Hallo liebe Gemeinde,
ich habe ein großes Problem. Morgen sollte ich eigentlich bei Prof. Schaarschmidt operiert werden, aber diese OP musste ich leider absagen, da mir der Mdk gestern mitteilte, dass die OP nicht übernommen wird. Ich bin jetzt am boden zerstört, weil ich mich schon selig und moralisch auf die OP eingestellt habe. Ich hatte gestern einen persönlichen Termin bei der MDK. Dort warteten gleich zwei Ã,,rztinnen auf mich die mich unter die Lupe genommen haben. Ich habe Ihnen all mein Leid geklagt, aber dies hat nichts genützt. Trotz aussagekräftigen Befund von Prof. Schaarschmidt wurde die OP abgelehnt, weil aus medizinischer Sicht kein Grund dafür besteht. Meine Trichterbrust hat eine Tiefe von 8,5cm, ich bekomme sehr schlecht Luft, habe Rückenschmerzen und zu hohen Blutdruck der eindeutig auf die TB zurückzuführen ist. Sollten diese beschwerden denn nicht ausreichen? Kann man wirklich verlangen das man so weiterlebt? Die beschwerden werden ja mit zunehmenden Alter nicht besser und auf lange Sicht gesehen kostet dies die Krankenkasse doch mehr. Die Ã,,rztin meinte nur gegen den Blutdruck könnte man Tabletten nehmen, aber muss sowas mit 24 Jahren sein vorallem, wenn man mit einer OP alle Probleme in den Griff bekommen könnte? Ich kann diese Ã,,rzte einfach nicht verstehen. Man lässt sich doch nicht aus Spaß operieren. Es ist vorallem hart, wenn man liest das es schon genügend Patienten gab die mit selbigem Befund ohne weiteres operiert wurden bzw. sogar noch eine kleinere Trichterbrust hatten. Eigentlich hatte ich ja jetzt auf die Hilfe von Prof. Schaarschmidt gesetzt, da er mir letztes Jahr im Gespräch sagte das die Kostenübernahme durch die Krankenkasse kein Problem sei und das er im Notfall auch selber nochmal bei der Krankenkasse nachhakt. Dies war jetzt leider nicht so. Als ich heut morgen die Sekretärin des Prof. angerufen habe um die OP abzusagen und mir noch ein paar Tips zu holen, konnte oder wollte mir die gute Frau nicht mehr weiterhelfen. Sie meinte lediglich das ich Widerspruch einlegen soll und wenn Sie es wieder ablehnen habe ich Pech gehabt, dann muss ich die OP selber zahlen und da der Prof. Schaarschmidt schon einen ausführlichen Befund ausgestellt hat, könnte er da auch nichts mehr machen. Ich habe wirklich gehofft das sich der Prof. da nochmal mit einschalten kann, so wir es damals im Gespräch gesagt hat und wie ich es auch in Foren gelesen habe. Ich werde mich jetzt aufjedenfall nochmal mit meinem Hausarzt beraten und Widerspruch einlegen, aber ohne neue Befunde werde ich da denke ich keine Chance haben. Zudem habe ich den Prof. Schaarschmidt nochmal selber per E-Mail angeschrieben und Ihn um Hilfe gebeten. Vieleicht kann ich dadurch noch etwas erreichen.
Könnt Ihr mir bitte noch weitere Tipps geben? Ich wäre für jeden Rat dankbar.
Ich bin echt verzweifelt und habe echt Angst das ich jetzt mein ganzes Leben mit dieser Trichterbrust verbringen muss. :'(
Liebe Grüße Marcel
Tipp 1:
So, wie von dir auch schon beabsichtigt, die im letzten Jahr angebotene Hilfe von Prof. Schaarschmidt auch in Anspruch nehmen. D.h. nicht von der Sekretärin abwimmeln lassen. Denn, dass Prof. Schaarschmidt schon einen ausführlichen Arztbrief geschrieben hat (bzw. schreiben würde), wusste er ja schon, als er anbot, im Notfall nachzuhaken. Dieser Notfall ist eben jetzt eingetreten. Es versteht sich doch von selbst und müsste auch die Sekräterin verstehen, dass das Nachhaken für den Fall gedacht war, in dem es allein mit dem Arztbrief nicht klappt. Also sich nicht mit so einer Auskunft abspeisen lassen.
Tipp 2:
Sich nicht auf Prof. Schaarschmidt verlassen und sich zu viel von seiner Hilfe im Notfall versprechen.
Tipp 3:
Herausbekommen, aus welchem Grund genau und konkret die Kostenübernahme verweigert wurde.
Manchmal liegt es daran, dass Ã,,rzte "ungünstige" und "kontraproduktive" Dinge bzgl. TB-OP schreiben. Das kann man aber bei Prof. Schaarschmit wohl sicher ausschliessen. Möglich ist aber, dass seine Befunde bzw. Schlussfolgerungen nicht nachvollziehbar sind bzw. nachvollzogen werden oder im Widerspruch zu den übrigen Befunden oder Unterlagen stehen. Kann das sein?
außerdem:
- Deine TB hat sicher nicht eine Tiefe von 8,5 cm. Vermutlich ist die Tiefe bei maximaler Inspiration gemeint.
- Blutdruck, der eindeutig auf die TB zurückzuführen ist, gibt es auch nicht. In der Medizin gibt es so gut wie keine "eindeutigen" Zusammenhänge. Das steht vermutlich auch nicht so im Arztbrief.
Beides, die Tiefe und die Eindeutigkeit ist aber auch nicht so wichtig. Man sollte aber weder Nebelkerzen streuen, noch gegen Windmühlen kämpfen.
Ich würde mich auch nicht zu sehr auf Prof. Schaarschmidt verlassen. Er schreibt sicher erstklassige Arztbriefe, aber das Versprechen bei dem MDK nochmal nachzuhaken hat er in meinem Fall auch nicht erfüllt. Ich würde Widerspruch einlegen und bei der Krankenkasse ordentlich Druck ausüben. Notfalls auch mit einer Kündigung oder Klage drohen. Ansonsten ist es sicher nicht verkehrt noch einen Arztbrief von einem ebenfalls bekannten und erfahrenen Operateur wie z.B. Dr. Lützenberg einzuholen und diesen mitzusenden.
Ich weiß leider aus eigener Erfahrung das die KK sich gerne viel Zeit lässt und ich glaube die Absage des MDK einen Tag vor der OP könnte gut Teil der "Entmutigungsstrategie" sein. Also nicht locker lassen!
wieso dr. Lützenberg mit etwas belasten was überhaupt nicht auf sein tisch landet..? Entweder ist man patient von prof. Schaarschmidt oder halt von dr. Lützenberg.
Hallo,
danke für eure Antworten.
Ich weiß das ich mich nicht zu sehr auf Prof. Schaarschmidt verlassen kann, aber wiederum wer soll mir denn sonst helfen? Die meisten Hausärzte und Chirurgen kennen sich einfach nicht damit aus. Naja ich muss die Ã,,rzte einfach nochmal abklappern, denn ich denke nicht das Prof. Schaarschmidt überhaupt auf meine mail antwortet.
Die beiden Ã,,rztinnen vom MDK meinten das auf meinen Befunden insbesondere CT und Röntgenaufnahmen keine gravierenden Behinderungen vorhanden sind und damit hatte sich die Sache für die beiden Damen erledigt, obwohl Sie sich vorher noch ganz erstaunt meine Trichterbrust angesehen hatten. Blutdruck und Lungenbefund wären nicht ausschlaggebend für eine OP.
Der Prof. Schaarschmidt meinte das der Blutdruck zu 99% an der Trichterbrust liegt und in seinem schreiben hat er das auch sehr deutlich formuliert.
Ich kann halt einfach nicht nachvollziehen das man auf den Befunden nichts großartiges erkennt. Kann es sein das ich gerade bei der Lungenfunktionsprüfung etwas falsch gemacht habe bzw. zu sehr eingeatmet habe? Versteht Ihr wie ich das meine? Am meisten belastet mich eben meine Atmung. Es vergeht kein Tag mehr wo ich normal Atmen kann und auf Arbeit unter Belastung ist es gleich doppelt so schlimm. Ich halte das einfach nicht mehr aus. War dies bei euch auch so schlimm? Ich muss immer mit einem ziemlichen Kraftaufwand einatmen, damit ich überhaupt richtig Luft bekomme.
lungenfunktionstest sind nicht besonders hinweisend ob der trichter tief ist oder nicht. Ich hatte gute ergebnisse, trotz ein sehr ausgeprägte tb. Vielleicht muss du die frage stellen wieso kassen kosten übernehmen wenn patienten deutlich weniger tb haben als du, und deine kasse sich weigert? Hast du eine ahnung wie tief dein tb ist nach haller index gemessen? Massstab sollte 3,25 sein um ein op genemigt zu bekommen.
In dem fall das du tatsächlich unter 3,25 hallerindex liegt, was ich mit 8,5 cm nicht glaube, kann dir kein arzt helfen... aber wenn es über diese richtlinie ist, sollte schon prof. Schaarschmidt noch etwas mehr für dich tun können. Ich drücke die daumen das es klappt. Schade und dein frust kann ich mich kaum vorstellen, ich wäre sowas von wütend.
Wahrscheinlich muss man einfach nur das Glück haben auf den richtigen Bearbeiter zu treffen. Kann einfach nicht nachvollziehen das der Prof. Schaarschmidt den Patienten sagt das es kein Problem wäre die Kostenübernahme zu bekommen, wenn es doch so aussichtslos ist. Gerade er müsste es doch wissen und die Patienten vorwarnen.
Es sollte doch eigentlich auch egal sein wie tief der Trichter ist. In meinem Fall ist ja deutlich einer da, was für mich aber erstmal an zweiter Stelle steht, weil ich wie gesagt mit meiner Atmung große Probleme habe und da verstehe ich wie gesagt nicht das meine Lungenfunktion i. o. sein soll. Wenn man es so deutlich spürt muss doch auch etwas sichtbar werden oder liege ich da falsch? Ein Messung nach Haller Index hatte ich leider nicht, weil weder mein Hausarzt noch meine Ã,,rztin die das CT gemacht hat, wusste was das ist. Meinst du es wäre sinnvoll diesen Befund noch einzuholen? Ich warte jetzt erstmal ab bis ich die Absage vom Mdk im Briefkasten habe, dann kann ich die Begründung ja mal hochladen. Am Montag lass ich mich von meinem Hausarzt beraten. Vieleicht kann er ein paar Befunde leicht ändern bzw. neu erstellen. Bin natürlich wütend, aber mir sind leider die Hände gebunden.
Hatte jemand von euch durch die Trichterbrust probleme seine Arbeit richtig auszuführen? Meint Ihr es wäre von nutzen dies mit in den Widerruf zu schreiben? Ich habe einen körperlich anstrengenden Job und durch meine Atemprobleme hab ich da teilweise echte Probleme und dadurch versuche ich oft mich vor anstrengenden Aufgaben zu drücken. Dies geht natürlich selten.
Lungenfunktion und Trichterbrust/Atembeschwerden:Wurde die Lungenfunktion auf Grund des Arztbriefes von Prof. Schaarschmidt getestet? Wenn ja, vergiß das Ergebnis.
Der Lungenfunktionstest in diesem Zusammenhang dient der Vorbereitung der OP. Aber nicht mit der Fragestellung, ob die Lunge "schlecht" genug ist, damit die Kosten übernommern werden, sondern ob die Lunge gut genug ist, um die OP, die Narkose und die nachfolgende (kurze) Bettlägerigkeit ohne größeren Schaden zu überstehen.
Wenn jemand tatsächlich Atembeschwerden hat, dann gehört das sorgfältig abgeklärt bis man die Ursache gefunden bzw. alle mögliche und nahe liegende Ursachen ausgeschlossen hat (Lunge, Herz, Stoffwechsel). Naheliegend ist dabei nicht bzw. nicht nur die TB. Denn viele (?) haben ja eine TB und gar keine Atemprobleme (bzw. nur um die Kostenübernahme zu bekommen).
Es macht sich gut, wenn ein TB-Spezialist die Untersuchungen anstößt (falls sonst niemand auf die Idee kommt) bzw. koordiniert.
Der Lungenfunktionstest für die OP-Vorbereitung ist ja meist nur eine Spirometrie, bei der statische Lungenwerte ermittelt werden. Wenn dabei die Werte alle in Ordnung sind, heißt das natürlich nicht, dass mit der Atmung alles in Ordnung ist. Dann muss man - bei Atembeschwerden - weiter untersuchen. Und das wird ja auch gemacht,
wenn man zum Lungenarzt geht, weil man Atembeschwerden hat. Es wird eben nur dann nicht gemacht, wenn man nur zum Lungenarzt geht, um die "Lungenfunktion" testetn zu lassen (bzw. der Hausarzt macht diesen Mini-Test gleich selbst).
Und wenn der Lungenarzt alles durch hat, können die Atembeschwerden auch am Herzen liegen, wofür der Kardiologe zuständig ist. Die Reihenfolge ist egal.
Bei beiden, Lungenfacharzt bzw. Kardiologe, kann mittels Spiro-
ergo-metrie die Herz-Lungen-Stoffwechsel-Funktion bei Belastung sehr gut getestet werden. Da sieht man dann, wie gut oder schlecht das alles funktioniert und was als Ursache in Frage kommt bzw. in welche Richtung man suchen muss.
Beispiel für das Ergebnis einer Spiroergometrie:
Zitat von: ex.pectus am 25. Juli 2013, 22:54:21
Die Fragestellung für die Untersuchung lautete:
- Liegt eine Limitierung der Leistungsfähigkeit vor?
- Liegt eine restriktive Ventilationsstörung vor oder eine kardiale Einschränkung?
- Oder handelt es sich nur um einen Trainingsmangel?
Als Ergebnis kam folgendes heraus:
- Die Leistungsfähigkeit ist mittelgradig vermindert, ohne dass die zugrundeliegende Störung sofort ins Auge springt.
- Eine auf Grund der TB vermutet restriktive Ventilationsstörung liegt nicht vor.
- Vielmehr liegt eine kardio-vaskuläre Störung vor (Kompression von rechtem Vorhof und rechtem Ventrikel und so erniedrigte Füllung des LV, was nur unter Belastung im Sitzen/Stehen erkennbar ist)
Danke ex.pectus, dieser Tipp hat mir sehr geholfen. Dies könnte vieleicht der ausschlaggebende Punkt für die Krankenkasse sein. Ich habe nur einen einfachen Lungentest beim Hausarzt machen lassen. Ich lade den Befund gleich mal mit hoch. Ich konnte mir den Befund leider noch nicht erklären lassen. Könnt Ihr mir eine kleine Auswertung geben? Habe erst am Montag einen Termin beim Hausarzt. Auch, wenn ich kein Arzt bin, bin ich mir sicher das die Atemprobleme von der Trichterbrust kommen, alles andere wäre Absurd. Ich merke doch selber wie das Brustbein in meinen Körper drückt und das dadurch die Atmung schwer fällt. Vor ein paar Jahren habe ich diese Probleme noch nicht so extrem gemerkt, weil da die Knochen wahrscheinlich noch nicht so verhärtet gewesen sind wie jetzt. Ich bin einfach der Meinung das man nicht ständig nach anderen Ursachen suchen sollte, denn dann brauch man sich nie operieren lassen, weil es könnte ja doch wieder was anderes sein.
Zitat von: Marcel1989 am 23. Januar 2014, 15:43:58
Danke ex.pectus, dieser Tipp hat mir sehr geholfen. Dies könnte vieleicht der ausschlaggebende Punkt für die Krankenkasse sein.
Die Krankenkasse bzw. der MDK hat damit in diesem Stadium aber wenig zu tun. Denn denen ist es letztlich egal, ob die OP aus anderen Gründen genehmigungsfähig bzw. genehmigungspflichtig wäre, solange die entsprechenden Gründe nicht nachgewiesen sind. Die KK wird selbst keine Nachforschungen oder Untersuchungen anstellen. Du musst Ã,,rzte finden, die bei dir einen Krankheitswert feststellen, der auf die TB zurückzuführen und durch eine TB-OP zu bessern ist. Und zwar so, dass es die KK bzw. den MDK überzeugt.
Zitat von: Marcel1989 am 23. Januar 2014, 15:43:58
Ich habe nur einen einfachen Lungentest beim Hausarzt machen lassen. Ich lade den Befund gleich mal mit hoch. Ich konnte mir den Befund leider noch nicht erklären lassen. Könnt Ihr mir eine kleine Auswertung geben?
Ich bin kein Arzt, aber für mich sieht der Befund völlig normal aus. Dass die IST-Werte nicht bei 100% liegen hat nichts zu bedeuten. Denn die 100% sind kein individuelles Optimum sondern der Mittelwert der entsprechenden Vergleichsgruppe. Wenn man sich das bspw. mal an der Körpergröße überlegt, dann leuchtet wohl jedem ein, dass es überhaupt nichts zu bedeuten hat, wenn man nur 90% vom Mittelwert irgendeiner mehr oder weniger sinnvoll gewählten Vergleichsgruppe hat.
Zitat von: Marcel1989 am 23. Januar 2014, 15:43:58
Habe erst am Montag einen Termin beim Hausarzt. Auch, wenn ich kein Arzt bin, bin ich mir sicher das die Atemprobleme von der Trichterbrust kommen, alles andere wäre Absurd. Ich merke doch selber wie das Brustbein in meinen Körper drückt und das dadurch die Atmung schwer fällt. Vor ein paar Jahren habe ich diese Probleme noch nicht so extrem gemerkt, weil da die Knochen wahrscheinlich noch nicht so verhärtet gewesen sind wie jetzt.
Hast du nur das Gefühl, dass die Atmung schwer fällt oder wirkt sich das auch auf die entsprechende Leistungsfähigkeit aus? Ist also die Leistungsfähigkeit limitiert bzw. fällt die Atmung bei erhöhtem Sauerstoffbedarf entsprechend schwerer? Oder kannst du bei Belastung ganz normal atmen aber in Ruhe beim Sitzen manchmal eher angestrengt?
Zitat von: Marcel1989 am 23. Januar 2014, 15:43:58
Ich bin einfach der Meinung das man nicht ständig nach anderen Ursachen suchen sollte, denn dann brauch man sich nie operieren lassen, weil es könnte ja doch wieder was anderes sein.
Wen meinst du mit "man"? Wurde bei dir denn schon gesucht?
du hattest zwar schon geschrieben:
Zitat von: Marcel1989 am 23. Januar 2014, 09:38:02
Ich habe einen körperlich anstrengenden Job und durch meine Atemprobleme hab ich da teilweise echte Probleme und dadurch versuche ich oft mich vor anstrengenden Aufgaben zu drücken. Dies geht natürlich selten.
Was bedeutet das genau? Ich meine, wenn ich mir plötzlich einen Job als Umzugshelfer/Möbelpacker suchen würde, träfe die o.g. Beschreibung auch auf mich (bzw. auf viele andere auch) zu, ohne dass sich dahinter ein gesundheitliches Problem verbergen würde, sondern Trainings-/Belastungsmangel und ungewohnte bzw. zu hohe Belastung.
Das ich die Gründe bei der Krankenkasse belegen muss ist klar, deswegen lasse ich mich am Montag gleich von meinem Hausarzt überweisen. Ich danke Dir, aber allgemein für den Tipp, denn ich hatte gedacht das es nur diesen Lungentest gibt den ich gemacht habe.
Meine schlechte Atmung wirkt sich natürlich auch auf meine Leistungsfähigkeit aus. Ich mache seit ca. 1,5 Jahren Kraft- und Ausdauersport und ehrlich gesagt muss ich mich langsam echt zwingen überhaupt noch zum Training zu gehen. Nach jeder Übung muss ich eine größerePause einlegen, weil ich schon fast um Luft ringen muss. Man fühlt sich einfach wie zugeschnürt. Selbst bei kleineren Hantel Übungen habe ich schon während der Übung probleme Luft zu holen. Genauso ist es im Alltag z.B. wenn ich sitze oder viel gegessen habe. Klingt zwar blöd, aber vermutlich wird durch den vollen Magen auch die Luft abgeschnürt. Man kann dieses Gefühl schlecht jemanden beschreiben. Ein betroffener aus einem anderen Forum schrieb, das es sich anfühlt als, wenn jemand auf seinem Brustkorb sitzt. Diese Beschreibung trifft es denke ich mal ganz gut. Ich muss halt ständig mit Kraft Luft holen damit ich richtig tief einatmen kann und dabei merke ich immer wie der Brustkorb bzw. im sitzen das Brustbein entgegendrückt.
Ich bin Schichtleiter und Maschineneinrichter. Ich übe diesen Beruf schon seit Jahren aus, deshalb kann ich ungewohnte Belastung bzw. Trainings-/Belastungsmangel ausschließen. Wenn ich ab und zu ganz wenig Luft bekomme, dann muss ich auch immer viel Gähnen und ich fühl mich dann auch immer richtig schlapp.
"man" meine ich so wie es da steht. :) Man sollte eben nicht immer nach anderen Ursachen suchen, wenn man schon eine Trichterbrust hat. Da liegen ja die Fakten schon quasi auf der Hand. Ich bin ansonsten Kerngesund, also warum sollte es andere Ursachen haben?
Ich hänge mal noch den Befund von Prof. Schaarschmidt mit an.
Hallo Marcel,
ich kann mich total in dich hinein verstzen, ich bin zwar erst 14 (12.02. 15) aber genau so ging es mir auch, mein Trichter war 4.
,2 Cm tief mit einem Haler Index von 6!!
Ich bin ihn glücklicherweise seit dem 13.12.13 los, Nuss-OP (Titan) alles lief glatt bei mir.
Auch bei mir war es so das mir dauernd die Luft abgeschnürrt war, bei mir wurde allerdings kein Lungenfunktionstest gemacht, mich haben sie direkt ins MRT geschoben. Zum Thema Krankenkasse kann ich dir nichts sagen, ich bin Privatversichert und hatte das Problem nicht, allerdings rate ich dir mal so ein MRT durchzuziehen, dann hast du sicherlich größere chancen auf einen erfolg, weil man dann eindeutig sieht wenn deine Organe eingequetscht werden.
Ich wünsche dir weiterhin alles gute und viel Erfolg!
Gruß
Hey Alles wird gut, ;)
danke für die Tipps. Ich habe leider nur ein CT machen lassen und darauf kann man nicht viel erkennen. Hat man, denn bei deinem MRT Befund die eingequetschten Organe gesehen?
Ich versuche morgen mal ein Bild hochzuladen, auf dem man ganz deutlich das eingequetschte Herz sieht, zum MRT kannste dich von deinem Prof/Dok noch anmelden lassen. Allerdings dauert das mit großer wahrscheinlichkeit eine weile bis du da dran bist.
Bei CT und MRT kann man prizipiell das gleiche sehen, allerdings unterschiedlich gut. Beim CT gibt es schädliche Röntgenstrahlen, beim MRT nicht. Deshalb wird man beim CT eher einen kleinen Bereich auswählen, der dargestellt wird (Ausnahmen bestätigen die Regel). Beim MRT kann man dagegen ohne jedes Strahlenrisiko den gesamten Thorax darstellen (die Aufnahmen dauern dann nur entsprechend länger).
Wenn mit dem CT nur einige Schnittbilder der tiefsten Stelle des Trichters gemacht werden sollen, besteht die Schwierigkeit darin, diese Stelle von außer zutreffend zu ermitteln. Wenn man dagegen mit dem MRT einen größeren Bereich aufgenommen hat, kann man sich danach quasi von innen die beste Stelle aussuchen. Im Prinzip ist das fast egal, aber wenn es am Ende - "bescheuerter Weise" - auf Zehntel Millimeter ankommen soll, dann kann das schon ein Rolle spielen.
Kurz: Wenn man schon ein vernünftiges CT hat, wird ein MRT nichts neues bringen.
Und zum Haller-Index:
Manchmal wird der angebliche Grenzwert von 3,25 so behandelt wie eine gesetzmäßige Naturkonstante. Ein Missverständnis. Der Haller-Index selbst ist ein Hilfsmittel zur Vereinfachung. Man braucht es eigentlich nicht. Und die Festlegung bei 3,25 erfolgte von Haller mehr oder weniger willkürlich.
@Marcel1989: wenn du deine CT-Bilder hast, kannst du den Haller-Index selber berechnen.
Und apropos:
Zitat von: Marcel1989 am 22. Januar 2014, 21:17:54
Kann es sein das ich gerade bei der Lungenfunktionsprüfung etwas falsch gemacht habe bzw. zu sehr eingeatmet habe? Versteht Ihr wie ich das meine?
Der gemessene Haller-Index bzw. die Darstellung, ob die Organe eingequetscht werden oder nicht, kann wohl sehr stark von der entsprechenden Atemstellung abhängen.
s.a. http://www.trichterbrustforum.de/index.php/topic,1065.msg9579.html#msg9579 am Ende und folgende Beiträge
@ex.pectus: Kannst du mir sagen wie ich meinen Haller-Index berechnen kann?
Vor der OP hatte ich einen von 6, ich möchte gerne wissen wie er jetzt ist, wenn ich ihn denn von außen heraus berechnen kann.
Danke schonmal :)
Zitat von: Alles wird gut am 23. Januar 2014, 21:31:23
@ex.pectus: Kannst du mir sagen wie ich meinen Haller-Index berechnen kann?
Vor der OP hatte ich einen von 6, ich möchte gerne wissen wie er jetzt ist, wenn ich ihn denn von außen heraus berechnen kann.
Danke schonmal :)
Schwierig. Du bräuchtest 2 Vergleichsmessungen von außen, so wie http://www.uniklinikum-saarland.de/einrichtungen/kliniken_institute/chirurgie/allgemeinchirurgie/infos_fuer_patienten/krankheitsbilder_kinderchirurgie/thoraxfehlbildungen/
Und zwar einmal vor der OP und dann danach. Die entsprechende Differenz nach außen würde man dann einfach rechnerisch bei der Berechnung innen an Hand der vorhandenen CT/MRT-Aufnahmen (von vor der OP) berücksichtigen und hätte dann den Haller-Index nach der OP.
Ahh ok, dann werd ich demnächst nochmal ein MRT Bild machen lassen :)
Ich befürchte aber das ich kein vernünftiges CT habe. Die Ã,,rztin die das CT gemacht hat, hatte noch nie einen Trichterbrust Patienten. Sie wirkte auf mich leicht überfordert. Ich hänge mal zwei CT Aufnahmen und ein Röntgenbild an. Meiner Meinung nach ist auf dem CT Bild gar keine richtige Trichterbrust zu erkennen oder täusche ich mich da? Problem war ja auch das die Krankenkasse ein MRT mit Haller Index haben wollte, meine Ã,,rztin jedoch nur ein CT ohne Haller Index gemacht hat. Ein MRT hatte Sie abgelehnt, weil das aus Ihrer sicht nicht nötig war und ein Haller Index war Ihr nicht bekannt. Jetzt im nachhinein könnte ich mir in den A..... beissen, aber leider hatte ich zu dem Zeitpunkt absolut keine Ahnung davon und habe der Ã,,rztin einfach vertraut. Meinst du das es für die Krankenkasse ein minus punkt war, dass ich nur ein CT ohne Haller Index hatte?
Die Bilder sind leider etwas klein geraten, ich hoffe man erkennt was.
Zitat von: Marcel1989 am 23. Januar 2014, 22:31:47
Ein MRT hatte Sie abgelehnt, weil das aus Ihrer sicht nicht nötig war
Da sie das CT letztlich ohne rechtfertigende Indikation gemacht oder veranlasst hat und davon auszugehen ist, dass du nicht eingewilligt hättest, wenn du ordnungsgemäß aufgeklärt worden wärst, könnte man glatt von einer Körperverletzung ausgehen ... Zumindest ist es eine Frechheit.
Zitat von: Marcel1989 am 23. Januar 2014, 22:31:47
Meinst du das es für die Krankenkasse ein minus punkt war, dass ich nur ein CT ohne Haller Index hatte?
Man sieht zwar keinen großen expliziten Trichter, aber das liegt wohl daran, weil der gesamt Bereich eingedrückt ist, wie man auf dem zugehörigen seitlichen Röntgenbild erkennen kann. Der Haller-Index auf den Bildern liegt zwischen ca. 3,46 und 3,62 (je nach Messmethode, vorausgesetzt du hast die Seitenverhältnisse der Bilder nicht verändert).
In dem Arztbrief von Prof. Schaarschmidt steht, dass dein Kardiologe den Zusammenhang der Beschwerden mit der TB ebenfalls erkannt und die OP empfohlen hat. Hast du das schriftlich? Und auch bei dem Mdk vorgelegt? Falls ja, bist du dir sicher, dass deine OP vom MDK abgelehnt wurde? Oder hast du nur die Bestätigung nicht so schnell für den übernächsten Tag bekommen?
Denn entscheiden tut ja letztlich und offiziell die KK und nicht der MDK.
Am fehlenden "Trichter" könnte die Ablehnung eigentlich nicht liegen. Du hast zwar keinen "formschön" ausgeprägten Trichter, sondern eben eine Eindellung über die Breite. Und das ist natürlich schlimmer als nur eine punktuelle Eindellung.
das der trichter 8,5 cm tief sein soll verstehe ich nicht. Für mich sehe ich überhaupt kein trichterbrust. Es tut mir leid, aber ich verstehe wieso sie abgelent haben.
Deine physische beschwerden solltest du unbedingt klären lassen, und selber was machen, kardiotraining und Yoga (wenigstens die atmenübungen) und gesund und basisch essen. Ein op wird diese probleme kaum beseitigen, sage ich da ich wie gesagt nicht sehe was gehoben werden soll. Ein op ist wirklich keine leichte Sache, es hat Risiken die ich in dein fall niemals eingehen würde.
Zitat von: annaj am 23. Januar 2014, 23:20:26
das der trichter 8,5 cm tief sein soll verstehe ich nicht.
Ich auch nicht. Im Arztbrief stehen sogar 9,5 cm.
Zitat von: annaj am 23. Januar 2014, 23:20:26
Für mich sehe ich überhaupt kein trichterbrust.
Geht es um das Wort "
Trichterbrust"? Dann kann man der Genauigkeit wegen von Thoraxdeformität sprechen.
Zitat von: annaj am 23. Januar 2014, 23:20:26
Es tut mir leid, aber ich verstehe wieso sie abgelent haben.
Wieso?
Wenn eine punktuelle Eindellung bei einem Haller-Index ab 3,25 reichen soll, wieso dann nicht, wenn diese Eindellung über quasi die gesamte Breite geht?
Zitat von: annaj am 23. Januar 2014, 23:20:26
da ich wie gesagt nicht sehe was gehoben werden soll. Ein op ist wirklich keine leichte Sache, es hat Risiken die ich in dein fall niemals eingehen würde.
Genau. Normalerweise verläuft ein Nuss-Bügel ja horizontal um eine Delle auszubeulen. Ohne große Delle gibts auch nicht viel auszubeulen. Man kann ja nicht den gesamten Brustkorb aufdehnen. Schon aus dem Grund würde ich an deiner Stelle Marcel1989 mindestens einen weiteren Chirurgen aufsuchen und die Sache besprechen. Dafür wäre Dr. Lützenberg auch einer der Richtigen.
mir sieht der brustkorb ganz normal aus. Ich wusste nicht wo ich überhaupt ein Deformität finden soll. Das herz hat viel platz, in alle richtungen. Was sollte dr. Lützenberg denn machen..? Ich hätte gern fotos gesehen.
Zitat von: annaj am 24. Januar 2014, 00:13:16
mir sieht der brustkorb ganz normal aus. Ich wusste nicht wo ich überhaupt ein Deformität finden soll.
Ich habe in dem Röntgenbild mal einen roten Strich gemacht und die Delle grün ausgemalt (siehe Anhang, erst nach einloggen sichtbar). Und zum Vergleich eines normalen Befunds siehe http://robochest.com/WebHelp/Images/Normal/7heartlat.jpg und
http://4.bp.blogspot.com/-jjfAEi9S4ww/T8UB-PJ6VvI/AAAAAAAAALg/4ssk7H6AfAw/s1600/2normlat.jpg
Kann man da ausschließen, dass da etwas auf das Herz drückt? Ist natürlich eher eine Frage an die Ã,,rzte.
(Bei Füßen, die ja vielleicht unempfindlicher als Herzen sind, bekommt man nicht erst Probleme, wenn die Schuhe mehrere Nummern zu klein sind. D.h. auch wenn der Schuh im Geschäft scheinbar passt, kann er beim Tragen doch schon zu klein sein und Schmerzen, Schäden etc. verursachen.)
Zitat von: annaj am 24. Januar 2014, 00:13:16
Das herz hat viel platz, in alle richtungen.
Dazu kann ich nichts sagen. Ich weiß nicht, wie groß ein normales Herz in so einem Brustkorb wäre. Und ich weiß auch nicht auf welcher Höhe des Herzens der Schnitt durchgeht (durch den größten Durchmesser oder irgendwo weiter oben oder unten, wo das Herz kleiner ist, so dass ein komplett falscher Eindruck entsteht).
Zitat von: annaj am 24. Januar 2014, 00:13:16
Was sollte dr. Lützenberg denn machen..?
Seine Meinung, genauer seine Zweitmeinung sagen.
Hallo,
versteht die Bilder bitte nicht falsch. Ich habe definitiv eine ausgeprägte Trichterbrust. Der Prof. wird sich ja nun nicht vermessen haben;) Ich versuche mal ob ich ein gutes Foto schießen kann. Ich habe einfach den verdacht, dass die Ã,,rztin das CT versaut hat. Der Trichter muss einfach mehr zu sehen sein. Als ich mir die Bilder das erste mal angeschaut habe, dachte ich hui das sieht ja aus wie ein normaler Brustkorb.:) Dem ist aber leider nicht so. Der Prof. bestätigte mir auch das, dass Herz am Brustkorb anschlägt. Bei tiefem Einatmen sieht man das Herz richtig schlagen.
Eine Delle in der Mitte habe ich wie jeder andere Trichterbrustpatient auch, also wäre natürlich auch ein Nuss Op sehr gut machbar. Eine Op würde die Probleme mit Sicherheit beheben Annaj, weil ich wie gesagt selber merke das es am Brustkorb liegt. Da hilft auch kein Cardiotraining oder gesundes Essen. Davon abgesehen ernähre ich mich Gesund, gehe regelmäßig Fahrrad fahren/ Joggen und ins Fitnessstudio. Es würde doch selbst schon helfen, wenn der Brustkorb um 2-3cm angehoben werden würde. Ich denke damit wäre, dann schon wieder genügend Platz da.
Diese Aussage mit dem Kardiologen ist so nicht ganz richtig. Bei dem Kardiologen war ich damals nur, weil ich ein extremes Stechen in der Brust hatte. Dieser hat bei mir ein Herzultraschall durchgeführt und dabei hatte er Probleme mein Herz richtig zu finden. Er meinte das es nach links verschoben sei und das ich mich mit der Trichterbrust lieber mal beraten lassen sollte. Mehr konnte er, aber dazu nicht sagen, weil er sich auf dem Gebiet absolut nicht auskannte.
Ich muss morgen mal eins bei Tageslicht machen. Habs jetzt nicht richtig hinbekommen. Hoffe Ihr könnt was erkennen.
Der Arztbrief ist wirklich gut. Wundert mich wirklich, dass da ne Absage kam.
Mein Arztbrief von ihm fällt nicht so drastisch aus.
Bei mir steht zum Beispiel nur "empfohlen" statt "dringend empfohlen".
Ich warte da noch auf eine Antwort des MDK.
Zitat von: ex.pectus am 23. Januar 2014, 23:16:48
In dem Arztbrief von Prof. Schaarschmidt steht, dass dein Kardiologe den Zusammenhang der Beschwerden mit der TB ebenfalls erkannt und die OP empfohlen hat. Hast du das schriftlich? Und auch bei dem Mdk vorgelegt? Falls ja, bist du dir sicher, dass deine OP vom MDK abgelehnt wurde? Oder hast du nur die Bestätigung nicht so schnell für den übernächsten Tag bekommen?
Denn entscheiden tut ja letztlich und offiziell die KK und nicht der MDK.
Beim MDK hatte ich nur das Ergebnis vom Herzultraschall mit abgegeben, aber dieser Befund war in Ordnung. Ich bin mir sicher das der MDK die OP abgelehnt hat. Ich war doch persönlich dort vorgeladen. Hätte die Ã,,rztin vom MDK das ok gegeben, hätte mir der Bearbeiter von der Krankenkasse, noch am selben Tag die Kostenzusage per email zukommen lassen. Dieser hat, aber gleich gesagt das die Entscheidung die Ã,,rztin vom MDK trifft und nicht die Krankenkasse.
Das die das immer alles schwerer machen als nötig, ich verstehe das nicht... LEute die sich das Bein brechen, kriegen ihr Geld, Leute die sich ins Koma Saufen, kriegen das Geld zurück, warum herr gott, warum machen sie es leuten die es wirklich nötig haben so schwer? Da verstehe einer das deutsche Medizinrecht...
Zitat von: Marcel1989 am 24. Januar 2014, 18:27:08
Ich habe einfach den verdacht, dass die Ã,,rztin das CT versaut hat. Der Trichter muss einfach mehr zu sehen sein.
Es kommt eben darauf an, aus welcher Region das Schittbild ist. Normalerweise ist auf der CD auch eine Übersicht, aus der sich die entsprechende Ebene ergibt. Zum Vergleich mein MRT, siehe https://picasaweb.google.com/ex.pectus.b/MRTQuerschnittTransversalTrichterbrustKielbrust
Das 1. Bild ist die Übersicht der Schittebenen und dann kommen die einzelnen Schnitte.
Tja, stellt dein CT-Schnitt nun die Ebene ungefähr in Höhe der Brustwarzen bei dir wieder oder eher so ca. eine handbreit tiefer?
Zitat von: Marcel1989 am 24. Januar 2014, 18:27:08
Der Prof. bestätigte mir auch das, dass Herz am Brustkorb anschlägt. Bei tiefem Einatmen sieht man das Herz richtig schlagen.
Wenn ich bedenke, dass man diesen Effekt auch bei Leuten ohne TB beobachten kann, könnte man das auch für eine Art Taschenspielertrick des Prof. bei der Patientenmanipulation oder so halten. Aber vielleicht schlägt das Herz auch unterschiedlich stark gegen die Wand und ein erfahrener Arzt merkt den Unterschied und kann daraus Schlussfolgerungen ziehen.
Zitat von: Marcel1989 am 24. Januar 2014, 18:27:08
Diese Aussage mit dem Kardiologen ist so nicht ganz richtig. Bei dem Kardiologen war ich damals nur, weil ich ein extremes Stechen in der Brust hatte. Dieser hat bei mir ein Herzultraschall durchgeführt und dabei hatte er Probleme mein Herz richtig zu finden. Er meinte das es nach links verschoben sei und das ich mich mit der Trichterbrust lieber mal beraten lassen sollte. Mehr konnte er, aber dazu nicht sagen, weil er sich auf dem Gebiet absolut nicht auskannte.
Also hast du nur ein mehr oder weniger technisches Herzultraschall-Protokoll, in dem alles OK ist? Es wäre ja zumindest hilfreicher, wenn auch der Kardiologe die Herzbeschwerden dokumentiert und seine Vermutungen schriftlich festgehalten hätte.
Ihr spinnt doch... auf dem foto sehe ich nur jemanden der auf seine Körperhaltung achten soll (oder bewusst eine komische stellung eingenommen hat), und gesunde Ernährung wahrscheinlich nicht ganz verstanden hat. Brustkorb immer noch ohne tb. Es ist NORMAL eine kleine delle in der mitte zu haben, geh mal zum schwimmbad oder strand und schau nach. Keiner ist so gerade wie die Linie auf die bilder die ex.pectus gemacht hat.
Und wie soll die ärztin das ct versaut haben???
Zitat von: annaj am 24. Januar 2014, 22:39:12
Keiner ist so gerade wie die Linie auf die bilder die ex.pectus gemacht hat.
Bezogen auf das Röntgenbild ist deine Aussage falsch. Denn die Vergleichsbilder zeigen Röntgenbilder mit solchen geraden Thoraxwänden. hier nochmal:
http://4.bp.blogspot.com/-jjfAEi9S4ww/T8UB-PJ6VvI/AAAAAAAAALg/4ssk7H6AfAw/s1600/2normlat.jpg und
http://robochest.com/WebHelp/Images/Normal/7heartlat.jpg
von folgender Seite: http://robochest.com/WebHelp/Mediastinal_Anatomy.html
Zitat von: annaj am 24. Januar 2014, 22:39:12
Es ist NORMAL eine kleine delle in der mitte zu haben, geh mal zum schwimmbad oder strand und schau nach.
Dass es etwas gibt, heißt noch lange nicht das es normal ist. Außerdem vergleichst du Röntgenbilder mit "Strandbildern". Ich habe auf anhieb kein anderes Röntgenbild im Internet gefunden, das so eine Delle hat. So normal im Sinne von häufig kann es also wohl kaum sein. Wo gibt es seitliche Röntgenbilder mit Delle in der Brustwand?
Zitat von: annaj am 24. Januar 2014, 22:39:12
Und wie soll die ärztin das ct versaut haben???
In dem sie eine irrelevante Ebene dargestellt hat. Finde eigentlich, dass diese Problematik nachvollziehbar ist.
Das ganze geht auch freundlicher Annaj. Wenn das deiner Ansicht nach normal ist, dann musst du ja ein ganz schön verzehrtes Bild haben oder meinst du ich habe den Prof. für diesen Befund bezahlt? Komischerweise habe ich am Strand noch keinen mit Trichterbrust gesehen und eine kleine Delle wie du sagst ist definitiv was anderes. Außerdem habe ich geschrieben das man das auf dem Foto nicht richtig sieht. Fakt ist ich habe ernsthafte Probleme damit und da ist es mir scheiß egal ob da ein rießen Loch ist oder nicht. Es behindert mich in meinem Leben, also kommt es Weg. Entweder mit Hilfe der Krankenkasse oder ohne. Ein Leben mit kommt für mich nicht mehr in frage. Außerdem weiß ich sehr wohl was gesunde Ernährung ist. Ich frage mich was du mir damit sagen willst? Bin ich fett oder was?
Wie die Ã,,rztin das versaut haben soll? Vieleicht in dem Sie nich die Mitte bzw. tiefste Stelle gefunden hat.
freundlich sein heisst manchmal das man sich wagt eine wahrheit zu äussern, statt dir in deine negativen gedanken zu unterstützen. Oder hast du nur freunde die alles gut findet und dich in allem unterstützt, obwohl es dir dabei schaden würde?
Es ist ausserdem so, das prof. Schaarschmidt alle patienten die zu ihm kommt zur operation emfehlt, er verdient schliesslich als chefarzt geld an jeder seine patienten. Wenn es bei der kk misslingt, hat er wenigstens versucht, aber ist nicht dumm und versucht einspruch zu erheben. Sein ruf wäre dann fragwürdig geworden.
Viel glück und alles gute.
Es geht doch nicht darum ob freunde das gut finden oder nicht. Ich lasse mir, aber nicht einreden das ich Gesund bin bzw. das ich keine Trichterbrust habe. Ich selber merke doch was mir fehlt und kein anderer. Meinst du ich will mich aus spaß operieren lassen? Ich hasse krankenhäuser und wäre wahrscheinlich der letzte der freiwillig dorthin geht. Es geht aber nun mal nicht mehr, weil mir mein leben dadurch schon seit meinem jugendalter keinen spaß mehr macht. Ich kann einfach nicht mehr. Ich will mein leben genießen. Ich habe mich damals außerdem selber auf die suche gemacht, was an meinem brustkorb nicht stimmen könnte, weil ich einfach gemerkt habe das an mir was anders ist. Ich wusste damals nicht das es Trichterbrüste gibt. Wenn ich wie alle anderen ausgesehen hätte, hätte ich mich doch nicht auf suche begeben.
Das mit dem Prof. mag ja alles sein, aber deswegen stellt er doch keine falschen Befunde aus.
Jetzt muss ich mich doch mal kurz äussern:
Marcel--nur du allein kannst beurteilen, was für dich in Ordnung ist und was nicht. Und niemand anderes hat das Recht, dir das abzuerkennen.
@annaj: Ich muss mich schon sehr wundern, wie emotional du hier reagierst und dabei auch beleidigend wirst! Offenbar projizierst du hier gerade eigene Geschichten/Emotionen (Wut?) auf jemand anderen und merkst es nicht...
Das ist wenig hilfreich in der Sache. Du hast weder genaue Kenntnis von seiner Diagnose, noch hast du ihn persönlich "begutachten" können. Du äusserst hier eben nicht (die) eine Wahrheit, sondern höchstens deine Wahrheit! Also hör doch bitte auf, den Kerl zu bedrängen!
Mir erscheint die Schilderung deines Leidensdruckes nicht unerheblich und dann wird es auch eine medizinisch ordentlich begründbare Indikation geben, die als gerechtfertigte Grundlage für eine OP dient.
Vielleicht hast du bisher einfach ein bisschen Pech gehabt, die richtigen Befunde erstellt zu bekommen bzw. die aussagekräftigen Befunde auch beim MDK abzuliefern.
Das sollte sich allerdings korrigieren lassen und dein Weg bekommt die Richtung, die stimmt--wenn auch mit Verzögerung.
Kontaktiere nochmal Prof. Schaarschmidt und schildere ihm genau den Stand der Dinge und die Begründung vom MDK und wenn das nichts nützt, dann gehe zu Dr. Lützenberg. Es ist generell nie von Nachteil, sich Einschätzungen von anderen Fachärzten einzuholen. Das hat mir bei der Entscheidungsfindung letztes Jahr auch sehr geholfen!
Lass' dich nicht entmutigen und bleibe bei deinem Weg!
Dieses Forum ist ein guter Diener--aber ein schlechter Herr...
Alles Gute,
Thomas
Zitat von: ex.pectus am 24. Januar 2014, 22:53:07
Zitat von: annaj am 24. Januar 2014, 22:39:12
Und wie soll die ärztin das ct versaut haben???
In dem sie eine irrelevante Ebene dargestellt hat. Finde eigentlich, dass diese Problematik nachvollziehbar ist.
und außerdem in dem sie vielleicht falsche Atemkommandos gegeben hat (wie bereits weiter oben indirekt erwähnt). Hier nochmal deutlicher ein Hinweis aus pectusinfo.com: erster CT-Scan Haller-Index
2,9 dann zweiter CT-Scan Haller-Index
5,0 siehe http://www.pectusinfo.com/board/viewthread.php?tid=6601#pid55180
Zitat von: Marcel1989 am 25. Januar 2014, 00:14:30
Das mit dem Prof. mag ja alles sein, aber deswegen stellt er doch keine falschen Befunde aus.
Und wenn, dann sicher nicht so offensichtlich und komplett falsche Befunde. Ich denke auch, dass manche Details von Prof. Schaarschmidts Aussagen, Versprechungen oder Befunden mehr als fraglich sind, also letztlich auch falsch sein können. Das bedeutet dann aber noch lange nicht, dass alles komplett falsch ist oder dass das Gegenteil wahr ist. Es ist leider alles viel komplizierter. Als Hauptproblem in solchen Fällen empfinde ich es, dass man ja nicht weiß, auf was man sich verlassen kann und auf was nicht. Das betrifft ja nicht nur Formalien für die Kostenübernahme sondern auch Dinge bezüglich OP-Duchführung und OP-Erfolg.
Zitat von: zadkiel am 25. Januar 2014, 08:28:06
Jetzt muss ich mich doch mal kurz äussern:
Danke dafür.
Ja ich schließe mich ex.pectus im bezug auf dein Kommentar an zadkiel :)
Das ein op risiken mit sich hat, scheint hier alle egal zu sein. Patienten sind verstorben, es ist ein schwere op der grund haben soll, es geht hier nicht nur um kosten.
Wenn kein tiefere stelle bei dir gefunden wird, finde ich (und ja, ich bin frei hier meine meinung zu äussern) ein op überflüssig, mehr sport empfehlenswert. Mein trichter hat mich keine wesentliche beschwerde gegeben, warum, höchst wahrscheinlich weil ich sport und yoga gemacht habe.
Wenn jemanden ohne tb (laut MDK und was ich auf die vorhandene bilder sehen kann) oder kb seine probleme mit ein op loswerden möchte, bin ich ehrlich und sage meine meinung. Wenn's zu hart ist, ich dachte ich bin hier unter männern...
Zitat von: Marcel1989 am 22. Januar 2014, 21:17:54
Die beiden Ã,,rztinnen vom MDK meinten das auf meinen Befunden insbesondere CT und Röntgenaufnahmen keine gravierenden Behinderungen vorhanden sind und damit hatte sich die Sache für die beiden Damen erledigt, obwohl Sie sich vorher noch ganz erstaunt meine Trichterbrust angesehen hatten.
Zitat von: annaj am 25. Januar 2014, 19:19:36
Das ein op risiken mit sich hat, scheint hier alle egal zu sein. Patienten sind verstorben, es ist ein schwere op der grund haben soll, es geht hier nicht nur um kosten.
Wenn kein tiefere stelle bei dir gefunden wird, finde ich (und ja, ich bin frei hier meine meinung zu äussern) ein op überflüssig, mehr sport empfehlenswert. Mein trichter hat mich keine wesentliche beschwerde gegeben, warum, höchst wahrscheinlich weil ich sport und yoga gemacht habe.
annaj, das ist eine Persönliche sache, und wenn Marcel sagt, er ernährt sich gut und treibt sport, dann belass es doch bitte dabei!
Du hakst die ganze zeit auf der gleichen sache rum, während wir anderen uns fortbewegen.
Und über die Risiken wird vor der OP noch einmal ganz genau gesprochen, und das rest risiko das man bei einer OP stirbt, oder danach, gibt es bei so gut wie jeder Operation!
ich bin wahrscheinlich ein pragmatischer Realist. Ich glaube nur was ich sehe. Bewegt euch weiter, wenn ihr denkt probleme auf diese weise lösen zu können. Marcel, nur du weiss die wahrheit, solange du dich selbst nicht anlügt. Alles gute.
Eine persönliche sache in ein forum zu bearbeiten, ist nicht mehr persönlich, sonst ist das konzept forum schon sinnlos.
Zitat von: annaj am 25. Januar 2014, 20:27:48
Eine persönliche sache in ein forum zu bearbeiten, ist nicht mehr persönlich, sonst ist das konzept forum schon sinnlos.
Da hast du Recht. Allerdings, musst du doch auch gesehen haben wo die dele ist! ex.pectus hat sie extra eingezeichnet! Und jeder der sowas hinter sich hat, kann sowas normalerweise erkenen, oder hast du dir nie deine MRT/CT Bilder angeguckt?
Ein Skandal, es abzulehnen bei einer tiefe von 8,5 cm, dies entspricht einer starken Trichterbrust. Mit all ihren Problemen. Welche Krankenkasse hängt denn bei dir dahinter?
Bei diesem deutlichen Befund würde ich mich über rechtliche mögliche Schritte informieren, zu dem bei alternativen Krankenkassen einfach mal anfragen und ggf. wechseln.
Auch ich hatte schon Kontakt mit dem MDK, eine einzige Kathastrophe, für die bist du nur eines, Kostenfaktor!
Viel Glück
Hi,
ich bin bei der Aok versichert. Ich versuche jetzt erstmal Schritt für Schritt per Widerspruch usw. zu meinem Recht zu kommen. Wenn alles nichts bringt, dann gehts mit Anwalt vors Sozialgericht. Wenn man es mal realistisch sieht, dann muss man diese OP irgendwann bewilligt bekommen. Die Krankenkasse kann sich nicht gegen mehrere Ã,,rzte stellen. Das geht einfach nicht.
LG
Hallo,
habe heute die Absage erhalten. Was meint Ihr dazu?
Zitat von: ex.pectus am 24. Januar 2014, 21:39:29
Also hast du nur ein mehr oder weniger technisches Herzultraschall-Protokoll, in dem alles OK ist? Es wäre ja zumindest hilfreicher, wenn auch der Kardiologe die Herzbeschwerden dokumentiert und seine Vermutungen schriftlich festgehalten hätte.
Ich glaube, das ist der springende Punkt: Die medizinische Indikation seitens des Kardiologen muss unbedingt belegt sein, das schreiben die vom MDK ja konkret: "Eine fachärztliche Behandlung bezüglich
kardiorespiratorischer Beschwerdesymptomatik war Ihren Angaben zufolge bisher noch nicht erforderlich."
Du wirst also Widerspruch einlegen müssen und dann eine astreine kardiologische Diagnostik einholen müssen.
Zitat von: Marcel1989 am 23. Januar 2014, 18:25:11
Ich hänge mal noch den Befund von Prof. Schaarschmidt mit an.
Wo ist denn eigentlich dieser Befund des "behandelnden Kardiologen Dr. Jakob", der die OP empfiehlt, abgeblieben, von dem in diesem Bericht von Prof. Schaarschmidt die Rede ist? Was steht denn genau da drin? Hast du diesen Bericht von Dr. Jakob dem MDK vorgelegt? Demnach warst/bist du
doch in Behandlung bezügl. der "kardiorespiratorischen Beschwerdesymptomatik"--anders, als im MDK-Gutachten behauptet wird? Irgendwo ist da der Wurm drin...
Zitat von: zadkiel am 08. Februar 2014, 09:06:15
Wo ist denn eigentlich dieser Befund des "behandelnden Kardiologen Dr. Jakob", der die OP empfiehlt, abgeblieben, von dem in diesem Bericht von Prof. Schaarschmidt die Rede ist? Was steht denn genau da drin? Hast du diesen Bericht von Dr. Jakob dem MDK vorgelegt? Demnach warst/bist du doch in Behandlung bezügl. der "kardiorespiratorischen Beschwerdesymptomatik"--anders, als im MDK-Gutachten behauptet wird? Irgendwo ist da der Wurm drin...
Wenn ich das richtig verstanden habe, war das entweder ein unabsichtliches Missverständnis oder ein absichtlicher Bluff (von Marcel oder vom Prof. oder von beiden). siehe:
Zitat von: Marcel1989 am 24. Januar 2014, 18:27:08
Diese Aussage mit dem Kardiologen ist so nicht ganz richtig. Bei dem Kardiologen war ich damals nur, weil ich ein extremes Stechen in der Brust hatte. Dieser hat bei mir ein Herzultraschall durchgeführt und dabei hatte er Probleme mein Herz richtig zu finden. Er meinte das es nach links verschoben sei und das ich mich mit der Trichterbrust lieber mal beraten lassen sollte. Mehr konnte er, aber dazu nicht sagen, weil er sich auf dem Gebiet absolut nicht auskannte.
außerdem noch zu:
Zitat von: Sascha am 28. Januar 2014, 10:21:20
Ein Skandal, es abzulehnen bei einer tiefe von 8,5 cm, dies entspricht einer starken Trichterbrust. Mit all ihren Problemen. ...
Bei diesem deutlichen Befund...
Das 1. Problem ist wohl, dass der Befund eben nicht so deutlich erscheint/wahrgenommen wird (außer vielleicht für den Betroffenen und Prof. Schaarschmidt). Und das 2. Problem ist, dass es keinen allgemeinen Konsens zwischen Trichterbrust auf der einen Seite und Beschwerden auf der anderen Seite gibt. Es gibt da keinen eindeutigen Zusammenhang, der als allgemeingültig oder allgemeinverbindlich zu Grunde gelegt wird.
D.h. nur weil man eine TB hat, gehen deshalb noch lange nicht alle Ã,,rzte davon aus, dass man deswegen automatisch irgendwelche oder bestimmte Probleme
tatsächlich hat. Wegen der TB
könnte man Probleme haben. Und es wird eben erwartet, dass überprüft wird, ob man diese Probleme hat und das entsprechend nachweist.
Umgekehrt wird ja eigentlich ein Schuh daraus: Wenn es so offensichtlich wäre, dass man Probleme wegen der TB hat, dann müsste deren Nachweise doch eigentlich ein Kinderspiel sein. Ist es aber offenbar nicht. Und Nachweis meint ja nicht nur, dass es irgendeine Untersuchungsmethode gibt, mit der man einen objektiven Befund erhebt, sondern bspw. auch, dass man objektiv nachweisen kann, dass man wegen subjektiver Beschwerden seit geraumer Zeit Ã,,rzte aufgesucht hat, wobei die Ã,,rzte dann die Beschwerden mit (nichts anderem als) der TB in Verbindung bringen.
nochmal zusammengefasst, wie ich das verstanden habe (bitte ggf. korrigieren):
- aufsuchen eines Kardiologen wegen "extremen Stechen in der Brust"
- Kardiologe hat Probleme Herz richtig zu finden, meint es ist nach links verschoben und empfielt sich wegen der TB beraten zu lassen = das alles nur mündlich oder gibt es dazu einen schriftlichen Arztbericht?
- im schriftlichen Herzechobefund ist alles soweit "normal" und der wurde dem MDK vorgelegt
- bei der Untersuchung durch Prof. Schaarschmidt wurde aus der Empfehlung des Kardiologen sich wegen der TB beraten zu lassen eine Empfehlung sich operieren zu lassen
- bei der Untersuchung durch den MDK wurde dann auch nochmal das Thema Kardiologe angesprochen, vermutlich wurde sinngemäß danach gefragt, ob man in kardiologischer Behandlung wegen der angegebenen kardiologischen Probleme (Bluthochdruck) ist, und vermutlich wurde diese Frage verneint, was dann eben "merkwürdig" erscheint
Ich habe von Dr. Jakob keinen extra Befund für die Trichterbrust, da ich da ja nur wegen dem stechen in der Brust da war. Mit meinen Herzfunktionen ist alles in Ordnung, aber darum geht es doch überhaupt nicht und ich verstehe nicht wieso die Krankenkasse nur darüber schreibt. Ich habe der Ã,,rztin deutlich gesagt das ich extreme Probleme mit der Atmung und mit meinem Bluthochdruck habe. Wie kann man das alles ignorieren und sich an anderen Dingen hochziehen? Es geht doch nicht nur darum ob meine Herzfunktionen in Ordnung sind. Auch wenn der zu hohe Blutdruck nicht zu 100% von der Trichterbrust kommen muss, ist es doch aber sehr nahe liegend dass es davon kommt und dann kann ich doch nicht als Ã,,rztin sagen das ich dagegen Tabletten nehmen soll. Dies ist wohl sinnvoll und wirtschaftlich???? Was ist mit den Spätfolgen die eine Trichterbrust mit sich bringt? Ich will mir garnicht vorstellen wie ich, dann mit 70 da sitzen würde. Ich habe jetzt noch einen Termin beim Lungenarzt und beim Orthopäde. Ich hoffe das da irgendwo meine Atemprobleme erkannt werden, damit ich endlich einen aussagekräftigen Befund in der Hand halte.
Ich finde, das klingt so komisch/merkwürdig.
Wenn man echte gesundheitliche Probleme hat, geht man doch nicht zum Arzt, um einen Befund in Händen halten zu können, den man dann anderen vorlegen kann. Man geht eigentlich auch nicht zum Arzt, um nur die eine Krankheit/Ursache, die man sich schon vorher ausgesucht hat, behandeln zu lassen. Schließlich gibt es ja noch mehr Krankheiten/Ursachen, auch welche, die man gar nicht kennt. Man ist ja selbst kein Arzt. Hauptsache müsste ja sein, dass einem wegen der Probleme geholfen wird.
Richtig ist natürlich, dass für die KK nur das zählt, was man dort schwarz auf weiß vorlegen kann. Aber um dieses Ziel erreichen zu können, spielt es schon eine Rolle, wie man bei den Ã,,rzten auftritt.
außerdem:
Prof. Schaarschmidt schreibt: ""Wir beobachten in unserem Kollektiv rund 30 Patienten mit erheblicher Blutdruckerhöhung bei Trichterbrust... Bei fast allen Patienten hat sich der Blutdruck nach der Trichterbrustkorrektur vollständig und anhaltend normalisiert."
Woher will er das wissen? Wie soll das funktionieren, dass er von dem Blutdruckverhalten der Patienten nach der OP erfährt?
In meinem Fall geht es, aber nur darum einen Befund in den Händen halten zu können, da ich den ja schließlich für die Kostenübernahme brauche. Wie gesagt irgendetwas anderes kommt für mich nicht in Frage, weil das für mich keinen Sinn ergeben würde. Was will ein anderer Arzt dagegen machen? Atemübungen? Nein, es gibt keine Alternative um glücklich zu werden. Ich merke schließlich am besten wo die Beschwerden herkommen.
Ich denke schon das der Prof. das beurteilen kann, weil sich der Blutdruck mit Sicherheit ein paar Tage nach der Operation schon einstellen wird. Selbst, wenn es nicht so wäre, dann wäre ich zumindest meine Atemprobleme los und dafür würde es sich schon lohnen. Damit wären auch eventuelle Spätfolgen beseitigt, ganz zu schweigen von der geringeren Lebenserwartung.
Ich bin jetzt zusätzlich dem VDK beigetreten. Sie finden auch das die Entscheidung eine Frechheit ist und Sie werden mir bei dem Kampf gegen die Krankenkasse helfen. Zudem bekomme ich vom VDK Rechtsbeistand, wenn es hart auf hart kommt.
Zitat von: Marcel1989 am 10. Februar 2014, 21:55:29
Ich denke schon das der Prof. das beurteilen kann, weil sich der Blutdruck mit Sicherheit ein paar Tage nach der Operation schon einstellen wird. Selbst, wenn es nicht so wäre, dann wäre ich zumindest meine Atemprobleme los und dafür würde es sich schon lohnen. Damit wären auch eventuelle Spätfolgen beseitigt, ganz zu schweigen von der geringeren Lebenserwartung.
Es gibt auch Professoren, die bei ihren Patienen Zitronensaft zu Desinfektion verwendet haben. Nicht irgendwo im Urwald, sondern in einer deutschen Klinik. Nicht heimlich, sondern ganz "offiziell" unter den Augen der Mitarbeiter und Kollegen. Das soll natürlich keine Gleichsetzung sein, aber vielleicht hilft es ja, mal etwas kritischer darüber nachzudenken und den eigenen Kopf einzuschalten.
zum Thema Lebenserwartung gibt es hier auch einen Thread: mit unbeh. Trichterbrust 10 J. geringere Lebenserwartung? - Großes Fragezeichen! (http://www.trichterbrustforum.de/index.php/topic,1217.msg10070.html#msg10070)
An deiner Stelle würde ich mich echt nochmal informieren, nicht dass nach der OP deine Atemprobleme noch viel größer sind als vor der OP.
Zitat von: Marcel1989 am 23. Januar 2014, 07:33:00
Kann einfach nicht nachvollziehen das der Prof. Schaarschmidt den Patienten sagt das es kein Problem wäre die Kostenübernahme zu bekommen, wenn es doch so aussichtslos ist. Gerade er müsste es doch wissen und die Patienten vorwarnen.
Dieses nicht nachvollziehen können, warum der Professor bestimmte Dinge gemacht, getan oder gesagt hat, geht ja nicht nur dir so. Und auch nicht nur, wenn es um Kostenübernahmeerklärungen geht. Du solltest froh sein, dass du das vor der OP gemerkt hast.
Das letzte Mal wurde hier zwar vor einem Monat was geschrieben, aber trotzdem wollte ich auch nochmal was hinzufügen:
Es gibt verschiedene Formen der Trichterbrust. Manche haben eine Delle" (leicht oder auch schwer ausgeprägt) mit normalem Brustkorb und andere haben einen zu schmalen und flachen Brustkorb ebenfalls mit kleiner oder auch großer Delle z.B. hatte ich auch einen zu schmalen und flachen Brustkorb mit Delle und vorstehenden Rippenbögen. Mein operierender Arzt hat zu mir sogar gesagt, dass es bei einem zu flachen Brustkorb meistens für die Organe noch schlimmer ist, da dabei Herz, Lunge sowie Leber eingequetscht sind. Wobei das Herz dann auch meistens verformt und nach links wächst. (Ebenfalls bei mir der Fall).
Deswegen kann ich manche Aussagen nicht nachvollziehen, besonders die von Annaj.
Auf dem Bild von Marcel sieht man auf jeden Fall eine Trichterbrust und zwar die mit dem zu flachen Brustkorb. ..
@ Marcel Hast du nochmal was von der KK gehört?
Zur Info:
http://www.gsund.net/cms/beitrag/10001105/44069/ (http://www.gsund.net/cms/beitrag/10001105/44069/)
ich kenne was du beschreibst das es verschiedene formen von tb gibt, auch flache Brustkörbe. Aber es trifft, laut ct und foto meiner meinung nach in diesem fall auch nicht zu. Herz hat schön platz, ist keinerwegs eingequetscht, und zur info ist es normal das das herz ein wenig zur links plaziert ist.
Das hallerindex liegt bei 3,1, also unter dem wert wo ein op empfohlen wird. Wie ex.pectus zu dem wert von 3,46-3,62 gekommen ist weiss ich nicht. Die bilder sind klein, wäre naturlich besser bei etwas grössere Formate zu messen. Oft wird über 3,25 als massstab für ein op angewendet. Welche aussage die kk letzendlich haben wird ist für Marcel entscheidend.
Wer was überhaupt auf das foto von Marcel erkennen kann ist für mich ein rätsel. Aber er könnte zur aufklärung bessere fotos reinstellen.
Zitat von: annaj am 18. März 2014, 23:15:27
Das hallerindex liegt bei 3,1, also unter dem wert wo ein op empfohlen wird. Wie ex.pectus zu dem wert von 3,46-3,62 gekommen ist weiss ich nicht.
Ich hatte damals 3,46 bis 3,62 ermittelt. Und zwar an Hand der Pixel im Bild: bspw. horizontal 192 Pixel, vertikal 56 Pixel. Das ergibt dann 3,46. Sicher kann man über den einen oder anderen Pixel streiten, aber auf 3,1 kann man eigentlich nicht kommen. Vielleicht wenn man am Bildschirm mit einem Lineal nachmisst, aber das wäre dann eben falsch, weil nicht genau genug.
Wie kommen die 3,1 zustande?
hier vergrößert:
(https://lh3.googleusercontent.com/-GBiLNy5H2lQ/UynFyO8hOyI/AAAAAAAABXE/HVmTt7eEjoY/s600/I_00148471_S5_0007.JPG) (https://lh3.googleusercontent.com/-GBiLNy5H2lQ/UynFyO8hOyI/AAAAAAAABXE/HVmTt7eEjoY/s1200/I_00148471_S5_0007.JPG)
(Das 200x200 Bild habe ich auf 1200x1200 vergrößert. Für das eingebundene Bild habe ich eine Größe von 600x600 ausgewählt, d.h. das 1200x1200 Bild wird entsprechend verkleinert. Gleichzeitig ist ein Link hinterlegt, d.h. bei einem Klick auf das Bild wird das 1200x1200er Bild dargstellt. Das sind allerdings nur die Vorgaben für die Anzeige. Letztlich hängt die Anzeige von der Software und Hardware bei der Wiedergabe ab.)
ich bin gespannt wie die kk entscheiden werden, weil offenbar ist das hallerindex wert in rahmen für ein op, obwohl das nicht haargenau beachtet wird. Es ist in kein Gesetz festgelegt. Das herz schwebt auch schön in der Mitte. Persönlich würde ich mich nie ein op unterziehen mit diese werte.