Autor Thema: TB-OP im Ruhrgebiet, bitte um eure Hilfe bei meiner Entscheidung  (Gelesen 53960 mal)

tomsschulte

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Re: TB-OP im Ruhrgebiet, bitte um eure Hilfe bei meiner Entscheidung
« Antwort #15 am: 17. Februar 2013, 15:49:50 »
von welcher op-technik sprichst du denn upsupsups? nuss oder ravitch oder erlanger methode oder andere methoden?

also ist das bei allen methoden so, auch bei nuss, dass man mit schmerzmitteln vollgepumpt ist für tage oder wochen? also fühlt man sich benebelt wochenlang?

und ich hoffe mal, dass man auf der seite schlafen kann und auf dem rücken.

auf dem bauch schlaf ich sowieso nie, aber auf dem rücken und auf der seite.
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Re: TB-OP im Ruhrgebiet, bitte um eure Hilfe bei meiner Entscheidung
« Antwort #16 am: 17. Februar 2013, 16:17:38 »
Ich denke man kriegt bei jeder der Methoden viel Schmerzmittel und da ist  es einen schon bisschen übel beim ersten stehen/gehen. Also im Bett merkt man eh nicht viel nur beim aufstehen fühlt man sich am Anfang bisschen beschissen. Bei mir ging es nach den 3 Tag wieder einigermaßen und die Nahkosemittel nahmen ab. Ich hab, aber auch so einen Schmerzkatheter bekommen das wird auch eine große Rolle gespielt haben. Auf dem Bauch würde ich nie schlafen davon kann man ein Hohlkreuz bekommen. Auf der Seite wirst du dann auch erstmal nicht schlafen können. Ich schlief früher immer auf der Seite jetzt auf dem Rücken. Man kann ja den Kopf seitlich hinlegen dann merkt man fast keinen unterschied. Ich finde sogar das wenn man aufsteht und auf dem Rücken geschlafen hat der Rücken für kurze Zeit ganz gerade ist beim aufstehen. Leider hält das nicht lange an  :'( . Es wurde in einen anderen Thread glaub ich mal was vom Schmerzkatheter erwähnt. Ich habe ihn ca. 2 min bevor ich die Nahkose bekommen habe rein bekommen. Da musste ich mich kurz hinsetzen und mich etwas nach vorne beugen. Da spürt man beim rein tun, aber überhaupt nichts.

Ich bin jetzt erstmal mit meinem Ergebnis sehr zufrieden und werde nach der Bügel Entnahme wieder Bilder posten wie das Endergebnis dann aussieht. Wurde mit der Ravitch Methode operiert. Das einzige was mich stört ist das ich ca. in der Mitte bei der Narbe links einen kleinen Bereich sehe der sich ab und auf bewegt. Das ist was vom Herzen ich habe auch schon hingefasst und konnte den herzschlag spüren, aber ich finde es schon etwas eklig  ::) . Ich hoffe das geht dann weg wenn ich mehr Gewebe da habe. Man sieht es zwar nur minimal und wenn man ganz genau hinsieht, aber ich denke dann immer daran und dann stört es mich sehr wenn ich mich dusche oder so. Ich find aber schon Puls anfassen eklig.

Trotzdem habe ich jetzt ein bisschen Angst das wenn da ein gegenstand hinkommt oder einer drauf schlägt aufversehen das dann was mit meinem Herzen ist.
« Letzte Änderung: 18. Februar 2013, 15:37:43 von UpsUpsUps »
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tomsschulte

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Re: TB-OP im Ruhrgebiet, bitte um eure Hilfe bei meiner Entscheidung
« Antwort #17 am: 20. Februar 2013, 20:49:34 »
hallo guten abend,

war heute im Evangelischen Krankenhaus Herne, beim Dr. Hecker, der ist dort Chefarzt der Thoraxchirurgie.

Er hat einen Lungenfunktionstest machen lassen, 2 röntgen-bilder, eine blutgasanalyse und ein CT vom brustkorb.

bei dem lungenfunktionstest kam heraus, dass ich ein relativ stark eingeschränktes lungenvolumen habe.

dr. hecker meinte auch, dass ich damit unbedingt mal zum lungenfacharzt gehen soll um das abklären zu lassen.
aber es komme wohl nicht von der trichterbrust, so seine worte. wie kommt er darauf, dass es NICHT von der trichterbrust kommt?

was soll es dann sein? das wäre doch die einfachste erklärung. bei dem test in der kabine, wo man ein mundstück im mund hat und eine art klammer auf der nase, war es auch wirklich sehr schwer, überhaupt richtig zu atmen. und ich habe immer gemerkt, dass ich ruckzuck nach wenigen sekunden einatmen nicht mehr weiter einatmen kann, und genau das war immer weg, wenn ich die saugglocke aufgesetzt hatte.

mein haller-index wurde bestimmt nach den röntgen-aufnahmen und da war er 3.1

dann wurde der haller-index anhand der ct-bilder bestimmt und da war er 3.224, also 3.22 gerundet. also fast 3.25

er sagte, da es nicht 3.25 ist, besteht keine 100 % indikation und er muss einen individualantrag zur krankenkasse schicken. das hat er dann auch gemacht, also er sagte, dass er das macht in den nächsten tagen. muss ich mich also nicht drum kümmern.


bei der techniker krankenkasse habe ich dann angerufen und dort erfahren, dass wenn ein arzt, ob hausarzt, lungenfacharzt oder sonstiger arzt das für medizinisch notwendig erachtet, dann kann derjenige eine einweisung für ein krankenhaus schreiben und dann wird die trichterbrust-OP über die versicherungskarte abgerechnet ohne extra anträge, wochenlange wartezeiten usw.

stimmt das so?


ich würde gerne mal eure meinung zu all dem hören.

wäre sehr froh über antworten, würde mich freuen.

vielen dank im voraus.

tom-sebastian schulte
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Re: TB-OP im Ruhrgebiet, bitte um eure Hilfe bei meiner Entscheidung
« Antwort #18 am: 20. Februar 2013, 21:33:08 »
ich bin bei der tk und bei mir war es sehr einfach eine zusage zu bekommen. Nicht mal "beweise" würde eingereicht, dr. Lützenberg hat nur eine einweisung zur op geschrieben. Aber dr. Lützenberg würde es nicht ohne grund verschreiben. Dein hallerindex ist grund genug zur op.
Weiblich.
1989-2011/01 Silikonimplantat. (16 J)
2011/03 Nuss-OP (modifiziert), dr. Lützenberg, Berlin Charité. (fast 39 J)
2013/08 Stabentfernung, dr. Lützenberg, Uniklinik Magdeburg. Zusätzlich würde grossflächig Muskeln versetzt (versuch Brustrekonstruktion, Knorpel wurde abgeschliffen usw)
2014/04 Brustrekonstruktion, Silikon in beide Brüste. Kleine Korrektur 2014/09 bei dr. Lützenberg.

tomsschulte

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Re: TB-OP im Ruhrgebiet, bitte um eure Hilfe bei meiner Entscheidung
« Antwort #19 am: 20. Februar 2013, 21:36:53 »
mein haller-index? du meinst aber wieso schickt dr. hecker vom evk herne dann zur krankenkasse einen individualantrag? er hat es damit begründet, dass es nur 3.224,also gerundet 3.22 ist und nicht 3.25.
sieht er das zu streng dann? ist doch fast die selbe zahl finde ich.

also meinst du ich sollte zu einem lungenfacharzt gehen mit der CD mit den röntgenbildern und CT-Bildern drauf und dem arzt die CD vorlegen, dann schaut er sich die an seinem PC an und kann dann eine einweisung schreiben? oder wie soll ich da vorgehen?

und mein geringes lungenvolumen? das kommt doch bestimmt auch von der trichterbrust.
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Re: TB-OP im Ruhrgebiet, bitte um eure Hilfe bei meiner Entscheidung
« Antwort #20 am: 20. Februar 2013, 21:51:16 »
ich werde in herne nochmal nachfragen ok.

vergessen? (Fallzahlen)

Er hat einen Lungenfunktionstest machen lassen, 2 röntgen-bilder, eine blutgasanalyse und ein CT vom brustkorb.

MRT wäre besser gewesen

bei dem lungenfunktionstest kam heraus, dass ich ein relativ stark eingeschränktes lungenvolumen habe.

Das Ergebnis des Test ist detaillierter. Ich bin kein Arzt, deshalb nur laienhaft: Man unterscheidet:
  • obstruktive Ventilationsstörungen
  • restriktive Ventilationsstörungen
  • Perfusionstörungen
  • Diffusionsstörungen

s.a. Lungenvolumen - Lungenfunktionstest - Spirometrie

dr. hecker meinte auch, dass ich damit unbedingt mal zum lungenfacharzt gehen soll um das abklären zu lassen.
aber es komme wohl nicht von der trichterbrust, so seine worte. wie kommt er darauf, dass es NICHT von der trichterbrust kommt?

Offenbar weil der Lungenfunktionstest diese Annahme nahelegt!

dann wurde der haller-index anhand der ct-bilder bestimmt und da war er 3.224, also 3.22 gerundet. also fast 3.25

er sagte, da es nicht 3.25 ist, besteht keine 100 % indikation und er muss einen individualantrag zur krankenkasse schicken.

Vielleicht meint er das so, dass er oder man bei 3,25 eine 100% Indikation sieht. Auf die Ärzte des MDK trifft das aber nicht zu.

stimmt das so?

wenn du die Fallzahlen dazu geschrieben hättest, könnte man sich zumindest eine ungefähre Vorstellungen machen, auf Grund welcher Erfahrungen Dr. Hecker sich äußert.
« Letzte Änderung: 21. Februar 2013, 01:40:04 von ex.pectus »
Trichter-/Kielbrust Nuss-OP 22.10.2010 (43 J, m, 185 cm, 71,5 kg, Berlin-Buch Prof. Schaarschmidt)
2. OP=Bügelentfernung 20.11.2013 (Magdeburg, Dr. Lützenberg)
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Re: TB-OP im Ruhrgebiet, bitte um eure Hilfe bei meiner Entscheidung
« Antwort #21 am: 20. Februar 2013, 21:57:22 »
ich habe ihn gefragt, er macht ungefähr 1 mal im monat eine OP nach nuss. also somit 12 mal im jahr.
und seit 2003 macht er nur noch nach nuss, seitdem hat er nur noch 3 mal nach ravitch operiert.

und von den OPs die er bei trichterbrüsten macht, ein geringer anteil erwachsene, der rest kinder und jugendliche.

also mit erwachsenen und OPs nach nuss hat er somit nur bedingt erfahrung.


und du meintest die ärzte des MDK sehen den haller-index strenger oder ist denen das völlig egal?

MRT ich weiss, aber er hat gesagt, ein CT wird gemacht, da wollte ich nicht widersprechen, weil durch seine eher kühle art hat er mich sowieso so eingeschüchtert, dass ich mich da kaum traue, dann zu widersprechen.

und könnte ja auch medizinische gründe haben, die ich nicht kenne, wenn er ein CT statt einem MRT haben will.

das war eine Bodyplethysmographie. also eine kabine zum reinsetzen mit mundstück zum reinpusten und so einer art klammer auf der nase.
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Re: TB-OP im Ruhrgebiet, bitte um eure Hilfe bei meiner Entscheidung
« Antwort #22 am: 20. Februar 2013, 22:32:52 »
ich bin bei der tk und bei mir war es sehr einfach eine zusage zu bekommen. Nicht mal "beweise" würde eingereicht, dr. Lützenberg hat nur eine einweisung zur op geschrieben. Aber dr. Lützenberg würde es nicht ohne grund verschreiben. Dein hallerindex ist grund genug zur op.

@annaj:
Nochmal nachgefragt:
Du bist doch mit deiner Krankenhauseinweisung zu einer Geschäftsstelle deiner KK gegangen und hast dir die Genehmigung geholt, so als wenn es das normalste von der Welt wäre, oder nicht?

D.h. so normal, wie man sich eben auch eine KH-Einweisung für eine Entfernung der Nieren- oder Gallensteine abstempeln lassen würde, wo auch nicht geprüft ob die Steine schon groß genug sind oder anders entfernt werden könnten. Geprüft wird allenfalls, ob man noch Mitglied etc.

Die Mitarbeiter in den KK-Geschäftsstellen sind ja Verwaltungsangestellte und kein medizinisches Personal.

Aus den Erfahrungsberichten von anderen TB-Patienten ergibt sich, dass man auch als TK-Versicherter Probleme mit der Kostenübernahme haben kann und auch, dass OP-Indikationen sowohl von Dr. Lützenberg als auch von Prof. Schaarschmidt vom MDK in Frage gestellt werden.

Deshalb ist meine Schlussfolgerung, das weder "TK", noch "Dr. Lützenberg" bzw. "Prof. Schaarschmidt" Garanten für eine Kostenübernahme sind.

mein haller-index? du meinst aber wieso schickt dr. hecker vom evk herne dann zur krankenkasse einen individualantrag?

Meiner Meinung nach war das eher kontraproduktiv.
Entweder hat er wirklich einen direkten Draht und weiß genau, was er macht, oder er weckt unnötig schlafende Hunde.

er hat es damit begründet, dass es nur 3.224,also gerundet 3.22 ist und nicht 3.25.
sieht er das zu streng dann? ist doch fast die selbe zahl finde ich.

Meiner Meinung nach ist das herumreiten zwischen diesen Dezimalstellen kompletter Schwachsinn. Das wäre eigentlich ein Indiz, mich zu fragen, ob er überhaupt weiß, wovon er spricht. Vielleicht ist er aber auch sonst sehr, sehr genau.

siehe auch Diagnose Trichterbrust à la TAGESSPIEGEL?

Da habe ich beschrieben, wie verschieden man den Haller-Index ermitteln kann und wie sich "Bruchteile" eines Millimeters auswirken. Am Ende wird dann auch noch eine Quelle für eine andere Haller-Index-Grenze von 3,1 genannt.

und mein geringes lungenvolumen? das kommt doch bestimmt auch von der trichterbrust.

Weil es so für dich am "einfachsten" wäre? Obwohl ein Thoraxchirurg eine andere Vermutung hat? Nach einem Lungenfunktionstest?
« Letzte Änderung: 20. Februar 2013, 22:36:55 von ex.pectus »
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Re: TB-OP im Ruhrgebiet, bitte um eure Hilfe bei meiner Entscheidung
« Antwort #23 am: 20. Februar 2013, 22:44:14 »
nein ich habe beim sekretariat vom evangelischen krankenhaus in herne nachgefragt, was ich für eine überweisung oder einweisung brauche. und die meinten, ich brauche eine überweisung von einem lungenfacharzt oder eine einweisung von meinem hausarzt. alles für die untersuchung und das gespräch mit dr. hecker heute.

und dann bin ich vorgestern zu meinem hausarzt gegangen, und habe den arzthelferinnen gesagt, ich brauche eine einweisung zum evk herne.

und dann haben die gesagt, ok machen wir fertig, muss der arzt nur unterschreiben.

und dann bin ich gestern da hingegangen, und habe die einweisung mit unterschrift und stempel vom hausarzt abgeholt. und damit bin ich dann zum gespräch zum dr. hecker nach herne heute in die klinik gegangen, habe die da am sekretariat abgegeben.

und dann hat er nachdem alle befunden heute erstellt wurden, gesagt, dass er nun das alles in meinem namen zur kasse schickt, und dort einen individualantrag stellt, damit die kosten übernommen werden können, weil der haller-index unter 3.25 liegt und er somit keine 100 % op-indikation sieht.

und ich soll nun warten, bis die krankenkasse in 2-3 wochen ihre entscheidung mir mitteilt, ob die kosten übernommen werden oder nicht.

sonst habe ich ausser telefonaten mit der kasse noch nichts am hut gehabt bisher. zu einer geschäftsstelle der kasse bin ich bisher nicht gegangen, hat mir auch kein arzt auch dr. hecker heute nichts von gesagt, dass ich das machen soll. woher soll ich das also wissen.
« Letzte Änderung: 20. Februar 2013, 22:50:40 von tomsschulte »
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Re: TB-OP im Ruhrgebiet, bitte um eure Hilfe bei meiner Entscheidung
« Antwort #24 am: 20. Februar 2013, 22:53:20 »
Meine Frage, wie das mit der KH-Einweisung genau ablief, richtete sich an annaj.

Ist aber auch interessant, wie das bei dir ablief. Wenn ich das richtig interpretiere, hast du nur allein für das Beratungsgespräch bereits eine Einweisung des Hausarztes abgeliefert (alternativ hätte eine ÜW eines Lungenarztes gereicht).
Das müsste ja eigentlich bedeuten, dass diese Einweisung nicht nur für die Beratung war, sondern gleich komplett für die OP. Und die Beratung wird dann als Teil der OP als vorstationäre Leistung abgerechnet. Oder wie soll man das verstehen? Was stand auf der Einweisung als Text (Beratungsgespräch, Voruntersuchung, TB-OP oder was)?

Update: Nachdem du deinen Text aktualisiert hast, wird es klarer. Es war also schon die komplette Einweisung für die OP.

Dass das so abgelaufen ist, kann man dir nicht zum Vorwurf machen. Einerseits ist es für den Patienten ein Komfortgewinn. Manche Patienten würden sich dadurch vielleicht unter Druck gesetzt fühlen oder es eine Frechheit finden. Geschäftstüchtig ist es aber allemal, genauso wie schon Prof. Willital in Muhldorf.
« Letzte Änderung: 20. Februar 2013, 22:59:24 von ex.pectus »
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Re: TB-OP im Ruhrgebiet, bitte um eure Hilfe bei meiner Entscheidung
« Antwort #25 am: 20. Februar 2013, 22:56:30 »
ex.pectus, du hast genau recht. dafür habe ich die einweisung abgeliefert.

und da stand rechts dann "evk herne" drauf und dann links stand "trichterbrust" und ein code dazu meine ich.

mehr nicht.

und die vom sekretariat dort hatten mir gesagt, dass die einweisung dafür da war, dass ich ein gespräch haben kann mit dem dr. hecker und wenn eventuell noch ambulante untersuchungen gemacht werden müssen wie lungenfunktion oder ct oder so.
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Re: TB-OP im Ruhrgebiet, bitte um eure Hilfe bei meiner Entscheidung
« Antwort #26 am: 20. Februar 2013, 23:02:43 »
War das denn so konkret auch abgesprochen, dass du dich in Herne dann auch operieren lassen willst?

Oder war dir bewusst, dass eine Kostenübernahme dann auch bundesweits gilt und du dich in einem KH deiner Wahl operieren lassen kannst (wobei Fahrtkosten immer nur bis zum nächstgelegenen, geeigneten KH erstattungsfähig wären)?
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Re: TB-OP im Ruhrgebiet, bitte um eure Hilfe bei meiner Entscheidung
« Antwort #27 am: 20. Februar 2013, 23:09:06 »
ich dachte schon daran, dass ich mich da operieren lassen will.

aber mittlerweile möchte ich da nicht mehr operiert werden, ich weiss zwar nicht genau wo sonst, aber ich hoffe und bange ja erstmal um die kostenübernahme.
und fahrtkosten wären egal wohin in deutschland nicht das problem, da kann ich selber zahlen. hauptsache die OP wird übernommen.

hätte ich mit den befunden von dr. hecker lieber zu einer geschäfsstelle meiner kasse fahren sollen und da direkt was vorlegen?

wenn ich doch nur einen arzt finden würde, der einfach sagt ist medizinisch notwendig und dann seine unterschrift druntersetzt, dann könnte ich ja wohl so habe ich das verstanden die kasse ganz umgehen und könnte mich operieren lassen.

ich habe auf jeden fall die fachabteilung ans telefon bekommen meiner kasse, die sitzt in duisburg, und soll da nochmal in ein paar tagen nachfragen, und die schicken wohl auch einen brief an mich, sobald die die befunde zum MDK schicken, so dass ich weiss wie und wo mein antrag gerade sich befindet, damit ich also als kassenpatient auf dem laufenden gehalten werde, was mit meinem antrag ist.
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Re: TB-OP im Ruhrgebiet, bitte um eure Hilfe bei meiner Entscheidung
« Antwort #28 am: 20. Februar 2013, 23:29:23 »
wenn ich doch nur einen arzt finden würde, der einfach sagt ist medizinisch notwendig und dann seine unterschrift druntersetzt,

Genau das hat bereits dein Hausarzt mit seiner Einweisung und der Unterschrift getan.

dann könnte ich ja wohl so habe ich das verstanden die kasse ganz umgehen und könnte mich operieren lassen.

Die Kasse kann man nicht umgehen. Das Krankenhaus will eine Kostenübernahme, bspw. in Form einer abgestempelten Einweisung (abgestempelt durch die KK).

Umgehen sollte man nach Möglichkeit den MDK, denn das sind die, die nein sagen könnten.

ich habe auf jeden fall die fachabteilung ans telefon bekommen meiner kasse, die sitzt in duisburg, und soll da nochmal in ein paar tagen nachfragen, und die schicken wohl auch einen brief an mich, sobald die die befunde zum MDK schicken, so dass ich weiss wie und wo mein antrag gerade sich befindet, damit ich also als kassenpatient auf dem laufenden gehalten werde, was mit meinem antrag ist.

Also sind die Sachen jetzt auf kürzestem Wege dort gelandet, wo TB-OP sowohl genehmigt als auch verweigert werden.

Folgendes hättest du machen können:

Du hättest deine Einweisung, die du ja schon von deinem Hausarzt für die OP im KH bekommen hast, einfach in einer TK-Geschäftsstelle zum Genehmigen vorlegen können. Das wäre das, was annaj mit ihrer Einweisung auch gemacht hatte.
« Letzte Änderung: 20. Februar 2013, 23:35:03 von ex.pectus »
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Re: TB-OP im Ruhrgebiet, bitte um eure Hilfe bei meiner Entscheidung
« Antwort #29 am: 20. Februar 2013, 23:33:58 »
jetzt ist ja zu spät bestimmt.

aber kann ich nicht von einem anderen arzt eine einweisung zur kasse bringen?

weil in bochum gibts auch einige lungenärzte, und die geschäftsstelle der kasse ist auch in bochum in der innenstadt wohl.

ich bin bei der bkk-vbu, nicht der TK.

und auf der einweisung vom hausarzt heute stand ja nur "trichterbrust" auf der linken seite und ein code, aber nicht trichterbrust-OP oder so. heisst dass dann trotzdem immer, wenn man eine einweisung bekommt, dass man für diese krankheit die dort aufgeführt wird, eine OP angezeigt oder vorgeschlagen wird?
« Letzte Änderung: 20. Februar 2013, 23:36:29 von tomsschulte »
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