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Autor Thema: Absage des MDK  (Gelesen 35360 mal)

ex.pectus

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Re: Absage des MDK
« Antwort #75 am: 28. September 2013, 21:17:33 »

Denn ich erfahre ja immer wieder von neuen Methoden,

Ich habe ja schonmal geschrieben, dass "neu" nicht automatisch "besser" ist. Inhaltlich bist du nicht darauf eingegangen. s. http://www.trichterbrustforum.de/index.php/topic,1492.msg12340.html#msg12340

Denn wieso sollte man sich einen Bügel in Erlangen einsetzen lassen, und dafür 7000 Euro zahlen, wenn man auch bald mit Ultraschall den Knorpel denaturieren und renaturieren kann, ich mir die Narbe in der Mitte des Brustkorbs spare, der Oberkörper vielleicht noch natürlicher aussieht, ich mir 7000 Euro spare. Das wäre ja nicht wirklich schlau dann, das würde ja niemand machen. Wieso den steinigen primitiven Weg gehen, wenn es bald viel bessere Methoden gibt.

Wenn ich mich recht erinnere, rümst du dich, schneller schreiben als denken zu können. Positiv gesehen bedeutet das doch, dass du das vielleicht gar nicht meinst, wenn du mal (gründlich) darüber nachdenkst, obwohl du das geschrieben hast.

Das Problem ist nur, dass ich nicht einschätzen kann, inwiefern man diese Sache mit dem Knorpel und der Kollagenase oder mit dem denaturieren und renaturieren des Knorpels mittels Ultraschall verwenden kann. Verstehe ich sowas falsch, ich weiss es nicht. Daher hatte ich mir ja in dem Forum hier von den Leuten, die mehr von der Sache verstehen als ich, eine Hilfe erwartet.

Was glaubst du denn, warum noch so viele diesen steinigen, primitiven Weg gehen, der nicht wirklich schlau ist und den niemand gehen würde?

Ich weiss nicht, ob es die Rettung aus der ganzen Misere ist, oder eben nur irgendein Unsinn, der mich doch nicht weiterbringt, diese Sache mit dem Ultraschall und dem Knorpel.

Unsinn, der dich jetzt nicht weiterbringt, meine Meinung.
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tomsschulte

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Re: Absage des MDK
« Antwort #76 am: 28. September 2013, 21:28:52 »

Ich habe meinen Beitrag von vorhin noch erweitert, schau mal bitte.

Ich meine immer was ich sage und meine was ich schreibe. Und ich rühme mich gar nicht mehr, ich bin ein Mensch wie jeder andere auch, nicht mehr und nicht weniger. Demut und Respekt gegenüber allen Menschen ist immer wichtig.

Ich weiss, dass "neu" nicht besser sein MUSS, das ist mir auch klar. Aber es KANN besser sein, und wenn ich nicht weiss, ob es besser ist oder nicht, ist diese Ungewissheit viel schlimmer, als wenn ich wüsste, ob es besser ist oder nicht als andere Methoden.



Ich kann nur sagen, meine Kosmetikerin ist auch die einzige Kosmetikerin im gesamten Umkreis, die Peeling mit Ultraschall anbietet. Und sie lässt das Bedampfen bei der Kosmetik-Behandlung weg. Und Ultraschall-Peeling ist allen anderen Peeling-Techniken für die Haut überlegen. Denn wer heilt, hat recht. Und ich gehe seit einigen Jahren zu ihr und meine Haut sieht wunderbar aus, was ich mit allen anderen Peeling-Techniken hätte nie erreichen können. Ich habe alle anderen Techniken vorher ausprobiert, aber gut sah das nie aus.
Also nur weil viele noch alte Methoden benutzen, heisst es nicht, dass es bessere Methoden geben kann, die aber nur wenige anwenden.
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ex.pectus

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Re: Absage des MDK
« Antwort #77 am: 28. September 2013, 21:51:27 »

Ich weiss, dass "neu" nicht besser sein MUSS, das ist mir auch klar. Aber es KANN besser sein, und wenn ich nicht weiss, ob es besser ist oder nicht, ist diese Ungewissheit viel schlimmer, als wenn ich wüsste, ob es besser ist oder nicht als andere Methoden.

Einerseits ist das ja nicht unbedingt ein komplett abwegiger Gedankengang, sich 1. für das BESTE zu entscheiden. Andererseits besteht diese Möglichkeit natürlich grundsätzlich immer, dass 2. etwas anderes noch besser sein KANN.

zu 1. Wieso spielt ausgerechnet bei der TB-OP nun mit einmal das BESTE so die entscheidende Rolle? Bspw. bei der Krankenversicherung bis du nur in der BKK VBU versichert. Das ist doch so ziemlich das LETZTE.*) Die Wahl der Krankenversicherung hat doch auch sehr viel mit Gesundheit zu tun.
Und bei anderen Dingen? Technischen Geräten? PC? Irgendwas? Immer das BESTE?
Oder sonst irgendeine Kategorie: Essen, Urlaub, keine Ahnung was. Immer das BESTE?

zu 2. Das grundsätzliche Problem, dass irgendetwas anderes immer noch besser sein KANN und dass man gleichzeitig aber nur das BESTE haben will, würde ja letztlich dazu führen, dass man sich NIE entscheiden können wird. Es geht einfach denklogisch nicht, sich auf das BESTE festzulegen, weil man nie ausschließen KANN, dass es nicht noch etwas besseres gibt.

*) Das ist natürlich nur ein verkürztes Klischee. Ich kenne die BKK VBU nur daher, dass es mal die KK war, die den niedrigsten Beitrag hatte. Leute die zu dieser Zeit diese KK gewählt haben, haben das nicht wegen der BESTEN Leistung gemacht, sondern aus finanziellen Gründen.
« Letzte Änderung: 28. September 2013, 21:56:14 von ex.pectus »
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tomsschulte

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Re: Absage des MDK
« Antwort #78 am: 28. September 2013, 22:01:53 »

Ich bin in der BKK VBU, weil ich vorher in der BKK Futur war. Und einfach in der jetzigen Krankenkasse geblieben bin, nachdem es die BKK Futur nicht mehr gab und daraus die BKK VBU wurde.

Und mittlerweile liegt der Grundbetrag, wenn man kein Einkommen hat, für alle gesetzlichen Krankenkassen bei ungefähr 154 Euro pro Monat.



Ich will einfach nur einen normalen Oberkörper haben, der aussieht wie bei jedem anderen Menschen ohne Trichterbrust, mehr nicht. Aber ich habe oft gelesen und Ärzte haben mir gesagt, dass das beste optische Ergebnis nur bei einer Nuss-OP entsteht, damit man hinterher keinen tonnenförmigen oder ähnlich komisch geformten Oberkörper hat. Ist vielleicht falsch, was mir erzählt wurde, aber ich kann es ja nicht einschätzen, ob es stimmt.

Und die jetzige OP-Methode in Erlangen oder sonstwo scheint ja nicht sein zu sollen, denn ich kann es nicht selber zahlen. Man muss ja auch bedenken, dass man nicht nur die OP selber zahlen muss, sondern jegliche Komplikationen werden einem dann ja auch in Rechnung gestellt. Und wenn man eine 2. OP durch Komplikationen braucht, kommen schnell hunderte oder tausende Euros dazu, die man zahlen muss. Dadurch, dass man eine OP mit eventuellen Komplikationen selber zahlt, sind manche Menschen schon arm geworden, das hat manche Menschen schon ruiniert. Und da wäre eine viel fortschrittlichere Methode mit Ultraschall und Knorpel oder Kollagenase und Knorpel doch viel besser, einfacher, billiger, mit weniger Narben versehen und vielleicht optisch einen noch schöneren Oberkörper machend. Und dann würde es Sinn machen, dass alle OP-Methoden, die ich bisher gefunden habe, gescheitert sind und der MDK die Kostenübernahme abgelehnt hat. Dann müsste ich mich nicht ärgern, dass alle OP-Methoden bisher nichts geworden sind, sondern dann könnte ich der Fügung dafür danken, dass es alles so gelaufen ist, wie es gelaufen ist.


Das alles ist ja schön und gut, aber viel hilfreicher wäre, wenn ich mal etwas fachliches erfahren würde zu den Links, die ich angegeben habe. Dann würden wir mal wieder zurück zum Thema kommen.
Was ist von den dort angegebenen Technologien und Behandlungsmethoden zu halten?
Das würde mich weiter bringen, als all das theoretische Philosophieren hier über Geld und das Beste und andere Dinge.
« Letzte Änderung: 28. September 2013, 22:05:25 von tomsschulte »
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Re: Absage des MDK
« Antwort #79 am: 28. September 2013, 22:14:09 »

Das alles ist ja schön und gut, aber viel hilfreicher wäre, wenn ich mal etwas fachliches erfahren würde zu den Links, die ich angegeben habe. Dann würden wir mal wieder zurück zum Thema kommen.
Was ist von den dort angegebenen Technologien und Behandlungsmethoden zu halten?
Das würde mich weiter bringen, als all das theoretische Philosophieren hier über Geld und das Beste und andere Dinge.

Dir ist es vielleicht noch nicht klar, aber du bist hier in einem Betroffenenforum, in dem TB-Patienten u.a. über ihre Erfahrungen berichten und Fragen von Benutzern nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet werden... mal mehr und mal weniger unvoreingenommen.

Das was du verlangst, wirst du hier nicht finden... und Ratschläge von den "kompetentesten" Benutzern hast du bis jetzt mit stetiger Art und Weise ignoriert bzw. bist den gegenteiligen Weg gegangen.

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Re: Absage des MDK
« Antwort #80 am: 28. September 2013, 22:25:59 »

Das würde mich weiter bringen, als all das theoretische Philosophieren hier über Geld und das Beste und andere Dinge.

Mal ganz unphilosophisch gefagt: Was könnte es überhaupt für einen Sinn haben, dir Fachliches zu erklären, wenn du gleichzeitig der Meinung bist, dass du ja sowieso nicht einschätzen kannst, ob es stimmt, was dir erzählt wird?

Bringt dir ein mehr an Information ein mehr an Erkenntnis? Oder nur Zuwachs an Verwirrung?

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tomsschulte

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Re: Absage des MDK
« Antwort #81 am: 28. September 2013, 22:41:59 »

Wo habe ich gesagt, dass ich nicht einschätzen kann, ob das stimmt, was mir hier im Forum erzählt wird? Habe ich nie gesagt.
Ich glaube den Leuten hier im Forum die Dinge, die sie mir erzählen. Wieso auch nicht. Viele haben ja eine Menge Ahnung hier.

Oft bringt mir ein Mehr an Erkenntnis nur mehr Verwirrung, aber nicht immer. Es gibt halt so viele Informationen überall, jede Klinik, jeder Arzt erzählt meist etwas anderes, da blickt man irgendwann nicht mehr durch. Geht das nur mir so?
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Re: Absage des MDK
« Antwort #82 am: 28. September 2013, 22:52:53 »

Wo habe ich gesagt, dass ich nicht einschätzen kann, ob das stimmt, was mir hier im Forum erzählt wird? Habe ich nie gesagt.

Doch. Man muss nicht alles ausdrücklich sagen. Man kann sich auch indirekt ausdrücken und kommunizieren. Und das hast du gemacht.

Ich glaube den Leuten hier im Forum die Dinge, die sie mir erzählen. Wieso auch nicht. Viele haben ja eine Menge Ahnung hier.

Wenn das tatsächlich so wäre, würde das auch entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen, bzgl. Dingen die du anderswo erfährst bzw. die dir anderswo erzählt werden. Dann würdest du dich mal mit den entsprechenden widersprüchlichen Aussagen auseinandersetzen, die jeweiligen Aussagen bewerten und dir eine eigene Meinung bilden. Und nicht immer wieder bei Null anfangen.

Prof. Carbon hat gesagt, dass er NIE UND NIMMER die Nuss-Methode bei einem erwachsenen Brustkorb empfehlen oder gar durchführen würde. Er sagt auch, dass es über die Jahre des Nuss-Bügel-Tragens zu erheblichen Schmerzen und höchstwahrscheinlich einem Rezidiv kommen würde.
Er sagt, ich bin ein Kandidat für eine offene OP mit Erlanger Bügel und Synthes-Platten für die Rippenbögen.

Wie passt die Aussage von Prof. Carbon zu den Erfahrungen hier im Forum? Welche Meinung hast du zu seiner Aussage?
« Letzte Änderung: 28. September 2013, 22:56:08 von ex.pectus »
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Re: Absage des MDK
« Antwort #83 am: 28. September 2013, 23:16:41 »

Ich habe die Meinung, dass er ein sehr erfahrener Arzt ist. Darüber hinaus verwendet er in seiner Abteilung, der Kinderchirurgie, NICHT die Nuss-Methode, sondern nur Prof. Sirbu von der Thoraxchirurgie an der Uniklinik Erlangen verwendet die Nuss-Methode. Also gleiche Klinik, 2 verschiedene Abteilungen, 2 verschiedene OP-Methoden.
Er möchte sicherlich seine OP-Methode mit dem Erlanger Bügel und den Synthes-Platten hervorheben. Andererseits kann ich ihm auch mal einfach glauben, es kann ja gut sein, dass die Nuss-Methode tendenziell in meinem Alter weniger gut zu gebrauchen ist als die Methode mit dem Erlanger Bügel. Beide sind nicht total verkehrt für einen Menschen in meinem Alter, aber die Methode mit dem Erlanger Bügel ist besser geeignet für einen Menschen in meinem Alter. Wie immer liegt die Wahrheit in der Mitte. Also kann ich nichts falsch machen, wenn ich mit nach der Erlanger Methode operieren lasse. Sogar User "Sascha" schimpft nicht mehr über die OP-Methode mit dem Erlanger Bügel von heutzutage, denn über die früheren Erlanger Bügel hat er immer wieder im Forum sich negativ geäußert.
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Re: Absage des MDK
« Antwort #84 am: 28. September 2013, 23:29:42 »

OK, kann man so sehen.

Die Aussage "dass es über die Jahre des Nuss-Bügel-Tragens zu erheblichen Schmerzen ... kommen würde" ist defintiv falsch. Vielleicht hat er das auch nicht gesagt, ich war ja nicht dabei. Falls doch, würde er zumindest nicht immer die Wahrheit sagen. Wobei diese Unwahrheit natürlich auch nichts über den Wahrheitsgehalt des Rests sagt. Genauso wenig wie es überraschend ist, dass er die Methode, die er selber anwendet und am besten kennt und kann, auch am ehesten empfiehlt.

Und bezüglich Erfahrung: Als Chirurg bzw. in seiner Arbeit allgemein ist er sicher erfahren. Aber bzgl. der Synthes-Technik kann er ja nicht erfahrener sein, als es die Synthes-Technik selbst erlaubt. D.h. wie lange gibt es denn die Technik schon? Wie viele Patienten wurden damit bisher operiert inkl. Langzeit-Erfahrung?
« Letzte Änderung: 28. September 2013, 23:32:12 von ex.pectus »
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Re: Absage des MDK
« Antwort #85 am: 28. September 2013, 23:39:36 »

Ich weiss nicht, wie lange es die Synthes-Technik schon gibt.

Wenn du es weisst, kannst du es mir gerne sagen.

Ich sage mal eben, was er in etwa gesagt hat:

An den Bügelzeiten bei NUSS Operation kann man ermessen, dass man hofft, dass nach 5 Jahren der Bügel meinen Brustkorb von innen "geplobbt" hat ..... man kann mir versichern, dass der Bügel das nicht geschafft hat und ich neben den erheblichen Schmerzen über die Bügeljahre, die durch den enormen Druck von innen an die Rippen entstehen, dann hochwahrscheinlich ein Rezidiv (=Rückfall der Brustwand in den Trichter) erleiden werde. Er würde nie und nimmer die NUSS-Operation bei einem erwachsenen Brustkorb empfehlen oder gar durchführen!!!

Das war jetzt wichtig zu sagen.


@ex.pectus

Du hast eine Private Nachricht gerade bekommen von mir, der E-Mail-Inhalt der 2 E-Mails von Prof. Carbon an mich. Ich habe das nicht hier öffentlich ins Forum geschrieben, weil du ja sagst, dass man das nicht machen soll. Aber eine private Nachricht an dich, dachte ich, wäre kein Problem.
« Letzte Änderung: 28. September 2013, 23:59:06 von tomsschulte »
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Re: Absage des MDK
« Antwort #86 am: 29. September 2013, 00:09:02 »

Ich weiss nicht, wie lange es die Synthes-Technik schon gibt.

Wenn du es weisst, kannst du es mir gerne sagen.

Ich weiß nur, dass hier im Forum 2011 davon berichtet wurde, dass es "jetzt" (also 2011) diese neue Synthes-Technik gibt: http://www.trichterbrustforum.de/index.php/topic,1168.msg9733.html#msg9733

Ich sage mal eben, was er in etwa gesagt hat:

An den Bügelzeiten bei NUSS Operation kann man ermessen, dass man hofft, dass nach 5 Jahren der Bügel meinen Brustkorb von innen "geplobbt" hat ..... man kann mir versichern, dass der Bügel das nicht geschafft hat und ich neben den erheblichen Schmerzen über die Bügeljahre, die durch den enormen Druck von innen an die Rippen entstehen, dann hochwahrscheinlich ein Rezidiv (=Rückfall der Brustwand in den Trichter) erleiden werde. Er würde nie und nimmer die NUSS-Operation bei einem erwachsenen Brustkorb empfehlen oder gar durchführen!!!

Das war jetzt wichtig zu sagen.

Kann ich nicht nachvollziehen. Das fängt schon mit den "5 Jahren" an. Wie kommt er darauf? Das kann er (also Prof. Carbon) nur selber beantworten. Und das wäre eigentlich auch sonst eine gute Methode, um Widersprüche aufzuklären. Nämlich die betreffenden direkt danach zu befragen. Statt sich einfach massenhaft mit Informationen und Meinungen zuschütten zu lassen. Praktisch lässt sich das natürlich schwerer umsetzen und ist von vorneherein eher auf wenige, wichtige Aspekte beschränkt. Dabei könnte man ihn auch gleich fragen, wie er das mit den erheblichen Schmerzen während des Bügeltragens meint, wo es doch so viele gibt, die keinerlei Schmerzen während der Bügeljahre haben (ganz unabhängig vom Alter). Und wie seine Definition von "hochwahrscheinlich" ist ...
« Letzte Änderung: 29. September 2013, 00:16:19 von ex.pectus »
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Re: Absage des MDK
« Antwort #87 am: 29. September 2013, 00:16:33 »

Weil ich ihm geschrieben hatte, dass der Dr. Clemens-Magnus Meier von der Universitätsklinik des Saarlandes in Homburg an der Saar mir gesagt hatte, er würde den oder die Bügel statt 3-4 Jahren in meinem Alter lieber 4-5 Jahre drin lassen. Und das hat er dann wohl aufgegriffen und kommt somit auf die 4-5 Jahre Bügeltragezeit.

Ich habe ihn ja vieles selber gefragt, aber wird er objektiv sich äußern? Er weiss nicht, wie hoch die Rezidivgefahr bei der Erlanger-Bügel-Methode ist. Wie auch? Patienten, die unzufrieden in Erlangen sind, kommen oft einfach nicht wieder, sondern lassen sich woanders operieren. Das Problem hatte mir der Dr. Schulz-Drost ja schon vor Monaten geschrieben. Also wie soll die Klinik jemals feststellen, wie hoch die Rezidivraten wirklich sind.

Ich werde mal auf den Kostenvoranschlag warten, den ich von der Rechnungsstelle der Uniklinik Erlangen hoffentlich am morgigen Montag, den 30.09.2013, bekommen werde. Wenn Erlangen viel teurer ist, bliebe mir nur die Uniklinik Heidelberg, dortiger Leiter der Thoraxchirurgie ist
Prof. Dienemann.
Dort könnte ich 6350 Euro, die die Nuss-OP insgesamt dort kostet, mit einer Anzahlung von
3500 Euro und dann monatlichen Raten von 200 Euro abbezahlen. So war es mit der Uniklinik Heidelberg schon vereinbart. Ich habe dann jedoch vor einigen Tagen gesagt, dass ich das alles nicht mehr will. Aber ich könnte sicherlich die Vereinbarung nochmal "wiederbeleben", wenn ich dort morgen am Montag anrufen würde.

Dann müsste man nur beten, dass keine Komplikationen auftreten, sonst könnte sich die Summe noch deutlich erhöhen. Daher warnen mich meine Eltern davor, eine Trichterbrust-OP selber zahlen zu wollen.

Und ich weiss mittlerweile, weil ich es immer wieder von Ärzten gehört habe, dass eine Nuss-OP in meinem Alter deutlich schmerzhafter ist als bei Kindern oder Jugendlichen. Und ich habe immer wieder gehört von Ärzten, dass die Rezidiv- oder Teilrezidivgefahr bei einer Nuss-OP in meinem Alter höher ist als bei anderen OP-Methoden. Auch Dr. Metzelder hatte gesagt, als ich am 24.06.2013 bei ihm war, dass bei einer Nuss-OP in meinem Alter die Rezidivgefahr höher sei. Ich weiss ja nicht, ob ich ihm glauben kann. An der Uniklinik Essen wurde vor ein paar Jahren auf Nuss-OP umgestellt. Also wird er sicherlich Erfahrung mit der Nuss-OP-Technik haben. Jedoch werden an der Uniklinik Essen keine Massen an Leuten pro Jahr an der Trichterbrust operiert. Und erst recht nicht immer nur Erwachsene oder Erwachsene in meinem Alter.
Dr. Lützenberg hatte mir gesagt, wenn die Bügel nicht verrutschen und lange genug drin bleiben, ist auch in meinem Alter nicht mit Problemen wie Teilrezidiv oder Rezidiv zu rechnen.
Und andere Ärzte hatten mir auch per E-Mail gesagt, dass sie gute Erfahrungen mit der Nuss-OP-Technik in meinem Alter haben.
Und Prof. Sirbu von der Thoraxchirurgie der Uniklinik Erlangen hatte ich auch eine E-Mail geschrieben, er hat sich auch meine Fotos per E-Mail angeschaut, und er sagte mir, eine Nuss-OP wäre doch gut für mich. Also die selbe Klinik, nur eine andere Abteilung, und dort wird mir eine Nuss-OP empfohlen. Und wenn er wüsste, dass in meinem Alter bei einer Nuss-OP die Teilrezidiv- oder Rezidivgefahr höher wäre, wieso sollte er mir dann die Nuss-OP-Methode empfehlen? Ich denke mal nicht, dass er mich ins Messer rennen lassen will, weil man mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Teilrezidiv oder Rezidiv bei mir erwarten könnte. Ich denke mal, er will immer das beste für seine Patienten, somit auch für mich als potentiellen Patienten.
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2013, 12:04:46 von tomsschulte »
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« Antwort #88 am: 29. September 2013, 11:15:53 »

ich habe mal einen neuen Thread aufgemacht: Patientenberatung - wie sie nicht sein sollte ...
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