).

meine Tagesempfehlung (bei 78 kg + jeden 2. Tag 1h Sport) sah bspw. so aus: Energie: 2.200 kcal, Eiweiß: 15-20% = 80-110 g, Fett 30-35% = 70-85 g, Kohlenhydrate 50-55% = 275-300g

Neu war für mich, dass man auch zuviel Obst essen kann. Mehr als maximal 300-400 g sollten es nicht sein (bei 2.200 kcal/Tag). In der persönlichen Ernährungsberatung wurde das sogar bei mir noch weiter eingeschränkt auf maximal 200 g pro Tag. Bei Gemüse gibt es dagegen praktisch keine Begrenzung: mindestens 300 g, lieber mehr.

Vollkornprodukte werden für eine gesunde Ernährung bei Gesunden uneingeschränkt empfohlen. Von einem vorsorglichen Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel, wurde ausdrücklich abgeraten. Gleiches gilt für Milch (Laktose).

Wichtig wäre eben bei den Kohlenhydraten besonders die schwer aufschließbaren zu bevorzugen und auf die zu verzichten, die direkt ins Blut gehen (wie meist bei Obst, außer man isst die kurz vor oder während erhöhtem Verbrauch = Sport/körperlicher Arbeit).

Hier im Thread aber sicherlich von besonderem Interesse: Eiweiss.

Wie man an der o.g. individuelle Empfehlung für mich von 80-110g bei 78kg sieht, waren das schon damals ca. 1 bis 1,4 g je kg Körpergewicht ohne ausgespesprochenes Muskelaufbautraining.

Welche Menge Eiweiss nehmt ihr so bei Muskelaufbautraining? 1,5 g ist vermutlich das Minimum und 2g je kg Körpergewicht pro Tag dürften wohl Maximal reichen, oder?  Macht bspw. bei 70 kg dann 105 g bis 140 g Eiweiss.

105-140 g Eiweiss am Tag mit Gemüse zuzuführen, ist keine leichte Aufgabe. 100g Avocado enthalten bspw. nur 2 g Eiweiss. Linsen und Erbsen enthalten schon deutlich mehr.

Wenn man nicht auf Milchprodukte verzichtet, ist es gleich viel einfacher: Magerquark und Harzer Käse: so gut wie kein Fett und keine Kohlenhydrate, nur Eiweiss.


Apropos Abfallprodukte:
Molke ist tatsächlich ein Abfallprodukt aber nicht in einem minderwertigen Sinne (Abfall = Müll). Nur zur Erinnerung: Das Abfallprodukt der Photosynthese der Pflanzen ist O2. Und das Abfallprodukt der Brennstoffzelle ist H2O. Sowohl Sauerstoff als auch Wasser kann man also auch als Abfallprodukte ansehen.
« Letzte Änderung: 07. November 2013, 23:49:42 von ex.pectus »
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Re: Trainingshütte
« Antwort #35 am: 07. November 2013, 21:04:32 »

ich halte die ernährungsberatung bei der Charité für sinnlos, ich kenne ihre ausbildungsinhalte und halte ihre richtlinien für grossenteils quatsch. Aber nur weil ich dies empfinde heisst nicht das jeder das tut. Sich mit ernährung zu befassen ist mal gut und wenn es dir was bringt ist es doch fein. Wenn die ernährungsangestellte bei charité die ausbildung dort absolviert haben, und davon gehe ich aus, ist die Empfehlungen kaum besser als was die meisten so täglich essen, sprich falsch...

Molke ist ein abfallprodukt der käseherstellung, proteinshakes ist ein markt geschaffen um den abfall nicht als abfall zu beseitigen (kostet geld), sondern stattdessen teuer zu verkaufen.



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Re: Trainingshütte
« Antwort #36 am: 12. November 2013, 14:09:04 »

Da muss ich jetzt leider mal wiedersprechen. Sicher gibt es Proteinshakes die viel Müll (vor allem Zucker usw.) enthalten, aber genauso gibt es auch viele hochwertige Produkte die völlig unbedenklich und für Sportler eben auch praktisch sind. Man kann sich da gut an der sogenannten Kölner Liste orientieren. Die wird von der Deutschen Sporthochschule herausgegeben und listet eben jene Proteinshakes auf die hochwertig und gesund sind. Ich finde auch die Verteuflung von Milch völlig daneben. Der menschliche Organismus hatte mehr als 10.000 Jahre Zeit sich an Milch anzupassen und davor haben die Menschen auch nicht nur Blattgemüse gegessen oder Körner gekaut. Da standen wohl mehr tierische Produkte wie rotes Fleisch und Fisch auf dem Speiseplan als heute (nur eben ohne die Antibiotika).
Und gerade Unmengen an Rohkost wie Salat können das Verdauungssystem belasten. Das sieht man auch daran, dass Kinder, die größtenteils mit Rohkost ernährt werden oft Wachstumsverzögerungen aufweisen oder katastrophale Blutwerte aufweisen (Stichwort Eisenmangel). Ich glaube zu einer ausgewogenen Ernährung gehören auch tierische Produkte und Eier, Milch oder Käse. Und diese Smoothies sind - zumindest aus dem Supermarkt - oft auch ein Marketinggag. Da hat jede Paprika oder jeder Apfel mehr Vitamine und kostet nur einen Bruchteil :-)


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Re: Trainingshütte
« Antwort #37 am: 12. November 2013, 14:37:37 »

Ich finde auch die Verteuflung von Milch völlig daneben.

Verstehe ich auch nicht.

Auf der hier im Forum schon öfters genannten Homepage Zentrum der Gesundheit gibt es auch einen längeren Artikel "Milch verursacht Krankheiten"
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/milch-krankheiten-ia.html

Am Anfang heißt es dort: "In der Nurses' Health Study wurde beispielsweise gezeigt, dass der Verzehr von Milch keinen positiven Effekt auf die Knochendichte oder -stabilität hat und sogar das Risiko von Knochenbrüchen erhöhen kann. (1)". In der Fussnote wird die Quelle genannt, inklusive Link. Wenn man nun diesen Link anklickt und sich die Quelle durchliest, steht dort davon nur die Hälfte. Es konnte nicht bestätigt werden, dass höherer Milch-Konsum vor Knochenbrüchen schützt. Das ist jetzt nur ein Beispiel dafür, dass die Quellen nicht die Aussagen stützen. War mir schon mal aufgefallen, glaube als es um Zucker ging.

Molke ist ein abfallprodukt der käseherstellung, proteinshakes ist ein markt geschaffen um den abfall nicht als abfall zu beseitigen (kostet geld), sondern stattdessen teuer zu verkaufen.

Das ist kein Argument für die ernährungsphysiologische Wertigkeit von Molke.

Es gibt auch Firmen, die Wasser in Flaschen abfüllen und für viel Geld verkaufen. Deshalb schadet Wasser dem Körper trotzdem nicht.

Wenn man einfach mal nach Molke und Historie, Geschichte, Altertum usw. googelt, findet man interessante Geschichten zur Molke.

Ich glaube zu einer ausgewogenen Ernährung gehören auch tierische Produkte und Eier, Milch oder Käse.

Man kann ja gerne darauf freiwillig verzichten.
s.a. vegan und Krafttraining: http://www.veganstrength.de/

Und diese Smoothies sind - zumindest aus dem Supermarkt - oft auch ein Marketinggag. Da hat jede Paprika oder jeder Apfel mehr Vitamine und kostet nur einen Bruchteil :-)

annaj meint die grünen Smoothies, wenn ich nicht irre. Das ist eigentlich etwas ganz anderes.
Ich habe dazu mal etwas gegoogelt. Ist es richtig, dass man dazu eigentlich einen Mixer für mehrere Hundert Euro bräuchte bzw. wie teurer ist der billigste, mit dem es funktioniert? Und dann habe ich auch gelesen, dass manche sehr viel Obst zum Gemüse dazu geben, damit es überhaupt schmeckt. Könnte man sagen: es gibt grüne Smoothies, die vielleicht gesund sind, und es gibt andere grün aussehende Smoothies, die schmecken?
« Letzte Änderung: 12. November 2013, 21:40:02 von ex.pectus »
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Re: Trainingshütte
« Antwort #38 am: 13. November 2013, 08:41:50 »

Die Seite "Zentrum der Gesundheit" erscheint mir eh sehr unseriös zu sein.
Alleine der Artikel zum Thema "Entschlacken" ist völliger Quatsch. Schlacken im Körper gibt es nachweislich nicht. Daher muss der Mensch auch nichts entschlacken. Klingt aber wahrscheinlich schick und trifft bei vielen Menschen den Nerv.
Klar kann man sich auch vegan ernähren und dabei gesund sein. Dann muss man aber sehr viel Aufwand in eine ausgewogene Ernährung stecken und sich am besten mit einem Ernährungsplan ernähren um Mangelerscheinungen zu verhindern. Ist sicher auch nicht für jeden bezahlbar.

Zum Thema Ernährung auch folgendes (ganz unterhaltsames) Interview ;-)

http://www.zeit.de/lebensart/essen-trinken/2013-06/ernaehrung-diaeten

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ex.pectus

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Re: Trainingshütte
« Antwort #39 am: 13. November 2013, 11:36:05 »

Zum Thema Ernährung auch folgendes (ganz unterhaltsames) Interview ;-)

http://www.zeit.de/lebensart/essen-trinken/2013-06/ernaehrung-diaeten

ja, wirklich sehr unterhaltsam und interessant, aber stellenweise auch sicherlich sehr zugespitzt formuliert.

Gleich am Anfang steht etwas, was ich auch für sehr wichtig halte: "Statistik ist eigentlich ein wunderbares Instrument, um Zusammenhänge sichtbar zu machen, um dann mit den Mitteln der Forschung den Ursachen auf den Grund zu gehen."

Der Unterschied zwischen statistischem Zusammenhang und ursächlichem Zusammenhang ist ja eigentlich ganz einfach zu verstehen, siehe auch Scheinkorrelation oder auch Korrelation vs Kausalität. Trotzdem wird dieser entscheidende Unterschied von vielen - absichtlich oder unabsichtlich - übersehen/ignoriert.
« Letzte Änderung: 13. November 2013, 19:41:15 von ex.pectus »
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Re: Trainingshütte
« Antwort #40 am: 13. November 2013, 12:13:16 »

Klar, der will in dem Interview sicher auch etwas provozieren. Aber trotzdem mal angenehm etwas anderes als den "Mainstream" zu lesen ;-)
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annaj

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Re: Trainingshütte
« Antwort #41 am: 13. November 2013, 20:26:20 »

quote author=BlauTB link=topic=578.msg13771#msg13771 date=1384328510]
Die Seite "Zentrum der Gesundheit" erscheint mir eh sehr unseriös zu sein.
Alleine der Artikel zum Thema "Entschlacken" ist völliger Quatsch. Schlacken im Körper gibt es nachweislich nicht. Daher muss der Mensch auch nichts entschlacken.
[/quote]

zentrum der gesundheit habe ich ausgewählt weil es gerade mehr populistisch angehaucht ist, also für viele leicht zu verstehen ohne besondere hintergrunde zu kennen. Das alles über ein thema oder eine krankheit in so ein text nicht formuliert werden kann, dachte ich ist für jeden klar. In der schulmedizin ist entschlacken völlig quatsch, in der naturheilkunde nicht. Mehr zum thema hier: http://www.gesund-heilfasten.de/entschlackung_entschlackungskur.html
Ich sollte vielleicht dazuschreiben das ich nichts mit diese oder andere seiten zu tun habe, also ich nehme hierfür keine haftung.

Das ist kein Argument für die ernährungsphysiologische Wertigkeit von Molke.

Es gibt auch Firmen, die Wasser in Flaschen abfüllen und für viel Geld verkaufen. Deshalb schadet Wasser dem Körper trotzdem nicht.

Wenn man einfach mal nach Molke und Historie, Geschichte, Altertum usw. googelt, findet man interessante Geschichten zur Molke.
Ich verstehe jetzt nicht deine Argumente. Aber zum thema verteuflung von milch, und  warum ich behaupte das es ist schlecht ist proteinshakes mit molke zu sich zu nehmen nach dem training wollte ich ein paar Hintergründe erläutern...
Unsere Ernährung die letzten ca 50 jahren hat sich viel mehr verändert als die letzten 4000 jahren davor. 5.000 v.ch geht der milchkonsum zurück, damals hauptsächliche quellen wie butter und käse... und auch nicht von rind sondern von zeigen, schafe und Hunde  :P
ich schreibe später weiter...
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Re: Trainingshütte
« Antwort #42 am: 13. November 2013, 20:41:04 »

Ich verstehe jetzt nicht deine Argumente. Aber zum thema verteuflung von milch,

Mich interessiert einfach, warum Molke (bzw. Milch und Produkte aus Milch) schlecht sein soll. Dass Milchproduzenten auch noch den letzten Rest bei der Milchproduktion finanziell verwerten wollen, ist jedenfalls kein Argument, dass Molke schlecht ist. Sicherlich spielt das finanzielle Interesse der Produzenten eine Rolle, um nicht alle Werbeaussagen zu glauben und diese besonders genau zu hinterfragen. Das gilt aber bei jedem Produkt, bei dem es um finanzielle Interessen geht (also auch bei Bioprodukten, Smoothie-Mixern oder was auch immer).

Und das manche Menschen keine Milch vertragen ist auch kein Argument, dafür, dass alle/viele andere Menschen Milch auch nicht vertragen oder irgendwann nicht mehr vertragen werden.

Es gibt so viele andere Dinge, die manche Menschen nicht vertragen, ohne dass sich dieser Umstand auf alle/viele übertragen lassen würde.

Es ist ja nicht so, dass ich eine vorgefasste Meinung hätte, ob Milch/Molke gesund oder ungesund ist. Wenn mir Molke/Milch nachweislich schaden würde, würde ich natürlich darauf verzichten. Aber wenn Milch/Molke tatsächlich alle/viele Menschen krank machen würde, warum sollte das dann von der Ernährungsberatung der Charité ignoriert werden?
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Re: Trainingshütte
« Antwort #43 am: 13. November 2013, 23:07:27 »

ich habe dir auch gesagt das es gut ist sich mit ernährung zu beschäftigen, wenn dir charité ernährungsberatung weiterhilft, gut. ABER, was ich fast sicher sagen kann ist das weder du oder blauTB nie ganz auf milch für einige zeit versichtet haben, also stellt euch bitte die frage wieso ich hier irrführende information verbreite... sei für ein monat, am liebsten länger, GANZ ohne milchprodukte jeder art. Spühr wie es euch geht. Schau mal eure haut an, spühr den energie. Trink danach ein glas milch. Wenn ihr das verträgt, dann fein.

Ich hatte ja mein vortrag  ;)über milch gar nicht zu ende gebracht... nach dem dreißig jährige krieg zogen leute vermehrt in die Städte, die nachfrage nach Lebensmittel würde grösser. Erst hier ist durch die holländer Kuhmilch verbreitet, vorher war käse und butter hauptsächlich aus oben genannte Tiere. Von 6 kg Milchprodukte/kopf/JAHR im Jahr 1860 verdoppelte sich der konsum bis 1910. Heute liegt es in Deutschland bei ca 130 kg im Jahr/pro person. Die Schweden konsumieren 170 kg...
In Länder mit hohem milchkosum leiden deren bevölkerung mehr an Osteoporose als wenn wenig konsumiert werden, das obwohl wir eher die genetische voraussetzungen haben (milch zu vertragen).

Kühe vor 1000 oder 100 jahren produzieren nicht der gleiche milch wie heute. Der milch die alten rassen werden viel besser von menchen vertragen, aber sind halt nicht produktiv genug.

Zu erwähnen ist auch das es süchtig macht (casomorhin), gedacht um den kalb ruhig zu halten (die meisten hier kennen Morphium  :P). Auch in der menschliche brustmilch gibt es ein art "Beruhigung", genau so wie zuwachshormone. Ich rede hier nicht von zugesetzte Hormone (die gibt es auch) sondern eine naturliche bestandteil von milch, der unsere kinder (egal tier oder mensch) verhelfen soll zu wachsen. Ein kalb wächst sehr schnell. Auch Kinder die kuhmilch konsumieren wachsen mehr als ohne kuhmilch. Manche Japaner trinken deshalb milch, um grösser zu werden, nur blöd da sie es gar nicht vertragen.

Milch ist ein unglaublich schmutziges Produkt, um ein wort zu benutzen der allgemein für bakterien, für Krankheiten und deren medikamente stehen soll, aber nicht nur das, sondern auch der Tierhaltung in sich. 25% der kühe leiden an mastitis, kühe werden ihre produktion durch dauerschwangerschaften gehalten, ein Kuh kann 25 Jahre leben wird aber nach drei Jahre geschlachtet. Auch gut so, die knochen sind so schwach durch ihre milchproduktion das sie ihr Gewicht kaum halten kann.

Im schnitt essen die deutscher viel zu viel proteine schon (mehr als doppelt zu viel), das es eher eine Belastung wäre wenn noch mehr dazukämen. Auch sportler müssen sich keine gedanken machen mehr tierisches protein zu essen. Nieren und Leber werden zu belastet.

AUf deine frage warum molke in sich schlecht sein soll? Ich kann ewig weiterschreiben, du kannst auch selber infos zum thema finden. Und wenn du über dieses thema argumentieren möchtest, mach erst mal den Test, auf milch zu verzichten.
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Re: Trainingshütte
« Antwort #44 am: 14. November 2013, 08:05:46 »

Ich habe erst vor einem Jahr sogar für etwa zwei Monate auf sämtliche Milchprodukte verzichtet, weil ich dachte, ich hätte eine Laktoseintoleranz (am Ende wars ein gewöhnlicher Virus). Ich hab mich weder fitter gefült, noch war meine Haut besser. Ich glaube, wenn man so etwas erwartet, bildet man es sich vielleicht auch etwas ein. Ich gebe dir mit vielem Recht was du sagst, gerade was die Tierhaltung angeht. Alles was ich sage ist, dass gutes Fleisch, Eier und für mich eben auch Milchprodukte wie Joghurt oder Quark für mich zu den gesündesten Nahrungsmitteln zählen. Dazu auch folgendes Zitat:

"Michael de Vrese vom Max Rubner-Institut erklärte im Jahr 2006, dass „[…] die Vorteile des Milchkonsums […] die etwaigen Risiken übertreffen.“ Es sei bewiesen, dass ein ausreichender Milchkonsum Osteoporose, Bluthochdruck, Herzinfarkt und Übergewicht vorbeuge. Eine Untersuchung der Universität Kopenhagen aus dem Jahr 2007 hat ergeben, dass das in der Milch enthaltene Calcium oder andere Cofaktoren in Milchprodukten die Fettmenge im Blut nach den Mahlzeiten reduziert. Danach ist die Menge des Blutfettes bei Personen, die Calcium aus Milchprodukten aufnehmen, um 15–19 % niedriger als bei Vergleichspersonen, die Calcium über Calciumsupplemente aufnehmen."

"Für die meisten europäischstämmigen Menschen ist die Verwertung des Milchzuckers seit Generationen kein Problem mehr. Denn sie tragen eine bestimmte Version des LCT-Gens in sich. Die Veränderung, die Genetiker unter dem Namen 13,910*T kennen, verhindert, dass der Körper die Laktaseproduktion in jungen Jahren einstellt. Die Mutation sorgte dafür, dass der Mensch den Milchzucker verdauen kann und erklärt, weshalb die Milch heute so einen hohen Stellenwert auf der Lebensmittelliste hat."

Ausnahme sind wie gesagt viele Asiaten, die diese Genmutation nicht besitzen.
Lange Rede kurzer Sinn, ich denke jeder sollte das essen was er verträgt und was im schmeckt solange er sich wohl und gesund dabei fühlt.
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