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 am: 20. August 2019, 17:45:02 
Begonnen von fgth - Letzter Beitrag von jessidiesdas13
Wow, 2 cm zwischen Wirbelsäule und Rippen ist echt sehr wenig, ich denke da war die OP auf jeden Fall sinnvoll. Kannst du mittlerweile wieder normal leben wie zuvor oder hast du noch Einschränkungen bei gewissen Bewegungen?
Ich habe momentan seeehr zu kämpfen mit meinen Rückenschmerzen, das ist wirklich das schlimmste an der ganzen Sache (OP ist heute 5 Wochen her).
Ich wünsch dir weiterhin noch viel Glück🍀

 22 
 am: 20. August 2019, 12:03:27 
Begonnen von Ali084 - Letzter Beitrag von marvin216
Hallo Ali,

ich war nach dem 6. Tag post OP schon alle Tabletten los, aber nicht weil es mir schon so gut ging sondern weil die Rückenschmerzen selbst mit Tilidin nicht besser wurden. Ich hab mich dann noch bis ca. drei Wochen nach der OP so durchgequält u.a. mit schlaflosen Nächten aber am Ende war ich froh, dass ich die Tabletten so schnell los war. Es war keine schöne Zeit aber mit viel Wärme am Rücken und viel spazieren gehen doch irgendwie aushaltbar.

Hoffe bei dir geht's auch schnell bergauf.


 23 
 am: 19. August 2019, 14:31:48 
Begonnen von fgth - Letzter Beitrag von fgth
Hallo zusammen,

da ich vor meiner OP viele Beiträge hier gelesen habe möchte ich jetzt auch meine Erfahrungen mit euch teilen.

Ich bin weiblich, 27 und wurde im Mai in Hannover operiert. Mein Haller Index betrug 13,6 - der Abstand zwischen Wirbelsäule und Brustkorb war an der engsten Stelle 2cm. In meinem Herzbeutel haben sich ca. 400 ml (normal sind ca. 2-10ml) Flüssigkeit angesammelt, vermutlich aufgrund der ständigen Reibung der Trichterbrust, weshalb sie letztendlich auch operiert wurde. (Der Perikarderguss wurde in der gleichen OP punktiert)

Die Schmerzen in den ersten Tagen waren unerträglich, die ersten 3 Tage war ich durchgehend "benebelt" und nur zwischendurch immer kurz wach um zusätzlich zum Schmerzkatheter im Rücken noch Tabletten zu nehmen/auf Klo zu gehen. Gegessen und getrunken habe ich in diesen Tagen garnicht (nur Flüssigkeit über den Tropf) Ab dem 1. Tag konnte ich unter schmerzen und mit 2 Begleitern zur Toilette gehen da ich auch bis ca. zum 6. Tag noch eine Drainage drin hatte da die Flüssigkeit noch ablaufen sollte.
Es kam regelmäßig ein Schmerzdienst vorbei, der die Dosierung/Tabletten überprüft hat. Da ich mit den Tabletten besser klar gekommen bin wurde glaube ich nach 4-5 Tagen der Katheter im Rücken gezogen, nach 6 dann die Drainage. Ab da ging es dann auch Bergauf und ich konnte schon besser am Tisch essen, alleine zur Toilette gehen etc.
Wie viele hier schon geschrieben haben waren die Rückenschmerzen wirklich schlimm. Man liegt die ganze Zeit nur auf dem Rücken (ich konnte erst nach etwas über 2 Monaten ganz langsam auf der Seite schlafen und dann auch immer nur kurz) aber dazu kommt natürlich, dass der Rücken jetzt ganz anders belastet wird und alles "zieht". Dafür habe ich zusätzlich Tabletten bekommen, die die "Nerven-Schmerzen" im Rücken gelindert haben. Am Anfang habe ich auch zusätzlich noch Morphium bekommen, komplett Schmerzmittelfrei war ich nach 10 Wochen. Da konnte ich dann auch wieder schwimmen, normal laufen ohne schmerzen, lange im Auto sitzen, relativ gut liegen,schlafen und aufstehen, etc.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen hilfreichen Einblick geben.

Liebe Grüße

 24 
 am: 19. August 2019, 00:44:44 
Begonnen von stonator - Letzter Beitrag von stonator
Hallo zusammen,

ich würde gerne eine gebrauchte Saugglocke mit 26 cm kaufen.
Einfach per PN melden  :)

LG
Markus

 25 
 am: 18. August 2019, 20:47:09 
Begonnen von XMan - Letzter Beitrag von annaj

Allerdings war meine Mutter dagegen, da für sie ein so großer Eingriff nicht verhältnismäßig war, weshalb vier Jahre lang gar nichts mehr passiert ist.

Im Frühjahr 2017 wollte ich eines Tages wieder ganz normal Fahrrad fahren gehen, wie die Jahre zuvor auch. Nach vielleicht zwei Kilometern wurde mir so Schwarz vor Augen, dass ich beinahe einen einparkenden Transporter übersehen hätte und schlussendlich zuhause zusammengebrochen bin.

Nach diesem Schock war mir und auch meiner Mutter klar, dass das Thema "Trichterbrust" nicht weiter ignoriert werden kann
 


Ja liebe Eltern, steckt eure Angst weg, nicht nur körperlich, auch das psychische Leiden müsst ihre Kinder alleine tragen, ihr nicht. Und liebe Mitarbeiter der MDK, versteht ihr überhaupt was ihr, wegen winziges Geld* sparen, die Leute antun? (im Vergleich mit Erkrankungen die tatsächlich der Patient selbst positiv beeinflussen kann aber ohne wenn und aber von der KK bezuschusst werden).

Max, wünsche dir alles Gute. Auch Herzfehler können heilen. Bleib Gesund und pflege dein Körper.

 26 
 am: 18. August 2019, 20:35:21 
Begonnen von Ali084 - Letzter Beitrag von annaj
intressant dass du auch einen Einlauf gemacht hast, sehr clever. Sollte standard werden, um Übelkeit zu vermeiden :) Kann es sein, dass die Schläuche in dein Brust Dränagen waren? Ich kenne dieses Verfahren nicht wie du es beschreibst, Schmerzmittel hattest du ja schon über die Vene, sollte eigentlich ausreichend sein.

 27 
 am: 18. August 2019, 20:28:49 
Begonnen von Zauberin74 - Letzter Beitrag von annaj
Wie schön zu hören dass alles so gut gelaufen ist, und ja, die Bügelentnahme ist wirklich nicht schlimm... Meine Bügeln liegen im Bücherregal rum, wenn ich sie sehe, verstehe ich echt nicht wie ich die in meinem Körper tragen konnte  :o ;D Alles Gute weiterhin.

 28 
 am: 18. August 2019, 20:22:14 
Begonnen von PassiTirol - Letzter Beitrag von annaj
Danke das du das Video gemacht und geteilt hast!

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 am: 18. August 2019, 20:12:29 
Begonnen von Trichter-Steve - Letzter Beitrag von annaj
Es kann tatsächlich sein, dass eine großflächige TB das Herz mehr komprimieren kann, als wenn das Herz wie bei mir (bitte CT anschauen) komplett zu einer Seite geschoben ist. Am besten solltest du vom Spezialisten untersucht werden. Dr. Lützenberg kann ich wärmstens empfehlen, er arbeitet in der Universitätsklinikum Magdeburg.

 30 
 am: 18. August 2019, 20:06:17 
Begonnen von Ali084 - Letzter Beitrag von annaj
Die Schmerzen können länger anhalten, werden aber weniger intensiv bis nur unangenehm. Auch wenn man im Alltag nach 2-3 Monate kaum Schmerzen mehr hat, kann beim Niesen, Husten, Training, Kälte usw. Schmerzen wieder kurzfristig auslösen, bis die Bügeln raus sind... Wenn starke Schmerzen noch nach 2-3 Monate vorhanden sind, so dass ihr im Alltag beeinträchtigt sind und noch Schmerzmittel einnehmen müssen, kann z.B. ein Stabilisator die Auslöser für den Schmerzen sein.  Eventuell ist es dann besser, dieser zu entfernen (Op ist im Vergleich zu einer TB-Op nicht annähernd schmerzhaft). Blieb mit dem Arzt in Kontakt. Wenn ihr Opiaten als Schmerzmittel längere Zeit einnimmt, könnte diese auch zum Schmerzbild beitragen. Leichtes Stretchen und fließende Bewegungen am Morgen sind hilfreich um die Schmerzen zu lindern, bleib beweglich im Alltag.

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