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Autor Thema: Uniklinikum Regensburg - Erfahrungen?  (Gelesen 8160 mal)

citrate

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Re: Uniklinikum Regensburg - Erfahrungen?
« Antwort #15 am: 30. April 2015, 00:00:01 »

Wenn ich dir einen Rat geben darf: Sollte es nur um ein Ausdauer-Defizit gehen, würde ich von der OP abraten! Solltest du natürlich richtige Atemprobleme oder noch was anderes haben, ist das natürlich wieder was anderes. Aber um "30min länger Joggen" zu können, würde ich das Risioko nicht auf mich nehmen.
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Stromba

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Re: Uniklinikum Regensburg - Erfahrungen?
« Antwort #16 am: 02. Mai 2015, 07:50:15 »

ob eine OP in Frage kommt kannst nur du entscheiden mit Aussagen das ist nicht so schlimm das geht noch ist gut zu reden wenn mann nicht selber betroffen ist. Habe mich damals auch zu lange immer vertrösten lassen von meinem Hausarzt weil er keine Ahnung hatte. Wenn es irgendwie möglich ist mach eine Nuss. Habe mich damals auch vom Internetauftritt in Regensburg blenden lassen allerdings war ich bei den " Barmherzigen Brüder".
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Stromba
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einfachflo

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Re: Uniklinikum Regensburg - Erfahrungen?
« Antwort #17 am: 02. Mai 2015, 12:49:30 »

na gut, die Ärzte von Regensburg sind ja auch bei den Barmherzigen aktiv - wie zufrieden warst du denn bei denen?
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Stromba

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Re: Uniklinikum Regensburg - Erfahrungen?
« Antwort #18 am: 03. Mai 2015, 08:52:47 »

sagen wir mal so ich persönlich würde es dort nicht mehr machen. Das ist aber wie gesagt nur meine Meinung. Auch hätt ich mir gewünscht, dass sich der Prov. sein Werk mal ansieht.

Grüße
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Stromba
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ex.pectus

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Re: Uniklinikum Regensburg - Erfahrungen?
« Antwort #19 am: 03. Mai 2015, 23:01:24 »

ob eine OP in Frage kommt kannst nur du entscheiden mit Aussagen das ist nicht so schlimm das geht noch ist gut zu reden wenn mann nicht selber betroffen ist. Habe mich damals auch zu lange immer vertrösten lassen von meinem Hausarzt weil er keine Ahnung hatte. Wenn es irgendwie möglich ist mach eine Nuss.

Ich weiß nicht genau, was du damit sagen willst, aber ganz allgemein ist es doch so: wie schlimm man betroffen ist, ist doch gar nicht das entscheidende für eine Behandlung. Das entscheidende ist, ob durch die Behandlung eine Verbesserung erreicht werden kann. Der Sinn einer OP besteht ja nicht darin, dass sich der Patient irgendwie gut verstanden oder mit seinem Problem ernst genommen fühlt.

Insofern wäre die Frage, was ist das therapeutische Ziel und lässt es sich erreichen, mit welcher Wahrscheinlichkeit und mit welchen Risiken.

müssen ist evtl. das falsche wort - was ich damit sagen will ist ob es was bringen würde von der körperlichen leistung her, mein Ausdauerdefizit also von der TB kommt oder nicht und ich es dadurch quasi etwas verbessern kann.

Hast du denn ein Ausdauerdefizit trotz Ausdauertraining oder ohne Ausdauertraining?
« Letzte Änderung: 03. Mai 2015, 23:09:01 von ex.pectus »
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einfachflo

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Re: Uniklinikum Regensburg - Erfahrungen?
« Antwort #20 am: 07. Mai 2015, 18:47:31 »

genau das mein ich mit operiert werden müssen - wenn es was hilft gerne, ansonsten lass ich es lieber so wie es ist...

gezieltes ausdauertraining kann man es nicht wirklich nennen, ich fahr halt viel fahrrad und muss in der arbeit ja auch a bissl Leistung bringen (et-lager in einer lkw-werkstatt)... körperlich betätigen tu ich mich also eigentlich schon
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-pepe-

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Re: Uniklinikum Regensburg - Erfahrungen?
« Antwort #21 am: 17. Mai 2015, 15:02:52 »

Hallo!  :)

habe gerade erst deinen Beitrag gesehen. von Regensburg kann ich dir nur abraten !!! was sich früher in Erlangen abspielte, spielt sich nun in Regensburg ab. aber wie ich rauslesen konnte hast du dir eh deine Meinung dazu gebildet.
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Tinika

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Re: Uniklinikum Regensburg - Erfahrungen?
« Antwort #22 am: 19. Mai 2015, 21:41:47 »

Hallo,
also ich habe mich heute beim Doktor Hümmer vorgestellt und hatte insgesamt einen positiven Eindruck von Regensburg. Ich bin 21 Jahre alt (w) und habe eine ziemlich ausgeprägte asymmetrische TB. Ich wollte mich eig in Erlangen operieren lassen, hatte aber iregndwie doch keine gutes Gefühl, da der Chefarzt Dr Carbon nicht wirklich auf Trichterbrust spezialisiert ist und sene Assistenzärtzin noch wenig Erfahrungen hat. Dr Hümmer operiert in Regensburg nach der Erlanger Methode mit anderen Ärtzen, die er anscheinend ausgebildet hat. Was mich bisschen abgeschreckt hat, ist das Alter von Dr Hümmer. Er hat aber halt viel Erfahrung und kennt sich meiner Meineung sehr gut aus. Die Nuss OP würde er nicht empfelen, da die Methode eher für Kinder geeignet ist und außerdem bei einer so ausgeprägten TB wenig sinnvoll ist. Sie wird dort aber auch gemacht, jedoch auch mit einem kleinen Schnitt vorne, damit dort Einkerbungen an den Rippen gemacht werden können.


 
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annaj

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Re: Uniklinikum Regensburg - Erfahrungen?
« Antwort #23 am: 19. Mai 2015, 22:51:00 »

liebe Tinika,
es ist ja ein ding was prof. Hümmer da sagt, das Nuss nicht bei dir funktionieren würde, bei mir und viele andere +20, +30 oder +40 hat's geklappt, und zwar wunderbar. Lässt dich nicht veräppeln meine liebe, sei nüchtern und sammle information bevor du dich operieren lässt, weil bei zertrennte rippen lässt sich schwerer korrigieren.
« Letzte Änderung: 19. Mai 2015, 22:57:37 von annaj »
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2011/03 Nuss-OP (modifiziert), dr. Lützenberg, Berlin Charité. (fast 39 J)
2013/08 Stabentfernung, dr. Lützenberg, Uniklinik Magdeburg. Zusätzlich würde grossflächig Muskeln versetzt (versuch Brustrekonstruktion, Knorpel wurde abgeschliffen usw)
2014/04 Brustrekonstruktion, Silikon in beide Brüste. Kleine Korrektur 2014/09 bei dr. Lützenberg.

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Re: Uniklinikum Regensburg - Erfahrungen?
« Antwort #24 am: 20. Mai 2015, 00:30:16 »

Liebe Tinika,
auch ich wurde zuerst nach Hümmer in Erlangen operiert. Ich kann davon nur abraten. Meine Knochen wuchsen nicht zusammen und ich hatte starke Schmerzen und der Trichter war stärker als zuvor. Allerdings kam dies erst nach Jahren zum Vorschein. Dr. Carbon operiert wirklich viele Rezidive von seinem Vorgänger Dr. Hümmer, wenn Du Dich also nicht nach NUSS operieren möchtest, würde ich Dir zu Dr. Carbon raten.
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ex.pectus

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Re: Uniklinikum Regensburg - Erfahrungen?
« Antwort #25 am: 20. Mai 2015, 11:50:55 »

Ich kenne Prof. Hümmer nicht persönlich, aber ich kann mich an keinen persönlichen Erfahrungsbericht eines Patienten erinnern, in dem jemand von positiven OP-Erfahrungen zu Prof. Hümmer berichtet hat. Eher im Gegenteil: man wird gerade zu mit schlechten Erfahrungen von Patienten zu den OP-Ergebnissen (Rezidive) zugeschüttet. Es gibt dazu auch eine Studie/Dissertation zur Erlanger Methode von Prof. Hümmer u.a. zu Rezidiven und zur (Un)zufriedenheit: http://www.trichterbrustforum.de/index.php/topic,1469.msg12240.html#msg12240

Was ich dabei allerdings besonders merkwürdig finde, ist, dass es wohl auch keine Erfahrungsberichte gibt, in denen mal berichtet wird, wie Prof. Hümmer auf die Unzufriedenheit bzw. das Rezidiv eines Patienten direkt und konkret reagiert hat. Vielleicht hat ihm das noch niemand oder viel zu wenige gesagt. Vielleicht hat er das aber auch sehr geschickt verhindert oder will es nicht wahrhaben. (In Lostau gibt es ja bspw. auch einen Chefarzt, der sehr eigenartige Erfahrungen zu den angeblich nicht bzw. kaum vorhandenen Schmerzen seiner Patienten gemacht haben will: http://www.trichterbrustforum.de/index.php/topic,1422.msg11490.html#msg11490 )

Dr Hümmer operiert in Regensburg nach der Erlanger Methode mit anderen Ärtzen, die er anscheinend ausgebildet hat. Was mich bisschen abgeschreckt hat, ist das Alter von Dr Hümmer.

Kannst du das etwas genauer erklären, wo und mit wem Prof. Hümmer jetzt operiert bzw. kooperiert? Ich dachte, dass das Thema erledigt sei, weil sein Schüler Prof. Reingruber, der vorher auf www.Trichterbrustzentrum-Regensburg.de von der Kinderchirurgie der Bamherzigen Brüdern mitgenannt wurde, nach NRW gewechselt ist. http://www.trichterbrustforum.de/index.php/topic,1963.msg15646.html#msg15646

Er hat aber halt viel Erfahrung und kennt sich meiner Meineung sehr gut aus.

Ich vermute, dass er keine nennenswerte eigene OP-Erfahrung mit der Nuss-Methode hat. Dann ist es auch gut, wenn er selber keine Nuss macht. Damit das Ergebnis nicht sogar noch schlechter ausfällt, als bei seiner MEK-Methode (Schuster bleib bei deinen Leisten). Allerdings sagt das ja noch nichts darüber aus, welche Methode objektiv am besten geeignet ist (den richtigen Chirurgen vorausgesetzt).

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Sascha

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Re: Uniklinikum Regensburg - Erfahrungen?
« Antwort #26 am: 20. Mai 2015, 18:58:37 »

Nach meiner Einschätzung, ist mit ziemlicher Sicherheit von einem späteren Rezidiv auszugehen bei der Hümmer Op. Positive Fälle sind mir ebenfalls nicht bekannt.
Wobei viele Glück haben und es mit einer Nuss Op wieder in den Griff kriegen, je nachdem wie viele Rippen lose geblieben sind etc.
Ich kann jedem Erlangen geschädigten nur Raten, besprecht es mit einem guten Nuss Chirurgen, es ist meistens noch was zu machen.
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OPs :
2000 (Nuss), vorzeitge Entnahme, da innere Blutungen, keine Schmerzen
2003 (Erlangen), Grausame Optik, direkter wiedereinfall, dauerhafte Schmerzen
2005 (Nuss) Brust stabil, nach Bügelentnahme bleibende Schmerzen
2014 (Erlangen-Synthes) vollständige Fixierung + optische verbesserung, bleibende schmerzen.
2016 Entnahme in FFM.
Seit 2017 Frührentner.

Alter bei Ops : 16,18,20,29,32.

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Re: Uniklinikum Regensburg - Erfahrungen?
« Antwort #27 am: 31. Mai 2015, 20:01:32 »

Hallo Tinika!

Jeder muss sich natürlich selber seine Meinung bilden - doch nur weil er "alt" und "erfahren" ist, heißt es nicht automatisch dass seine Patienten ein zufrieden stellendes Ergebnis haben/ hatten !! die "Hümmer Methode" ist Schrott! Du wirst danach sicher mehr Probleme haben als zuvor. Ich kenne genug davon. Erkundige dich also ganz genau. gerne auch mehr per PN. grüße
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Re: Uniklinikum Regensburg - Erfahrungen?
« Antwort #28 am: 20. Juli 2015, 19:47:23 »

nachdem es lang nichts mehr neues von mir zu hören bzw. zu lesen gab weil nichts passiert ist (ausser die ganzen Fachärzte abklappern) kommt jetzt mal ein kleines update von mir:

Nachdem ich heute bei den Asklepios-Fachkliniken in Gauting vorstellig wurde, inkl. der Befunde der Fachärzte wurde ich ans Uniklinikum Großhadern verwiesen weil dort die Thoraxchirurgie der Asklepios Fachklinik ausgegliedert ist - dort habe ich am mittwoch einen Termin welchen der Arzt Dr. Sladec (oder so ähnlich) gleich mit dem behandelnden Arzt Dr. Winter ausgemacht hat. Ich muss also nicht noch eine Überweisung bzw. Krankenhauseinweisung holen wie es die Asklepios Fachklinik für den heutigen Termin gewollt hat holen - dies hat mir schonmal sehr gefallen, im Allgemeinen hat mir das Klinikum in Gauting besser gefallen, zumindest auf den ersten Eindruck hin. Ich hoffe mal dass es in großhadern weiterhin so positiv aussieht, um eine OP komm ich anscheinend nicht herum (Abstand Sternum zur BWS lt. Radiologe teilweise auf 2,6 cm reduziert; Herz leicht nach links verlagert), der Arzt in Gauting hat mir auch gesagt dass eine OP sinnvoll wäre solang ich noch relativ "jung" bin und deswegen auch gleich alles in die Wege geleitet und mich darauf hingewiesen dass ich mich auf "Arbeit" mit dem MDK gefasst machen kann da die Krankenkassen eine trichterbrust häufig als "Schönheits-OP" sehen. Hat denn irgendwer schon Erfahrungen mit Großhadern gemacht und vorallem, weiß jemand wie die Audi-BKK zum Thema Trichterbrust steht?

Nachdem jetzt langsam wieder was bei mir passiert werde ich auch wieder aktiver hier im Forum sein und mich weiterhin schlau machen - mein Wissenshunger ist wieder geweckt :D
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Lieschen77

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Re: Uniklinikum Regensburg - Erfahrungen?
« Antwort #29 am: 20. Juni 2018, 17:16:52 »

Hallo,

ich verfolge dieses Forum schon länger und bedaure sehr, dass es mir nicht vor meiner Trichterbrust-Op in Regensburg bekannt war. Hier zu schreiben, fällt mir nicht leicht. Ich hatte über Monate einen Krankenhauskeim, der an beiden Bügeln saß, was jedoch nicht erkannt wurde. Dementsprechend schlecht ging es mir.

Gibt es weitere Fälle wie meinen, die nach ihrem Trichterbrusteingriff durch Herrn Prof. Hümmer mit Keimen in Regensburg zu kämpfen hatten oder haben?

Ich danke für Eure Rückmeldungen,

Lieschen77
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