Trichterbrustforum.de

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 11 
 am: 07. Januar 2019, 15:52:16 
Begonnen von Framussen - Letzter Beitrag von Framussen
Zwei Sachen, die mir beim Recherchieren noch aufgefallen sind:

1. Wird in Düsseldorf noch zumeist ähnlich und offen operiert?

2. Prof. Schaarschmidt´s Name kam mir so bekannt vor. Nach kurzem Recherchieren ist mir dann aufgefallen, dass er bis 1998 (Meine OP war glaube ich 1998) mit Prof. Willital in Münster operiert hat. Ich muss sagen, dass das mein Vertrauen etwas schmälert in diese Richtung...

 12 
 am: 07. Januar 2019, 12:40:50 
Begonnen von Framussen - Letzter Beitrag von Sascha
Grausam was diese Schlächter scheinbar hundertfach angerichtet haben. Ich werde auch mein Lebenslang Schmerzmittel schnabulieren müssen deswegen, von der Lebensqualität will ich gar nicht erst reden.

Ja, sprich auf jedenfall mal mit Dr. Lützenberg, einigen Rezidivlern kontne er schon helfen, je nach Ausgangssituation.

 13 
 am: 07. Januar 2019, 04:12:41 
Begonnen von Framussen - Letzter Beitrag von Framussen
PS: Zwei Jahre nach der Operation stand damals die Kripo Münster vor meiner Tür im beschaulichen Papenburg und klärte darüber auf, dass gegen den Prof. Willital ein Verfahren läuft. Meine Eltern sagten, er habe unter anderem und unter Umständen Hauptproben ohne Erlaubnis entnommen, aber was da genau war, weiß ich nicht mehr. Nur das ein Verfahren lief. Das war schon alles nicht unbedingt vertrauenserweckend. Vor kurzem hatte ich einen kleinen Hautpilz auf der Brust und musste den regelmäßig eincremen. Das war für mich eine große Herausforderung.
Ich hoffe, ich finde ein paar Antworten.

 14 
 am: 07. Januar 2019, 02:07:46 
Begonnen von Framussen - Letzter Beitrag von Framussen
Guten Tag,

ich möchte mal möglichst kurz meinen Weg aufschreiben. Ich bin ca. 1998 in Münster von einem Arzt unter der Willital Rigide operiert worden. Das war teilweise schon übel. Ähnlich wie bei anderen Schreibenden hier wurde mir und meinen Eltern viel versprochen. Meine Trichterbrust war eher so mittlerer Schwere. Die Methode sei die einzig Wahre, Nuss zu unerforscht und zu hohe Rezidiv Quote waren einige der Sätze.
Nach der 1. OP ging es mir lange sehr schlecht. Nach einer Weile wurde festgestellt, dass der Schnerzkatheter nicht funktionierte woraufhin ich mit Morphin überdosiert wurde. Dann gab es eine Wundheilungsstörung mit der ich nach Hause entlassen wurde (quasi offene Narbe). Nächtlich bekam ich starkes Fieber, worauf mich mein Arzt nachts wieder mit einem Krankentransport nach Münster geschickt hat. Dort wurde darüber gestritten wer mich so entlassen konnte. Darauf haben sie die Wundheilung rausgeschnitten und eine Rippe wieder gerichtet die schief war.

Während des Aufenthalts musste noch einmal eine Rippe gerichtet und Knorpel abgetragen werden (was immer zurück kam warum es so aussieht als wenn eine Rippe mich von innen nach außen aufspießen möchte).

Bei der Entfernung der Bügel haben sie den Knorpel erneut abgetragen und den noch vorhandenen Trichter mitdenken Knorpelgewebe “ausgestopft”. Das Ergebnis ist, naja, nicht schön. Statt nur eine trichterbrust habe ich jetzt etliche schiefe Rippen, immer wieder schmerzen die aber auszuhalten sind und Sachen die evtl. Spätfolgen sind (ich weiß es nicht).
Unter anderem habe ich das thoracic Outlet Syndrom, bei dem die Vene  den Arm nur noch schlecht mit Blut versorgt wenn ich den Arm hebe (beim Haare waschen zum Beispiel). Ich habe Probleme mit dem rechten Bein. Bei Ärzten fällt oft und schnell und meist ohne Untersuchung: Psychosomatisch. Ich weiß es ehrlich nicht.

Ich weiß nicht ob und wie ich das weiterverfolgen soll. Bis vor 4 Jahren ging alles gut, bis auf Nerven und Rippenschnerzen. Davon abgesehen, dass ich mein Shirt nicht ausziehe, mir die Brust selber nicht angucke oder sie anfasse, zumal ich kein Gefühl in der Brust habe. Eine erneute OP habe ich nach damals echt ausgeschlossen. Jetzt habe ich die Sorge, dass meine Symptome Spätfolgen sein können, schließlich sind die Rippen ja mit dem Rücken verbunden.

Vielleicht habt Ihr Ratschläge oder einige Worte für mich. Am liebsten will ich keine Ärzte mehr sehen, vor allem haben die normalen Ärzte hier wenig Ahnung. Wisst ihr ob es einen Experten in Kiel gibt?
Kann man in Magdeburg einen Termin bekommen? Werden in Magdeburg dann auch Rücken, Herz untersucht um das Ganze einzuschätzen?
Ich würde das am liebsten mal untersuchen lassen und am liebsten ohne OP, auch wenn es wie durch einen zwölf gedrechselt aussieht.

Ich freu mich auf ein paar Antworten.
Euch allen wünsche ich einen schönen Tag.

Norbert

 15 
 am: 30. Dezember 2018, 23:52:19 
Begonnen von feanor99 - Letzter Beitrag von Wayne93
Hallo Feanor,


Wie geht es dir mittlerweile? Bist du nach wie vor schmerzfrei und glücklich mit deinem Ergebnis?


Da ich selbst bereits 25 Jahre alt bin, wollte ich dich als einen der älteren Patienten mal fragen, ob du von Dr. Lützenberg problemlos angenommen wurdest oder ob es sonst irgenwdwelche Dinge gibt, die man bei einer Behandlung in Magdeburg beachten sollte?


Ich wurde bereits 2015 in der Kinderklinik in Karlsruhe operiert, damals lief jedoch einiges schief und der Bügel musste drei Monate später wieder entfernt werden. Ich hatte nach meiner OP den Eindruck, dass der Operateur eher weniger Erfahrung bei Operationen von Erwachsenen hatte und fühlte mich dort nicht gut aufgehoben. Daher wollte ich mal hören, ob du sowohl mit Ergebnis als auch mit der Klinik un dem Arzt zufrieden warst?

Vielen Dank und liebe Grüße

 16 
 am: 29. Dezember 2018, 23:45:47 
Begonnen von Fuati - Letzter Beitrag von Fuati
Hey Sascha vielen Dank für den Hinweis.
Das schaue ich mir an

Lg

 17 
 am: 29. Dezember 2018, 23:03:50 
Begonnen von Fuati - Letzter Beitrag von Sascha
Dr. Tarhan macht auch regelmäßig Rezidive, sitzt in Frankfurt.

https://www.dr-tarhan.de/

Hol dir am besten mehrere Meinungen ein, viel Erfolg.

 18 
 am: 29. Dezember 2018, 01:09:30 
Begonnen von Fuati - Letzter Beitrag von Fuati
Sorry aber das ist Polemik und gefährliches Halbwissen.
Jeder Arzt kann das bestätigen was ich geschrieben habe, vielleicht
Informierst dich demnächst gescheiter als Beipackzettel zu lesen....
Ich möchte daher nicht darauf eingehen.

VG


 19 
 am: 29. Dezember 2018, 00:41:04 
Begonnen von Fuati - Letzter Beitrag von annaj

Impfungen gegen Hepatitis B werden seit Jahren erfolgreich
Durchgeführt und funktionieren ohne Probleme und sehr gut.

eben nicht bei allen... wo hast du die Informationen her?

Neugeborene werden in vielen Fällen vorsorglich geimpft.

in dem Fall dass sie sex haben oder spritzen teilen... hehe, ja, und dann erneut impfen lassen wenn es mit den sex und spritzen wirklich soweit ist, weil die Wirkung ist dann längst verflogen.

Du kannst ja mal mit generellen Impfgegnern diskutieren,
Die finden noch haarsträubende mögliche Nebenwirkungen....

Ich kenne tatsächlich Leute die Impfgegnern sind, ein guter Freund z.B. Seine Schwester war komplett gesund mit 3 Jahren, direkt nach einer Impfung ist sie gelähmt worden, war ihr ganzes Leben schwer behindert, bis sie 30 Jahre später starb. Bei den anderen sind nur andere Nebenwirkungen aufgetreten, nicht so schwerwiegend, wie aspergers, Enzephalitis, Narkolepsie und so. Alles nicht so schlimm. Trotzdem finde ich, dass ich ihre Haltung gegen Impfungen respektieren muss.

Problematisch finde ich Diskussionen zu führen mit Menschen die vorher offenbar keine Packungsbeilagen, Statistik usw. gelesen haben aber alles wissen zu glauben. Das ist irrationell und kommt mir irgendwie religiös vor, blind an etwas gutes glauben zu wollen weil man es so gerne möchte, dass die Welt in Ordnung ist. Naiv, aber was natürlich menschlich ist, ich bin aber eher für harte Fakten, am liebsten Fakten aus Quellen/Studien die nicht von den Machern des Produkts selbst finanziert wurde und von einer Institution genehmigt, die selbst das Patent besitzen, was tatsächlich bei einigen Impfstoffen der Fall ist.

Bei der Hepatitis B Impfung ist tatsächlich die von mir oben erwähnten Nebenwirkungen in der Packungsbeilage gelistet (MS, Guillain Barre Syndrom, Enzephalitis) und noch andere haarsträubende mögliche Nebenwirkungen. Viel Spass beim Lesen.


 20 
 am: 28. Dezember 2018, 20:10:26 
Begonnen von Fuati - Letzter Beitrag von Fuati
Hallo Annaj,

Danke für deine Rückmeldung

Ja von meiner Mutter habe ich das vermutlich.
Impfungen gegen Hepatitis B werden seit Jahren erfolgreich
Durchgeführt und funktionieren ohne Probleme und sehr gut.
Neugeborene werden in vielen Fällen vorsorglich geimpft.
Du kannst ja mal mit generellen Impfgegnern diskutieren,
Die finden noch haarsträubende mögliche Nebenwirkungen....
Also nein das ist nicht der Grund, Prof scharrschmidt weiß selber nicht
Wer geimpft und somit geschützt ist das ist der eigentlicher Grund denn der Arbeitgeber
Hat kein Recht darüber zu entscheiden wer sich schützen will.
Er sagte zu mir, er piekt sich während der op paar mal mit der Nadel würde mich aber trotzdem operieren, es geht um das Operationsteam...
Aber warum man nicht alle einweihen und ein entsprechendes Team zusammenstellen kann
Bleibt mir unverständlich....


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