Autor Thema: Diskussionskultur  (Gelesen 12419 mal)

ex.pectus

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Diskussionskultur
« am: 06. März 2013, 22:09:39 »
Falls jemand das Bedürfnis hat, etwas zur aktuellen Diskussionskultur loszuwerden, ist hier der richtige Ort.

Ich zum Beispiel finde das folgende Zitat als Beitrag im Thread "Rippenbögen bei NUSS-OP" völlig fehl am Platz und nervig. Wie seht ihr das?

jetzt liegt der antrag da bei der fachabteilung meiner krankenkasse in Duisburg seit ein paar tagen.

und erst wenn vielleicht erst nächste Woche der bericht von meinem lungenfacharzt auch bei der krankenkasse in Duisburg angekommen ist, dann werden die beiden anträge zusammen erst zum MDK geschickt. und dann kann ich nur hoffen, dass der MDK alles genehmigt.

das kann sich also noch Wochen hinziehen. und dann ist der ausgang noch ungewiss.

jetzt mir von meinem lungenfacharzt noch eine Einweisung zum abstempeln bei der krankenkasse geben zu lassen, wäre doch bestimmt unsinnsig. während ja von ihm bald ein antrag beim MDK landen wird. dann fühlen sich die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle der krankenkasse bestimmt überrumpelt.

Der Mitarbeiter von der Geschäftsstelle der Krankenkasse, mit dem ich vor wenigen Wochen telefonierte, begründete seine Aussage, dass das auf jeden fall zum MDK muss, damit, dass die medizinische Notwendigkeit der OP erst festgestellt werden muss. und das kann nur der MDK laut seiner Aussage.

Nicht nur, dass ich das so oder so ähnlich schon mehrfach in kurzer Folge hier im Forum gelesen habe, sondern besonders ärgerlich, dass es überhaupt nichts mit dem Thema des Threads zu tun hat und dadurch die Lesbarkeit bzw. Informationsaufnahme zum Thema erschwert, insbesondere wenn man sich später gezielt zum Thema informieren will.

Ich würde es begrüßen, wenn man sich bemüht, beim Thema zu bleiben (natürlich nicht zu streng, sondern so wie auch schon bisher).
« Letzte Änderung: 06. März 2013, 22:18:22 von ex.pectus »
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mike120379

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Re: Diskussionskultur
« Antwort #1 am: 06. März 2013, 22:34:37 »
Sehe ich genauso. Vor allen Dingen ist es meiner Meinung nach unfair gegenüber den Erstellern der Threads, da das eigentliche Thema komplett untergeht.

Müllie

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Re: Diskussionskultur
« Antwort #2 am: 09. März 2013, 18:17:04 »
Hallo zusammen,

ich habe mich bewusst die letzten Wochen aus den Diskussionen von/mit/über Tom herausgehalten, da er zumeist in der Sache keine neuen Inhalte brachte und darüber hinaus, wie von dir ex.pectus nun angesprochen, auch fremde Threads mit seinem Anliegen okkupiert.

@Tom: Kurz gefasst, glaube ich sehr wohl, dass dir eine TB-OP auch medizinisch helfen kann, aber vorallem mental. Du steigerst dich gerade enorm in die mögliche Problemantik (physisch, psychisch) hinein, dass dir -meiner Meinung nach- eine psychologische Betreuung im Moment am ehesten helfen kann.

Nachtrag: Es ist eine Unart, wenn User ihre Beiträge im Forum löschen. Tom, stehe zu dem, was du schreibst!

Grüße
Müllie
« Letzte Änderung: 09. März 2013, 18:22:09 von Müllie »

Pexc

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Re: Diskussionskultur
« Antwort #3 am: 10. März 2013, 10:23:24 »
Es gibt leider keine Möglichkeit das Löschen/Bearbeiten nach einer geschriebenen Antwort zu verhindern. Man kann das Löschen/Editieren nur insgesamt verbieten.
(Nur) Bei Problemen mit dieser Seite und deren Benutzern oder bei Fragen zur Technik, schickt mir eine Privatnachricht.
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annaj

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Re: Diskussionskultur
« Antwort #4 am: 10. März 2013, 16:36:54 »
ich finde ihr sieht es zu ernst und streng. Das forum ist nicht nur da um konkrete infos zu bekommen (meine meinung nach) sondern auch unterstützung. In prinzip wird sowieso alles immer wieder gekaut, alles steht schon hier was man wissen muss. Ich bin eher eine die nach infos suche, statt zu fragen. Ich glaube ich habe noch nie ein tread hier gestartet... aber ich kann jemand der nicht so ist wie ich bin dafür kritik geben.

Manche brauchen mehr aufmerksamkeit als andere, aber wenn man es nicht geben möchte, ist es auch in ordnung. Ich weiss nur von das schwedisches forum, das ein thema zu nächsten und nächsten führen kann... die frauen sind ja hier unterrepresentiert, tb's sind naturlich nicht so häufig bei frauen aber es entspricht nicht mal die "quote". Das schwedisches forum entspricht die eher die "quote", vielleicht läuft der diskussionskultur deswegen anders...?
Weiblich.
1989-2011/01 Silikonimplantat. (16 J)
2011/03 Nuss-OP (modifiziert), dr. Lützenberg, Berlin Charité. (fast 39 J)
2013/08 Stabentfernung, dr. Lützenberg, Uniklinik Magdeburg. Zusätzlich würde grossflächig Muskeln versetzt (versuch Brustrekonstruktion, Knorpel wurde abgeschliffen usw)
2014/04 Brustrekonstruktion, Silikon in beide Brüste. Kleine Korrektur 2014/09 bei dr. Lützenberg.

ex.pectus

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Re: Diskussionskultur
« Antwort #5 am: 10. März 2013, 18:35:08 »
ich finde ihr sieht es zu ernst und streng.

Die Kritik von mir und anderen bezog sich meiner Meinung nach nicht auf die Punkte, die du nachfolgend ansprichst.

Das forum ist nicht nur da um konkrete infos zu bekommen (meine meinung nach) sondern auch unterstützung.

100% Zustimmung.

In prinzip wird sowieso alles immer wieder gekaut, alles steht schon hier was man wissen muss.

Ich denke, dass ist ein Thema für sich. Das hier aber gar nicht so die Rolle spielt.

Ich bin eher eine die nach infos suche, statt zu fragen. Ich glaube ich habe noch nie ein tread hier gestartet... aber ich kann jemand der nicht so ist wie ich bin dafür kritik geben.

Dafür wird hier im Forum ja auch niemand kritisiert.

Ich weiss nur von das schwedisches forum, das ein thema zu nächsten und nächsten führen kann...

Dass ich oben im Ausgangsposting geschrieben habe, dass man möglichst am Thema bleiben soll, war ein Fehler von mir, jedenfalls so in der verkürzten Form. Ich hatte überlegt, es zu ändern und zu erklären, wie ich es meine:

Ich habe nichts dagegen (wobei meine Meinung hier natürlich nicht maßgeblicher ist, als die anderer), dass sich das Thema in der Diskussion ändert. Oder dass eine Frage von vielen verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet wird und man vom Hundersten ins Tausende kommt. Das sollte aber im Interesse der Diskussion bzw. im mutmaßlichen Interesse der Diskussionsteilnehmer und Leser geschehen und nicht nur im Interesse eines Einzelnen allein! Andernfalls sollte der Einzelne einen eigenen Thread aufmachen, an dem sich dann auch andere bei Interesse beteiligen werden.

Und wenn es Zweifel gibt, ob es von Interesse sein könnte, dann meiner Meinung nach lieber mehr als zu wenig schreiben. Wenn es nicht interessiert, kann das Uninteressante ja überlesen werden, umgekehrt geht das ja nicht. Nur wenn man ehrlicherweise sagen muss, dass man das, was man schreiben will, schon x-fach geschrieben hat und es an der konkreten Stelle nichts neues bringt, dann sollte man vielleicht auch mal selbstkritisch innehalten.

Wie gesagt, dass ist nur meine unmaßgebliche Meinung. Vielleicht sehen andere das anders.

Manche brauchen mehr aufmerksamkeit als andere, aber wenn man es nicht geben möchte, ist es auch in ordnung.

Ich glaube, dass da der Schlüssel des Problems liegt, nämlich dass sich einer einfach mehr Aufmerksamkeit nimmt. Das finde ich eigentlich rücksichtslos und egoistisch, zumindest aber unhöflich, auch wenn es äußerlich höflich und freundlich daherkommt. Darüber sehe ich auch keinerlei Sinn darin. Denn es ist für mich oftmals nicht zu erkennen, dass die Antworten irgendeinen Effekt haben. Wenn das ganze ein Ziel haben sollte, dann scheinbar nur das, Antworten zu einer Frage von so vielen wie möglich zu erhalten, also quasi eine Art Umfrage. Nichts gegen Umfragen, aber in einem eigenen Thread! Das ist jedenfalls meine Meinung.

Tom hat ja selber auf die anderen Diskussionen hingewiesen, die man zu seiner Person im Internet finden kann, und in denen ihm angeblich Unrecht getan wurde, wie er meint. Das schlimme, in meinen Augen, ist ja nicht, dass es davon einen oder zwei "Endlos"/"Sinnlos"-Threads gibt, sondern jede Menge.

Ich habe nichts dagegen, was und wie oft Tom etwas in "seinem" Thread fragt oder diskutiert, aber er sollte für seine Umfragen eben nicht andere Threads mißbrauchen.
« Letzte Änderung: 10. März 2013, 18:41:29 von ex.pectus »
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Re: Diskussionskultur
« Antwort #6 am: 10. März 2013, 19:58:32 »
ich finde es kindisch von dir, lass die leute sein wie sie sind. Dito. Und wir beide hatten ja schon diese diskussion per mail, wo du mich gern auf einige sachen hingewiesen hast...
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Re: Diskussionskultur
« Antwort #7 am: 10. März 2013, 20:29:44 »
ich finde es kindisch von dir, lass die leute sein wie sie sind. Dito. Und wir beide hatten ja schon diese diskussion per mail, wo du mich gern auf einige sachen hingewiesen hast...

Danke. Das ist also kindisch. Und Hauptsache die Leute so lassen, wie sie sind.

Vielleicht ist es ja so, dass manche gar nicht wissen, wie sie sind und wie es ankommt bzw. wie sie ankommen?

Und obwohl mir das ja öfters vorgeworfen wird, dass ich mich zum Maßstab mache, ist es aber nicht so, dass ich mir einbilde, immer zu wissen, wie es gut und richtig ist. Hier im Forum gibt es keine Regeln oder Netikette. Nicht, um diese anderen um die Ohren zu hauen, sondern um sich daran orientieren zu können. Und obwohl diese Orientierung hier fehlt, hat mich das bisher nie gestört und stört mich auch jetzt nicht.

Ich finde es nicht kindisch, sich zu überlegen, wie man sich hier gut unterhalten und wohlfühlen kann und zwar auf möglichst demokratischer Grundlage, in dem man darüber diskutiert.
« Letzte Änderung: 10. März 2013, 20:59:59 von ex.pectus »
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Re: Diskussionskultur
« Antwort #8 am: 10. März 2013, 21:00:07 »
Vielleicht ist es ja so, dass manche gar nicht wissen, wie sie sind und wie es ankommt bzw. wie sie ankommen?

das sagt wohl alles.
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Re: Diskussionskultur
« Antwort #9 am: 10. März 2013, 21:06:47 »
Vielleicht ist es ja so, dass manche gar nicht wissen, wie sie sind und wie es ankommt bzw. wie sie ankommen?
das sagt wohl alles.

Verstehe ich jetzt nicht.
Wenn jemand gar nicht weiß, dass sein Verhalten von anderen als unhöflich empfunden wird, dann soll man ihm das nicht sagen (dürfen)? Warum denn nicht?

Selbst wenn jemand unfähig wäre, sein als unhöflich empfundenes Verhalten unter Kontrolle zu bringen, selbst dann sollte man ihm das auch sagen dürfen. Denn woher sollte man das wissen. Und wer weiß, ob es wirklich so unkontrollierbar ist.

Man sollte ihn nur nicht dafür zur Verantwortung ziehen und ihm Vorwürfe machen.
« Letzte Änderung: 10. März 2013, 21:15:08 von ex.pectus »
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Re: Diskussionskultur
« Antwort #10 am: 10. März 2013, 23:46:05 »
Manche brauchen mehr aufmerksamkeit als andere, aber wenn man es nicht geben möchte, ist es auch in ordnung.

Ich glaube, dass da der Schlüssel des Problems liegt, nämlich dass sich einer einfach mehr Aufmerksamkeit nimmt. Das finde ich eigentlich rücksichtslos und egoistisch, zumindest aber unhöflich, auch wenn es äußerlich höflich und freundlich daherkommt. Darüber sehe ich auch keinerlei Sinn darin. Denn es ist für mich oftmals nicht zu erkennen, dass die Antworten irgendeinen Effekt haben. Wenn das ganze ein Ziel haben sollte, dann scheinbar nur das, Antworten zu einer Frage von so vielen wie möglich zu erhalten, also quasi eine Art Umfrage. Nichts gegen Umfragen, aber in einem eigenen Thread! Das ist jedenfalls meine Meinung.

Verstehe ich jetzt nicht.
Wenn jemand gar nicht weiß, dass sein Verhalten von anderen als unhöflich empfunden wird, dann soll man ihm das nicht sagen (dürfen)? Warum denn nicht?

Selbst wenn jemand unfähig wäre, sein als unhöflich empfundenes Verhalten unter Kontrolle zu bringen, selbst dann sollte man ihm das auch sagen dürfen. Denn woher sollte man das wissen. Und wer weiß, ob es wirklich so unkontrollierbar ist.

Man sollte ihn nur nicht dafür zur Verantwortung ziehen und ihm Vorwürfe machen.

Du kannst nicht andere ändern, naturlich kannst du es versuchen, aber die frage ist dann wer unhöflich, egoistisch und rücksichtslos ist. Ich habe dir als du mir in deine mails an mir und "unter kontrolle" bringen wolltest ein kontroll-freak genannt, solche vorwürfe mache ich ungern, aber was du leider zeigst ist mir sehr unsympathisch, intolerants kann ich schwer leiden. Ich schätze deine mühe hier wie alle andere (denke ich) aber alle sind nicht gleich, und das ist auch gut so.



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Re: Diskussionskultur
« Antwort #11 am: 11. März 2013, 00:14:44 »
annaj, ich verstehe deine Argumentation nicht.

Es geht mir hier um die Sache, wie im Forum diskutiert wird. Ich glaube nicht, dass ich der einzige bin, den es so wie es abgelaufen ist, genervt hat. Ich bin mir aber nicht sicher. Deshalb sollten sich ruhig auch andere äußern und ihre Meinung sagen, wie sie dazu stehen.
Und es ist ja nicht so, dass das nur eine Geschmacksfrage ohne weitere Bedeutung ist. Das hat natürlich auch Auswirkungen darauf, wie weiter diskutiert wird bzw. ob man genervt gar nicht mehr an der Diskussion teilnimmt. usw.
Wie ist denn eigentlich deine Meinung dazu in der Sache, annaj? Hat dich an Toms Diskussionsstil irgendetwas gestört? Ich denke ja. Aber offenbar hat es dich nicht so stark gestört, dass du willst, dass er das in Zukunft lässt.
Und das setzt du jetzt auch für alle anderen so fest, dass es sie nicht so stark zu stören hat? Oder glaubst du, dass Tom das sowieso nicht abstellen könnte?
Ich meine, dass nicht ganz klar wird, worauf du hinaus willst. Störendes Verhalten ist ja nicht das gleiche wie liebenswürdige Individualität. D.h. auch wenn alle im Interesse aller auf störendes Verhalten verzichten würden, hat das nichts mit Gleichmacherei oder Gleichschalterei zu tun.


Neben der inhaltliche Frage an sich, ist dann noch die Frage, wie ich das thematisiert habe. Wenn ich dich richtig verstehe, annaj, dann ist jede entsprechende Thematisierung schon per se verwerflich (im Sinne von unsympthatisch und intolerant). Man kann sich ja selber schlecht einschätzen, aber ich finde das geht eindeutig zu weit, dass es schon unhöflich/intollerant sein soll, wenn man unhöfliches/unfaires/okkupierendes Verhalten anspricht, damit es abgestellt wird. Was soll daran unhöflich oder intolerant sein?

Dass ich ein Kontroll-Freak bin, mag stimmen. Das bedeutet aber nicht, dass ich andere kontrollieren will. Der entsprechende Vorwurf bzw. die Unterstellung ist unzutreffend. Und ich verstehe auch nicht, was diese Andeutungen hier verloren haben. Was sollen Leser, die den Mailwechsel nicht kennen, davon halten?
« Letzte Änderung: 11. März 2013, 00:55:42 von ex.pectus »
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Re: Diskussionskultur
« Antwort #12 am: 11. März 2013, 01:59:21 »
Auch wenn ich die Diskussion zwischen euch beiden nicht ganz nachvollziehen kann, lass ich nochmal kurz meinen Senf zu dem Thema da.

Letztendlich hat es Müllie schon auf den Punkt gebracht. Irgendwann bringt es nichts mehr, zu einem Thema etwas zu schreiben, was schon hundert mal durchgekaut wurde und durch mangelnde Eigeninitiative immerwieder hochgekocht wird... dann hält man sich halt einfach zurück.

und fahrtkosten wären egal wohin in deutschland nicht das problem, da kann ich selber zahlen.
ausser prof. schütter aus herten und dr. hecker aus herne wüsste ich im moment keine klinik, wo ich noch hinkönnte. ausser berlin, das viel zu weit und zu aufwändig ist, es muss auch hier in der nähe gute leute geben.
wenn ich den weiten weg nach berlin mir erstmal sparen kann, wäre gut.die zugfahrt ist nicht billig dorthin, dann die nacht vor dem termin ein hotelzimmer wieder kosten, ne menge kosten und viel aufwand.
dr. hecker in herne gefällt mir nicht, Berlin ist zu weit. oder ich weiss es nicht mit Berlin.
Ich würde ja zu Dr. Lützenberg fahren, wenn es sein muss.
ich wohne im Ruhrgebiet und zu dr. lützenberg mal eben fahren geht somit nicht.

Der Punkt der mir dann Aufstiess und woraufhin mir dann vorgehalten wurde, dass ich unhöflich sei, war/ist, wenn andere Threads "gekapert" werden und dann auch noch falsche Informationen verbreitet (und anschließend wieder gelöscht) werden.

Wenn bestimmte Personen meine sachlichen und sehr direkten Antworten beleidigend finden, so kann ich getrost damit leben... unhöflich bin ich deswegen noch lange nicht.

Dann würd ich mir doch schon eher über solche Aussagen Gedanken machen:

der dr. hecker verschweigt mir manches, erzählt nur die halbe wahrheit, ist menschlich eine null...

ex.pectus

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Re: Diskussionskultur
« Antwort #13 am: 11. März 2013, 09:21:43 »
Auch wenn ich die Diskussion zwischen euch beiden nicht ganz nachvollziehen kann, lass ich nochmal kurz meinen Senf zu dem Thema da.

Geht mir aber genauso. Mir ist nicht klar, wofür oder wogegen annaj eigentlich streitet.

Wenn man so will, geht es mir darum, dass jeder ein Mindestmaß an Selbstbeherrschung/Selbstkontrolle im Interesse der Mehrheit ausübt.

Dabei mache ich es mir nicht einfach und sage, dass meine Interessen automatisch die Interessen der Mehrheit sind, sondern stelle das hier zur Diskussion. Kann ich nicht schlechtes daran finden.

Und es geht auch nicht darum dass ich oder die Mehrheit die "Kontrolle über andere" ausübt. Welch absurder Vorwurf. Tom ist ja kein armer Irrer, der hier ruhig gestellt werden soll.

In meinen Augen wäre es eher eine Zeichen von Intolleranz, jemanden von vorneherein die Fähigkeit sozialadäquaten Verhaltens abzusprechen. Dazu zähle ich auch eine gewisse "Diskussionskultur", nicht in einem übertriebenen Maße und auf einem hohen Niveau, sondern auf einem Mindestniveau: bspw. keine fremden Threads zu kapern.
« Letzte Änderung: 11. März 2013, 09:25:39 von ex.pectus »
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Re: Diskussionskultur
« Antwort #14 am: 11. März 2013, 12:47:56 »
annaj, ich verstehe deine Argumentation nicht.

Das ist mir klar, und deswegen hast du auch diesen thread gestartet. Ich streite übrigens nicht, ich diskutiere. Aber ich muss dazu sagen, dass wir genau an dem punkt gelandet sind, weswegen ihr Tom kritisiert.
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