Trichterbrustforum.de

Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

Seiten: [1] 2 3 ... 10
 1 
 am: Heute um 09:02:25 
Begonnen von mario94 - Letzter Beitrag von mario94
Brauche hilfe habe in letzter zeit kurzatmihkeit vermehrt und denkt ihr die trihterbruat ist wieder etwaa eingesunken, was meint ihr?

 2 
 am: 20. Oktober 2018, 11:09:29 
Begonnen von terlipp - Letzter Beitrag von terlipp
Hallo,

macht mir bitte Angebote

 3 
 am: 19. Oktober 2018, 20:48:28 
Begonnen von Johannes339 - Letzter Beitrag von Johannes339
Hallo,
hiermit möchte ich einmal alle über meine Trichterbrust OP (MEK nach Hümmer) Ende 2017 informieren. Zum Zeitpunkt der OP war ich 16 Jahre alt und recht sportlich (was sich evtl. auch auf die OP bzw. die Zeit danach auswirken kann). Ich hatte eine relativ tiefe, asymmetrische Trichterbrust und war immer am Zweifel ob ich die OP machen lassen sollte oder nicht. Ich war jährlich bei Prof. Hümmer zur Untersuchung und dieser meinte, dass man vor allem erst einmal bei der Krankenkasse nachfragen sollte, ob diese die Kosten übernehmen würden, da eine Kostenübernahme nicht immer der Fall ist. Die Krankenkasse forderte beim Antrag auf die Kostenübernahme sämtliche Befunde an und gen mir dann in sehr kurzer Zeit die Nachricht, sie würden die Kosten übernehmen. Ab diesem Zeitpunkt war klar, dass ich die OP schnellst möglich machen möchte. Und bekam dann auch sehr schnell einen Termin.
Die Zeit im Krankenhaus.

Ich musste einen Tag vor der OP ins Krankenhaus für letzte Untersuchungen, um sicher zu stellen, dass ich vor der OP nichts esse und trinke und um das Aufstehen und Hinlegen zu üben, welches man ca. 3 Monate En- Block (diese Technik sollte man davor gut üben, das erleichtert einiges) machen muss und um den "Lungencoach" auszuprobieren welchen man mehrmals täglich benutzen muss um eine Lungenentzündung zu verhindern oder so. Es wurde auch gesagt, dass ich die nächsten 3 Monate nur auf dem Rücken schlafen (ohne Kissen), En- Block aufstehen und hinlegen darf und die ersten Tage fast nicht aus dem Bett kann.
Kurz vor der OP bekam ich Beruhigungsmittel, die mich müde machte und die Aufregung senkten. Wie lange die OP selbst dauerte weiß ich nicht mehr so genau ich schätze ca. 1,5h. Nach der OP im Aufwachraum hatte ich keineSchmerzen, da ich mit Schmerzmittel vollgepumpt wurde und ich einen Rückenmark- Katheter gegen die schmerzen bekam. Es fühlte sich nur der Brustbereich sehr taub an aber die Brust war gleich "normal" sprich keine Trichterbrust mehr. Ich hatte mehrere Schläuche, einen relativ dicken aus dem Bauchnabel und zwei dünnere aus der Brust, die Wundflüssigkeiten abtransportierten und einen Katheter für Urin. Die Tage nach der OP ist man voll auf die Pfleger/ andere Personen angewiesen. Man kann im Liegen schlecht alleine essen, trinken, sich waschen, etc.. Ich war acht Tage nach der OP im Krankenhaus und in diesem Zeitraum wurden die Schmerzmittel ständig reduziert, so dass ich Zuhause mit wenigen Schmerztabletten zurecht kam. Über den gesamten Zeitraum im Krankenhaus hatte ich eigentlich weniger Schmerzen als gedacht da ich gut mit Medikamenten eingestellt wurde und ich fühlte mich von Tag zu Tag besser. Am dritten Tag nach der OP hatte ich einen leichten "Durchhänger" wo es mir einfach nicht so gut ging, was laut Ärzten aber völlig normal da die Schmerzmittel weniger wurden und es auch auf die Psyche geht. Das erste mal aufstehen durfte/ konnte ich am zweiten Tag nach der OP mit Hilfe der Pfleger. Zuerst saß ich nur ein bisschen auf der Bettkante und wurde dann ein paar Meter durchs Zimmer geführt. Es hört sich einfach an, ist es aber nicht da man da 2 Tage im Bett liegt und der Kreislauf sich erst einmal an alles gewöhnen muss. Ich musste die Tage danach immer mit den Pflegern aufstehen und die Entfernungen die man geht wurden dann täglich ein bisschen gesteigert auch mit Treppensteigen usw.. Am vierten Tag nach der OP musste ich dann selbstständig Aufstehen, erst mit noch ein wenig Hilfe dann alleine. Das Aufstehen und Hinlegen war eigentlich mit am Schmerzhaftesten aber da muss man durch. Es wurde dann auch verlangt dass ich versuche alles selbst zu machen soweit es möglich ist. Am vierten Tag wurden auch alle Schläuche und Katheter entfernt, dass ich alleine rumgehen konnte.

Ich war in danach noch 5 Wochen krankgeschrieben und konnte dann wieder in die Schule gehen. Zwischenzeitlich hatte ich auch Wundheilungsstörungen, d. h. die Narbe und alles herum wurde rot usw., das ist aber in einem gewissen Umfang relativ normal. Das taube Gefühl rund um die Narbe vergeht dann auch mit der Zeit, es dauert nur ein wenig. Wie und wann man was belasten darf ist auf einem Zettel aufgeführt den man mitbekommt. Zuhause merkte ich dann auch wie es nach jedem Tag besser ging aber weitere Strecken (ca 500m) konnte ich erst nach ca 20 Tagen nach der OP machen, da Winter war es glatt war und es beim gehen auch gewisse Schmerzen gibt. Vor allem bei kleinen Hügeln. Wie gesagt, es wurde aber von Tag zu Tag besser. Nach 3 Monaten gab es dann eine Nachkontrolle und ab diesem Zeitpunkt durfte ich wieder alles machen wie vor der OP. Der Bügel kommt nach ca. einem Jahr nach der OP wieder raus.
Fazit: Im Großen und Ganzen verging die Zeit recht schnell und die Schmerzen hielten sich in Grenzen. Jetz bin ich sehr froh es gemacht zu haben, das Ergebnis ist richtig gut, die Narbe auch richtig gut geworden ( sie wird immer sichtbar bleiben aber das ist auch kein Beinbruch) und im Sport habe ich das Gefühl dass ich auch besser mit anderen mithalten kann. Ich kann diese OP jetz aber nicht empfeheln oder nicht empfehlen, es muss jeder selbst entscheiden was das Richtige ist. Die OP ist auch kein Zuckerschlecken aber es ist nicht all zu schlimm und die Schmerzen halten sich auch in Grenzen und die 3 Monate vergehen auch.
Grüße Johannes

 4 
 am: 17. Oktober 2018, 12:41:43 
Begonnen von medicine - Letzter Beitrag von annaj
Dein Problem hat in erste Linie wahrscheinlich mit einer Wundheilungsstörung zu tun, und da solltest du dein Hausarzt vertrauen  ;)

 5 
 am: 17. Oktober 2018, 12:39:41 
Begonnen von Krustenkaese - Letzter Beitrag von annaj
Es ist ein Luxuxproblem... zwar ein Problem, aber diese Op ist nicht leicht und das was du erlebst ist Teil daran. Dafür hast du ein gutes Ergebnis, gratuliere! Damit es weiterhin so bleibt und den Stab nicht verrutscht, solltest du den Rat vom Arzt folgen und einfach ausharren. Es geht vorbei, denk also positiv. Man kann manchmal halt nicht alles auf einmal haben.

Es hilft vielen ein ein Recliner/verstellbare Sessel zu schlafen, also leicht erhöht.

 6 
 am: 17. Oktober 2018, 07:24:46 
Begonnen von Krustenkaese - Letzter Beitrag von Krustenkaese
Hallo liebes Forum,


ich wurde vor einer Woche am Montag operiert und meine Trichterbrust wurde korrigiert (Dr.Skupalla in Leipzig). Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und mit dem Heilungsverlauf auch.

Trotzdem bringt mich eine Sache fast um den Verstand:

Nach der Op ist die Rückenlage die einzige erlaubte Schlafposirion in den ersten 4 Wochen. Da ich ein Seitenschläfer bin, fällt es mir sehr schwer auf dem Rücken zu schlafen. Seit gestern bin ich entlassen und schlafe endlich wieder zu Hause. Aber das steigert mein Wohlbefinden kaum. Mein Rücken ist mangels Bewegungsfreiheit eine einzige Verspannung. Jede Nacht wache ich mehrmals auf und schlafe nie mehr als 3h am Stück. Meine ganzen Schultern sind durchzogen von schmerzhaften Verspannungen. Langsam bringt mich die Situation um den Verstand. Wenn ich daran denke dies die nächsten 3 Wochen noch so durchzuführen, würde ich die Bügel am liebsten wieder draußen haben..

Habt ihr ein paar Tipps und Anregungen für mich, wie ich dieser elenden Situation etwas abhelfen kann? Solang ich das nicht gelöst habe, bin ich tagsüber immer müde und nicht leistungsfähig. Die Arbeit wieder aufzunehmen ist dabei ganz undenkbar. Es ist wirklich schlimm und ich leide sehr darunter. Im Gehensatz zum restlichen Heilungsverlauf gibt es hier auch bisher keine Verbesserung.


Ich danke euch Vorab

Alexander

 7 
 am: 16. Oktober 2018, 15:56:06 
Begonnen von medicine - Letzter Beitrag von medicine
Wie ist es gelaufen? Man soll immer sein Arzt kontaktiere, wenn was plötzlich entsteht, was einem nicht normal erscheint. In deinem Fall am besten mit Buch, aber ein Hausarzt sollte auch bei ev. Entzündungen dies erkennen können und dich dann weiterleiten. Je früher desto besser.

Ich habe Buch kontaktiert und da wies man mich darauf hin, dass ich doch bitte Fotos von der Ausstülpung per Email senden sollte, da sich das dann ein Arzt angucken würde. Zudem sollte ich zu meinem Hausarzt gehen, jedoch bin ich mir sicher, dass der davon wenig Ahnung hat. Er hat mir selbst gesagt, dass er sich mit Trichterbrust und Co. nicht auskennt.

Ich warte jetzt auf eine Antwort von Buch und hoffe das Beste. Notfalls muss ich nämlich sonst 5 Stunden nach Berlin fahren, und das eher ungern...

 8 
 am: 15. Oktober 2018, 19:43:11 
Begonnen von medicine - Letzter Beitrag von annaj
Wie ist es gelaufen? Man soll immer sein Arzt kontaktiere, wenn was plötzlich entsteht, was einem nicht normal erscheint. In deinem Fall am besten mit Buch, aber ein Hausarzt sollte auch bei ev. Entzündungen dies erkennen können und dich dann weiterleiten. Je früher desto besser.

 9 
 am: 15. Oktober 2018, 16:37:59 
Begonnen von Nikki - Letzter Beitrag von Nikki
Hallo zusammen,

suche eine Saugglocke 26cm.
Freue mich auf eure Angebote!

LG
Nikki

 10 
 am: 10. Oktober 2018, 18:15:37 
Begonnen von Ubiquit83 - Letzter Beitrag von Ubiquit83
Ist verkauft!

Seiten: [1] 2 3 ... 10