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Autor Thema: Erfahrungsbericht meiner TB-OP  (Gelesen 4651 mal)

njuker

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Erfahrungsbericht meiner TB-OP
« am: 24. Mai 2008, 00:01:52 »

Hallo liebe Forumleser,

ich möchte hier meinen Erfahrungsbericht über meine TB Operation verfassen, das die Funkton "Erfahrungsberichte" dieser Page ja deaktiviert sind.

Meine OP ist 3 Tage her, berichte also noch ziemlich "frisch" ;-)
und natürlich liege ich nach nur 3 Tagen immer noch im Krankenhaus.

Die Operation wurde von Prof. Dr. Fuchs in der Universitätsklinik Tübingen
ausgeführt. Hier im Forum hört man immer nur von Prof. Schaarschmidt als
erfahrener Arzt im Umgang mit der Nuss Operationsmethode. Prof. Fuchs ist
allerdings auch schon sehr erfahren mit ca 100-140 Ops nach Nuss.
Auserdem hat er mir erzählt sei er einer der Ersten in Deutschland gewesen, die nach dieser Methode operiert haben. Er ist anscheinend ein Freund von besagtem Dr. Nuss, also der der die Methode mit dem Bügel entwickelt hat.

Deshalb stand für mich auser Frage das die Uniklinik mit Prof. Fuchs die beste Wahl für mich war, da sie auch sehr nahe an meinem Wohnort liegt (45min Fahrt).
Vllt. erfährt ja der ein oder andere durch mich nun, dass es mit Tübingen neben Berlin eine Hervorragende (und auch spezialisierte) Einrichtung für TB Ops gibt.

Zu meiner Person:


Ich bin 18 Jahre alt, männlich und hatte eine ca 5cm tiefe, symmetrische Tichterbrust (also eine eher mittlere TB). Bin 1,84m groß und mit 56kg recht "dürr"
Hatte die letzen 3 Monate ca mit Krafttraining angefangen und auch gespürt, dass die Kraft langsam zunahm, auch wenn man natürlich großen Fortschritte gesehen hat in dieser kurzen Zeit. Durch das Krafttraining kam ich mit dem Gewicht auch schon leicht noch oben, auf ca 58kg. Die ich allerdings wieder verloren habe, da man vor der OP doch manchmal ziemlich depri sein kann und das Krafttraining nichtmehr konsequent durchgezogen wurde von mir (was bringts den noch vor der OP?  dacht ich mir immer)


Tag der OP-Vorbereitung:

Am Montag, den 19.05 kam ich mit meinem Gepäck in der Klinik an, um ca 10 Uhr.
An diesem Tag musste ich noch die erforderlichen Untersuchungen, wie CT, Röntgen, Lungentest, EKG... sowie das Aufklärungsgespräch machen. Das nahm so ziemlich den ganzen Tag in anspruch. Dann bezog ich mein Zimmer auf der "Kinderstation" der Uniklinik. Ich muss zugeben, es sind doch hauptsächlich junge Kinder/Babys auf dieser Station und anfangs kam ich mir völlig falsch am Platz vor. Allerdings war mein Zimmernachbar auch schon 17 und ich hab mich gleich besser gefühlt. Später mehr zum leben auf dieser Station ;-)


Tag der OP:

 
Am Dienstag dann, 20.05 war es soweit, meine OP stand bevor. Ich war morgens gleich als erster dran, um 8Uhr schon. Um kurz nach 7Uhr stand ich auf. Essen und Trinken durfte ich zu diesem Zeitpunkt schon nichts mehr. Um 7.30 dann war ich fertig, d.h. OP Sachen (Hemd, Unterhose, Socken) angezogen und die "Scheiß-Egal-Pille geschluckt (wobei ich von ihrer Wirkung ehrlich gesagt nichts gespürt hab, da ich davor schon kein bisschen aufgeregt war). In meinem Bett wurde ich in den Operationssaal geschoben und musste mich dann auf den OP-Tisch setzen. Dort bekam ich den PDK gelegt (Ich hatte mich am Abend zuvor noch für den PDK entschieden, obwohl ich die ganzen Wochen vor der OP strikt an der Schmerzpumpe festgehalten hatte). Im Nachhinein war es überhaupt nicht schlimm, kann mich nur noch ganz waage daran erinnern (Scheiß-Egal-Pille bringt vllt doch bisschen was ;-).  Allerdings hab ich es so in Erinnerung das es schon ein wenig Schmerzhaft war als die Nadel reingestochen wurde. Dann lag ich plötzlich auch schon aufm Tisch und der Narkosearzt setze mir die Maske (ich glaub da kommt Narkosegas raus oder???) auf. Ich hab sie dann nochmal kurz weggenommen und in letzer Minute meinen Wunsch geäusert keinen Blasenkatheter angelegt zu bekommen. Als ich die Maske wieder aufsetze hat die Narkose so schnell gewirkt, dass ich nichtmal gemerkt hab wie ich eingeschlafen bin (krass wie das Zeug wirkt, ich hatte mich nämlich wirklich darauf konzentriert festzustellen wann ich schläfrig werde xD)
 
Aufgewacht bin ich dann zwischen 10 und 11 Uhr im Aufwachzimmer. Die erste viertel Stunde war ich noch so müde von der Narkose, dass ich kaum die Augen aufgekriegt hab und zu irgendeinem Arzt der neben meinem Bett stand sagte, dass ich weiterschlafen will :-P
Im Aufwachraum hab ich dann auch zum ersten Mal nach der OP Prof. Fuchs gesehen, was er gesagt hat weis ich allerdings nichtmehr, da ich wie gesagt noch verpennt war.
Während mich die Stationsschwestern auf mein Zimmer zurückgefahren haben bin ich dann vollends aufgewacht und hab mich top fit gefühlt, ohne die geringsten Schmerzen. Auf meinem Zimmer war ich dann schon um 11.15 wieder.
Das erste was ich zu meiner Mutter gesagt hab, die im Zimmer wartete war: "Hast du heut nix zu schaffen?"
Ihr seht also, die OP war scheinbar spurlos an mir vorrüber gegangen. Ich habe mich den ganzen Tag gut gefühlt, hab im Bett gelesen, Musik gehört und mitm Laptop im Internet rumgesurft (man kriegt vom Krankenhaus nen Laptop und hat ne schnelle W-LAN Verbindung auf der Station wo ich bin!!!)
Am Abend bin ich dann schon das erste mal aufgestanden (mit einer Schwester als Begleitung natürlich) und aufs Klo gegangen. Vielmehr laufen ging vom Kreislauf her aber noch nicht. Auserdem ist der Prof. noch vorbeigekommen und hat berichtet, dass die OP sehr gut verlaufen sei, was er an meinem Zustand ja dann auch sehen konnte.
Die Nacht habe ich dann auch noch schmerzfrei durchschlafen können.
Ach ja, was ich anmerken muss. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut, die Brust scheint komplett herausgedrückt zu worden sein vom Bügel, besser kann ich es mir nicht vorstellen.


1. Tag nach der OP (Mittwoch):


Morgens aufgewacht und immer noch Schmerzfrei gewesen. Ich muss sagen, der PDK war ne sehr gute Wahl, er ist wirklich sehr wirkungsvoll!!!
Der Tag war dann, naja, wie halt nen Tag nach der OP ist. Viel rumgelegen noch, aber durch ablenkung wie Laptop usw. gut erträglich.
Da Schmerzen nahezu keine Aufgetreten sind (natürlich schon leichtes Druckgefühl im Brustbereich und leichte schmerzen beim tiefen Einatmen) habe ich mich rießig gefreut. Ich hatte eine viel schwerere Zeit erwartet, mit starken Schmerzen usw.
Trotz schmerzfreiheit musste ich beim Aufstehen noch langsam tun. Als ich zum Röntgen musste, habe ich mich dafür entschieden im Bett runtergeschoben zu werden, statt im Rollstuhl was ne gute Entscheidung war. Beim Röntgen selbst musste ich mich nämlich öfters kurz hinlegen, da mir schon in den kurzen 20 sec die ich vor dem Röntgengerät stehen musste ziemlich schwummrig und leicht schwarz vor den Augen wurde. Aber naja, war ja auch erst der Tag nach der OP, und das ich nicht lange stehen konnte war das einzigste was ich an meinem Zustand bemängeln konnte. Ich fühlte mich also insgesamt ziemlich glücklich und war heilfroh, wie gut die OP bei mir verlaufen war.
In dieser Nacht jedoch verschlechterte sich mein wohlbefinden ein wenig.
Es fing ca um 12.30 an, als ich mit starken Schmerzen erwachte. Die Schmerzen waren nicht in der Brust, sondern im Rücken. Ich denke im Nachhinein, dass der Rücken durch den veränderten Druck der Rippen auf die Wirbelsäule und das lange  liegen so furchtbar geschmerzt hat.
Auf jeden Fall konnte ich nichtmehr liegen, deshalb setze ich mich auf (was auch nur minimal besser war) und rief eine Schwester. Nachdem wir es erst mit Schmerzpillen, dann mit Tropfen versucht hatten wollte ich jedoch einen Narkosearzt, der die PDK Dosis erhöhen sollte. Dieser kam dann auch recht zügig und spritze mir erst ne ordentliche Dosis Schmerzmittel zusätzlich in meinen PDK, woraufhin die Schmerzen erstaunlich schnell verschwanden (vllt 1-2min verzögerung nur). Danach erhöhte er die an der PDK-Pumpe eingestellte Dosis des Schmerzmittels noch geringfügig (von 6ml/h auf 7ml/h). Das tat extrem gut sage ich euch, die Schmerzen waren wieder komplett weg und ich schlief wieder richtig gut ein. Diese Schmerzpause währte allerdings nicht allzu lange, um 4Uhr saß ich schon wieder mit diesen höllischen Rückenschmerzen im Bett und hab nach der Schwerster geklingelt. Wieder bekam ich Schmerzpillen, bei denen es dieses mal auch belassen wurde, obwohl die Schmerzen nicht viel besser wurden. Ich hab die Nacht halt dann noch mit diesen Schmerzen im Bett sitzend (Kopfteil des Bettes ganz nach oben gestellt und mich  dagegengelehnt) rumgebracht. Bin immer mal wieder eingepennt, wieder aufgewacht und wieder eingepennt, und jedes mal waren die Schmerzen weniger, da ich ja nichtmehr gelegen bin.



2. Tag nach der OP (Donnerstag):


Am Morgen nach dieser schmerzhaften Nacht war ich wieder völlig schmerzfrei (komisch  ???) so das ich mir gar nicht vorstellen konnte warum ich in der Nacht überhaupt die Schmerzen hatte. Aber natürlich war ich sau froh des es nicht mit Schmerzen weiterging. Ich hab, aufgrund der langen Wachzeit in der Nacht bis 11 Uhr gepennt. An dem Tag war dann, bis auf den Besuch meiner ganzen Familie (die ausgerechnet alle am gleichen Tag kommen mussten xD) nix mehr besonderes. Auser vllt das meine Infusion verlegt werden musste, weil die ganze Flüssigkeit statt in die Ader in meinen Arm und die Hand lief, so dass der ganze Arm komplett aufgequellt war, was ganz witzig war, weil es extrem komisch aussah, der arm so dick und alles andere an mir so dünn wie eh und jeh xD
Vllt. sollte ich noch anmerken, dass ich ab diesem Tag alleine aufgestanden bin und das soweit auch problemlos ging.
Vor der Nacht hatte ich etwas Angst, da ich natürlich wieder befürchtet hab das die Rückenschmerzen wieder auftreten werden. Deshalb habe ich gleich von Anfang an in sitzender Position geschlafen. Es sind zwar wieder leichte Rückenschmerzen aufgetreten, aber ich denke ich habe mir sehr geholfen durch das schlafen im sitzen.


3. Tag nach der OP (Freitag):


Dieser Tag ist gerade noch und ich verfasse diesen Erfahrungsbericht ;-)

Also, heute morgen bin ich aufgewacht, war wie immer so gut wie Schmerzfrei.
Am Morgen ist (auf meinen Wunsch) eine Physiotherapeutin gekommen, die mir ein Atemübungsgerät mitgebraucht hat und eine kleine Bewegungsübung gezeigt hat. Hätte ich nichts zu einer Schwester gesagt, dann wäre die Therapeutin wohl nich gekommen, aufgrund meines guten Zustandes hat es wohl keiner für nötig gehalten. Da ich aber von so vielen hier im Forum gelesen hab das sie Atemübungen und was weis ich noch alles machen, habe ich auch darauf bestanden.
Der Tag war ansonst auch ganz gut. Ich brauche keine Infusion mehr, d.h. der einzige Schlauch an dem ich noch hänge ist der PDK. Morgen soll er Probeweise schon abgeschalten werden, ich denke jedoch das ohne ihn die Schmerzen ziemlich groß sein werden. Wenn nicht wäre es jedoch auch nicht schlecht  ;D
Mit dem Laufen klappt es jetzt auch wieder prima. Kein Problem mehr mit dem Kreislauf, auch wenn ich lange stehe oder rumlauf. Kann jetzt auserdem auch auf normalen Holzstühlen sitzen und nicht wie vorher nur im Bett.
Zwei sachen habe ich heute leider bemerkt, die mir nicht ganz so gut gefallen haben. Zum einen ist unter dem Plaster auf der rechten Brustseite (also wo der kleine Schnitt gemacht wurde um den Bügel einzuführen) eine ziemlich große Schürfe (oder wie ihr das auch nenen mögt, vllt. Kruste oder so) entstanden, es scheint dort also stärker geblutet zu haben, den unter dem linken Pflaster ist überhaupt nichts zu spüren. Soll allerdings kein Grund zur besorgnis sein, meinte der Pfleger gerade.
Zum anderen, und das ist doch etwas schlimmer, habe ich heute bemerkt, dass man auf meiner Brust bei genauem hinsehen einen winzigen Trichter noch erkennen kann. Vllt ist mir der erst heute aufgefallen, weil die Brust nun noch etwas abgeschwollen ist. Wenn man ihn misst kommen nicht viel mehr als 3-4mm raus würd ich sagen. Aber ich spüre ihn doch wenn ich mit der Hand darüber fahre. Auch wenn man mit so nem kleinen, kaum sehbaren Trichter leben könnte, wäre ich doch froh, wenn er zumindest solange der Bügel drinnen ist doch noch komplett verschwinden würde. Kann mir vllt einer der schon länger operiert ist sagen, ob das normal ist und ob der vllt auch noch rausgedrückt wird, wenn der Bügel erstmal paar Wochen drin ist? Wäre auch dankbar.
So, ich hab jetzt 1.5 Stunden an diesem vorläufigen Erfahrungsbericht geschrieben und werde in den nächsten Tagen, wenn es wieder was zu berichten gibts natürlich die folgenden Tage auch noch beschreiben.
Hoffe es läuft erstmal alles so weiter wie bisher, dann könnte ich nämlich durchaus am Montag schon nach Hause würd ich schätzen und hätte damit grad mal ne Woche hier verbraucht.


« Letzte Änderung: 24. Mai 2008, 00:10:31 von njuker »
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Richard S.

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Re: Erfahrungsbericht meiner TB-OP
« Antwort #1 am: 24. Mai 2008, 20:44:14 »

hallo njuker!

Ich muss echt sagen, du hast einen sehr aufschlussreichen bericht über deine op! konnt mir echt viel darunter vorstell was mir bald blüht! Du hast in deinem bericht, von relativ sehr wenig schmerzen berichtet, wie gehts dir jetzt?? was kanst denn schon machen oder was kannst du noch nicht machen?

gruß richard
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OP nach Nuss in München 2008, Tb-tiefe 3cm /nach op 0 cm, Alter bei op: 17 Jahre

leeshara

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Re: Erfahrungsbericht meiner TB-OP
« Antwort #2 am: 24. Mai 2008, 21:49:10 »

wegen der leichten delle kann ich dir leider keine hoffnungen machen. die wird in den nächsten tagen/wochen eher noch schlimmer, da die brust noch weiter abschwellen wird. leider drückt der bügel nach der op nichts mehr weiter raus. hat mich auch ziemlich fertig gemacht, lässt sich aber wohl nicht ändern...
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geboren: 1981
Nuss OP Berlin-Buch Februar 2006
2 Bügel
TB-Tiefe vor OP: 8,5 cm asymmetrisch

njuker

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Re: Erfahrungsbericht meiner TB-OP
« Antwort #3 am: 25. Mai 2008, 10:38:00 »

@Richard:

also, Schmerzen hatte ich bis jetzt immer noch keine nennenswerte. Heute morgen ist mein PDK weggekommen. Bis jetzt spüre ich noch keine Schmerzen, hoffe das bleibt so. Ohne den PDK kann ich nämlich schon wieder so ziemlich alles machen. Laufen usw. ist kein Problem mehr, bin im Moment sehr zufrieden.
Ich werde meinen Erfahrungsbericht natürlich noch erweitern, vllt gleich heut noch über Tag 4 und 5  berichten.
Ich hoffe die Form meines Berichtes hilft manchen Leuten mehr, wie wen man erst paar Wochen nach der OP berichtet. Man kann, wenn man den Bericht während man noch im Krankenhaus liegt, schreibt halt Eindrücke oder Gedanken mit reinbringen, die man paar Tage später schon vergessen hat.


@leeshara:  Der Prof der mich operiert hat meinte, die Delle würde mit der Zeit noch herausgedrückt werden. Wenn das nicht stimmt, dann... Naja, kann man nix machen. Wenn man mir vor der OP gesagt hat das man wegen so ner Minidelle nicht zufrieden sein könnte, hät ich ihn ausgelacht.
Aber wenn man halt erstmal was hat, will man immer mehr ;-)
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Richard S.

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Re: Erfahrungsbericht meiner TB-OP
« Antwort #4 am: 25. Mai 2008, 13:47:21 »

hallo njuker!

freut mich für dich das du noch keine schmerzen hast, aber die op ist ja auch noch nicht so lange her und du hast ja auch  och dein pdk drin gehapt. es wird warscheinlich so sein das es jetzt mit den schmerzen anfängt. (aber da must du jetzt durch :). kannst du dich auch schon bücken, etwas heben oder auf der seite schlafen?

wenn du von tag 4 und 5 auch noch berichten würdest, dann werde ich den auch lesen, weil mich das halt echt interessiert. finde es auch besser wenn mann gleich die berichte schreibt und nicht erst ein paar wohen darauf!werde ich warscheinlich auch so machen.

also alles gute.

richard
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OP nach Nuss in München 2008, Tb-tiefe 3cm /nach op 0 cm, Alter bei op: 17 Jahre

njuker

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Re: Erfahrungsbericht meiner TB-OP
« Antwort #5 am: 25. Mai 2008, 18:15:33 »

Jo Richard, das stimmt das die Schmerzen anfangen wenn der PDK rauskommt, wie heute bei mir geschehen.
Aber habe natürlich damit gerechnet das Schmerzen auftreten werden, von dem her  war es keine überraschung oder so. Aber da ich bisher noch keine Schmerzen hatte und vor der OP mit viel mehr gerechnet habe kann ich die jetzt wohl verkraften. Die Narkoseärztin will zwar den PDK wieder anschließen für 2 Tage, aber ich habe mich strikt dagegen geweigert. Die Schmerzen steh ich jetzt durch!
Hab zum Glück unterstützung von der Stationsärzin bekommen heute, alle anderen Schwestern sowie Familie war dafür das der PDK heut wieder reinkommt, kann ich von Glück sagen das die Stationsärztin als einzige versteht das man  Schmerzen auch ertragen kann. Durch sie hab ich auch endlich die "starken" Schmerztabletten bekommen, der Rest der Krankenhausbesetzung wollte mir keine starken geben ;-P
Naja, dadurch das der PDK heut nichtmehr reinkommt werd ich wohl früher gehen können, was die Schmerzen dann ja auch wert sind.
Handelt sich sowieso "nur" um Rückenschmerzen, der Brustbereich tut erstaunlicherweise so gut wie überhaupt nicht weh. Nur auf der rechten Seite, wo der Bügel eingeführt worden ist schmerzt es noch, denke da reibt der Bügel irgendwo dran oder so.

Zu deiner Frage:

Also sachen heben kann ich schon, hab heut schon meine relativ schwere Tasche mit allen Sachen drin von einem Zimmer ins andere getragen.
Bücken geht noch net sooo gut, ich geh halt immer in die Knie.
Und auf der Seite schlafen kann ich auch noch nicht, eben weil in der Stellung der Bügel auf der rechten Seite dann schmerzt.

Berichte zum 4. und 5. Tag werd ich natürlich noch verfassen.
Bis dahin machts gut

njuker
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joba

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Re: Erfahrungsbericht meiner TB-OP
« Antwort #6 am: 25. Mai 2008, 20:14:10 »

Herzlichen Glückwunsch njuker !!!

Freut mich , dass es dir Prima geht .
Kannst ja mal ein Bild bald hochstellen von deiner Brust  ;)

Ich versuch das schon seid Tagen aber meine Kamera ist kaputt :(
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Zarathustra

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Re: Erfahrungsbericht meiner TB-OP
« Antwort #7 am: 27. Mai 2008, 07:09:22 »

Hallo njuker,

ich kann dich zu deiner Entscheidung den PDK nicht mehr einzusetzen nur beglückwünschen!  8)
Die Umstellung auf die Tabletten hat bei mir auch ganz gut funktioniert - die Schmerzen sind aushaltbar gewesen und wenn es wirklich mal
ganz schlimm wird nicht zurückschrecken und eine Spritze verlangen.

Das größte Problem bei den Tabletten (oder Spritzen?) war bei mir der Stuhlgang.
Da musst du aufpassen! Wenn du 3 Tage nicht mehr Stuhlgang hattest verlang ein Abführmittel oder verpass dir einen Einlauf.
Bei mir hat´s am 4. Tag richtig Probleme gegeben. Durch die Medikamente war der Stuhl hart wie Stein und selbst der Einlauf hatte nichts mehr geholfen - ich war schier am Durchdrehen!! Ich brauchte 2 Stunden um den Stuhl mit der Hand Stück für Stück herauszuholen.  :o Danach bekam ich 2 Tage ein Abführmittel und dann ging´s wieder.

Weiterhin gute Besserung!
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Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre in die Kinderzeit, wir Kurzsichtigen. Als ob wir in irgend einem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten. (Nietzsche)

bobbele

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Re: Erfahrungsbericht meiner TB-OP
« Antwort #8 am: 29. Mai 2008, 05:06:36 »

Hi njuker!

Erstmal Glückwunsch dass alles so gut gelaufen ist bei Dir!

Gibts auch Pics?
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njuker

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Re: Erfahrungsbericht meiner TB-OP
« Antwort #9 am: 27. Juni 2008, 19:54:47 »

hat lang gedauert, aber ich hab grad Pics reingestellt von vor
der OP, die Bilder nach der OP muss meine Mutter nachher erstmal
noch schnell machen, kommen aber auch noch heute abend.
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Cathy

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Re: Erfahrungsbericht meiner TB-OP
« Antwort #10 am: 27. Juni 2008, 22:07:38 »

Hallo njuker,

ich kann dich zu deiner Entscheidung den PDK nicht mehr einzusetzen nur beglückwünschen!  8)
Die Umstellung auf die Tabletten hat bei mir auch ganz gut funktioniert - die Schmerzen sind aushaltbar gewesen und wenn es wirklich mal
ganz schlimm wird nicht zurückschrecken und eine Spritze verlangen.

Das größte Problem bei den Tabletten (oder Spritzen?) war bei mir der Stuhlgang.
Da musst du aufpassen! Wenn du 3 Tage nicht mehr Stuhlgang hattest verlang ein Abführmittel oder verpass dir einen Einlauf.
Bei mir hat´s am 4. Tag richtig Probleme gegeben. Durch die Medikamente war der Stuhl hart wie Stein und selbst der Einlauf hatte nichts mehr geholfen - ich war schier am Durchdrehen!! Ich brauchte 2 Stunden um den Stuhl mit der Hand Stück für Stück herauszuholen.  :o Danach bekam ich 2 Tage ein Abführmittel und dann ging´s wieder.

Weiterhin gute Besserung!

Hallo,

gegen Verstopfung helfen indische Flohsamenschalen sehr gut. (Hat nichts mit Flöhen zu tun. Das ist eine Pflanze aus Indien.)
1 bis 3 Teelöffel in Sojamilch oder auch normale Milch. Klappt supergut und besser als jedes Abführmittel oder Einlauf.
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Alter: 27
Alter OP (in Uni-Klinik Mainz nach Nuss): 24
TB-Tiefe vor OP: ca. 9 cm

P@c|Man

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Re: Erfahrungsbericht meiner TB-OP
« Antwort #11 am: 24. Juli 2008, 09:09:47 »

Hallo njunker,

erstmal Glückwunsch zur erfolgreichen OP.

Mich würde interessieren wo genau du in Tübingen warst, denn ich war ja auch dort, aber einen Herr Fuchs kenne ich nicht und in der Kinderklinik war ich auch nicht o_O. Kliniken am Berg / im Tal? CRONA?

Ich hatte zweimal den PDK und der war ganz gut gegen die Schmerzen, aber ich hatte immer Probleme als man ihn abgeschalten hat (Stechen im Rücken, bis die Nadel endlich gezogen wurde :-( ). Deshalb hab ich beim 3. Mal darauf verzichtet und den ZVK (Zentraler Venenkatheter) benutzt, zum Drücken, war deutlich angenehmer und kann eben früher als ein PDK abgesetzt werden, weil ich ja weiß, wie groß die Schmerzen sind.

Auch ich muss dich entäuschen, die TB wird sich verschlechtern, wenn die Schwellung sinkt, aber da deine OP nun schon zwei Monate her ist, müsste das Ergebnis jetzt das endgültige Ergebnis sein.

Liebe Grüße
Fabian
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njuker

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Re: Erfahrungsbericht meiner TB-OP
« Antwort #12 am: 10. August 2008, 23:02:15 »

Also die Chronaklinik ist wen ich mich richtig erinnere direkt neben der Kinderklinik. Auf jeden Fall obem am Berg, kanns net richtig beschrieben ;)

Das du dort nichts von Prof. Fuchs gehört hast wundert mich, kenne keinen 2ten Spezialisten für TBs in Tübingen...
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