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Autor Thema: Kielbrust OP?  (Gelesen 90 mal)

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Kielbrust OP?
« am: 21. September 2018, 22:29:02 »

Hallo, ich bin 31 Jahre und weiblich.

Dass ich eine relativ stark ausgeprägte Kielbrust habe, weiß ich ncoh nciht sehr lange. ich war früher stark Übergewichtig und habe in den letzten Jahren über 40 Kilo abgenommen.
Jetzt tritt da aber ein massives Problem auf. Mein Sternum guckt leider so stark nach vorne raus, dass mein BH meine Haut dort kaputt scheuert. Ich war inzwischen bei einem Thoraxchirurgen (Oldenburg) und der meint, dass bei mir ganz klar eine medizinische Indikation bestehen würde. Was mich ein bisschen wundert ist, dass er meinte, dass man das gar nicht bei der KK einreichen muss. Seine Diagnose würde ausreichen, damit die KK das zahlen muss.
ABER ich bin mir ehrlich gesagt noch gar nicht sicher ob ich die OP überhaupt haben will. Er meinte, dass mein gesamtes Sternum zu hoch steht. Also müsste man alle Rippen vom Sternum lösen, dieses wohl brechen um eine natürliche Neigung rien zu bekommen und die Rippen wieder "antackern". Ich würde also mit einem instabilen Thorax durch die gegend rennen. Ich stehe mitten im Berufsleben, kann nicht einfach mal eben 3/4 Monate ausfallen. Ich habe einen körperlich anstrengenden Beruf.

Jetzt meine Fragen an euch. Hattet ihr so eine aufwendige OP und bereut es? Wie lange hat es gedauert bis ihr wieder Fit gewesen seid? Wie waren die Schmerzen? Kann der Arzt das wirklich im alleingang entscheiden, dass die Kasse zahlen müsste?

Ich hatte mich eigentlich schon entschieden die OP nicht zu machen, aber inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher. Diese ständigen Hautdefekte nerven schon. Außerdem stehen meine unteren Rippen extrem weit vor. Auf dem Bauch liegen auf hartem Untergrund ist da nicht besonders lange drin.

Ich bin für jede Antwort Dankbar!

Ich hab mal zwei Bilder in den Anhang gestellt, damit man sich ein bisschen vorstellen kann worum es geht.
Gespeichert

annaj

  • Stammgast
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  • Beiträge: 997
Re: Kielbrust OP?
« Antwort #1 am: 23. September 2018, 15:21:22 »

Also müsste man alle Rippen vom Sternum lösen, dieses wohl brechen um eine natürliche Neigung rien zu bekommen und die Rippen wieder "antackern". Ich würde also mit einem instabilen Thorax durch die gegend rennen. Ich stehe mitten im Berufsleben, kann nicht einfach mal eben 3/4 Monate ausfallen. Ich habe einen körperlich anstrengenden Beruf.

Bei mir würde auch an ein paar Stellen die Rippen "gelöst", aber nicht ganz... ein Teil hängt noch an Sternum dran, nur einiges vom Knorpel wird gelöst/weggemacht. Dr. Lützenberg hat mich operiert. Ich möchte dich bitten unbedingt eine zweite Meinung zu holen, wie noch die Operation durchgeführt werden kann. Alle Chirurgen arbeiten nicht gleich. Investiere die Zeit vor der Op, statt nachher...

Das mit der Arbeit muss du dich einfach entscheiden, was für dich am wichtigsten ist. Für mich wäre die Frage schon beantwortet: ich. Daher auch eine vorsorgliche Recherche. Bin selbständig, habe zu der Zeit kein Krankengeld für die Wochen wo ich nicht arbeiten konnte von der Krankenkasse bekommen sondern musste alles selbst tragen. Ist zwar hart, aber wenn die Wille da ist geht alles. Stell dich nur nicht selbst im Weg. Wünsche dir alles Gute.
Gespeichert
Weiblich.
1989-2011/01 Silikonimplantat. (16 J)
2011/03 Nuss-OP (modifiziert), dr. Lützenberg, Berlin Charité. (fast 39 J)
2013/08 Stabentfernung, dr. Lützenberg, Uniklinik Magdeburg. Zusätzlich würde grossflächig Muskeln versetzt (versuch Brustrekonstruktion, Knorpel wurde abgeschliffen usw)
2014/04 Brustrekonstruktion, Silikon in beide Brüste. Kleine Korrektur 2014/09 bei dr. Lützenberg.