Trichterbrustforum.de

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 am: 22. Oktober 2018, 23:02:52 
Begonnen von Zauberin74 - Letzter Beitrag von annaj
Nimm Kontakt mit der KK auf, entweder wenn du zu eine Geschäftstelle gehen kannst, oder telefonisch. Würde ich jedenfalls machen. Persönlichen Kontakt ist immer besser. Bitte daran denken, nur weil Fälle abgelehnt werden, heißt es nicht dass ihr Sohn automatisch abgelehnt wird, also positiv denken. Bei den Kontakt mit der KK würde ich nicht mal die Unruhe abgelehnt zu werden erwähnen oder flüstern... wenn die Bearbeitung bis 20.11 nicht klappt, dann muss der Termin halt verschoben werden, ist nicht die ganze Welt.

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 am: 22. Oktober 2018, 21:08:41 
Begonnen von Zauberin74 - Letzter Beitrag von Zauberin74
Hallo,
Ich bin schon längere Zeit stille Leserin . Mein Sohn hat eine Trichterbrust mit eingeschränkter Lungenfunktion und einen Haller Index von 4,0.
Wir waren letzte Woche bei Dr. Lützenberg und haben am 20.11. einen Op Termin .
Dr. Lützenberg meinte das er die Welt nicht mehr versteht,wenn die Krankenkasse diesen Befund ablehnt.Aber er hat auch schon solche Absagen erlebt.
Meine Frage .... ich habe d. Antrag am Samstag an die Krankenkasse (dak) geschickt, wie lange dauert die Bearbeitung ? Haben ja nur 4 Wochen Zeit ....ist das zu kurz?Kann ich i.was machen um es zu beschleunigen?
Mein Sohn ist im letzten Jahr extrem gewachsen und dadurch hat sich der Befund sehr verschlechtert( lungenvolumen,Ausdauer ,Rückenschmerzen usw).
Wie sind eure Erfahrungen ?
Vielen Dank

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 am: 22. Oktober 2018, 16:55:00 
Begonnen von mario94 - Letzter Beitrag von mario94
Und?? Kann man das sehen?

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 am: 22. Oktober 2018, 14:02:58 
Begonnen von Hilaris - Letzter Beitrag von annaj
Entzündungen kann man selbst dämpfen oder auslösen. Bleib fern vom Zucker, alles mit Zucker, Weißbrot (meide Brot überhaupt), Softdrinks, Alkohol, Fertigessen, Salami, Wurst und andere Fleischprodukte. Trink genügend Wasser ohne Kohlensäure und Kräutertees. Iss dein Gemüse, Obst, Nüsse die gute Omega 3 Fettsäuren enthalten. Wenn du rauchst, stell das ein. Es kann natürlich sein dass es was anderes ist, aber eigentlich ist es meist so, dass der Körper einfach schlecht ernährt ist und entzündungsanfällig wird.

Es sieht nicht schlimm aus, aber du solltest aufpassen.

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 am: 22. Oktober 2018, 12:25:58 
Begonnen von Hilaris - Letzter Beitrag von Hilaris
Hallo zusammen,

Ich wurde vor 8 Wochen in Magdeburg bei Dr. Lützenberg operiert. Alles gut verheilt soweit, schmerzfrei bin ich allerdings noch nicht. Nun hat sich vor ein paar Tagen eine Rötung entwickelt über der Naht an meinem Brustbein, siehe Bild. Hat jemand Erfahrung damit, was das sein könnte ? Meine Entzündungswerte sind auch leicht erhöht, ich wohne 8 Stunden entfernt von Magdeburg. Lützemberg habe ich auch schon eine Mail geschrieben, allerdings noch keine Antwort erhalten. Ich freue mich über jede Antwort. Danke euch allen schon mal.

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 am: 21. Oktober 2018, 09:02:25 
Begonnen von mario94 - Letzter Beitrag von mario94
Brauche hilfe habe in letzter zeit kurzatmihkeit vermehrt und denkt ihr die trihterbruat ist wieder etwaa eingesunken, was meint ihr?

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 am: 20. Oktober 2018, 11:09:29 
Begonnen von terlipp - Letzter Beitrag von terlipp
Hallo,

macht mir bitte Angebote

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 am: 19. Oktober 2018, 20:48:28 
Begonnen von Johannes339 - Letzter Beitrag von Johannes339
Hallo,
hiermit möchte ich einmal alle über meine Trichterbrust OP (MEK nach Hümmer) Ende 2017 informieren. Zum Zeitpunkt der OP war ich 16 Jahre alt und recht sportlich (was sich evtl. auch auf die OP bzw. die Zeit danach auswirken kann). Ich hatte eine relativ tiefe, asymmetrische Trichterbrust und war immer am Zweifel ob ich die OP machen lassen sollte oder nicht. Ich war jährlich bei Prof. Hümmer zur Untersuchung und dieser meinte, dass man vor allem erst einmal bei der Krankenkasse nachfragen sollte, ob diese die Kosten übernehmen würden, da eine Kostenübernahme nicht immer der Fall ist. Die Krankenkasse forderte beim Antrag auf die Kostenübernahme sämtliche Befunde an und gen mir dann in sehr kurzer Zeit die Nachricht, sie würden die Kosten übernehmen. Ab diesem Zeitpunkt war klar, dass ich die OP schnellst möglich machen möchte. Und bekam dann auch sehr schnell einen Termin.
Die Zeit im Krankenhaus.

Ich musste einen Tag vor der OP ins Krankenhaus für letzte Untersuchungen, um sicher zu stellen, dass ich vor der OP nichts esse und trinke und um das Aufstehen und Hinlegen zu üben, welches man ca. 3 Monate En- Block (diese Technik sollte man davor gut üben, das erleichtert einiges) machen muss und um den "Lungencoach" auszuprobieren welchen man mehrmals täglich benutzen muss um eine Lungenentzündung zu verhindern oder so. Es wurde auch gesagt, dass ich die nächsten 3 Monate nur auf dem Rücken schlafen (ohne Kissen), En- Block aufstehen und hinlegen darf und die ersten Tage fast nicht aus dem Bett kann.
Kurz vor der OP bekam ich Beruhigungsmittel, die mich müde machte und die Aufregung senkten. Wie lange die OP selbst dauerte weiß ich nicht mehr so genau ich schätze ca. 1,5h. Nach der OP im Aufwachraum hatte ich keineSchmerzen, da ich mit Schmerzmittel vollgepumpt wurde und ich einen Rückenmark- Katheter gegen die schmerzen bekam. Es fühlte sich nur der Brustbereich sehr taub an aber die Brust war gleich "normal" sprich keine Trichterbrust mehr. Ich hatte mehrere Schläuche, einen relativ dicken aus dem Bauchnabel und zwei dünnere aus der Brust, die Wundflüssigkeiten abtransportierten und einen Katheter für Urin. Die Tage nach der OP ist man voll auf die Pfleger/ andere Personen angewiesen. Man kann im Liegen schlecht alleine essen, trinken, sich waschen, etc.. Ich war acht Tage nach der OP im Krankenhaus und in diesem Zeitraum wurden die Schmerzmittel ständig reduziert, so dass ich Zuhause mit wenigen Schmerztabletten zurecht kam. Über den gesamten Zeitraum im Krankenhaus hatte ich eigentlich weniger Schmerzen als gedacht da ich gut mit Medikamenten eingestellt wurde und ich fühlte mich von Tag zu Tag besser. Am dritten Tag nach der OP hatte ich einen leichten "Durchhänger" wo es mir einfach nicht so gut ging, was laut Ärzten aber völlig normal da die Schmerzmittel weniger wurden und es auch auf die Psyche geht. Das erste mal aufstehen durfte/ konnte ich am zweiten Tag nach der OP mit Hilfe der Pfleger. Zuerst saß ich nur ein bisschen auf der Bettkante und wurde dann ein paar Meter durchs Zimmer geführt. Es hört sich einfach an, ist es aber nicht da man da 2 Tage im Bett liegt und der Kreislauf sich erst einmal an alles gewöhnen muss. Ich musste die Tage danach immer mit den Pflegern aufstehen und die Entfernungen die man geht wurden dann täglich ein bisschen gesteigert auch mit Treppensteigen usw.. Am vierten Tag nach der OP musste ich dann selbstständig Aufstehen, erst mit noch ein wenig Hilfe dann alleine. Das Aufstehen und Hinlegen war eigentlich mit am Schmerzhaftesten aber da muss man durch. Es wurde dann auch verlangt dass ich versuche alles selbst zu machen soweit es möglich ist. Am vierten Tag wurden auch alle Schläuche und Katheter entfernt, dass ich alleine rumgehen konnte.

Ich war in danach noch 5 Wochen krankgeschrieben und konnte dann wieder in die Schule gehen. Zwischenzeitlich hatte ich auch Wundheilungsstörungen, d. h. die Narbe und alles herum wurde rot usw., das ist aber in einem gewissen Umfang relativ normal. Das taube Gefühl rund um die Narbe vergeht dann auch mit der Zeit, es dauert nur ein wenig. Wie und wann man was belasten darf ist auf einem Zettel aufgeführt den man mitbekommt. Zuhause merkte ich dann auch wie es nach jedem Tag besser ging aber weitere Strecken (ca 500m) konnte ich erst nach ca 20 Tagen nach der OP machen, da Winter war es glatt war und es beim gehen auch gewisse Schmerzen gibt. Vor allem bei kleinen Hügeln. Wie gesagt, es wurde aber von Tag zu Tag besser. Nach 3 Monaten gab es dann eine Nachkontrolle und ab diesem Zeitpunkt durfte ich wieder alles machen wie vor der OP. Der Bügel kommt nach ca. einem Jahr nach der OP wieder raus.
Fazit: Im Großen und Ganzen verging die Zeit recht schnell und die Schmerzen hielten sich in Grenzen. Jetz bin ich sehr froh es gemacht zu haben, das Ergebnis ist richtig gut, die Narbe auch richtig gut geworden ( sie wird immer sichtbar bleiben aber das ist auch kein Beinbruch) und im Sport habe ich das Gefühl dass ich auch besser mit anderen mithalten kann. Ich kann diese OP jetz aber nicht empfeheln oder nicht empfehlen, es muss jeder selbst entscheiden was das Richtige ist. Die OP ist auch kein Zuckerschlecken aber es ist nicht all zu schlimm und die Schmerzen halten sich auch in Grenzen und die 3 Monate vergehen auch.
Grüße Johannes

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 am: 17. Oktober 2018, 12:41:43 
Begonnen von medicine - Letzter Beitrag von annaj
Dein Problem hat in erste Linie wahrscheinlich mit einer Wundheilungsstörung zu tun, und da solltest du dein Hausarzt vertrauen  ;)

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 am: 17. Oktober 2018, 12:39:41 
Begonnen von Krustenkaese - Letzter Beitrag von annaj
Es ist ein Luxuxproblem... zwar ein Problem, aber diese Op ist nicht leicht und das was du erlebst ist Teil daran. Dafür hast du ein gutes Ergebnis, gratuliere! Damit es weiterhin so bleibt und den Stab nicht verrutscht, solltest du den Rat vom Arzt folgen und einfach ausharren. Es geht vorbei, denk also positiv. Man kann manchmal halt nicht alles auf einmal haben.

Es hilft vielen ein ein Recliner/verstellbare Sessel zu schlafen, also leicht erhöht.

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