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 91 
 am: 06. August 2018, 00:07:42 
Begonnen von UpsUpsUps - Letzter Beitrag von RTG
Du hast offenbar unser Gesundheitssystem einfach nicht verstanden. Die Krankenversicherung ist nicht dafür da, kleine optische Makel wie deine wirklich allenfalls nur minimal asymmetrische Brust zu beheben, sondern dafür, dass tatsächliche Erkrankungen behandelt werden. Zum Glück, denn wenn man solchen Leuten wie dir für jedes Hirngespinst eine OP zahlen würde, dann wären die Beiträge für alle unbezahlbar.
Die Kasse würde dir die dringend nötige Psychotherapie bezahlen, aber auf die willst du dich nicht einlassen. Der Fehler liegt also bei dir, nicht beim "System".
Zudem widersprechen sich deine Angaben. Vor kurzem hast du noch behauptet, es ginge dir hauptsächlich darum, deine schrecklichen Schmerzen loszuwerden. Jetzt reicht auf einmal doch ein Implantat aus, damit du das Thema komplett abhaken kannst.
Aber es ist dein Geld, von daher kannst du damit natürlich machen was du willst. Ich hoffe nur, dass die Krankenkasse mit keinen einzigen weiteren Cent mehr dazu beitragen wird, dass du dich in das Thema noch weiter reinsteigerst.

 92 
 am: 05. August 2018, 14:00:09 
Begonnen von UpsUpsUps - Letzter Beitrag von UpsUpsUps
Da ich leider jemand bin der sich damals offen operiert hat und sehr unzufrieden bin mit dem Ergebnis und ich nun die 3 Arzt Meinung bekommen habe innerhalb von 5 Jahren ob eine 2 knöcherne Lösung, diesmal nach Nuss sinnvoll wäre, leider nicht meinen Vorstellungen entsprach, sprich niemand hilft mir. Bin ich gezwungen für anderes offen zu sein. Mein jetziges Ergebnis hat sich die Jahre nicht verändert, siehe mein Profilbild, eine Seite ist ganz Okey, die andere etwas tiefer, sieht nicht all zu toll aus, meine ganzen Rippen sieht man durch, an der Stelle ist kaum noch Gewebe. Deshalb hab ich mich informiert wegen einem Implantat, das wohl dann die beste Lösung ist für mich, dann würde man die Rippen nichtmehr sehen und meine restliche Dulle von 1cm. Ich werde mich sehr wahrscheinlich nächstes Jahr im März damit operieren lassen, und bis dahin noch ordentlich Sport machen damit ich dann am Ende zufrieden bin. Da ich natürlich endlich meine Ruhe haben möchte mit dem ganzen, werde ich mich nur mit einen 3 d erstellten perfekt an meine Körper angepassten Implantat operieren lassen, das lebenslang hält. Leider kostet das ganze 9000€ und somit etwas mehr als doppelt so teuer wie eine Operation mit einem herkömmlichen Implantat. Sobald ich operiert wurde und die Operation 3 Monate lang her ist werde ich einen ausführlichen Bericht erfassen. Mit dem ganzen System und den Ärzten bin ich sehr enttäuscht, nun muss man schon unmengen an Geld ausgeben um zufrieden zu sein. Ich kann mich nichtmal mal am Brustbein anfassen, solche Komplexe habe ich wegen dem ganzen. Und Psychologen usw. sind ja auch lächerlich, einfach nur Zeitverschwendung. Das einzige was ich mir von dieser Operation erhoffe ist das ich nichtmehr daran denken muss ob ich anders aussehe und ich mich dort wieder anfassen kann. Ich hab kein kleines selbstwertgefühl, doch diese Krankheit hindert mich der Mensch zu werden der ich gerne sein möchte und da ich selber nix dagegen tun kann, gefällt mir das garnicht. Auch möchte ich mal ein Tattoo an die Brust machen um meine Narbe zu vertuschen, doch das ist im jetzigen Zustand unmöglich.

 93 
 am: 05. August 2018, 13:34:35 
Begonnen von Rommi93 - Letzter Beitrag von UpsUpsUps
Ja du solltest wegen einen Arzt echt gut überlegen. Und lass dich niemals offen operieren wenn es nach Nuss geht sonst hast du am Ende nurnoch mehr Probleme und dann wird es teuer wenn du noch was machen möchtest und zum plastischen Chirurgen musst.

 94 
 am: 05. August 2018, 08:27:07 
Begonnen von Rommi93 - Letzter Beitrag von RTG
Ich würde mir sehr gut überlegen, ob es sinnvoll ist, den chirurgen nach nähe zum heimatort auszuwählen anstatt nach können/erfahrung mit der TB Korrektur. Bezüglich des Ergebnisses der OP und der Wahrscheinlichkeit von Komplikationen gibt es enorme unterschiede zwischen verschiedenen chirurgen. Das heißt nicht, dass die chirurgen in stuttgart schlecht sein müssen. Aber ich persönlich würde mich zumindest niemals von einem chirurgen nach nuss operieren lassen, der nicht allermindestens schon 500 Nuss OPs durchgeführt hat. klar ist es komfortabler, in der nähe zum heimatort operiert zu werden. man kann leichter besucht werden, etc. Aber mit dem ergebnis der OP musst du dein ganzes leben lang klarkommen. vielleicht ärgerst du dich im nachhinein dann doch sehr, dass du nur den 10. besten chirurgen gewählt hast, weil du nicht 500 km zug fahren wolltest...
Zumindest gehört die Frage, wie viele entsprechende OPs der operateur schon gemacht hat, unbedingt zu den fragen, die du vor einer op-einwilligung stellen solltest.
Wie gesagt, eine Reise von 600-700km steht absolut außer Frage für mich - allein schon durch meine Panikattacken bei längeren Fahrten.
Ich habe nun auch gesehen, dass es in Karlsruhe eine Klinik gibt und darüber auch einige Berichte gefunden - das wäre noch leicht machbar. Ich werde einfach mehrere Möglichkeiten abchecken, habe ja nichts zu verlieren  ;D

Du hast einiges zu verlieren, wenn du den falschen arzt wählst. Im schlimmsten fall dein leben.

 95 
 am: 05. August 2018, 08:14:06 
Begonnen von Rommi93 - Letzter Beitrag von Trichter8
Hallo, es gibt nicht mehrere Möglichkeiten hinsichtlich Arzt . Es sind hier in Deutschland laut Referenzen 2-3 Mediziner , die ich mir anvertrauen würde. Du darfst einfach keinen Kompromiss  eingehen.  Dieser Eingriff ist keine Blinddarm OP . Er entscheidet schon in vielen Bereichen über Deine zukünftige Lebensqualität . Dr. Lützenberg war der 3. Arzt, den wir mit unserer Tochter aufgesucht haben. Er hat uns überzeugt. Beschäftige die hier im Forum mit den Erfahrungsberichten und du wirst erfahren, dass einige Betroffene nicht die richtige Entscheidungen hinsichtlich Arzt getroffen haben, mit zum Teil dramatischen Folgen.

 96 
 am: 05. August 2018, 06:29:51 
Begonnen von Rommi93 - Letzter Beitrag von Rommi93
Ich würde mir sehr gut überlegen, ob es sinnvoll ist, den chirurgen nach nähe zum heimatort auszuwählen anstatt nach können/erfahrung mit der TB Korrektur. Bezüglich des Ergebnisses der OP und der Wahrscheinlichkeit von Komplikationen gibt es enorme unterschiede zwischen verschiedenen chirurgen. Das heißt nicht, dass die chirurgen in stuttgart schlecht sein müssen. Aber ich persönlich würde mich zumindest niemals von einem chirurgen nach nuss operieren lassen, der nicht allermindestens schon 500 Nuss OPs durchgeführt hat. klar ist es komfortabler, in der nähe zum heimatort operiert zu werden. man kann leichter besucht werden, etc. Aber mit dem ergebnis der OP musst du dein ganzes leben lang klarkommen. vielleicht ärgerst du dich im nachhinein dann doch sehr, dass du nur den 10. besten chirurgen gewählt hast, weil du nicht 500 km zug fahren wolltest...
Zumindest gehört die Frage, wie viele entsprechende OPs der operateur schon gemacht hat, unbedingt zu den fragen, die du vor einer op-einwilligung stellen solltest.
Wie gesagt, eine Reise von 600-700km steht absolut außer Frage für mich - allein schon durch meine Panikattacken bei längeren Fahrten.
Ich habe nun auch gesehen, dass es in Karlsruhe eine Klinik gibt und darüber auch einige Berichte gefunden - das wäre noch leicht machbar. Ich werde einfach mehrere Möglichkeiten abchecken, habe ja nichts zu verlieren  ;D

 97 
 am: 05. August 2018, 00:30:10 
Begonnen von Rommi93 - Letzter Beitrag von RTG
Es gibt zahlreiche Studien die deutlich zeigen, dass Menschen nach einer Op eine deutlich höhere Lebensqualität haben, abgesehen davon, dass man endlich als Mensch normal aussehen darf und nicht missbildet.
Die bezeichnung "missgebildet" ist ein Schlag ins Gesicht für alle die, die mit einer Trichterbrust leben und sie nicht operieren lassen können oder wollen. Pass mal ein bisschen auf, wie du dich ausdrückst. Nur weil du selbst nicht genug selbstbewusstsein hast, mit einer abweichung von der norm zu leben, gilt das nicht für alle anderen menschen auch.



Ich habe am 16.08 einen Termin hier bei mir in Stuttgart im Krankenhaus bezüglich einer Untersuchung der Trichterbrust. Leider ließt man im Internet überall nur über Ärzte und Krankenhäuser in den nördlichen Regionen von Deutschland, was für mich leider nicht möglich ist, daher ist es schwer, groß irgendwelche Erfahrungsberichte einzuholen...
Ich würde mir sehr gut überlegen, ob es sinnvoll ist, den chirurgen nach nähe zum heimatort auszuwählen anstatt nach können/erfahrung mit der TB Korrektur. Bezüglich des Ergebnisses der OP und der Wahrscheinlichkeit von Komplikationen gibt es enorme unterschiede zwischen verschiedenen chirurgen. Das heißt nicht, dass die chirurgen in stuttgart schlecht sein müssen. Aber ich persönlich würde mich zumindest niemals von einem chirurgen nach nuss operieren lassen, der nicht allermindestens schon 500 Nuss OPs durchgeführt hat. klar ist es komfortabler, in der nähe zum heimatort operiert zu werden. man kann leichter besucht werden, etc. Aber mit dem ergebnis der OP musst du dein ganzes leben lang klarkommen. vielleicht ärgerst du dich im nachhinein dann doch sehr, dass du nur den 10. besten chirurgen gewählt hast, weil du nicht 500 km zug fahren wolltest...
Zumindest gehört die Frage, wie viele entsprechende OPs der operateur schon gemacht hat, unbedingt zu den fragen, die du vor einer op-einwilligung stellen solltest.

 98 
 am: 04. August 2018, 23:34:39 
Begonnen von Rommi93 - Letzter Beitrag von Rommi93
psychischer Sicht
Diesen Punkt habe ich absichtlich hier nicht erwähnt, da ich das Thema ungern breit trete, ich stimme dir jedoch absolut in allen Punkten zu!
Ich leide schon seit ca. 6 Jahren an Depressionen, nehme Antidepressiva und bin in psychotherapeutischer Behandlung - der Auslöser dafür war jedoch nicht die Trichterbrust.
Jedoch begünstigt die Trichterbrust das Ganze natürlich nicht unbedingt, da ich seit Jahren nicht mehr im Freibad war bzw. generell Aktivitäten in denen man sich Oberkörper-frei gibt.

eine zweite Op hast du bei jeder TB-Korrektur.
Das ist mir klar, war doof ausgedrückt von mir. Ich meinte, dass nach der Bügelentnahme nochmals eine zusätzliche OP für die Korrektur der Rippenbögen erforderlich ist.

also solltest du sorgfältig ein Chirurg aussuchen, der Erfahrung hat und Rippenbögen erfolgreich operieren kann.
Ich habe am 16.08 einen Termin hier bei mir in Stuttgart im Krankenhaus bezüglich einer Untersuchung der Trichterbrust. Leider ließt man im Internet überall nur über Ärzte und Krankenhäuser in den nördlichen Regionen von Deutschland, was für mich leider nicht möglich ist, daher ist es schwer, groß irgendwelche Erfahrungsberichte einzuholen...

 99 
 am: 04. August 2018, 23:00:21 
Begonnen von Rommi93 - Letzter Beitrag von annaj
Erstens finde ich dass deine Einschränkung durch den unteren Rippenbögen tatsächlich nicht als nur ästhetisches Makel gesehen werden soll, sondern eine Körperliche Einschränkung :

Das führt leider dazu, dass ich überhaupt nicht auf dem Bauch liegen kann, da die beiden Rippen eben direkt auf den Untergrund drücken, seitlich liegen ist teilweise auch ein wenig problematisch

"Nicht wirklich gesundheitliche Probleme" meinst du - aber ...
abgesehen von den üblichen Beschwerden wie ein vermindertes Lungenvolumen, ebenfalls spüre ich ständig mein Herz richtig schlagen, eventuell durch den verminderten Platz (?).

Ich bitte dich, das ist doch nicht normal. Willst du dein Arzt, KK und MDK so überzeugen? Du bist heute noch jung, wenn du ein bisschen älter wirst, kann ich dir versprechen, dass dein "ästhetisches Problemchen" deutlich größer ist. Ich möchte dich nicht erschrecken, ich möchte dich und andere nur aufmerksam machen, dass ein TB tatsächlich nicht nur kosmetisch ist, sondern wie wir alle wissen, ein physisches und psychisches Leiden ist, meist angeboren und somit das ganze leben geprägt  :'(. Nur weil wir mit dem Leiden gewohnt sind umzugehen, heißt lange nicht dass wir die Lebensqualität haben, so wie andere haben. Ich hoffe ihr versteht alle was ich meine, und wie wichtig es ist, Brustkorbdeformationen endlich als behandlungsbedürftig zu bezeichnen aus physischer und psychischer Sicht, und an dritte Stelle ist der ästhetische Aspekt zu erwähnen. Es gibt zahlreiche Studien die deutlich zeigen, dass Menschen nach einer Op eine deutlich höhere Lebensqualität haben, abgesehen davon, dass man endlich als Mensch normal aussehen darf und nicht missbildet. Die Möglichkeit zur Korrektur ist da, leider haben die Kassen wenig Verständnis für uns. Solche Martyr-Aussagen halte ich deshalb nicht aus, es nutzt alle Betroffene wenig. Bitte um Verständnis dafür.

Die verschiedenen Meinungen sind vorhanden, weil nicht alle Chirurgen die unteren Rippenbögen erfolgreich operieren können. Es kann sich tatsächlich verschlimmern, also solltest du sorgfältig ein Chirurg aussuchen, der Erfahrung hat und Rippenbögen erfolgreich operieren kann. Dann kommt natürlich dazu, dass jeder individuell ist. Es passiert viel bei der erste Op, alles nicht vorhersehbar, sodass es schon sinn macht, bei der Bügelentnahme ein Zweitkorrektur durchzuführen. Das heisst aber nicht, dass die erste Op unbedingt misslungen war, es heisst nur, dass der Umbauprozess einfach mehrere Schritte braucht. Die zweit-Op findet meist bei der Bügelentnahme statt (wenigstens bei dr. Lützenberg wird dann weiter optimiert), also macht es wirklich keine große Unterschied, eine zweite Op hast du bei jeder TB-Korrektur.

 100 
 am: 04. August 2018, 22:20:57 
Begonnen von time2shine_tv - Letzter Beitrag von annaj
sorry RTG, dein Kommentar war ziemlich überflüssig und überhaupt nicht respektvoll.

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