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 21 
 am: 08. September 2018, 10:52:18 
Begonnen von Fuchs302 - Letzter Beitrag von Trichter8
..mach Dir keine Sorgen wegen Knacken..der Stab wird sich bald verkapseln..dann sitzt er so wie eine Rippe! 

 22 
 am: 06. September 2018, 20:07:22 
Begonnen von Fuchs302 - Letzter Beitrag von annaj
Radikal finde ich eher, künstliche und veränderte Lebensmitteln zu essen und zu akzeptieren, dass der Körper ernsthaft schaden nimmt. Aber ich weiß natürlich auch, dass viele lieber mit ihre Krankheiten leben, als "herauszustechen". Krank sein ist das neue Normale. Das ist deine Entscheidung und dein Leben.

Erfahrungsberichte zeigen, dass die untere Rippen nach einer NUSS-Op nicht zurückgehen, jedenfalls nicht nach längere Zeit, wenn, dann geschieht der größte Umwandlung während der Op. Ich weiß jetzt nicht wie viel deine Rippen herausstehen, und kann die Aussage der Ärzte natürlich nicht widersprechen, ich glaube aber aus Erfahrung, dass sie sich irren. Das wirst du mit der Zeit erfahren, ich hoffe sie haben recht. Wenn nicht, die wenigen Stunden nach Magdeburg lohnt sich.  :)

 23 
 am: 06. September 2018, 18:59:58 
Begonnen von Fuchs302 - Letzter Beitrag von Fuchs302
Das die Schmerzen normal sind, ist natürlich beruhigend, aber was meine Rippen angeht, haben die Ärzte mir versichert, das sie nach der Zeit nicht mehr auffallen würden. Falls dies nicht der Fall ist, wäre ich zwar nicht gerade "erfreut", aber ob ich von Köln nach Berlin für diese OP fahre und wieder zurück, ist vielleicht etwas zu viel. Hat jemand Erfahrung , ob und wie sehr sich die herausstehenden Rippen verändern oder wie viel der zusätzliche Eingriff bringt?

Was mein Morbus Crohn angeht: Dein Vorschlag hört sich zwar gut an, aber ob ich eine so radikale Ernährungsumstellung durchziehen kann, weiß ich nicht.


Vielen Dank für die Informationen, so gute Kommentare hatte ich nicht erwartet

 24 
 am: 02. September 2018, 15:48:05 
Begonnen von UpsUpsUps - Letzter Beitrag von UpsUpsUps
Ja ich werde sicher auf Leute hören die nach Nuss operiert wurden und anscheinend ein gutes Ergebnis haben. Doch was ist wenn man ein gutes Ergebnis hatte, das dann wieder eingesunken ist, jedoch nicht tief genug das man eine 2 knöcherne Operation bekommt? Soll man damit unglücklich Leben oder schauen das man zufrieden ist. Und dann kommt dazu das man die Nuss Variante mit der offenen nicht Ansatzweise vergleichen kann, mein ganzer Oberkörper ist taub, hinfassen fühlt sich sehr unangenehm an, rasieren usw. kaum möglich. Da ich nächstes Jahr meine Operation habe mit dem Implantat, was man mit deinem vor 22 Jahren nicht vergleichen kann, werde ich schon selber sehen ob ich dann zufrieden bin. Und wie gesagt ich war beim Psychologen, bei der Physiotherapie, hab auch schon probiert schwimmen zu gehen, aber hilft alles nix wenn man sich unwohl fühlt. Ich denke das einzige was ich dann lernen werde das hier einige Leute alles besser wissen aber keine Ahnung haben. Für alle Leute die sich dann interessieren für so ein Implantat, werde ich wie gesagt mitte nächstes Jahres einen Bericht erfassen. Ich hab keine Lust mehr immer wieder zu diskutieren mit euch, hat schon mit einen CT damals angefangen, Ahhh so schädlich und alles, du bist unreif weil es dir nix ausmacht, komm wollt ihr einen verarschen. Wenn ich soviel Geld zahle fürn Implantat damit ich mich mal normal fühle juckt mich ein CT auch nicht. Gibt es hier einen der nach einen 3 d erstellten Implantat operiert wurde? Ich hab hier noch nix gelesen, also vlt. wird das Ergebnis ja wirklich optimal, das weiß ich nicht, aber du auch nicht, also bringt es eh nix immer darüber zu reden. Ich will nur zufrieden sein, es muss nix perfekt aussehen, jetzt schaut es aus wie als hätte ein Metzger es gemacht und das kannst du der nicht so operiert wurde wie ich sicher nicht nachvollziehen. Klar bin ich hier der benachteiligte muss ja auch viel zahlen für etwas wofür ich nix kann damit ich zufrieden bin, glaubst du ich finde das geil? Wie schon gesagt was gibt dir das Recht zu sagen das ich zufrieden sein soll mit meinen Brustkorb der in meinen Augen beschissener als davor aussieht. Aber ich diskutiere selber schon wieder also bis nächstes Jahr.

 25 
 am: 02. September 2018, 15:21:37 
Begonnen von Krustenkaese - Letzter Beitrag von UpsUpsUps
Du wirst sicher 2 Wochen starke Schmerzen haben und dich viel im Bett ausruhen müssen. Gehen hilft das es dir schnell etwas besser geht. Natürlich helfen Schmerzmittel, wieso auch nicht. Kommt ganz drauf an wie du dich fühlst und wie groß deine Schmerzen sind. Aber ich denke 3 Monate solltest du mindestens mit Sport warten und dann vlt. Ganz leicht wieder anfangen.

 26 
 am: 02. September 2018, 10:51:13 
Begonnen von Fuchs302 - Letzter Beitrag von Tejot
Hey Tarek,

mach dir keine Sorgen. Mit dir und dem Verlauf ist alles okay!
Alles was du an Symptomen beschreibst ist nach der OP nach so kurzer Zeit völlig normal.
Gib dir Zeit, spann ab.. auch psychisch! Mach dir bewusst, dass du nicht zerbrechlich bist.. zweifle nicht sondern warte ab :) bei mir hat es Monate gedauert und selbst nach 4 Monaten schmerzt es hier und da mal. Du bist deutlich jünger.. also sollte das bei dir auch bestenfalls bald wieder okay sein.

Tejot

 27 
 am: 01. September 2018, 21:17:57 
Begonnen von Fuchs302 - Letzter Beitrag von annaj
Aufgrund meiner chronischen Krankheit (Morbus Crohn) ging ich...

verzichte auf Gluten, Milchprodukte, Softdrinks, künstliches, zu viel Zucker und Fertiggerichte. Iss dein Gemüse, unpasteurisiertes Sauerkraut oder andere Fermente, Obst und Nüsse. Morbus Crohn ist eine Diagnose die mit der Ernährung zusammenhängt. Da Ärzte keine Ausbildung in Ernährung haben, können sie keine Therapieempfehlung diesbezüglich machen, daher wird immer nur Medikamente verschrieben und als unheilbar abgestempelt.

Zurzeit habe ich mit meinen herausstehenden unteren Rippen, welche sich durch die OP zeigten und bei denen ich auch Schmerzen hatte, psychisch zu kämpfen, aber die Ärzte sagen das sich diese nach Jahren "normalisieren" würden. Außerdem habe ich starke brennende/stechende Schmerzen am rechten Rippen-Achsel Bereich, welche bei falschem Sitzen sehr stark werden und erst beim hinlegen besser werden.
Beim Atmen und bewegen knackt der Bügel oft. Außerdem hat sich unter meiner linken Brustwarze eine eingekerbte Stelle gezeigt, an welcher der Bügel spürbar direkt unter der Haut ist. Dort habe ich auch manchmal kleinere Schmerzen und es macht mir Sorgen, da ich sowieso schon vorsichtig sein muss und diese stelle nun sehr einfach angreifbar wäre.

Wenn deine Rippen doch nicht zurückgehen würden, geh zu dr. Lützenberg für Bügelentnahme in 3 Jahre. Die meisten Chirurgen nehmen die Rippen nicht in Betracht, dr. Lützenberg schon.

Es ist sehr normal das du Schmerzen hast, das es knackt.... es wird nachlassen, kann aber ein paar Monate andauern, es wird weniger ausgeprägt mit der Zeit. Man kann manchmal die Bügeln unter der Haut spüren, hört sich aber normal an. Bitte zeig dein Arzt die Stelle, und lass ihm untersuchen oder erklären was da los ist.

 28 
 am: 01. September 2018, 20:59:25 
Begonnen von Krustenkaese - Letzter Beitrag von annaj
deine Fragen sind immer wieder thematisiert, verstehe nicht wieso du keine Antworten gefunden hast. Tiefe der Trichter muss nicht unbedingt mit der Genesung zusammenhängen.

 29 
 am: 01. September 2018, 20:13:26 
Begonnen von Fuchs302 - Letzter Beitrag von Fuchs302
Hallo,

mein Name ist Tarek ich bin 15 Jahre alt und ich habe mich vor 3 1/2 Wochen wegen meiner ausgeprägten Trichterbrust (Haller-Index 4,1) in der Ruhrlandklinik Essen einer Nuss OP unterzogen. Da mir bei mehreren Anliegen in dieser Seite geholfen wurde und ich ein paar Fragen hätte, habe ich mich entschlossen meine Erfahrung mit euch zu teilen.

Vorgeschichte
Aufgrund meiner chronischen Krankheit (Morbus Crohn) ging ich schon mehrere Jahre in die Uniklinik Düsseldorf, wo mir leider bis zum 14. Lebensjahr nichts von meiner Trichterbrust erzählt wurde bzw. eine nähere Untersuchung empfohlen wurde. Auch meine Eltern dachten immer es wäre nur eine kleine Deformation des Körpers da sie erst ab meinem 12.-13. Lebensjahr so ausgeprägt war. Auch ich hielt sie erst für normal da ich es nicht anders kannte, mein hoher Ruhepuls welcher beim Sport auch mal auf 180 ging ,sowie meine Kurzatmigkeit wurde auch von meinem Umfeld als starke Unsportlichkeit abgestempelt. Nachdem ich etwas vergleichbares im Internet fand, welches eine Operation benötigte, fing auch ich an zu recherchieren.
Nachdem ich mich durch etliche Erfahrungsberichte und Berichte gekämpft habe, drängte ich meine Mutter dazu, mit mir zum Hausarzt zu gehen bevor alles zu spät wäre. Im Laufe der nächsten zwei Monate unterzog ich mich für die Krankenkasse mehreren Untersuchungen, bis ich dann am 07.08.2018 operiert wurde.


Krankenhausaufenthalt
Die Klinik hatte mir schon im voraus durch ihre Seriösität und Sterilität gefallen und der Oberarzt, welcher mich operieren sollte, kam auch sehr kompetent rüber. Am Tag vor der Operation ging es ab in den CT und zur Lungenfunktionsanalyse (mehr war durch die Voruntersuchungen nicht nötig).
Dann war es soweit, ich wurde um 8:30 Uhr in Narkose versetzt und bin dann um etwa 12:00 Uhr mit riesigen Schmerzen aufgewacht, nachdem mir Schmerzmittel gegeben wurden, ging es mit der Zeit besser und ich konnte sogar einmal mit Hilfe aufstehen. Die nächsten Tage waren zwar sehr schmerzhaft, aber durch die Schmerztherapie konnte ich mich glücklich schätzen, das sie erträglich waren. Waren immer noch schmerzhaft wie Sau (nach dem Aufwachen am schlimmsten) und ich musste mich für die Heilung viel bewegen, durch die Betäubung konnte ich leider mehrere Tage nicht auf Toilette, aber es wurde ja nachgeholfen.


Heute
 Nach 7 Tagen wurde ich entlassen, bis ich nach 16 weiteren Tagen zur Schule musste.

Zurzeit habe ich mit meinen herausstehenden unteren Rippen, welche sich durch die OP zeigten und bei denen ich auch Schmerzen hatte, psychisch zu kämpfen, aber die Ärzte sagen das sich diese nach Jahren "normalisieren" würden. Außerdem habe ich starke brennende/stechende Schmerzen am rechten Rippen-Achsel Bereich, welche bei falschem Sitzen sehr stark werden und erst beim hinlegen besser werden.
Beim Atmen und bewegen knackt der Bügel oft. Außerdem hat sich unter meiner linken Brustwarze eine eingekerbte Stelle gezeigt, an welcher der Bügel spürbar direkt unter der Haut ist. Dort habe ich auch manchmal kleinere Schmerzen und es macht mir Sorgen, da ich sowieso schon vorsichtig sein muss und diese stelle nun sehr einfach angreifbar wäre.

Ich wollte wissen, ob ihr nach der Operation ähnliche Schmerzen etc. hattet oder ihr wisst woran diese liegen könnten.



 30 
 am: 30. August 2018, 19:10:07 
Begonnen von Sabom - Letzter Beitrag von Sabom
Ergänzung:

mein Sohn hat mir heute erzählt, dass er beim Sport mittlerweile Atembeschwerden hat, es scheint also doch nicht nur um die Ästhetik zu gehen. Gibt es einen Spezialisten in NRW?

Hallo zusammen,

mein Sohn hat einen Trichterbrust, die in seinem Alter von 10 Jahren zwar noch nicht so ausgeprägt ist, aber ihn selbst stört das ungemein. Nun ist er für sein Alter auch schon recht groß, 157cm und möchte natürlich auch mal so "cool" aussehen, wie sein Papa. Aktuell also eher ein psychisches Thema, dem wir so gut es geht entgegenwirken

Ich habe die "Delle" bereits vor 3 Jahren beim sonnencremen bermerkt, einen Physiotherapeuthen befragt und die Antwort erhalten, sofern er keine Beeinträchtung erfährt, sei das ein rein kosmetisches Problem. Das hat uns in diesem Jahr auch der Orthopäde und die Kinderärztin bestätigt. Beide sagten uns, dass man das (wenn er ausgewachsen ist) in einer Operation beheben kann, indem man ein Implantat einsetzt. Mein Sohn ist fast aus der Hose gesprungen und ich war gelinde gesagt schockiert mit wie viel Taktgefühl Ärzte im Beisein eines Kindes so vorgehen.
Beeinträchtigung in der Bewegung oder Kraft hat er nicht, er spielt auch Handball und hat dadurch regelmäßiges Training, 2 Mal die Woche.

Fakt ist, dass er mich nun öfter darauf anspricht, wie blöd das aussieht und er das nicht will.
Nun lese ich zum ersten Mal von dem Saugglockenverfahren und bin ziemlich euphorisch, dass wir evtl. eine OP umgehen könnten. Er ist noch jung, die Knochen sind noch weicher als bei einem Erwachsenen, er befindet sich im Wachstum... ein Versuch wäre es wert.

Habt Ihr Empfehlungen, zu welchem Arzt wir mit ihm gehen können?
Wir wohnen in Köln/Leverkusen, würden aber auch eine Strecke auf uns nehmen, wenn notwendig.

Ich bin für jeden Rat dankbar,
lieben Gruß
Sabom

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