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Autor Thema: Bügelentnahme in Berlin Buch (Tagebuch)  (Gelesen 2352 mal)

Malte

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Bügelentnahme in Berlin Buch (Tagebuch)
« am: 05. Oktober 2009, 16:53:34 »

Hallo Leute.
Da ich mich hier vor kurzem selbst über den Ablauf der Entnahme informieren wollte und dabei leider wesentlich weniger Erfahrungsberichte als zur Operation des Einsetzen fand- werde ich nun selbst den ersten Schritt unternehmen, um dies zu ändern  :D

Das ganze wird allerdings kein Erfahrungsbericht wie jeder Andere. Hier werde ich nicht berichten, wie es mir erging, sonden wie es mir ergeht..

Mo, 05.10  EINWEISUNG

-Aufnahmegespräch
-Röntgen
-Blutabnahme
-WLAN & Telefon angemeldet (WLAN funktioniert nun auch auf der Kinderstation perfekt 19€ für 7 Tage. Ein guter Preis, wie ich finde.)
-Mein Zimmernachbar ist Amerikaner. Ich hab allerdings noch nicht allzu viel über ihn herausgefunden..

Di, 06.10

OP amVormittag-'frühen' Nachmittag.
Ich melde mich also wohl erst wieder am Mittwoch..

edit: Der OP Termin war um 15Uhr vorgesehen. das letzte mal trinken durfte ich gegen 6:30 Heute Morgen. Und wie sollte es anders kommen, gegen 15Uhr wird mir ein Zugang gelegt und 10 Minuten später wird mir gesagt, dass der OP Termin Heute nicht eingehalten werden kann. 'Möchtest Du jetzt frühstücken?'
deprimierend!  :-\

Mi, 07.10

Die OP war für 12.30 Uhr angesetzt und fand letztendlich um 14.30 Uhr statt. Allerdings auch nur mit Glück. Eigentlich sollte wieder jemand vor mich geschoben werden.
Die OP dauerte 58 Minuten und ich wachte im Aufwachraum (im Gegensazu zur ersten OP in der Intensiv) auf. Dort lag ich dann etwa eine Stunde, bis ich wieder in mein Zimmer geschoben wurde.
Die Schmerzen waren soweit aushaltbar.
Fernsehen und ein bisschen Essen zum Abend waren auch wieder möglich.

Do, 08.10

Nun endlich der erste Tag im Krankenhaus, der sich 'lohnt'. Schmerzen sind vorhanden jedoch aushaltbar. Auf Wunsch gibt es eine höhere Dosis an Schmerzmitteln.
Ein Gang in die Kantine war auch schon möglich. Nur die Drainagen und die Bandage nerven halt.

Fr, 09.10

In der Nacht hatte ich starke Rückenschmerzen, durch die einseitige Lage. Bin Heute auch schon wieder in der Kantine gewesen und so etwas durchs Klinikum spaziert. Eben gerade wurde mir endlich der überflüssige Zugang am Handgelenk gezogen. Morgen sollen dann die Drainagen gezogen werden. Der Bügel wurde mir eben auch fein eingepackt ans Bett gebracht. Hatte ihn mir größer vorgestellt. Der Chirurg meinte, dass dieser schon gut in die Rippen 'eingewachsen' war und ich hätte nicht viel länger warten sollen. (bei mir ja genau 2 Jahre)

Sa, 10.10

Hatte Heute Morgen wieder extreme Rückenschmerzen und bin gegen 04.30Uhr aufgewacht. Nach der Einnahme von neuen Schmerzmitteln konnte ich dann wieder bis etwa 06.30Uhr schlafen. viel länger ist es hier ja leider eh nicht möglich. Gegen 10Uhr wurden mir die Drainagen gezogen. Ich hoffe, dass ich morgen planmäßig entlassen werde.

So, 11.10

Nach der Visite gegen 09.30 Uhr bekam ich meinen Entlassungsbrief und durfte die Klinik endlich wieder verlassen. Im Gegensatz zu der ersten OP sind die Schmerzen auch völlig aushaltbar.

-Ich werde mich dann in 2-3 Wochen, wenn die Fäden gezogen und die Bandage abgelegt ist wieder melden. Falls jemand Fragen hat einfach hier oder noch besser per PN melden.



Gruß Malte :)
« Letzte Änderung: 12. Oktober 2009, 15:21:38 von Malte »
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Zuversichtliche

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Re:Bügelentnahme in Berlin Buch (Tagebuch)
« Antwort #1 am: 07. Oktober 2009, 10:14:28 »

Hallo Malte,
ich finde Deine Idee für diesen Thread super.
Echt ein Sch..., dass die OP verschoben wurde. Ich weiß gar nicht, ob ich so lange ohne Essen/Trinken ausgehalten hätte.
Passiert ja leider sehr oft in Berlin, dass OP's verschoben werden.

Ich wünsche Dir alles Gute, dass die OP bald stattfindet und es Dir danach schnell gut geht (und alles so bleibt - zwecks TB, d.h. keine TB!)

Zuvi.
« Letzte Änderung: 07. Oktober 2009, 11:20:06 von Zuversichtliche »
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Mom

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Re:Bügelentnahme in Berlin Buch (Tagebuch)
« Antwort #2 am: 10. Oktober 2009, 12:51:32 »

Hi Malte,

na, du wirst den letzten Tag schon noch rumbekommen. Das mit dem OP-Verschieben haben wir ja nun auch kennengelernt. Sohnemann wurde letztendlich um 18.35h informiert, dass seine OP nicht mehr stattfindet, und du weißt ja selbst, dass man am Vorabend bis 22h zuletzt isst....

War nett, dich kennengelernt zu haben dort, wir melden uns sicherlich auch, wenn die OP hoffentlich nicht auch noch bis nachmittags verschoben am Montag stattfindet.
 Auf uns machtest du einen ganz munteren Eindruck! Und sowohl meinem Sohn als auch mir haben deine Schilderungen über die ursprüngliche OP/Bügeleinsetzen ein wenig die Angst genommen und zuversichtlich auf die Zeit nach der OP blicken lassen.
Dir weiterhin gute Besserung und zukünftig wieder Spaß am Boarden....
Viele Grüße
Mom
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