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 am: 23. September 2018, 15:34:43 
Begonnen von Schilf - Letzter Beitrag von annaj
Weiß jemand, wie es mit den Schmerzmitteln und der Stillverträglichkeit aussieht? Bzw. welche Schmerzmittel üblicherweise verordnet werden?
Wie sieht es mit der Intensität der Schmerzen aus?

Ich glaube ich habe kein Schmerzmittel eingenommen, und wenn dann nur extrem wenig, ausnahmsweise. Ich würde bei der Bügelentnahme außerdem bei den Muskeln operiert, ein paar würde versetzt. Meine Meinung nach braucht man für die Bügelentnahme keine Schmerzmittel. Klar tut es ein bisschen weh, aber damit kommt man gut klar. Es ist ja kein Vergleich zu der erste Op.

Der Arzt muss dir sagen wie es mit der Stillverträglichkeit aussieht, allerdings würde ich kein Chemie einnehmen und gleichzeitig stillen.

Es würde mich sehr wundern wenn die kleine mit auf dem Intensivstation kann... es ist halt Intensivstation, was sollst du denn mit ein baby wenn du Intensivpflege brauchst..?  Du kommst aber direkt auf der Normalstation, eine Intensivpflege ist nicht notwendig bei der Bügelentnahme. Du wirst im Aufwachraum nach der Op gestellt, sobald du stabil bist, und dass geht schnell, wirst du zu deinem Zimmer transportiert. Nach zwei Tage bist du raus, spätestens, es sei denn, irgendwelche Komplikationen entstehen, aber dies ist ja zum Glück selten.

 22 
 am: 23. September 2018, 15:21:22 
Begonnen von Knallbonbon - Letzter Beitrag von annaj
Also müsste man alle Rippen vom Sternum lösen, dieses wohl brechen um eine natürliche Neigung rien zu bekommen und die Rippen wieder "antackern". Ich würde also mit einem instabilen Thorax durch die gegend rennen. Ich stehe mitten im Berufsleben, kann nicht einfach mal eben 3/4 Monate ausfallen. Ich habe einen körperlich anstrengenden Beruf.

Bei mir würde auch an ein paar Stellen die Rippen "gelöst", aber nicht ganz... ein Teil hängt noch an Sternum dran, nur einiges vom Knorpel wird gelöst/weggemacht. Dr. Lützenberg hat mich operiert. Ich möchte dich bitten unbedingt eine zweite Meinung zu holen, wie noch die Operation durchgeführt werden kann. Alle Chirurgen arbeiten nicht gleich. Investiere die Zeit vor der Op, statt nachher...

Das mit der Arbeit muss du dich einfach entscheiden, was für dich am wichtigsten ist. Für mich wäre die Frage schon beantwortet: ich. Daher auch eine vorsorgliche Recherche. Bin selbständig, habe zu der Zeit kein Krankengeld für die Wochen wo ich nicht arbeiten konnte von der Krankenkasse bekommen sondern musste alles selbst tragen. Ist zwar hart, aber wenn die Wille da ist geht alles. Stell dich nur nicht selbst im Weg. Wünsche dir alles Gute.

 23 
 am: 21. September 2018, 22:29:02 
Begonnen von Knallbonbon - Letzter Beitrag von Knallbonbon
Hallo, ich bin 31 Jahre und weiblich.

Dass ich eine relativ stark ausgeprägte Kielbrust habe, weiß ich ncoh nciht sehr lange. ich war früher stark Übergewichtig und habe in den letzten Jahren über 40 Kilo abgenommen.
Jetzt tritt da aber ein massives Problem auf. Mein Sternum guckt leider so stark nach vorne raus, dass mein BH meine Haut dort kaputt scheuert. Ich war inzwischen bei einem Thoraxchirurgen (Oldenburg) und der meint, dass bei mir ganz klar eine medizinische Indikation bestehen würde. Was mich ein bisschen wundert ist, dass er meinte, dass man das gar nicht bei der KK einreichen muss. Seine Diagnose würde ausreichen, damit die KK das zahlen muss.
ABER ich bin mir ehrlich gesagt noch gar nicht sicher ob ich die OP überhaupt haben will. Er meinte, dass mein gesamtes Sternum zu hoch steht. Also müsste man alle Rippen vom Sternum lösen, dieses wohl brechen um eine natürliche Neigung rien zu bekommen und die Rippen wieder "antackern". Ich würde also mit einem instabilen Thorax durch die gegend rennen. Ich stehe mitten im Berufsleben, kann nicht einfach mal eben 3/4 Monate ausfallen. Ich habe einen körperlich anstrengenden Beruf.

Jetzt meine Fragen an euch. Hattet ihr so eine aufwendige OP und bereut es? Wie lange hat es gedauert bis ihr wieder Fit gewesen seid? Wie waren die Schmerzen? Kann der Arzt das wirklich im alleingang entscheiden, dass die Kasse zahlen müsste?

Ich hatte mich eigentlich schon entschieden die OP nicht zu machen, aber inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher. Diese ständigen Hautdefekte nerven schon. Außerdem stehen meine unteren Rippen extrem weit vor. Auf dem Bauch liegen auf hartem Untergrund ist da nicht besonders lange drin.

Ich bin für jede Antwort Dankbar!

Ich hab mal zwei Bilder in den Anhang gestellt, damit man sich ein bisschen vorstellen kann worum es geht.

 24 
 am: 18. September 2018, 21:47:48 
Begonnen von ania87 - Letzter Beitrag von ania87
Hallo Christian,

Danke das für den schreiben nur leider 530 Euro ist zu teuer für uns😔 aber trotzdem Danke

Freudlichen Grüßen
Ania

 25 
 am: 18. September 2018, 21:43:53 
Begonnen von Allesburner - Letzter Beitrag von Christian1
ich habe nachgeschaut, es ist nicht Typ Bodybuilder, es ist die normale Saugglocke. Leider.

Liebe Grüße
Christian

 26 
 am: 18. September 2018, 21:42:42 
Begonnen von ania87 - Letzter Beitrag von Christian1
Hallo Ania,

ich verkaufe eine Saugglocke 19 cm Längsdurchmesser nach Eckart Klobe  um 530 Euro zzgl. versicherten Versand 20 Euro nach Deutschland
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Liebe Grüße
Christian :)

 27 
 am: 18. September 2018, 21:19:25 
Begonnen von dennis123 - Letzter Beitrag von dennis123
Hey, Danke für deine Antwort. Das gesamte Erscheinungsbild hat sich schon deutlich verbessert. Schultern sind breiter, Rücken kommt langsam und Arme werden dicker, aber Brust ist halt nach wie vor das Thema. Ich gefalle mir besser aber nerven tut es halt trotzdem.

Bilder kriegste per Privater Nachricht geschickt von mir.

 28 
 am: 17. September 2018, 14:05:19 
Begonnen von 3x - Letzter Beitrag von Schilf
Hallo 3x,

ich bin 26 und habe meine Trichterbrust mit 24 Jahren operieren lassen.
Hier ist mein Erfahrungsbericht, in dem ich auch auf die psychische Belastung als Jugendliche eingehe: https://www.trichterbrustforum.de/index.php/topic,2113.0.html

Ich finde es toll, dass deine 14-jährige Tochter so selbstbewusst mit ihrer TB umgeht! Ich habe Schwimmbäder gemieden, manchmal sogar behauptet, ich habe eine Chlorallergie.
Bei mir hieß es seitens Ärzten, die keine Spezialisten auf dem Gebiet sind, auch, es sei keine schwere Ausprägung. Viele Ärzte haben sogar gar nichts dazu gesagt. Letztendlich war mein Herz gequetscht wie eine Flunder. Gerade bei Frauen, die nunmal Brüste haben (...deine 14-Jährige vermutlich auch schon), wird die Tiefe des Trichters gerne unterschätzt. Da du sogar 3 Betroffene Mädels hast und das 1-Jährige sogar schon Veränderungen an den Rippen zeigt, würde ich dir ans Herz legen, mit den 3 einen Spezialisten aufzusuchen. Empfehlen kann ich dir definitiv Dr. Lützenberg, auch wenn die Anfahrt vielleicht weit ist.

Mein Sohn ist fast 20 Monate alt und hat bisher zum Glück keine für mich sichtbaren Anzeichen einer TB. Da ich aber nächsten Monat sowieso zur Bügelentnahme bei Dr. Lützenberg bin, werde ich ihn definitiv trotzdem mal einen Blick auf den Brustkorb meines Sohnes werfen lassen.

Bitte nimm die TBs nicht zu sehr auf die leichte Schulter. Lieber einmal zu viel draufschauen lassen als einmal zu wenig. Den Fehler haben meine Eltern gemacht.
Wie schon erwähnt, sollen z. B. Schwimmen und Reiten sich positiv auswirken. Unterstütze und motiviere deine Töchter (ab entsprechendem Alter, Schwimmen z. B. ab 4 Jahren) ein solches Hobby zu pflegen.

Ich wünsche deinen Töchtern und dir alles Gute!
LG Schilf

 29 
 am: 17. September 2018, 13:42:46 
Begonnen von Schilf - Letzter Beitrag von Schilf
Hallo liebes Forum,

bald ist es soweit – meine Bügelentnahme in Magdeburg bei Dr. Lützenberg steht am 30.10.2018 an.

Momentan schwirren mir diverse Fragen im Kopf herum und vielleicht kann ja der ein oder andere mir dazu was sagen. Ich werde dann auch noch mal Dr. Lützenberg anmailen.

Da mein Mann und ich im Januar letzten Jahres Eltern geworden sind (...Schwangerschaft und Geburt im Geburtshaus waren übrigens trotz der 2 Bügel absolut komplikationslos), wird diesmal alles ein bisschen komplizierter als beim Einsetzen der Bügel.

Mein Sohn ist dann 21 Monate alt und immer noch seeehr anhänglich, unruhig und sensibel. Er wird noch gestillt und findet anderweitig auch nur extrem selten in den Schlaf (Einschlafstillen). Trotz dass wir schon länger üben, wird das Ganze für meinen Mann und meinen Sohn wirklich schwierig werden. Die beiden kommen selbstverständlich mit nach Magdeburg, aber mindestens die Nächte muss der Kleine ja irgendwie ohne mich klarkommen.

Weiß jemand, wie es mit den Schmerzmitteln und der Stillverträglichkeit aussieht? Bzw. welche Schmerzmittel üblicherweise verordnet werden? Ich hatte 9 Wochen nach der Geburt eine Blinddarmentfernung, da war die Stillverträglichkeit nach vorheriger Absprache und einmaligem Abpumpen direkt nach der OP (wegen des Narkosemittels) jedenfalls kein Problem.

Dürfte der Kleine auch mit auf die Intensivstation? Beim Einsetzen konnte mein Mann bei mir sein, als ich dort aufgewacht bin und ich bin erst am nächsten Morgen auf die Normalstation verlegt worden. Oder ist man nach der Bügelentnahme – insofern alles glattläuft – gar nicht oder nicht so lange auf der Intensivstation?

Wie sieht es mit der Intensität der Schmerzen aus? Nach der ersten OP waren für mich meine Rückenschmerzen und meine brennenden Fersen vom Liegen das Schlimmste. Ich hoffe also, dass ich schon am ersten Tag aufstehen kann. Hat euch auch der Brustkorb geschmerzt? Der ist bei mir momentan nunmal der Lieblingsort von meinem Sohn (stillen, schlafen, kuscheln).

Beim Einsetzen der Bügel war ich gesetzlich krankenversichert. Mittlerweile bin ich privat versichert und über den Arbeitgeber von meinem Mann beihilfeberechtigt. Hat da jemand Erfahrungen, ob man irgendwas beachten muss?

Schon mal tausend Dank für eure Antworten! Ich freue mich über jeden Tipp  :D

Nach der OP werde ich wieder berichten, wie es gelaufen ist.

Liebe Grüße
Schilf

PS: Das war mein Erfahrungsbericht zum Bügeleinsetzen: https://www.trichterbrustforum.de/index.php/topic,2113.0.html

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 am: 16. September 2018, 11:47:05 
Begonnen von dennis123 - Letzter Beitrag von md10833
Hi,

bei mir sieht das ähnlich aus, vielleicht noch etwas ausgeprägter, und mich würde interessieren, wie es bei dir inzwischen nach einigen Monaten Training aussieht. Hat sich die Gesamtästhetik verbessert?

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