Trichterbrustforum.de

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 11 
 am: 02. September 2019, 22:16:25 
Begonnen von matze - Letzter Beitrag von Akonn1980
Hallo ist die saugglocke noch zu haben

 12 
 am: 02. September 2019, 19:17:03 
Begonnen von 123456789 - Letzter Beitrag von Snakeshot89
Hey bekomme meine auch in Freiburg Ende 2019 raus 😄 war echt die Hölle und freue mich wenn die Dinger rauskommen...

 13 
 am: 01. September 2019, 11:18:01 
Begonnen von Rosi - Letzter Beitrag von Rosi
Hallo Jessi,

Danke für deine liebe Antwort!
Ich wünsch dir, dass das Drücken der Bügel bald aufhört und du dann auch keine Schmerzmittel mehr nehmen musst!
Mir geht es soweit ganz gut. Deshalb reduziere ich die Medikamente immer weiter in kleinen Schritten.
Ich bin einfach sehr froh, wenn ich keine mehr einnehmen muss, denn ich merke auch die Nebenwirkungen der Schmerzmittel

Liebe Grüße und weiterhin viel Kraft!

Rosa

 14 
 am: 01. September 2019, 09:11:43 
Begonnen von Rosi - Letzter Beitrag von jessidiesdas13
Hallo Rosa,
Ich hoffe bei dir ist das gröbste überstanden und du musst nicht, so wie ich, nochmal wegen einer Entzündung ins KH. Diese Tipps hätte ich vorher auch mal gebrauchen können, dachte echt nicht, dass sich die Genesung soo lange hinzieht. Ich habe jetzt nach fast 7 Wochen nach wie vor ganz schön mit dem drücken des Bügels zu tun und bin immer noch nicht von Schmerzmitteln weg.
Ich freue mich für dich, dass bei dir alles gut gelaufen ist und drücke dir für die Zukunft die Daumen, dass alles gut läuft 😊

 15 
 am: 29. August 2019, 22:58:27 
Begonnen von UpsUpsUps - Letzter Beitrag von Emlen13
Hallo UpsUpsUps!
Mich würde mal interessieren, wie es Dir jetzt geht mit dem Implantat?

 16 
 am: 29. August 2019, 21:36:27 
Begonnen von Rosi - Letzter Beitrag von Rosi
Hallo alle zusammen,

Mein Name ist Rosa. Ich bin 21 Jahre alt und wurde vor zwei Wochen in Ostercappeln von Dr. Lützenberg an meiner Trichterbrust nach Nuss operiert. Der Weg bis zur OP war lang und ich musste immer wieder wichtige Entscheidungen treffen. Nach der Operation hab ich nun vor, meine Erfahrungen in Form von Tipps aufzuschreiben und hoffe, dass es ein paar Lesern hilft.
Falls ihr Fragen habt, die ich in diesem Bericht nicht beantworte, könnt ihr mich gerne persönlich anschreiben.

1. Wichtig ist, sich mit der Trichterbrust auseinanderzusetzen und sich über die Gründe im Klaren sein, die für eine OP sprechen. Für mich war das Gespräch mit meinem Hausarzt sehr wichtig. Er war außenstehend, sodass es leichter für mich war mit ihm über dieses, für mich sehr persönliche, Thema zu sprechen. Mit meiner Familie darüber zu sprechen ist mir anfangs deutlich schwerer gefallen, obwohl die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass wenn du eine Trichterbrust hast, andere in der Verwandtschaft auch eine Trichterbrust haben.

2. Vor der Operation werden medizinische Untersuchungen, wie z.B. ein Lungentest, ein EKG, Röntgen, ... gemacht. Dabei wird auch der Haller-Index bestimmt. Für mich war es auch sehr wichtig, diese Untersuchungen gemacht zu haben, um überhaupt zu wissen, wie sich die TB auf meine Organe auswirkt. Die Voruntersuchungen bieten eine weitere wichtige Grundlage für die Entscheidung für oder gegen eine OP. Auch die Krankenkasse entscheidet aufgrund dieser Voruntersuchungen, ob sie eine Kostenübernahme genehmigen oder nicht.
Die Voruntersuchungen verpflichten aber nicht, sich operieren zu lassen. Sie verpflichten auch nicht dazu, die Operation da durchzuführen, wo man auch die Voruntersuchungen gemacht hat. Also so war es bei mir. Es kann aber auch sein, dass man bei der Wahl des Krankenhauses auch im Gespräch mit seiner Krankenkasse bleiben sollte.

3. Bei den Voruntersuchungen spricht man auch mit dem Thoraxchirurg, also dem Arzt, der die Operation durchführen wird. Mir hat es geholfen schon vor dem Gespräch Fragen aufzuschreiben, die ich dann im Gespräch stellen konnte. Eine meiner wichtigen Fragen war dabei auch, wie oft der Chirurg jährlich die TB-Operation durchführt. Das ist ein Anhaltspunkt, wie geübt er in der Durchführung der OP ist. Wichtig ist außerdem, auf sein Bauchgefühl zu hören. Die Chemie zwischen Arzt und Patient sollte passen. Du solltest einen kompetenten Eindruck von dem Arzt haben und dir trauen, Fragen zu stellen. Er sollte sich viel Zeit für dich nehmen und dich auch ausreichend über die Risiken der OP aufklären.

4. Wenn du den OP-Termin ausmachst, achte darauf, dass du wirklich sechs Wochen danach nichts zu tun hast. Mir geht es nach zwei Wochen nach der OP gut, aber ich bin trotzdem sehr froh, keine Verpflichtungen zu haben, weil die Schmerzmittel mich sehr müde machen und ich auch in manchen Bewegungen noch eingeschränkt sind.

Mir ist wichtig, dass man sorgfältig mit dem Thema umgeht, sich viele Gedanken macht und sich selbst immer wieder fragt, wie es einem mit der TB geht und wo genau die TB einen im Alltag einschränkt. Gespräche mit Personen, denen man vertraut und die offen sind, zuzuhören, haben mich immer weiter gebracht und mir Kraft gegeben.
Für mich war es die richtige Entscheidung, mich von Dr. Lützenberg operieren zu lassen. Ich schätze ihn sehr als Arzt und würde ihn auch weiterempfehlen. Obwohl ich starke 500 km von Ostercappeln entfernt wohne, bin ich sehr froh darüber, den Weg auf mich genommen zu haben und würde es genau so nochmal machen.

Die OP lief bei mir gut. Ich hatte überraschenderweise so gut wie keine Schmerzen. Auf die OP an sich werde ich aber nicht weiter eingehen, denn dazu gibt es ja auch schon viele Erfahrungsberichte :)

So, mehr Tipps fallen mir grad nicht ein, aber falls mir doch noch was einfällt, werd ich den Beitrag erweitern :)

Liebe Grüße von Rosa






 17 
 am: 29. August 2019, 19:01:21 
Begonnen von starfox - Letzter Beitrag von starfox
Soo, Update nach 8 Wochen:

Bin gerade auf dem Rückweg aus Magdeburg, war da zur Nachuntersuchung. Soweit sieht alles super aus, auch auf dem Röntgenbild ist alles an der richtigen Stelle.
Nächste Untersuchung ist dann im Frühjahr.

Wie gehts mir mittlerweile so? Ich mache seit Wochen verschiedene Ausflüge mit viel spazieren gehen, auch schon kräftig bergauf. Es ist durchaus sehr anstrengend, aber ich merke schon deutlich dass mein Herz besser pumpen kann, ich komme auch viel schnell wieder runter. Fühlt sich echt geil an :)
Ich war auch schon wieder im Schwimmbad und bin mehrere Bahnen geschwommen. Auch das geht schon nicht schlecht, vor allem aber bei der Armbewegung muss ich noch vorsichtig sein, die Bügel spüre ich da doch noch sehr deutlich.

Ja, was sonst? Die Rückenschmerzen sind nach wie vor da, wenn ich zu mich zu lange in einer Position befinde. Geht aber. Auch einen Rucksack mit mehreren Kilos kann ich tragen, nicht dauerhaft, aber für die Dauer einer Zugfahrt gehts. Auto fahren, bzw ins Auto einsteigen klappt auch wieder. T-Shirts kann ich tragen, das ging die ersten Wochen so gar nicht. Die Bewegungen insgesamt werden wieder flüssiger, ich muss nicht mehr bei jeder Kleinigkeit nachdenken sondern kann mich wieder normal bewegen.


 18 
 am: 21. August 2019, 08:23:24 
Begonnen von fgth - Letzter Beitrag von fgth
Natürlich merke ich es noch (gerade nach dem schlafen) aber normal im Alltag ist eigentlich alles wieder weitestgehend möglich. Beim Sport habe ich zwar noch einschränkungen, aber ich denke in 1-2 Monaten wird das auch wieder normal gehen.
Die Rückenschmerzen waren für mich auch schlimm. Ich habe mir ein extra "Keilkissen" für Sofa und Bett gekauft und immer schön Wärmesalbe oder Voltaren drauf.
Ich wünsch dir auch noch viel Glück, wird bestimmt bald besser mit deinen Schmerzen :)

 19 
 am: 21. August 2019, 03:06:06 
Begonnen von Ali084 - Letzter Beitrag von Ali084
Hallo Ali,

ich war nach dem 6. Tag post OP schon alle Tabletten los, aber nicht weil es mir schon so gut ging sondern weil die Rückenschmerzen selbst mit Tilidin nicht besser wurden. Ich hab mich dann noch bis ca. drei Wochen nach der OP so durchgequält u.a. mit schlaflosen Nächten aber am Ende war ich froh, dass ich die Tabletten so schnell los war. Es war keine schöne Zeit aber mit viel Wärme am Rücken und viel spazieren gehen doch irgendwie aushaltbar.

Hoffe bei dir geht's auch schnell bergauf.
Naja also es sind schon fast 7 Woche her und manchmal wache ich nachts auf wegen der Schmerzen. An manchen Tagen habe ich auch fast garkeine Schmerzen nach dem Aufwachen. Ist immer unterschiedlich

 20 
 am: 21. August 2019, 03:02:34 
Begonnen von Ali084 - Letzter Beitrag von Ali084
intressant dass du auch einen Einlauf gemacht hast, sehr clever. Sollte standard werden, um Übelkeit zu vermeiden :) Kann es sein, dass die Schläuche in dein Brust Dränagen waren? Ich kenne dieses Verfahren nicht wie du es beschreibst, Schmerzmittel hattest du ja schon über die Vene, sollte eigentlich ausreichend sein.
Nein das war Schmerzmittel. Das waren kleine Behälter die unter Druck standen und über einen bestimmten Zeitraum Schmerzmittel abgegeben haben. Man konnte es auch einstellen. Zusätzlich dazu hatte ich noch die Schmerzpumpe

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