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Autor Thema: Diskussionskultur  (Gelesen 9437 mal)

Pexc

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Re: Diskussionskultur
« Antwort #15 am: 12. März 2013, 08:59:22 »

Da ich immer nur so halb mitlese, war mir nicht bewußt, daß sich das Problem mehr oder weniger speziell auf einen Foristen bezieht. Sollte das nicht so sein, sagt bitte Bescheid, andernfalls sehe ich keinen Grund den Thread offenzulassen, weil ich das öffentliche Kritisieren einer Einzelperson (die eventuell nicht um den thread weiß) nicht schätze.
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Re: Diskussionskultur
« Antwort #16 am: 12. März 2013, 11:20:16 »

Da ich immer nur so halb mitlese, war mir nicht bewußt, daß sich das Problem mehr oder weniger speziell auf einen Foristen bezieht. Sollte das nicht so sein, sagt bitte Bescheid, andernfalls sehe ich keinen Grund den Thread offenzulassen, weil ich das öffentliche Kritisieren einer Einzelperson (die eventuell nicht um den thread weiß) nicht schätze.

Was wäre denn die Alternative?
Etwa diese Diskussionen in den Trichterbrust-Threads zu führen? Nur in denen, die von dem Betreffenden gestartet wurden oder auch in den anderen? In wessen Sinne wäre das?

Bevor man sich hier vorschnell ein Urteil bildet, sollte man sich vielleicht wirklich mal ansehen, wie solche Diskussionen mit und über Tom in anderen Foren abgelaufen sind. Die sind legendär, wenn man das so sagen darf. Solche Zustände hatte ich vor Augen. Und in dem Vergleich dazu, finde ich es besser, wenn es einen zentralen Thread gibt, wo man darüber diskutieren kann.

Natürlich ist es eine blöde Situation jemanden zu kritisieren. Das kann doch aber nicht bedeuten, dass es besser ist, dass jeder lieber machen können soll, was er will.
Das beanstandete Verhalten ist sehr öffentlich, warum sollte da die offene und sachliche Kritik nicht öffentlich sein? Mein Eindruck ist eher, dass in den anderen Foren den Leuten irgendwann der Kragen geplatzt ist und dann war die Kritik nicht mehr sachlich sondern sehr persönlich und verletzend. Wäre das besser? (Bitte sich vorher ein Bild machen, bevor man sich eine Meinung bildet.)

Und ich hatte Tom auch eine PN geschickt und er hat mir auch geantwortet, er weiß also von dem Thread:

         Hallo Tom,

bin ich mit meiner Kritik an deiner Diskussionsführung zu weit gegangen? Bist du kritikfähig? Wie siehst du das?

Ich hoffe, du nimmst das nicht persönlich. D.h. du müsstest eigentlich auch gemerkt haben, dass ich das nicht persönlich meine. D.h. die x-fach wiederholten Fragen stören mich schon, aber sonst habe ich nichts gegen dich und auch nichts gegen andere Frage und Beiträge von dir. Ich hoffe, dass ich dich nicht verschreckt habe und du dich wieder meldest.

Viele Grüße
ex.pectus

Meine Ausgangsfrage geht aber über die Einzelperson hinaus. Hier im Forum gibt es ja keine schriftlichen Foren-Regeln zum Nachlesen. Ist das Absicht? Wenn ja, welche? Dass sich niemand an Regeln zu halten braucht?
« Letzte Änderung: 12. März 2013, 11:31:21 von ex.pectus »
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Re: Diskussionskultur
« Antwort #17 am: 12. März 2013, 14:34:09 »

Ich streite übrigens nicht, ich diskutiere.

"streiten" war nicht im negativen Sinne von "zanken" gemeint, sondern im neutralen Sinne "für oder gegen eine Sache eintreten, kämpfen". Natürlich kämpfen mit Worten, am besten mit Argumenten.

Ich weiß immer noch nicht, worum es dir geht annaj.

Einerseits unterstellst du anderen Intolleranz und forderst mehr Tolleranz ein. Wie du das aber machst, ist für mich kein gelungenes Beispiel für gelebte Tolleranz.

Weil dich irgendetwas nicht stört, hat es andere auch nicht zu stören? Oder weil du dir nicht vorstellen kannst, dass etwas andere stört? Oder weil du dir nicht die Mühe machen willst nachzuvolziehen, was andere stört? Oder spielt es auch gar keine Rolle, um was es konkret geht, weil sowieso jede Kritik tabu ist?

Du unterstellst anderen, dass sie es zu ernst sehen und zu streng sind. Du selber gehst aber offenbar auch nicht sehr locker in die Diskussion. Wieso hast du überhaupt das Bedürfnis, hier in der Diskussion deine Meinung zu schreiben? Kanst du dir nicht vorstellen, dass ich so ein Bedüfnis auch hatte als ich die Diskussion angefangen habe?

Statt inhaltlich auf die Sache einzugehen, kommen von dir nur Vorwürfe und Unterstellungen: "kindisch", dass man selber intollerant und unhöflich sei, dass man andere unter Kontrolle bringen will.

Wenn Tom in Zukunft die gleiche Frage nicht immer und immer wieder x-fach erneut in seinen und anderen Threads stellen würde, würde ich persönlich das gut finden. Und ich denke, dass auch das Forum und die anderen Forenteilnehmer davon profitieren würde. Nicht nur, weil einem das x-fache Fragen erspart bleibt, sondern auch die unvermeidlichen Folgen, die das hat: nämlich die Folgediskussionen, wenn Leuten der Kragen platzt und andere dann wieder der Meinung sind, dass das doch kein Grund ist, gleich so zu reagieren usw. usf.
Und davon profitiert nicht zuletzt Tom selber, natürlich! Dann hätte sich der Thread meiner Meinung nach gelohnt.
« Letzte Änderung: 12. März 2013, 17:13:33 von ex.pectus »
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Re: Diskussionskultur
« Antwort #18 am: 12. März 2013, 18:38:39 »

Sollte das nicht so sein, sagt bitte Bescheid, andernfalls sehe ich keinen Grund den Thread offenzulassen, weil ich das öffentliche Kritisieren einer Einzelperson (die eventuell nicht um den thread weiß) nicht schätze.

Was wäre denn die Alternative?
Etwa diese Diskussionen in den Trichterbrust-Threads zu führen? Nur in denen, die von dem Betreffenden gestartet wurden oder auch in den anderen? In wessen Sinne wäre das?

Er weiß über diesen Thread Bescheid; Du hast ihn darauf hingewiesen, daß sein Postverhalten unangemessen ist. Du bist Moderator. Was ich damit sagen will, Du kannst gerne Posts aus threads herausverschieben oder gar löschen. Ich vertraue da auf Dich, weswegen Du ja Moderator geworden bist. Du hast ihn vorgewarnt, wenn er es jetzt nicht versteht, dann versteht er es halt beim zehnten verschobenen Post. Wenn nicht, kann sein Account auch leicht gesperrt werden; ich möchte nicht, daß jemand durch solches Posten Deine Zeit vernichtet. Du hast gute Posts zu schreiben. :D
Ich sehe darum keinen Grund es öffentlich auszudiskutieren, vor allem, weil die betroffene Person nicht mitmacht.

Meine Ausgangsfrage geht aber über die Einzelperson hinaus. Hier im Forum gibt es ja keine schriftlichen Foren-Regeln zum Nachlesen. Ist das Absicht? Wenn ja, welche? Dass sich niemand an Regeln zu halten braucht?

Es gibt keine festgelegten Regeln, weil sie noch nie benötigt wurden. Ich verstehe auch nicht, wie es Leute immer wieder nicht schaffen sich an die logischen, ungeschriebenen Grenzen zu halten. Ich möchte auch ungern Zeit in festgelegte Regeln investieren, um den entsprechenden Personen diese dann im Zweifelsfalls unter die Nase zu halten.
Aus den festgelegten Regeln kommen dann Regeladvokaten und Leute, die der Meinung sind, das Forum wäre keine Alleinherrschaft. Und diejenigen, die die Regeln eklatant brechen wollen, stört es auch nicht, wenn sie irgendwo stehen.
« Letzte Änderung: 12. März 2013, 18:54:47 von Pexc »
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Re: Diskussionskultur
« Antwort #19 am: 07. April 2013, 12:24:48 »

Also ich fand Tom wollte alles immer nur genau wissen und daran ist doch nichts falsch. Das man da einen Thread aufmacht und alles von Tom zitiert finde ich schon hart. Man kann doch auch nicht sagen das es egoistisch sei wie einer schreibt da wir alle unterschiedlich sind und wohl auch eine andere Meinung haben was egoistisch etc. sei.

Ich habe auch schon viel Mist geschrieben, weil es anscheinend nicht richtig war und ich dachte es wäre richtig. Ich finde es doch gut wenn man was schreibt, was nicht richtig ist, da man es nicht besser weiß und dann verbessert wird, dann weiß man was nun richtig ist.

Auch wenn man was schreibt was nicht zum Thread gehört finde ich nicht schlimm, solange alle Fragen beantwortet werden, muss kein neuer Thread erstellt werden.
« Letzte Änderung: 07. April 2013, 12:28:12 von UpsUpsUps »
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Re: Diskussionskultur
« Antwort #20 am: 07. April 2013, 16:01:02 »

Also ich fand Tom wollte alles immer nur genau wissen und daran ist doch nichts falsch. Das man da einen Thread aufmacht und alles von Tom zitiert finde ich schon hart.

Sehr oft ist es so, dass ein und dieselbe Sachverhaltsschilderung bei verschiedenen Personen auch ganz verschiedene Assoziationen auslöst und demzufolge auch zu unterschiedlichen Bewertungen führt. Blöd ist es dann, wenn die Assoziationen und logischerweise dann auch die Schlussfolgerungen gar nichts mehr mit dem Sachverhalt zu tun haben. Manchmal liegt das an einem simplen Missverständnis, manchmal an grundsätzlich unterschiedlichen Einstellungen.

annaj hat sich in dem Thread ja auch zu Wort gemeldet. Es ist zwar ziemlich eindeutig, dass sie es auch falsch findet, dass es diesen Thread gibt. Aber wieso, weshalb ist mir nicht klar. Ich vermute, dass es zusätzliche Assoziationen gibt, die nicht unbedingt mit dem ursprünglichen Anliegen zu tun haben.
Anderes Beispiel dazu: Einmal meinte annaj als Kommentar zu TB-Bildern, dass da echt keine OP nötig ist. Als in einem anderen Thread jemand berichtete, dass der Arzt zu ihm meinte, dass die TB nicht sehr tief sei und ohne Beschwerden sich eine OP nicht lohnt, war annaj darüber ziemlich empört, da sie diese Machtausübung nicht mag. Allerdings beziehen sich diese beiden entgegengesetzten Bewertungen von ihr auf dieselbe Trichterbrust. Am zugrunde liegenden Fall kann es also eigentlich nicht liegen, dass er unterschiedlich bewertet wurde, sondern eher an dessen Wahrnehmung oder Vorstellung darüber.


"Wenn jemand immer nur alles ganz genau wissen will, kann das noch nicht falsch sein."

Einerseits könnte man meinen: genau - was soll daran falsch sein.

Andererseits könnte man sich auch mal überlegen, was das genau unter Umständen im Extremfall bedeutet: Nämlich wenn jemand in unpassenden Situation fragt, bspw. wenn sich 2 über ein anderes Thema unterhalten und der dritte platzt dann mit seinen Fragen dazwischen, die nur ihn betreffen. Oder wenn für jeden nur ein begrenztes Aufmerksamkeits- oder Zeitkontigent zur Verfügung steht, und jemand verbraucht davon unverhältnismäßig viel für sich selbst. Im richtigen Leben wäre das beispielsweise wenn jemand in der Arztsprechstunde 2 Stunden mit dem Arzt verquatscht, obwohl eigentlich pro Patient nur 30 min eingeplant sind. Wäre es nicht falsch, wenn man vom Arzt in so einer Spezialsprechstunde doch nur wissen wollte, was man alles ins Krankenhaus für Sachen mitnehmen soll, wie das Essen ist und wie das Wetter wird? Und selbst wenn es in den 2 Stunden ausschliesslich um fachbezogene Themen ginge, kann ich mir nur ganz schwer vorstellen, dass da nach 2 Stunden viel beim Patienten hängen bleibt. Besser wären dann wohl mehrere kürzere Gespräche.

-> Doch, es kann falsch sein, wenn man immer nur alles genau wissen will.

Und konkret:

In meinem Ausgangsposting gibt es einen zitierten Text, der hier der Anlass für den Thread war. An welcher Stelle in dem zitierten Text genau kann man da entnehmen, dass jemand etwas wissen will? Ein Fragezeichen gibt es dort schon mal nicht.

Aus dem übrigen Zusammenhang ergibt sich dann natürlich schon, dass da jemand etwas wissen will, nämlich, ob die KK die OP genehmigen wird oder nicht. Das ist aber keine Wissensfrage, die irgendjemand beantworten könnte. Das ist allenfalls eine Glaubens- oder Schätzfrage. Und natürlich ist es interessant, so viel wie möglich Leute zu fragen, was sie denn glauben, wie die KK entscheiden wird. Da spricht erstmal gar nichts dagegen, hier im Forum danach zu fragen. Es gibt sogar die Möglichkeit, hier im Forum eine Umfrage zu starten. Der entsprechende Button ist gleich neben dem für Neues Thema.

Hier ist mal ein Beispiel für so eine Umfrage: Bis wann nach der Nuss OP hattet ihr noch Schmerzen ?.

Wie man sieht, haben daran aber nur 6 Personen teilgenommen. Die Beteiligung ist also eher bescheiden. Unter Beteiligungsgesichtspunkten wäre es also für den Umfragenden erfolgversprechender, wenn er mehr Leute direkt anspricht und sie nach ihrer Meinung fragt. Das kann aber wohl keine vernünftige, zulässige Lösung sein! Genau das aber wurde meiner Meinung nach gemacht. Das war der Grund für mich, den Thread zu starten.

Das Merkmal einer Umfrage ist insbesondere auch, dass den verschiedenen Personen die mehr oder weniger inhaltlich identische Frage gestellt wird.

Etwas ganz anderes ist es, wenn man etwas ganz genau wissen will und deshalb immer wieder die noch ungeklärten Details der Frage nachfragt, also immer weiter in die Tiefe geht und neue Aspekte hinterfragt.

Für mich ist es auch ein Unterschied, ob man jeden neuen Forenteilnehmer danach fragt, wie er die eigenen Chancen der Kostenübernahme (also die des Umfragenden) beurteilt oder ob man sich bei passender Gelegenheit danach erkundigt, wie die Kostenübernahme beim neuen Foristen abgelaufen ist.

Natürlich kommen auch bei identischen Fragen an unterschiedliche Personen unterschiedliche Antworten heraus, treten neue Aspekte und Details zu tage. Das ist aber trotzdem für mich keine Legitimation hier im Forum mit identischen "Umfragen" in themenfremden Threads zu nerven.

Das mindeste wäre also, dass sich der Betreffende mit den bisherigen Antworten sichtbar auseinandersetzt. Dann kann man gerne auch eine erhaltene Antwort zur weiteren Diskussion stellen und in die Runde fragen, was die anderen zu dieser Antwort meinen. Oder man greift bestimmte noch offene oder unklare Details heraus und fragt konkret nach. Das ist auch eine Frage der Höflichkeit, dass der bisherige Antworter nicht den Eindruck haben muss, dass er völlig umsonst geantwortet hat, wenn nach der ersten Antwort noch x-mal die gleiche Frage neu gestellt wird.

Man kann doch auch nicht sagen das es egoistisch sei wie einer schreibt da wir alle unterschiedlich sind und wohl auch eine andere Meinung haben was egoistisch etc. sei.

Meinen Vorwurf der Rücksichtslosigkeit, des Egoismus und der Unhöflichkeit habe ich ganz konkret an den x-fach wiederholten, gleichlautenden Fragen festgemacht, bei denen nicht zu erkennen war, dass die bisherigen Antworten irgendeinen Effekt hatten.
Ja, ich finde es unhöflich vom Fragenden, wenn er seine Frage x-fach gleichlautend stellt, ohne bisherige Antworten zu berücksichtigen. Er missachtet damit die bisher erfolgten Antworten. Derjenige, der sich zuvor die Mühe gemacht hat, muss sich vera...t vorkommen.

Und ja, ich finde es rücksichtlos, wenn diese gleichlautenden Fragen x-fach in einer themenfremden Diskussion auf deren Kosten erneut gestellt werden. Und ich finde es egoistisch, wenn diese x-fache Frage ausschließlich oder ganz überwiegend nur der x-fachen Beantwortung dieser Frage dient.

Dass es nicht egoistisch ist, wenn man unterschiedlich schreibt oder eine andere Meinung hat, sehe ich auch so. Da sind wir einer Meinung.

Ich habe auch schon viel Mist geschrieben, weil es anscheinend nicht richtig war und ich dachte es wäre richtig. Ich finde es doch gut wenn man was schreibt, was nicht richtig ist, da man es nicht besser weiß und dann verbessert wird, dann weiß man was nun richtig ist.

Diese deine Sichtweise auf die Diskussion hier übertragen bedeutet: Ich fand einen bestimmten Diskussionsstil verbesserungswürdig, habe ihn deswegen kritisiert und geschildert, was mich daran stört, damit man dann weiß, wie es besser geht.

Statt, dass es in dieser Diskussion hier darum geht, wie man besser diskutiert, geht es manchen offenbar um ganz andere Fragen.

Auch wenn man was schreibt was nicht zum Thread gehört finde ich nicht schlimm,

Ich finde das auch nicht schlimm.
« Letzte Änderung: 07. April 2013, 20:16:08 von ex.pectus »
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Re: Diskussionskultur
« Antwort #21 am: 07. April 2013, 21:47:30 »

annaj hat sich in dem Thread ja auch zu Wort gemeldet. Es ist zwar ziemlich eindeutig, dass sie es auch falsch findet, dass es diesen Thread gibt. Aber wieso, weshalb ist mir nicht klar. Ich vermute, dass es zusätzliche Assoziationen gibt, die nicht unbedingt mit dem ursprünglichen Anliegen zu tun haben.
Anderes Beispiel dazu: Einmal meinte annaj als Kommentar zu TB-Bildern, dass da echt keine OP nötig ist. Als in einem anderen Thread jemand berichtete, dass der Arzt zu ihm meinte, dass die TB nicht sehr tief sei und ohne Beschwerden sich eine OP nicht lohnt, war annaj darüber ziemlich empört, da sie diese Machtausübung nicht mag. Allerdings beziehen sich diese beiden entgegengesetzten Bewertungen von ihr auf dieselbe Trichterbrust. Am zugrunde liegenden Fall kann es also eigentlich nicht liegen, dass er unterschiedlich bewertet wurde, sondern eher an dessen Wahrnehmung oder Vorstellung darüber.

Ich persönlich finde nicht das chub ein op braucht (wie im ersten link deutlich), aber er überlegt was er machen soll, und ich kommuniziere mit ihm. Unter "echt keine..." habe ich eine klare meinung,  unter den link "diese machtausübung..." sage ich " Nicht das ich denke das du unbedingt ein schönheitsop brauchst, sondern das ich verstehen kann wenn du deine rippen verändern möchtest. Ist vielleicht das gleiche, aber ich hoffe, du verstehst was ich meine...  ". Sind das gegensätze?

Machtausübung von eltern oder ärzte oder auch partnern sind etwas was ich gar nicht mag, und das kann sich so gestalten wie im link beschrieben... passivität ist auch ein mittel wie jeder andere.

Ich finde es mittlerweile ziemlich amusant und zutreffend ( ;)) was du zu mir geschrieben hast (ex.pectus) das du es schade fand wenn man mich falsch versteht (gemeint ist das mein deutsch so schlecht ist das keiner mich richtig verstehen kann, oder..?). Ich weiss nicht was alle andere über mich denken, aber ich habe von keiner ausser dir (ex.pectus) diese behauptung bekommen oder so viele missverständnisse wie mit dir erlebt. Frage ist also wer mich versteht und nicht.
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2013/08 Stabentfernung, dr. Lützenberg, Uniklinik Magdeburg. Zusätzlich würde grossflächig Muskeln versetzt (versuch Brustrekonstruktion, Knorpel wurde abgeschliffen usw)
2014/04 Brustrekonstruktion, Silikon in beide Brüste. Kleine Korrektur 2014/09 bei dr. Lützenberg.

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Re: Diskussionskultur
« Antwort #22 am: 08. April 2013, 11:28:24 »

Also ich finde ja das du recht normal schreibst nur manchmal (der, die, das) mit dem,den verwechselst und chirurg mit t geschrieben hast. Aber ich denke das stört niemanden. Da Deutsch eine sehr schwere Sprache ist passt das schon. Manchmal nervt mich schon das du schreibst das jemand keine Op nötig hat das soll jeder selbst entscheiden finde ich. Da eine Trichterbrust doch manchmal im Vergleich zu Beine, Kopf doch richtig Sch.... aussehen kann. Da bringt Muskelaufbau auch nichts.
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Re: Diskussionskultur
« Antwort #23 am: 08. April 2013, 23:20:02 »

Ich persönlich finde nicht das chub ein op braucht (wie im ersten link deutlich), aber er überlegt was er machen soll, und ich kommuniziere mit ihm. Unter "echt keine..." habe ich eine klare meinung,  unter den link "diese machtausübung..." sage ich " Nicht das ich denke das du unbedingt ein schönheitsop brauchst, sondern das ich verstehen kann wenn du deine rippen verändern möchtest. Ist vielleicht das gleiche, aber ich hoffe, du verstehst was ich meine...  ". Sind das gegensätze?

Mir geht es nicht um deine beiden Aussagen und ob da eine Gegensatz ist, sondern um folgendes:

Unter "echt keine..." meinst du, dass da echt keine OP nötig ist (ohne wenn und aber, also auch ohne vorherige oder weitere Diagnostik, MRT/CT).

Und unter "diese Machtausübung...", rät der Arzt von einer OP ab, also eigentlich genauso wie du vorher auch.

Deine erste Meinung zu Chub war: keine OP nötig.
Die Meinung des Arztes zu Chub war: keine OP nötig.

Deine erste Meinung findest du OK. Die Meinung des Arztes offenbar nicht, obwohl sie mit deiner ersten Meinung übereinstimmt. Das ist der Widerspruch/Gegensatz.

Also ich finde ja das du recht normal schreibst nur manchmal (der, die, das) mit dem,den verwechselst und chirurg mit t geschrieben hast. Aber ich denke das stört niemanden. Da Deutsch eine sehr schwere Sprache ist passt das schon.

Finde ich auch. Ich wäre froh, wenn ich eine Fremdsprache so gut könnte.

Ich finde es doch gut wenn man was schreibt, was nicht richtig ist, da man es nicht besser weiß und dann verbessert wird, dann weiß man was nun richtig ist.

Ich bin auch für Verbesserungen sowie jede sachliche Kritik offen und dankbar, am besten mit nachvollziehbaren Begründungen. Gab es hier im Forum auch schon: Beispiel. Und in dem PDK-Thread habe ich mich quasi selbst immer wieder korrigiert und ursprüngliche Verständnisfehler korrigiert, hätten gerne auch andere mithelfen können.

Bei dir annaj habe ich eher den Eindruck, dass bei dir Kritik oder Verbesserungen nicht unbedingt willkommen sind, und falls doch, dann wohl nicht von mir.
« Letzte Änderung: 09. April 2013, 18:07:35 von ex.pectus »
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Re: Diskussionskultur
« Antwort #24 am: 13. Mai 2013, 16:37:50 »

Also wenn ich auch mal kurz meinen Senf dazugeben darf: Ich möchte niemanden beleidigen oder herabwürdigen. Schon gar nicht wenn ich denjenigen nicht persönlich kenne. Aber ich kann schon verstehen, wenn Toms Beiträge hier manchen langsam auf die Nerven gehen. Vieles ist einfach vollkommen unzusammenhängend, selbsterklärend oder teilweise auch wirklich überflüssig. Auf Antworten von Usern (die damit ja auch Zeit und Energie investieren), reagierst Du (Tom) so gut wie gar nicht, oder wenn - dann nur mit weiteren Fragen. Ich hab das Gefühl, dass es dir vor allem um die Aufmerksamkeit geht und weniger um das eigentliche Problem Trichterbrust.
Nach Ex-Pectus Post hab ich dich auch mal gegoogelt und du bist ja in ca. 5-6 Foren unterwegs - von Nasenkorrektür über Haarstyling bis hin zu Typberatungen. Ich glaube, dass du vor allem ein Problem mit deinem Selbstbewusstsein hast. Ich würde mich an deiner Stelle auch mal fragen, wieso ich in den verschiedenen Foren nach einiger Zeit immer die gleichen Reaktionen erhalte. Weniger ist manchmal mehr und die Threads vollzuspammen (vor allem wenn es um die Threads und Probleme anderer Leute geht), finde ich ziemlich daneben.
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Re: Diskussionskultur
« Antwort #25 am: 13. Mai 2013, 19:28:20 »

Dem kann ich mich nur anschließen, finde es auch sehr lästig, dass fast jeder neue Thread von Tom mit eigenen, nicht zum Thema gehörenden Beiträgen "kontaminiert" wird. Wenn nicht gleich eine Antwort kommt, wird's dann halt im nächten Thread nochmal versucht.  >:(
ex.pectus kommt ja kaum noch hinterher mit dem Verschieben von seinen Beiträgen. ;)
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