Autor Thema: Trichterbrust-OP m19 Erlangen Dr.Sirbu  (Gelesen 81 mal)

joo

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Trichterbrust-OP m19 Erlangen Dr.Sirbu
« am: 01. August 2020, 01:00:56 »
Hallo allerseits, da ich in diesem Forum vor der Op schon hilfreiche Erfahrungsberichte gelesen habe, habe ich beschlossen nun auch meine Erfahrung mit euch zu teilen. Des Weiteren möchte ich anmerken, dass ich manchmal einfach Wörter in Sätzen vergesse (trotz Korrekturlesen) und sollten Fragen auftauchen, dass ich diese beantwoten werde.

So nun erstmal zu mir und meiner Vorgeschichte: Meine Trichterbrust hatte ich Zeit dem ich denken kann und hat mich zur Beginn meiner Jugendzeit sehr gestört, weshalb ich mich im Alter von 14 Jahren zum ertsten Mal bei Dr. Sirbu vorgestellt habe, mir wurde empfohlen nochmals zum Abschluss der Längwachstumsphase(18-19) wieder zukommen. Danach habe ich eine Operationen und den Termin aus den Augen verloren, da ich zumindest mich und meine Trichterbrust akzeptiert habe und spätestens mit Ende 16 auch dank neuer Freunde auch problemlos oberkörperfrei rumlaufen.( schön fand ich sie trotzdem nicht). Mit 18 hatte ich dann aber plötzlich mehrmals Luftnot (während sportlicher Betätigung) und bin daruaf zum Hausarzt der mich nach einem Lungenfunktionstest nochmal nach Erlangen schickte, ich habe mich aufgrund gesundheitlicher Probleme im vergleichsweisen jungen Alter für die Op entschiende.

Im Januar war ich dann also nochmal zur Vorstellung und im Februar zur Voruntersuchungen in Erlangen
Ich bin 1,96 groß und habe zu dem Zeitpunkt in etwa 73 kg gewogen
ErgebnisseHaller Index: knackige 6,7 vom 5-12 Rippenpaar symmterisch.

Dem Arzbericht,welchen man an die KK weiterleitet habe ich etwa Mitte April aufgrund der angehenden Coronapandemie etwas später erhalten und hatte kaum Bednken, dass die Op von der Krankenkasse nicht genehmigt wird. Nach 2 Wochen aber der Schock ich habe einen Brief vom Mdk erhalten das in dem Bericht Bilder meines Oberkörpers fehlen und er deshalb keine Entscheidung treffen kann.( Der Eintrag wurde vollständig mehrmals überprüft es wäre wahrscheinlicher, dass kein Bericht eintrifft als ohne Bilder). Habe dann bei der KK angerufen wo die Bilder denn abgeblieben sind, die haben mich an den Mdk verwiesen, dreimal dürft ihr raten was der Mdk gemacht hat richtig er hat mich an die KK zurückverwiesen. Nach weiteren Anrufen haben sie die Bilder dann gefunden und an den Mdk leider so spät, dass der Mdk kein Gutachten in der Frist erstellen konnte und so der Antrag erst ein Mal abgelehnt wurde. Nach Einspruch hatte ich 2 Wochen später die Info, die KK überniimt die Kosten ;D

So nun zur Op


30.6 Tag vor der Op genauso wie Vorsorgeuntersuchungen Anästhesiegespräch Blutabnahme. Wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt war sich zumindestens sehr angespannt, trotzdem konnt ich super schlafen, die Op war auf den Folgetage frühmorgens angesetzt

1.7 Tag der Op: Es müsste so in etwa 7.15 gewesen sein als ich in den Op-Saal gebracht, habe ich ein paar Decken bekommen damit ich nict so friere, da war es gefühlt 10 Grad. Ich wurde dann von einer netten Anästhesieschwester angekabelt bis ein weiterer Pfleger gekommen ist. Mir wurde das Narkosemittel verabreicht und kurz bevor ich endgültig einschlafe höre ich den Pfleger über den Schmerzmittelkatheter, welchen ihr erhalten soll: (genauer Wortlaut ist aufgrund der Zeit verloren gegangen):" Er ist erwachsen kein Kind mehr, er braucht das nicht". Und somit bin ich mittags oder nachmittags auf der Intensivstation trotz ausdrücklicher Empfehlung der Anästhesieärztin ohne Schmerzkatheter aufgewacht.( Mein dank geht raus an den Pfleger >:() ). Dr. Sirbu ist dann im Laufe des frühen nachmittags gekommen un hat gesagt die Op sit gut verlaufen mir wurden 2 Bügel aufgrund der Größe der Trichterbrust eingesetzt. Gegen Ende des Tages wurde ich aus der Intesivstation verstetzt.

2.7 Tag danch Mir wurde eine Drainage gezogen und dabei wurde ein Pneumothorax festgestellt und im Schockraum wurde mir eine neue gelegt, diese Drainagen sollte ich bis kurz vor dem Ende meines Krankenhausaufenthalts behalten

3.7-7.7
Langsames Mobilisieren und Atemtrainig bis zum6.7 der Ziehung der letzten größeren Drainage konnte ich nich alleine Austehen, da ich mich nicht selber entkabeln konnte ohne, dass das Kabel auf der anderen Seite rausfliegt. EIn schreckliches Gefühl

Zum Thema Schmerzen die Opschmerzen wurden aufgrund der Schmerzmittel erträglich, habe auch nachträglich eine intravenöse Schmerzpumpe bekommen erträglich. Ab Tag 5 habe ich dann aber Rückenschmerzen vom Liegen bekommen, hat das ganze natürlich nicht erlleichtert.

Nach der Entlassung hat ich noch hohen Bedarf an Schmerzmittel, ohne Arztbrief hätte ich die Schmerzmittel wahrscheinlich trotz Rezept nicht bekommen. (Tramaldol, Ibuprofen, Novaminsulfon und noch irgendwas zur Beruhigung des Magens) Seit ca.1 1/2 bin ich komplett Schmerzmittelfrei davor habe ich 1 Woche nur Navominsulfontropfen abends genommen. Schmerzen sind bis heute nur noch beim Aufstehen und Niesen vorhanden (beim Übergeben im KK aufgrund irgendwelcher komischer Schmerztropfen, habe ich hingegen kaum Schmerzen gehabt.

Fazit
Nun komme ich Zum Fazit meines Beitrags hat sich dei Op
Das Lungenvolumen ist besser geworden, habe keine genauen Zahlen aber laut des Atemtrainers um circa 200 ml, ich mache aber noch keinen Sport hier könnte sich dies also noch verbessern. Haltung ist auch deutlich besser geworden istf für mich auch ein Erfolg

Nun zum Schönheits: Es ist auf jeden Fall anders ich finde es nicht schöner (kann auch sein das ich an den alten Körper gewöhnt war und/oder zu viel erwartet habe. Mein körper sah im Vergleich zum immer wieder proträtierte Körper nicht sehr ähnlich meine Brust war circa 4 cm hiter meinem Bauch und Skoliose tut ihr übriges.Nun ist die Brust auf Höhe des Bauches wahrscheinlich noch ein bisschen drüber, aber auch der obere Teil der Bauchmuskeln der vorher in der Trichterbrust verschwunden jetzt außen ist und ein Hügel unter dem reasugezogen Brustbein ist. Des weitern fällt von diesem Steg zur Seite hin stark ab, ob das aber jetzt an meinem geringen Gewicht, der allgemeinen Körperform oder an der Operation liegt. In 2 Wochen darf ich wieder mit Sport anfangen und versuche ein paar Kilos zuzulegen, dann wird sich zeigen wie gut das Ergebnis im Vergleich zu vorher war

Bei Fragen biite melden

Mit freundlichen Grüßen,

joo